das ist eben wirklich ein strukturelles Problem. Natürlich braucht man im außerstädtischen Bereich oft ein Auto, weil man ohne dieses kaum einem Beruf nachgehen oder seine Einkäufe in annehmbarer Zeit durchführen kann. Doch je mehr die Leute aufs eigene Auto setzen (müssen), umso mehr wird gleichzeitig der ÖPNV ausgedünnt. Zugleich findet eine weitere Verdrängung statt, weil das Auto (berechtigte) Unfallängste bei anderen Verkehrsteilnehmern auslöst.
Eine einfache Lösung gibts da nicht, und eine 100%-Lösung muss es ja auch gar nicht geben. Schön wäre eben, wenn Alternativen ausgebaut oder wenigstens aufrechterhalten werden.
Subventioniert wird ohnehin der gesamte Verkehrssektor, sowohl auf der Straße als auch auf der Schiene. Insofern könnte man, würde man die vollmundigen Klimareden der letzten Jahre ernst meinen, durchaus durch eine Angebotsverschiebung die Nachfrage steuern.
Derzeitig gibt es zwar einige wenige Vereine, die sich für eine andere Verkehrspolitik einsetzen - u.a. der VCD - aber eben keine Partei. Das finde ich sehr traurig.
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