Ach, bei der Eisenbahn liegen im Moment so viele Dinge im Argen in Deutschland. Der Sparwahn der DB AG hat unser Schienennetz um viele tausende Kilometer verringert. Strecken werden nicht moderniesiert um kurzfristige Gewinne zumaximieren. Was bedeuten denen in Berlin denn schon 10 Menschenleben, auf so einer Strecke bei Oschersleben oder 100 Tote in Eschede. Es geht denen doch nur um das Große und Ganze, Gewinn ist das Mass, täglich sterben doch im Straßenverkehr vielmehr Menschen als bei Zugunglücken. Ja und dann was kann denn die DB AG dafür, war doch ein privater Konkurrent. Da wird Mitgefühl geheuchelt, da werden Kondulenzkarten geschrieben, wer ersetzt denn den Anghörigen den Vater, die Tochter oder den Sohn, noch arger die Mutter. Klar kommen dann immer diese Statements: "In nächster Zeit sollten die Sicherungseinrichtungen insterliert werden. Es fehlte nur im Moment an dem nötigen Geld, die Haushaltslage bla,bla,bla." Das Kind liegt im Brunnen, nur dies mal ist es eben ersoffen und keiner kann die 10 Leben wiederbringen. Doch wer fragt denn nach denen die das Unglück überlebt haben? Welche Schäden an Leib und Seele sie erdulden und welchen Schmerz erlitten die Helfer, als sie zur Ruhe kamen. Ich selber habe schon einmal einen schweren Unfall miterlebt und mir die Seele aus dem Leib erbrochen ob der Hirnmasse am Brückefeiler........ein Bauernopfer wird aus geguckt, dann war es im Zweifel eben der andere Lokführer. Irgendjemand muss bezahlen.........Fakt ist für dem Gewinn wird auch bei uns alles geopfert und wo BWLer Eisenbahnspielen, hat der Eisenbahner verloren.
Stefan Wohlfahrt wrote:
Olli wrote:
Manfred Wolf wrote:
Mein Mitgefühl gehört den Familien und Freundinnen und Freunden der Toten, mein Dank und meine Anerkennung den freiwilligen Helfern. Ich hoffe dass die Analyse des Unfalles und die daraus zu folgernden Maßnahmen die Sicherheit des Bahnbetriebes und der Fahrbetriebsmittel verbessern, damit sich derartiges nicht mehr wiederholen kann!
Meines Wissens hatten alle Überhol und Ausweichbahnhöfe früher Schutzweichen. Wenn man sich heute umschaut, sind die alle ausgebaut - an dieser Stelle wohl auch, so sieht es im Fernsehbericht aus. Warum das eigentlich? Ich stelle mal in den Raum: Hätte man die nicht ausgebaut, dann wäre solch ein Zugunglück zu verhindern gewesen. Einer von beiden Zügen wäre auf dem Prellbock gelandet, mit weniger schlimmen Auswirkungen. Wieso hat das EBA diesen Ausbau überhaupt zugelassen. Ein paar Weichenheizungen sparen??? Bitte um "sachliche" Diskussion... Olli
Hallo Olli, Überhol und Kreuzungleise hatten nicht grundsätzlich Schutzweichen, diese wurden jedoch aus Sicherheitsgründen vor eigen Jahren au Neubaustrecken und Streckenausbauten installiert. (ob dies heute auch noch so gehandhabt wird weiss ich nicht) Aber, früher hatten die Station Verlade- und Rampengleise für den Güterverkehr und die Weiche zu diesen Gleisen diente dann oft als "Schutzweiche". Übrigens, eine Schutzweiche ist zweischneidig: denn "landet der Zug im Prellbock" ist diese unter Umständen noch nicht das Ende vom Unglück, aber sicher weit weniger schlimm als eine Frontalkolission. Was mir jedoch nicht in den Kopf rein will ist die Tatsache, dass es seit 70 Jahren Zugssicherungsysteme gibt und heute noch nicht alle Strecken damit ausgerüstet sind. Es dürtfe bei allem Respekt doch nicht so schwierg und teuer sein, einen Haltesicherung einzubauen, dass der Zug zwangsgebremmst wird, wenn dieser ein Rotes-Signal überfährt! Gruss Stefan
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