

Hallo Ralf,
Sport is`Mord, dein Foto zeigt es deutlich.
Gruß aus Aachen,
Mario
Ist das die Ostritzer Straße bei Berlin Spindlersfeld? Sehr unschön, sowas. Naja aber wer in Berlin vorne das mittlere Kettenblatt nutzt, ist eher kein Vielfahrer :-)
Hallo Thomas,
ja das ist der Bahnübergang in der Ostrizer Straße.
Und was das mittlere Kettenblatt betrifft: Wer viel Rad fährt sollte doch die Verkehrsregeln besonders gut kennen.
Meine ich ja, meines Erachtens halten Vielfahrer die Regeln meist besser ein.
Zum Helm - das ist durchaus umstritten. Fakt ist, dass es effektive Methoden zur Vermeidung von Unfällen gibt. So wurden in Berlin letztes Jahr 3 Radfahrerinnen überfahren - bei grüner Ampel auf dem Radweg. Da hilft der Helm auch nicht viel. Radwege sollte man eher nicht benutzen.
Es ist sicherlich richtig, dass Vielfahrer die Regeln mehr einhalten. Aber wenn das so ist, dann ist der Radfahrer auf dem Foto ein schlechtes Beispiel für alle anderen Vielfahrer.
Wie ich ja meinte, ist er eher keiner :-)
Ja und wenn es dazu noch am Bahnübergang kracht heißt es wieder: "Bahn rast in Radfahrer" und es hat den Anschein als wenn der Radfahrer (oder natürlich auch ein Autofahrer oder ein Fußgänger ....) völlig unschuldig auf die Gleise geraten ist.
Ich habe das Gefühl, dass sich mit steigendem Radverkehrsanteil das Miteinander verbessert. Berlin tut allerdings auch vergleichsweise viel für Radfahrer und ist eine der ganz wenigen Städte, die die STVO-Änderungen von 1998 vergleichsweise konsequent anwendet. Die gesetzlichen Mindeststandards an Radwege, die in anderen Bundesländern nahezu flächendeckend ignoriert werden, finden hier oftmals - nicht immer - Anwendung.
Von einer so fahrradfreundlichen Stadt, dass selbst Familien oder ältere Leute sich selbstverständlich in den Straßenverkehr trauen, ist man natürlich noch weit entfernt. Es fehlen eigene Wege für Radfahrer (damit meine ich ausdrücklich keine straßenbegleitenden Radwege), die aus dem Grund des hohen Parkplatzbedarfs nicht geschaffen werden können.
Und so werden wir noch ein wenig mit dem Mischverkehr leben müssen, was kein Problem darstellt, wenn alle vernünftig und ohne Feinddenken fahren. Die Bemühungen, den "Schwerlastverkehr" Auto mittels Elektromobilität weiterzuführen, sehe ich dennoch eher mit einem weinenden Auge, weil ich dadurch die Lebensqualität in der Stadt weiterhin als eingeschränkt empfinden werde. Mit dieser Bewertung stelle ich jedoch eine Außenseitermeinung dar, leider.
@Ulrich: 10 km zu Arbeit, (hin und zurück also 20 km!) bei Wind und Wetter - Châpau/ich zieh' den Hut!
Gruss aus Blonay
Stefan