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Bilder und Fotos von Eisenbahn und Zügen von Michael Edelmann aus dem März 2018

Auf Bahnbilder.de hochgeladene Bilder im März 2018:

28. März 2018 (6 Bilder)

Am dritten Tag der alljährlichen Herbstsonderzugveranstaltung der IG HSB kam am 23.10.2016 ein recht umfangreicher Fahrzeugpark zum Einsatz. Das waren zum Ersten der Historische Wagenpark der IG HSB, gezogen von 99 5901, zum Zweiten ein Foto-Güterzug unter Traktion von 99 6001 und last but not least der hier im Bahnhof Gernrode zu sehende historische Triebwagen T1, welcher gerade auf seinen Einsatz vorbereitet wird. Wenig später begibt er sich mit einigen Fotografen als erstes auf die Strecke in Richtung Alexisbad, um dieselben an einige ausgewählte Aufnahmestandorte zu bringen, bevor die zwei eigentlichen Züge folgen.
Am dritten Tag der alljährlichen Herbstsonderzugveranstaltung der IG HSB kam am 23.10.2016 ein recht umfangreicher Fahrzeugpark zum Einsatz. Das waren zum Ersten der Historische Wagenpark der IG HSB, gezogen von 99 5901, zum Zweiten ein Foto-Güterzug unter Traktion von 99 6001 und last but not least der hier im Bahnhof Gernrode zu sehende historische Triebwagen T1, welcher gerade auf seinen Einsatz vorbereitet wird. Wenig später begibt er sich mit einigen Fotografen als erstes auf die Strecke in Richtung Alexisbad, um dieselben an einige ausgewählte Aufnahmestandorte zu bringen, bevor die zwei eigentlichen Züge folgen.
Michael Edelmann



Na, was ist denn jetzt los? Plötzlich quellen dicke Rauchwolken aus dem Führerstand von 99 5901, welche hier im Bw Gernrode am Morgen des 23.10.2016 auf einen Sonderzugeinsatz für die IG HSB vorbereitet wird. Ist hier der Frühstücksspeck angebrannt? ;-) (Erklärung nächstes Bild!)
Na, was ist denn jetzt los? Plötzlich quellen dicke Rauchwolken aus dem Führerstand von 99 5901, welche hier im Bw Gernrode am Morgen des 23.10.2016 auf einen Sonderzugeinsatz für die IG HSB vorbereitet wird. Ist hier der Frühstücksspeck angebrannt? ;-) (Erklärung nächstes Bild!)
Michael Edelmann

Nachdem sich die Rauchgase aus der Feuerbüchse von 99 5901 boshafterweise einen zusätzlichen Weg durch die Feuertür ins Freie gebahnt haben, dreht jetzt der Heizer von 99 5901  hustend am Hilfsbläser, um dieselben wieder auf die rechte Bahn, durch den Schornstein zu schicken. Nun wird der Ein odere Andere fragen:  Was ist denn eigentlich ein Hilfsbläser?  Hier eine kurze Erklärung:
Im Gegensatz zu stationären Dampfkesselanlagen verfügen die Feuerungen von Dampfloks weder über einen Saugzug, noch einen Frischlüfter. Die Rauchgase aus der Feuerbüchse werden durch das Vorbeileiten des Abdampfes aus den Arbeitszylindern an den Rauchrohrenden in der vorn liegenden Rauchkammer abgesaugt und aus der Esse geblasen (Ejektorprinzip). Durch den vorbeiströmenden Abdampf entsteht in den Rauchrohren ein Unterdruck, welcher sich bis in die Feuerbüchse fortsetzt und die heißen Rauchgase absaugt, welche auf dem Weg durch den Kessel ihre Wärme an das Kesselwasser abgeben und dieses verdampfen. Wenn die Lok jedoch steht, oder auch im Leerlauf, fehlt der Abdampf aus den Arbeitszylindern und das Vakuum bricht zusammen, wodurch der zu sehende Effekt entstehen kann, da sich die Rauchgase teilweise einen anderen Weg suchen. Das ist in etwa mit einer Ofenheizung zu vergleichen, wenn durch Windstille und Sonneneinwirkung der natürliche Zug des Schornsteins zu gering ist. Dann beginnt der Ofen auch zu qualmen, was höchstgefährlich ist, da in den Rauchgasen das hochgiftige Kohlenmonoxid (CO) enthalten ist, welches bereits nach kurzzeitigem Einatmen zur Bewußtlosigkeit und sehr schnell zum Tod führt. Um das zu vermeiden, aber auch um bei Stillstand den Kesseldruck halten zu können, kommt der sogenannte Hilfsbläser zum Einsatz. Das ist im Prinzip nur eine ringförmige Rohrleitung in der Rauchkammer, welche mit mehreren Düsen versehen ist, die mit Kesseldampf betrieben werden. Wird vom Heizer der entsprechende Dampfhahn geöffnet, strömt dieser mit hoher Geschwindigkeit durch die Düsen und erzeugt, ebenfalls durch das Ejektorprinzip, wieder den gewünschten Unterdruck in der Rauchkammer. Die Rauchgase werden mitgerissen und durch den Schornstein abgeführt, während in den Rauchrohren bis hin zur Feuerbüchse ein leichtes Vakuum entsteht, welches wiederum dazu führt, daß durch die Lüftungsöffnungen der Feuerbüchse Frischluft angesaugt wird, wodurch die Kohleverbrennung beschleunigt und somit die Feuerwärmeleistung erhöht wird. Dies wiederum zieht eine Erhöhung des Kesseldrucks nach sich. Das Ganze kann vom Heizer reguliert werden, je nachdem, wie stark der Bläser eingestellt wird. Schon mal gehört und gesehen haben dürften es wohl die meisten von uns: Immer wenn aus der stehenden Lok ein Fauchen zu hören ist und der Rauch mit hoher Geschwindigkeit aus der Esse wirbelt, dann ist der Hilfsbläser in Betrieb.
Die Aufnahme entstand am Morgen des 23.01.2016 im Rahmen einer Sonderzugveranstaltung der IG HSB im Bw Gernrode.
Nachdem sich die Rauchgase aus der Feuerbüchse von 99 5901 boshafterweise einen zusätzlichen Weg durch die Feuertür ins Freie gebahnt haben, dreht jetzt der Heizer von 99 5901 hustend am Hilfsbläser, um dieselben wieder auf die rechte Bahn, durch den Schornstein zu schicken. Nun wird der Ein odere Andere fragen: "Was ist denn eigentlich ein Hilfsbläser?" Hier eine kurze Erklärung: Im Gegensatz zu stationären Dampfkesselanlagen verfügen die Feuerungen von Dampfloks weder über einen Saugzug, noch einen Frischlüfter. Die Rauchgase aus der Feuerbüchse werden durch das Vorbeileiten des Abdampfes aus den Arbeitszylindern an den Rauchrohrenden in der vorn liegenden Rauchkammer abgesaugt und aus der Esse geblasen (Ejektorprinzip). Durch den vorbeiströmenden Abdampf entsteht in den Rauchrohren ein Unterdruck, welcher sich bis in die Feuerbüchse fortsetzt und die heißen Rauchgase absaugt, welche auf dem Weg durch den Kessel ihre Wärme an das Kesselwasser abgeben und dieses verdampfen. Wenn die Lok jedoch steht, oder auch im Leerlauf, fehlt der Abdampf aus den Arbeitszylindern und das Vakuum bricht zusammen, wodurch der zu sehende Effekt entstehen kann, da sich die Rauchgase teilweise einen anderen Weg suchen. Das ist in etwa mit einer Ofenheizung zu vergleichen, wenn durch Windstille und Sonneneinwirkung der natürliche Zug des Schornsteins zu gering ist. Dann beginnt der Ofen auch zu qualmen, was höchstgefährlich ist, da in den Rauchgasen das hochgiftige Kohlenmonoxid (CO) enthalten ist, welches bereits nach kurzzeitigem Einatmen zur Bewußtlosigkeit und sehr schnell zum Tod führt. Um das zu vermeiden, aber auch um bei Stillstand den Kesseldruck halten zu können, kommt der sogenannte Hilfsbläser zum Einsatz. Das ist im Prinzip nur eine ringförmige Rohrleitung in der Rauchkammer, welche mit mehreren Düsen versehen ist, die mit Kesseldampf betrieben werden. Wird vom Heizer der entsprechende Dampfhahn geöffnet, strömt dieser mit hoher Geschwindigkeit durch die Düsen und erzeugt, ebenfalls durch das Ejektorprinzip, wieder den gewünschten Unterdruck in der Rauchkammer. Die Rauchgase werden mitgerissen und durch den Schornstein abgeführt, während in den Rauchrohren bis hin zur Feuerbüchse ein leichtes Vakuum entsteht, welches wiederum dazu führt, daß durch die Lüftungsöffnungen der Feuerbüchse Frischluft angesaugt wird, wodurch die Kohleverbrennung beschleunigt und somit die Feuerwärmeleistung erhöht wird. Dies wiederum zieht eine Erhöhung des Kesseldrucks nach sich. Das Ganze kann vom Heizer reguliert werden, je nachdem, wie stark der Bläser eingestellt wird. Schon mal gehört und gesehen haben dürften es wohl die meisten von uns: Immer wenn aus der stehenden Lok ein Fauchen zu hören ist und der Rauch mit hoher Geschwindigkeit aus der Esse wirbelt, dann ist der Hilfsbläser in Betrieb. Die Aufnahme entstand am Morgen des 23.01.2016 im Rahmen einer Sonderzugveranstaltung der IG HSB im Bw Gernrode.
Michael Edelmann

Nachdem 99 5901 am Morgen des 23.10.2016 im Bw Gernrode auf ihren Sonderzugeinsatz für die IG HSB vorbereitet wurde, stehen nun einige Rangierfahrten an. Dafür gilt es erstmal eine Weiche zu stellen, zu welchem Zweck der Lokheizer hier gerade abgesessen ist.
Nachdem 99 5901 am Morgen des 23.10.2016 im Bw Gernrode auf ihren Sonderzugeinsatz für die IG HSB vorbereitet wurde, stehen nun einige Rangierfahrten an. Dafür gilt es erstmal eine Weiche zu stellen, zu welchem Zweck der Lokheizer hier gerade abgesessen ist.
Michael Edelmann

Rauchzeichen! Mit einer weithin sichtbaren Qualmwolke verkündet 99 5901 am Morgen des 23.10.2016 im Bahnhof Gernrode, daß sie bereit für ihr Tageswerk ist, welches heute aus einem Sonderzugeinsatz für die IG HSB besteht. Das im Hintergrund zu sehende ehemalige Bahndienstgebäude beherbergt heute Ferienwohnungen und ein Museum.
Rauchzeichen! Mit einer weithin sichtbaren Qualmwolke verkündet 99 5901 am Morgen des 23.10.2016 im Bahnhof Gernrode, daß sie bereit für ihr Tageswerk ist, welches heute aus einem Sonderzugeinsatz für die IG HSB besteht. Das im Hintergrund zu sehende ehemalige Bahndienstgebäude beherbergt heute Ferienwohnungen und ein Museum.
Michael Edelmann





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