So wie ich die Rechtslage verstanden habe (ich mag mich irren, dann bitte ich um Korrektur!) gibt es in Deutschland kein Recht am Bild der eigenen Sache. Das bedeutet, dass man Gegenstände anderer fotografieren und das Foto veröffentlichen darf, sofern keine anderen Rechte (Hausrecht, persönlicher Lebensbereich etc.) verletzt werden. Auf offener Straße darf man demnach Autos fotografieren. Man muss KFZ-Kennzeichen auch nicht verpixeln. Trotzdem mache ich Kennzeichen von Privatfahrzeugen aus Gründen der Höflichkeit grundsätzlich unkenntlich. Ich möchte an dieser Stelle anregen, die Unkenntlichmachung von Kennzeichen privater Fahrzeuge zur BB-Regel zu machen. Bei eindeutigen Firmen- u. Einsatzfahrzeugen halte ich es nicht für angebracht.
Hallo Ingo,
vielen Dank für die Versachlichung der Diskussion. Da die Anwendung in genau dieser Art auf erbitterten Widerstand gestoßen ist, werden wir vermutlich vorerst die Regelung auf Freiwilligkeit basieren lassen. Wenn das Kennzeichen rechtzeitig bemerkt wird, dann wird der User über die Verbesserungsfunktion auf die Höflichkeit/Nettiquette und Veröffentlichung auf eigenes Risiko hingewiesen. Dieser ist dann frei in seiner Entscheidung, aber gleichzeitig muss er die Bedenken des Admins dokumentiert und aktiv zur Kenntnis nehmen. Ich hoffe mal, dass alle damit leben können, aber vielleicht gibt es ja noch weitere Anregungen.
Gruß, Olli
Moin Olli,
in welcher Art und Weise soll der Bildeinsteller die Bedenken des Admins dokumentieren (schriftlich per Mail, Briefpost, per Einschreiben, notariell beglaubigt) und was ist der Unterschied zwischen einer aktiven und passiven Kenntnisnahme?
Kann es sein, dass BB jetzt päpstlicher als der Papst wird? Die Rechtslage und die Aussage von Thomas als Seiteninhaber, dass Kennzeichen erlaubt sind, sind doch wohl eindeutig genug; wozu soll es dazu jetzt noch Sonderregelungen geben? Warum kann es nicht einfach jeder so machen, wie er es für richtig hält?
Gruß Wolfgang, heute ist doch nicht der 1. April!
Hallo Wolfgang,
was ist jetzt schon wieder das Problem? Dann diskutiert es selber aus und teilt uns das Ergebnis mit. Auf diese Art Diskussion hat keiner Lust, es sei denn er ist gerade besonders streitlustig. Es war der Versuch zwischen den beiden Extrempositionen, der Fotograf hat Recht auf seine Panoramafreiheit und der Respekt vor der Privatsphäre, auszugleichen. Zweiteres hat Ingo sachlich vorgetragen und einen Vorschlag dazu gemacht, der Dir offensichtlich noch weniger schmeckt. Und wie eine Datenbank funktioniert, muss ich Dir wohl nicht erklären, da dürftest Du genügend Erfahrung besitzen, auch jenseits sensibler Kalenderdaten.
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