Was aber von Anfang an von Gewerkschaftseite der GDL immer betont wurde ging es niemals um eine kräftige Lohnerhöhung, sondern um die Tarifeinheit, [...] Eine Tarifeinheit als solches dürfte wohl so ziemlich das solidarischste sein was Arbeitnehmer erzielen könnten, [...]
Hat etwa Stefan etwas anderes behauptet? In meinem Beitrag war der gleiche Tenor. Die beleidigenden Anteile in Deinem Beitrag habe ich dann mal großzügig ausgelassen...
Volker Stöckmann wrote:
Solange mir Akademiker, Sesselfurzer und Besserverdienende nicht erklären können warum derartige Unterschiede im Lohngefüge und massive Ungerechtigkeiten in den Arbeiter- und Angestelltenverhältnissen in unserer ach so aufgeklärten Gesellschaft und Arbeitswelt herrschen ist jede Diskussion mit Menschen wie dir sinnlos.
Da dürfte wohl mit Verlaub das Problem liegen, Du scheinst ein größeres Problem mit der Semantik zu haben, unabhängig von akademischem oder nicht-akademischem Niveau der Erklärung. Wahrscheinlich war noch keiner dabei erfolgreich, Dir zu erklären, was es bedeutet, wenn Weselsky fordert, einen eigenen Abschluss zu haben. Dann gibt es eine TarifZWEIheit und KEINE TarifEINheit mehr. Dieser eigene Tarif, in Wahrheit "Tarifzweiheit" sei aber laut Weselsky ein Grundrecht der Arbeitnehmer. Hättest Du die Nachrichten verfolgt in den letzten zehn Jahren, dann wäre Dir längst klar, dass die billigsten Tarifabschlüsse in den meisten Dienstleistungsbranchen vor allem im Osten wunderbar von den unverschämtesten Arbeitgebern drastisch ausgenutzt wurde. Man kann dann nämlich prima die Arbeitnehmer gegeneinander ausspielen. Das verschweigt Weselsky in seinem Größenwahn beflissentlich. Und Du bist wie viele andere voll darauf reingefallen.
Volker Stöckmann wrote:
Leider gibt es bei dem Rest dem zum Teil auch schon völlig unter der Fuchtel von Kapitalismus bzw. bestimmter Parteien stehen Gewerkschaften eben leider nur diesen einen Napoleon wie du ihn verunglimpfst, sehr schade für eine von einer leider auch überhaupt nicht mehr unabhängigen Presse desinformierten Bevölkerung in unserem Land.
Leider gibt es in "diesem unseren Land" auch noch Leute die auch nach Lektüre der Presse selber denken können. Wenn ich eins und eins zusammenzähle, so untergräbt Weselsky mit seiner unsolidarischen Aktion den Gegenpol zu den Kapitalisten -die nötige Macht der Gewerkschaften- langfristig. Für mich erscheint er eher wie ein trojanisches Pferd des Thatcherismus. Die GdL-Mitglieder werden offensichtlich mißbraucht, um solange zu nerven, bis es politisch en vogue ist, die Macht der Gewerkschaften einzuschränken. Akt 1 mit dem Tarifeinheitsgesetz ist nun schon aufgeführt. Etappensieg für den Wirtschaftsflügel der Union und die untote FDP. Bravo Weselsky, alle gut hinter die Fichte geführt, insbesondere die Lokführer, die auch noch mit -Verlaub gesagt- "treudoof mitgemacht haben". Wahrscheinlich hat es sich wie ein Honigdachs in den Stiefel so verbissen, dass nicht einmal die übliche Landschaftspflege der Lobbyisten bei Weselsky nötig war... Mit tun momentan vor allem die Lokführer leid, die bei diesem perfiden Spiel seit Jahren missbraucht werden. Gruß, Olli
Diese Webseite verwendet Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren.
Sie können zwischen personalisierter und nicht-personalisierter Werbung wählen.
Mit der Nutzung dieser Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.