Auf Bahnbilder.de hochgeladene Bilder im Juli 2014:
1. Juli 2014 (5 Bilder)
Dieser Spezialwagen, aufgenommen am 17.04.2014 im Geschützstand des Museumscenters Hanstholm, diente in Kriegszeiten zum Transport der Munition und Treibladungen von der Bunkerverladestelle zum Geschütz. Da das Geschütz um 360° drehbar war, mußte auch die Munition an jede beliebige Stelle im Schwenkkreis desselben transportiert werden können, was durch das ringförmig um das Geschützfundament verlegte Gleis möglich wurde. Das Ganze ging, wie folgt, vor sich: Die mit der Feldbahn vom Munitions- in den Geschützbunker transportierte Munition, wurde im Bunker verladen. Dies geschah mittels großer Stahlklammern, welche mit Ketten an Laufkatzen befestigt waren, welche wiederum auf an der Bunkerdecke befestigten Schienen liefen. Einige Granaten lagerte man im Munitionsdepot des Geschützbunkers zwischen. Bei Bedarf konnten diese mit Hilfe der Laufkatzen zu der Verladeluke des Bunkers (rechts im Bild) gebracht werden. Durch diese verlud man Munition und Treibladung auf den zu sehenden Wagen. Danach wurde dieser unter den hinteren Teil des Geschützes geschoben, wo ein Aufzug installiert war. Mit dessen Hilfe gelangten Granate und Treibladung schließlich ins Geschütz. Dort wurde die Granate mithilfe eines 15 Meter langen Ladesstockes (Bedienung 12 Mann!) in den Geschützlauf geschoben. Es folgte die Kartusche mit der Treibladung. Nach dem Verschließen des Rohres war die Kanone feuerbereit. Ganz schön aufwändig, die ganze Zeremonie! (Bildautor: Jörg-Uwe Böhle, Genehmigung zur Veröffentlichung liegt vor!)
Michael Edelmann
"Jütländische Feldbahnimpression mit Bäumchen" (Aufnahme am 17.04.2014 im Museumscenter Hanstholm)
Michael Edelmann
Feldbahnromantik an der dänischen Nordseeküste! Die Aufnahme des Museumszuges der ehemaligen Munitionsbahn Hanstholm entstand am 17.04.2014.
Michael Edelmann
Nachdem der Zug der Museumsbahn Hanstholm am 17.04.2014 den Geschützbunker verlassen hat, ist er jetzt wieder unterwegs zu seinem kleinen Bahnhof.
Michael Edelmann
Der Zug der Museumsbahn Hanstholm taucht hier, am Mittag des 17.04.2014, gerade, mit Fahrtrichtung Bahnhof, in den dichten Hanstholmer "Küstenurwald" ein.
Michael Edelmann
3. Juli 2014 (3 Bilder)
Hier entschwindet der kleine Zug der Museumsbahn Hanstholm, nachdem er Munitions- und Geschützbunker durchfahren hat, gerade in der üppigen Küstenvegetation und wird seine Rundfahrt kurz darauf in seinem kleinen Bahnhof beenden. (Aufnahme vom 17.04.2014)
Michael Edelmann
Zug der Museumsbahn Hanstholm am 17.04.2014 kurz vor Erreichen des kleinen Bahnhofes.
Michael Edelmann
Gerade fährt am 17.04.2014 der Zug der Museumsbahn Hanstholm, nach erfolgter Rundfahrt, wieder in seinen Bahnhof ein.
Michael Edelmann
4. Juli 2014 (2 Bilder)
Hinter diesem Bunkertor, welches zum Hauptbunker des Museumscenters Hanstholm gehört, wird der Zug der Museumsbahn, außerhalb seiner Betriebszeiten, "stilgerecht" abgestellt! (Aufnahme vom 17.04.2014, Bildautor: Jörg-Uwe Böhle, Genehmigung zur Veröffentlichung liegt vor!)
Michael Edelmann
Gerade ist der Zug der Museumsbahn Hanstholm wieder in den kleinen Bahnhof eingelaufen und hat seine Rundfahrt beendet, was nun auch gleichermaßen für meinen kleinen Bericht über unseren Besuch des hiesigen Museumscenters am 17.04.2014 gilt. Mit einem letzten Blick auf das Gleisdreieck am Bahnhof, haben wir uns dann von der Bahn verabschiedet. Wenn man diese Idylle betrachtet, mag man kaum glauben, zu welch düsteren Zwecken dieses herrliche Fleckchen Erde einst herhalten mußte! Die Ladung des letzten Wagens des Zuges spricht da jedoch eine sehr deutliche andere Sprache, auch wenn es sich hier selbstverständlich nur um Attrappen handelt! Wollen wir für uns und unsere Nachfahren hoffen und auch dafür Sorge tragen, dass sich so etwas Furchtbares niemals wiederholt!!
Michael Edelmann
15. Juli 2014 (2 Bilder)
Dieses ausgezeichnete Modell des schweren 80cm-Geschützes "E", besser bekannt unter dem Namen "Dora", ist im dänischen Bunkermuseum Hanstholm ausgestellt.
Das Original wurde von 1937-41 von Krupp in Essen gebaut und ist wohl die schwerste transportable Kanone aller Zeiten! Auch wenn dieses Monstrum auf Gleisen lief, war es doch kein Eisenbahngeschütz im eigentlichen Sinn, da es nicht auf normalen Streckengleisen eingesetzt werden konnte. Vielmehr mußten die beiden in einem Bogen parallel verlaufenden Gleise für das Geschütz am Einsatzort extra verlegt werden.
Entwickelt wurde diese Höllenmaschine für die Zerstörung von Festungsbauwerken der Maginot-Linie in Frankreich, wo sie aber nie zum Einsatz kam. Der einzige Kampfeinsatz erfolgte im Juni 1942 bei der Belagerung von Sewastopol, wo insgesamt 48 Schuß abgefeuert wurden. Ein weiterer Einsatz unterblieb jedoch, wegen des unvertretbar hohen finanziellen und logistischen Aufwandes bei Transprt und Aufbau des gewaltigen Gerätes. So waren für Transport, Aufbau und Bedienung insgesamt ca. 5000 Mann Besatzung (darunter 20 Ingenieure), 5 Eisenbahnzüge für Material, sowie 3-4 Bauzüge für den Aufbau von Kanone und Feuerstellung erforderlich.
Bewegt wurde das auf acht fünfachsigen Drehgestellen montierte Geschütz von zwei speziell dafür von Krupp entwickelten dieselelektrischen Doppelloks vom Typ D311 (spätere DB-Baureihe V188, ab 1968 BR 288). Für die Feinjustierung verfügte das Geschütz über eigene elektrische Fahrmotoren, welche durch einen eigenen Generator versorgt wurden.
Technische Daten des Geschützes:
Gewicht: 1350 t
Gewicht des Rohres: 400 t
LüP/Breite/Höhe: 47,30m/7,10m/11,60m
Kaliber: 800mm
Gewicht der Granaten: 7,1t/4,8t
Reichweite: 28-47km
Durchschlagskraft der Panzergranate:
Stahl: 1m
Stahlbeton: 7m
Beton: 10m
gewachsener Boden: 32m
(Quelle: "Wikipedia")
Michael Edelmann
Modell des Eisenbahngeschützes "Leopold", ausgestellt als Exponat im dänischen Bunkermuseum Hanstholm.
Das Vorbild dieses Modells wurde in einer Stückzahl von 25 von Krupp und Hanomag in den Jahren von 1937-45 gebaut. Die Höchstschußweite betrug mit normalen Granaten 62km. Bei Granaten mit Raketenzusatzantrieb wurden Reichweiten von 86km und bei unterkalibrigen Treibspiegelgeschossen sogar von 160km (!!) erreicht.
(Quelle: "Wikipedia")
Michael Edelmann
20. Juli 2014 (3 Bilder)
Kleine Spiegel-Impression vom Brocken, aufgenommen am Nachmittag des 15.04.2014 aus einem talfahrenden Zug, kurz vor der Ausweichstelle "Goetheweg". (Bildautor: Jörg-Uwe Böhle, Genehmigung zur Veröffentlichung liegt vor!)
Michael Edelmann
Ausfahrt des Zuges der Museumsbahn Hanstholm aus dem Munitionsbunker, aufgenommen am 17.04.2014. (Bildautor: Jörg-Uwe Böhle, Genehmigung zur Veröffentlichung liegt vor!)
Michael Edelmann
Der Zug der Museumsbahn Hanstholm, hier am 17.04.2014 unterwegs zwischen Munitions- und Geschützbunker. (Bildautor: Jörg-Uwe Böhle, Genehmigung zur Veröffentlichung liegt vor!)
Michael Edelmann