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. Stadler Tango in Stuttgart - 

Heute hatte ich mal Gelegenheit die neue Stuttgarter Stadtbahn-Triebwagen in Fahrt zu fotografieren. Man sieht sie immer wieder als Fahrschulwagen auf der Strecke. Hier verlässt der Zug die Haltestelle Wimpfener Straße in Zuffenhausen in Stadteinwärtsrichtung. 

25.07.2013 (Matthias)

. Stadler Tango in Stuttgart -

Heute hatte ich mal Gelegenheit die neue Stuttgarter Stadtbahn-Triebwagen in Fahrt zu fotografieren. Man sieht sie immer wieder als Fahrschulwagen auf der Strecke. Hier verlässt der Zug die Haltestelle Wimpfener Straße in Zuffenhausen in Stadteinwärtsrichtung.

25.07.2013 (Matthias)

Gisela, Matthias und Jonas Frey http://architektur.startbilder.de/ 25.07.2013, 1070 Aufrufe, 2 Kommentare

2 Kommentare, Alle Kommentare
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Armin Schwarz 25.07.2013 16:21

Hallo Matthias,
ein wunderschönes Bild im Hochformat, gefällt mir sehr gut.
Aber ganz ohne scrollen komme ich hier auch nicht aus.
Gruß Armin

Gisela, Matthias und Jonas Frey 26.07.2013 07:29

Hallo Armin, mit den 900 Pixeln gehe ich von meinem Monitor aus. Zu klein sollte auch ein Hochformatbild dann doch auch nicht werden. Ich gehe mal davon aus, dass viele zumindest einen Monitor entsprechend meinem haben...

Zu den Bilder von gestern gibt es auch ein Geschichte: Eigentlich hatte ich ein Fotoidee für den 103er. Kurz vor geplanter Durchfahrt dieser Lok ging aber ein Regenschauer nieder, so gab ich meine Pläne auf. Um nicht völlig umsonst nach Stuttgart gefahren zu sein, machte ich dann einen Besuch bei einer Mercedes-Niederlassung. Als ich danach vertieft in Prospekte für die neue S-Klasse an der Stadtbahn-Haltestelle saß, kam dieser neue Stadtbahnwagen vorbei (die S-Klasse der Straßenbahnen). Schnell Foto aus der Tasche und ein Notschuss. Da die Bahn nach Norden unterwegs war und es dort nur zwei Streckenäste gibt, konnte sie mir dann aber nicht entwischen, da sie ja auch irgendwann wieder zurück kommen musste. Also fuhr ich mit der nächsten Bahn hinterher und suchte nach einer passenden Fotostelle. So wurde ich dann doch noch für das durch den Regen verhinderte Foto entschädigt...

lg Matthias

Vier Stadtbahnen - 

... im Endbahnhof Vaihingen-Bahnhof. Neben einem Zug der Linie U3 rechts stehen zwei Züge der U1 und ein weiterer, vielleicht ein Sonderwagen auf den anderen beiden Gleisen.

Stuttgart, 28.02.2005
Vier Stadtbahnen - ... im Endbahnhof Vaihingen-Bahnhof. Neben einem Zug der Linie U3 rechts stehen zwei Züge der U1 und ein weiterer, vielleicht ein Sonderwagen auf den anderen beiden Gleisen. Stuttgart, 28.02.2005
Gisela, Matthias und Jonas Frey

Deutschland / Stadtbahnen und U-Bahnen / Stadtbahn Stuttgart, Die Stuttgarter Stadtbahn

70 1200x817 Px, 24.04.2020

Stuttgart SSB Stadtbahnlinie U6 (DT8 3192) Möhringen Bahnhof am 28. Juli 2006. - Scan eines Farbnegativs. Film: Kodak FB 200-6. Kamera: Leica C2.
Stuttgart SSB Stadtbahnlinie U6 (DT8 3192) Möhringen Bahnhof am 28. Juli 2006. - Scan eines Farbnegativs. Film: Kodak FB 200-6. Kamera: Leica C2.
Kurt Rasmussen

Als die Stuttgarter Stadtbahn noch jung war -

Der S-DT 8 ist ein achtachsiger Doppeltriebwagen mit Antrieb auf allen Achsen aufgrund der Stuttgarter Steilstrecken. Ursprünglich für die maximale Steigung von 7% gebaut, schaffte er aber auch die Steilstrecke zum Eugensplatz mit 8,5%. Gebaut wurden die Stadtbahnwagen der ersten Serien von DUEWAG.

Ursprünglich war für die U-Bahn Stuttgart ebenfalls ein achtachsiger Doppeltriebwagen ähnlicher der Münchner Typen A oder B mit einer Breite von 2,90 Meter für Stromschienenbetrieb geplant. Als die U-Bahnplanungen auf das Stadtbahnkonzept reduziert wurden, wurde die Bauart Doppeltriebwagen beibehalten, aber auf die maximale Breite für Strecken im Straßenraum auf 2,65 Meter festgelegt. Dabei entspricht ein S-DT 8 von der Länge von 38,8 Meter in etwa der Länge einer Doppeltraktion des GT 4-Straßenbahnwagens. Dies war von Bedeutung für die Weiternutzung bestehender Betriebshöfe bzw. Hauptwerkstatt. Die Abmessungen und Bauart entspricht dabei auch dem nie gebauten Stadtbahnwagen A für die Stadtbahn Rhein-Ruhr. Dort wurde dann der flexiblere Stadtbahnwagen B, ein 6achsiger Gelenktriebwagen zum Standardfahrzeug der ausgebauten Stadtbahnstrecken.

Das Fahrzeug ist als Sitzplatzfahrzeug gestaltet, das heißt es gibt nur zwei Türen pro Wagen und Seite. Bei der Münchner U-Bahn sind es drei. Dies ging hier aber auch nicht anders, wären doch bei einer Türanordnung analog zu München die Drehgestellbereiche im Weg, waren doch Anfangs noch Klapptrittstufen notwendig. Die Innenraumaufteilung wirkt aber auch heute sehr aufgeräumt und übersichtlich, ganz anders als bei vielen Niederflurbahnen, wo immer irgendwie die Fahrwerke in den Fahrgastraum reichen.

Ich kenne eigentlich kein straßenbahnähnliches System sonst in der Welt, das mit Doppeltriebwagen betrieben wird. Dabei gibt es etliche Nachteile: Das Fahrzeug ist recht ungelenkig und braucht einen Bogenhalbmesser von 50 Meter, der Stadtbahnwagen B nur 25 Meter. Das hat dann dazu geführt, dass das ganze Streckennetz neben der Umsprung von Meter- auf Normalspur auch von der Trassierung her angepasst werden musste, was beispielsweise zum Wegfall der kurvenreichen Strecke über den Botnanger Sattel zur Folge hatte mit Ersatz durch einen Tunnel. Anderseits ergab sich durch diesen Sachzwang auch eine Erhöhung der Reisegeschwindigkeit, was auch im Zusammenhang mit der in Stuttgart recht gut funktionierenden Vorrangschaltung an Lichtsignalen zu sehen ist. Anderseits führt die recht das recht schnelle Fahren auch häufig zu Unfällen mit Fußgängern oder Autos.

Anfangs wurde etliche Straßenbahnstrecken, die nur schwer umrüstbar waren, stillgelegt (zuletzt 1994 nach Obertürkheim.) Inzwischen wurde man pragmatischer und früher hätte man nie gedacht, dass einmal auch über die Gänsheide-Strecke zur Ruhrbank mit den Stadtbahn-Triebwagen gefahren wird. Ganz besonders interessant ist es dann wenn aufgrund von Umleitungen die U7 über diese Strecke geleitet wird und die 80 Meter langen Zügen ohne Halt auf der steilen Straße unterwegs sind.

Auch Neubaustrecken sind eher schwierig umzusetzen, gerade in engen Ortsdurchfahrt. Hier wird dann schnell ein Tunnel gebraucht. Ludwigsburg verzichtet daher auch auf eine Ausdehnung der Stuttgart Stadtbahn in ihre Stadt und plant sinnigerweise eine Niederflurstraßenbahn.

Im Bild der S-DT 8 3075/76 aus der ersten Serie der Baujahre 1985-86 als U1 in der Nürnberger Straße in Bad Cannstatt.

Scan vom Farbnegativ, Ende der 1980iger Jahre
Als die Stuttgarter Stadtbahn noch jung war - Der S-DT 8 ist ein achtachsiger Doppeltriebwagen mit Antrieb auf allen Achsen aufgrund der Stuttgarter Steilstrecken. Ursprünglich für die maximale Steigung von 7% gebaut, schaffte er aber auch die Steilstrecke zum Eugensplatz mit 8,5%. Gebaut wurden die Stadtbahnwagen der ersten Serien von DUEWAG. Ursprünglich war für die U-Bahn Stuttgart ebenfalls ein achtachsiger Doppeltriebwagen ähnlicher der Münchner Typen A oder B mit einer Breite von 2,90 Meter für Stromschienenbetrieb geplant. Als die U-Bahnplanungen auf das Stadtbahnkonzept reduziert wurden, wurde die Bauart Doppeltriebwagen beibehalten, aber auf die maximale Breite für Strecken im Straßenraum auf 2,65 Meter festgelegt. Dabei entspricht ein S-DT 8 von der Länge von 38,8 Meter in etwa der Länge einer Doppeltraktion des GT 4-Straßenbahnwagens. Dies war von Bedeutung für die Weiternutzung bestehender Betriebshöfe bzw. Hauptwerkstatt. Die Abmessungen und Bauart entspricht dabei auch dem nie gebauten Stadtbahnwagen A für die Stadtbahn Rhein-Ruhr. Dort wurde dann der flexiblere Stadtbahnwagen B, ein 6achsiger Gelenktriebwagen zum Standardfahrzeug der ausgebauten Stadtbahnstrecken. Das Fahrzeug ist als Sitzplatzfahrzeug gestaltet, das heißt es gibt nur zwei Türen pro Wagen und Seite. Bei der Münchner U-Bahn sind es drei. Dies ging hier aber auch nicht anders, wären doch bei einer Türanordnung analog zu München die Drehgestellbereiche im Weg, waren doch Anfangs noch Klapptrittstufen notwendig. Die Innenraumaufteilung wirkt aber auch heute sehr aufgeräumt und übersichtlich, ganz anders als bei vielen Niederflurbahnen, wo immer irgendwie die Fahrwerke in den Fahrgastraum reichen. Ich kenne eigentlich kein straßenbahnähnliches System sonst in der Welt, das mit Doppeltriebwagen betrieben wird. Dabei gibt es etliche Nachteile: Das Fahrzeug ist recht ungelenkig und braucht einen Bogenhalbmesser von 50 Meter, der Stadtbahnwagen B nur 25 Meter. Das hat dann dazu geführt, dass das ganze Streckennetz neben der Umsprung von Meter- auf Normalspur auch von der Trassierung her angepasst werden musste, was beispielsweise zum Wegfall der kurvenreichen Strecke über den Botnanger Sattel zur Folge hatte mit Ersatz durch einen Tunnel. Anderseits ergab sich durch diesen Sachzwang auch eine Erhöhung der Reisegeschwindigkeit, was auch im Zusammenhang mit der in Stuttgart recht gut funktionierenden Vorrangschaltung an Lichtsignalen zu sehen ist. Anderseits führt die recht das recht schnelle Fahren auch häufig zu Unfällen mit Fußgängern oder Autos. Anfangs wurde etliche Straßenbahnstrecken, die nur schwer umrüstbar waren, stillgelegt (zuletzt 1994 nach Obertürkheim.) Inzwischen wurde man pragmatischer und früher hätte man nie gedacht, dass einmal auch über die Gänsheide-Strecke zur Ruhrbank mit den Stadtbahn-Triebwagen gefahren wird. Ganz besonders interessant ist es dann wenn aufgrund von Umleitungen die U7 über diese Strecke geleitet wird und die 80 Meter langen Zügen ohne Halt auf der steilen Straße unterwegs sind. Auch Neubaustrecken sind eher schwierig umzusetzen, gerade in engen Ortsdurchfahrt. Hier wird dann schnell ein Tunnel gebraucht. Ludwigsburg verzichtet daher auch auf eine Ausdehnung der Stuttgart Stadtbahn in ihre Stadt und plant sinnigerweise eine Niederflurstraßenbahn. Im Bild der S-DT 8 3075/76 aus der ersten Serie der Baujahre 1985-86 als U1 in der Nürnberger Straße in Bad Cannstatt. Scan vom Farbnegativ, Ende der 1980iger Jahre
Gisela, Matthias und Jonas Frey

Doppeltraktion DT8-S angeführt von FZ 4162 am 24.04.2017 zwischen Möhringen Freibad und Rohrer Weg.
Doppeltraktion DT8-S angeführt von FZ 4162 am 24.04.2017 zwischen Möhringen Freibad und Rohrer Weg.
Fluffy





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