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Serie 717: In den 1980er Jahren war die damalige Staatsbahn in enormen Finanznöten, wollte aber den Lokalverkehr im ländlichen Raum mit mehr, dafür kürzeren Elektrotriebzügen

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Serie 717: In den 1980er Jahren war die damalige Staatsbahn in enormen Finanznöten, wollte aber den Lokalverkehr im ländlichen Raum mit mehr, dafür kürzeren Elektrotriebzügen bewältigen. 1986 entstanden deshalb aus Bestandteilen von alten Schnellzugstriebwagen (die Kategorie  Schnellzug  wurde abgeschafft)billig 10 Wechselstrom-Dreiwagenzüge Serie 717 für den Raum Sendai (20kV/50Hz) in Nord-Japan, und 8 Zweiwagenzüge für die Südinsel Kyûshû (20kV/60Hz). Nur 2 Seitentüren, mit einer Mischung von Quer- und Längssitzen. Die Züge des Raumes Sendai schieden 2007 aus, von denjenigen in Süd-Kyûshû verbleiben noch für kurze Zeit 6 Züge. Bild: Eine Komposition aus mehreren Einheiten Serie 717 im Zentralbahnhof Kagoshima in Süd-Kyûshû, vorn KUMOHA 717-201 + KUMOHA 716-201 (also beide motorisiert und mit Führerstand), 1.Dezember 2010.

Serie 717: In den 1980er Jahren war die damalige Staatsbahn in enormen Finanznöten, wollte aber den Lokalverkehr im ländlichen Raum mit mehr, dafür kürzeren Elektrotriebzügen bewältigen. 1986 entstanden deshalb aus Bestandteilen von alten Schnellzugstriebwagen (die Kategorie "Schnellzug" wurde abgeschafft)billig 10 Wechselstrom-Dreiwagenzüge Serie 717 für den Raum Sendai (20kV/50Hz) in Nord-Japan, und 8 Zweiwagenzüge für die Südinsel Kyûshû (20kV/60Hz). Nur 2 Seitentüren, mit einer Mischung von Quer- und Längssitzen. Die Züge des Raumes Sendai schieden 2007 aus, von denjenigen in Süd-Kyûshû verbleiben noch für kurze Zeit 6 Züge. Bild: Eine Komposition aus mehreren Einheiten Serie 717 im Zentralbahnhof Kagoshima in Süd-Kyûshû, vorn KUMOHA 717-201 + KUMOHA 716-201 (also beide motorisiert und mit Führerstand), 1.Dezember 2010.

Peter Ackermann 25.05.2014, 219 Aufrufe, 1 Kommentar

1 Kommentar, Alle Kommentare
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Horst Lüdicke 26.05.2014 08:32

Hallo Peter,
wie immer interessante Bilder aus Japan von Dir. Gut gefällt mir auch die ausführliche Beschreibung der Fahrzeuge.
Gruß Horst

Lokalzüge auf dem Yamagata Hochplateau auf der Normalspurstrecke, die auch vom Shinkansen benutzt wird: Zug 719 Nr. 5006 im düsteren Bergdorf Funagata, 17.März 2019
Lokalzüge auf dem Yamagata Hochplateau auf der Normalspurstrecke, die auch vom Shinkansen benutzt wird: Zug 719 Nr. 5006 im düsteren Bergdorf Funagata, 17.März 2019
Peter Ackermann

Der Shinkansen zum Hochplateau von Yamagata muss, um dorthin zu gelangen, eine ausserordentliche Steilrampe überwinden. Aufnahmen zu machen ist dort fast unmöglich, weil die Strecke durch tiefe Schluchten und finstere, auch von Bären bevölkerte  Wälder führt und praktisch nicht zugänglich ist. Die nur ganz spärlichen Regionalzüge ermöglichen wenigstens ein Bild durch die verglaste Führerstand-Rückwand von diesem fast nur von Shinkansen befahrenen Abschnitt. Hier kreuzt ein Regionalzug Serie 719 (Normalspur-Version Nr. 5010) in Itaya, der Zwischenstation der Steilrampe. 18.März 2019
Der Shinkansen zum Hochplateau von Yamagata muss, um dorthin zu gelangen, eine ausserordentliche Steilrampe überwinden. Aufnahmen zu machen ist dort fast unmöglich, weil die Strecke durch tiefe Schluchten und finstere, auch von Bären bevölkerte Wälder führt und praktisch nicht zugänglich ist. Die nur ganz spärlichen Regionalzüge ermöglichen wenigstens ein Bild durch die verglaste Führerstand-Rückwand von diesem fast nur von Shinkansen befahrenen Abschnitt. Hier kreuzt ein Regionalzug Serie 719 (Normalspur-Version Nr. 5010) in Itaya, der Zwischenstation der Steilrampe. 18.März 2019
Peter Ackermann

Die Shinkansen-Steilrampe von Fukushima hinauf aufs Hochplateau von Yamagata. Blick auf einen der ganz wenigen dort verkehrenden Regionalzüge an der Haltestelle Itaya, die der enormen Schneemengen wegen ganz überdacht ist. Zug Serie 719, Nr.5010. 18.März 2019
Die Shinkansen-Steilrampe von Fukushima hinauf aufs Hochplateau von Yamagata. Blick auf einen der ganz wenigen dort verkehrenden Regionalzüge an der Haltestelle Itaya, die der enormen Schneemengen wegen ganz überdacht ist. Zug Serie 719, Nr.5010. 18.März 2019
Peter Ackermann

Neues Leben im Katastrophengebiet südlich von Sendai. Im Tsunami vom 11.3.2011 wurden die Bahnlinie hier, ebenso wie die Siedlungen in Meeresnähe, vollständig zertrümmert; zwei Züge der Serie E721 wurden weggeschwemmt und ebenfalls zertrümmert. Nun ist die Strecke wieder aufgebaut (Wiedereröffnung  10.Dezember 2016), jetzt aber viel weiter weg vom Meer und - wie zu sehen - über weite Strecken in Hochlage. An der ganz neuen Kreuzungsstation Yamashita warten zwei Triebzüge Serie E721. (Leider hat ein heftiger Regenguss Tropfen an der Scheibe hinterlassen, die hingenommen werden müssen). 14.November 2017.
Neues Leben im Katastrophengebiet südlich von Sendai. Im Tsunami vom 11.3.2011 wurden die Bahnlinie hier, ebenso wie die Siedlungen in Meeresnähe, vollständig zertrümmert; zwei Züge der Serie E721 wurden weggeschwemmt und ebenfalls zertrümmert. Nun ist die Strecke wieder aufgebaut (Wiedereröffnung 10.Dezember 2016), jetzt aber viel weiter weg vom Meer und - wie zu sehen - über weite Strecken in Hochlage. An der ganz neuen Kreuzungsstation Yamashita warten zwei Triebzüge Serie E721. (Leider hat ein heftiger Regenguss Tropfen an der Scheibe hinterlassen, die hingenommen werden müssen). 14.November 2017.
Peter Ackermann





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