Feldbahnlokomotive Jung 681 für die Spurweite 600 mm im November 2025 im Berliner Technikmuseum im heruntergewirtschafteten Zustand. Solche Lokomotiven mit Baujahr 1903 haben auch bessere Momente mit mehr Pflege erlebt, etwas Geld für ihre Renovierung sollte sich wohl auftreiben lassen. Rainer Haufe
Fernsprechbude mit Wasseranschluß, bevor die Glühweinfahrt nach Kemmlitz beginnt, wird in Oschatz Wasser genommen. 02.01.2026 09:25 Uhr Oschatz Siegfried Heße
HP 0, aber durchkreuzt, somit kann 99 1584 -4 auch ohne schriftlichen Befehl vorziehen, zur Fernsprechbude in welcher sich ein Hydrant zum Wassernehmen befindet.
Bahnhof Oschatz, Glühweinfahrt am 02.01.2026. 13:50 Uhr. Siegfried Heße
Rangieren in Kemmlitz, dem Zielbahnhof der heutigen Glühweinfahrt.
Der freundliche Meister gehört mit ins Bild. 02.01.2026 11:04 Uhr .
Die Strecke führte früher bis Wermsdorf (am Horstsee) und Neichen. Siegfried Heße
Kurz vor Drei Annen Hohne hat 99 236 mit dem P 8925 bereits eine Höhe von 500 m erreicht. Bis zum Brocken hat der Zug noch eine gute Stunde und weitere 600 Höhenmeter vor sich. (30.12.2025 Christopher Pätz
Die Jung Schmalspur Dampflok 20 "Haspe" der Selfkantbahn bzw. Interessengemeinschaft Historischer Schienenverkehr e. V. (IHS) zieht ihren Personenzug am 31 März 2013 bei Birgden in Richtung Gillrath.
Fahrzeuggeschichte:
Die Dampf-Tenderlokomotive wurde 1956 von der Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH, Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 12783 und an die 900 mm-Werksbahn der Klöckner-Hütte in Hagen-Haspe. Im Zuge der Stillegung der Hasper Hütte kaufte die IHS 1972 auch die 20 und 21 und lies diese in der Werkstatt der DVG (Duisburger Verkehrsgesellschaft AG) auf 1.000 mm umspuren. 1980 Taufe auf den Namen „Haspe“.
Neben den schmalspurigen Kleinbahnen gab es eine große Anzahl schmalspuriger Werks- und Industriebahnen. Für diese Betriebe entwickelten einige Lokomotivfabriken nach dem Baukastensystem Typenreihen für Lokomotiven verschiedener Spurweiten und Leistungsklassen. Die Lokomotivfabrik Jung in Jungenthal/Sieg besaß ein solches Programm schon in den Zwanzigerjahren. Diese Maschinen der "Standardkollektion" vom Typ 200 PS konnten nach Katalog bestellt werden. Während des 2. Weltkrieges durften nur noch Lokomotiven eines Standardprogramms, die Kriegsdampflokomotiven (KDL), von Lokomotivfabriken im deutschen Machtbereich hergestellt werden.
Aus dem Typ KDL 10 dieses Programms abgeleitet, lieferte Jung 1956 drei Maschinen an die 900 mm-Werksbahn der Klöckner-Hütte in Hagen-Haspe. Die robuste Bauart der Dampflokomotiven 19, 20 und 21 bewährte sich auch im harten Betriebseinsatz bei der Hasper Hütte. Im Frühjahr 1970 entschloss sich die IHS, die gerade abgestellte Lok 19 zu erwerben. Nach dem Umbau auf eine Spurweite von 1.000 mm wurde die Lok ab dem 10. Juli 1971 auf der Selfkantbahn eingesetzt.
Im Zuge der Stillegung der Hasper Hütte 1972 kaufte die IHS auch noch die beiden freiwerdenden Schwestermaschinen 20 und 21. Ihre Namen erhielten die Lokomotiven erst bei der Selfkantbahn, 1980 wurde die Lok 20 auf den Namen "Haspe", 1986 die Lok 21 auf den Namen "Hagen" getauft. Die politische Wende in der DDR im Jahre 1989 machte es dann möglich, daß die Lok 20 im Jahre 1991 als eine der ersten Museumsdampflokomotiven in der Werkstätte des ehemaligen VEB Mansfeld-Kombinats Wilhelm Pieck des Mansfelder Bergbaureviers eine große Revision erhielt. Die Lok 19 ist seit 1977 abgestellt, die Lok 21 befindet sich seit langer Zeit in Aufarbeitung.
Konstruktive Merkmale:
Die Lokomotiven haben einen Wassertank im Rahmen und Kohlenkästen vor dem Führerhaus. Sie haben Heusinger-Steuerung und Kolbenschieber. Der Antrieb erfolgt auf die zweite Achse. Die Druckluftbremse und die Beleuchtungsanlage wurden erst für die Selfkantbahn eingebaut. Ursprünglich war ein Pufferbügel und ein darüber angeordneter Kupplungshaken vorhanden, bei der Selfkantbahn erhielten die Lokomotiven eine Balancierhebel-Kupplung „Sylter Bauart“, diese
wurden ab 1976 „Standard-Kupplung“ der Selfkantbahn.
TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1956
Hersteller: Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH, Jungenthal bei Kirchen a. d. Sieg
Fabriknummer: 12783
Kessel-Nr. seit Dez. 12784 von Lok 21 (zuvor 12783)
Spurweite: 1.000 mm (ehemals 900 mm)
Achsanordnung: Bn2t
Typ: 200 PS, abgeleitet von KDL 10
Länge über Puffer: 7.200 mm
Breite 2.300 mm
Höhe: 3.200 mm
Achsabstand: 1.800 mm
Raddurchmesser: 800 mm (neu)
Gewicht der Lok: 22,0 t
Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h
Zugkraft: 58 kN
Leistung: 200 PS
Zylinderanzahl: 2 (Ø 350 mm x 400 mm Hub)
Rostfläche: 1,00 m²
Heizfläche: 52,5 m², 126 Heizrohre 44,5 x 2,5
Kesseldruck: 13 bar
Kohlevorrat: 0,3 t
Wasservorrat (im Rahmen): 1,6 m³
Bremse: K-PmZ (urspr. Dampf) / Wurfhebel, Bremsgewicht 7 t
Kupplung: Sylter Puffer
Armin Schwarz
Die 1936 gebaute Lok 10 der Mansfelder Bergwerksbahn steht am 11.10.2025 im Bahnhof Hettstedt Kupferhammerhütte vor historischen Güterwagen. Christopher Pätz
Auf dem Weg von Bad Muskau nach Weisswasser erreicht hier am 5.10.2025 um 10.50 Uhr die 993317-7 der Waldeisenbahn Muskau den Haltepunkt Krauschwitz Baierweiche. Gerd Hahn
Auf dem Weg von Bad Muskau nach Weisswasser fährt hier am 5.10.2025 um 10.50 Uhr die 993317-7 der Muskauer Waldbahn in den Haltepunkt Krauschwitz Baierweiche ein. Gerd Hahn
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