Jonas Schaufelberger schreef: Ferdinand Büscher, Carola Weber schreef: Alexander Wiemer schreef:
So Leute,
ich habe vor kurzem mir eine neue Kamera angeschafft.
Seitdem habe ich 3 Ablehnungen gehebt, wegen zu dunkelen Bildern, ich habe das dann auch so nachvollziehen können habe aufgehellt und schwups wurden sie freigeschaltet.
Also ich finde die Arbeit der Admins super und auch m.E. nach gerecht!
Nur weil einige immer wieder ins Forum bläken, solltest du Thomas nicht alles weg werfen und neu machen. Bitte lasst es wie es jetzt ist, denn so finde ich es super.
Die Admins geben Tipps, halten auch schwache Bilder draußen.
Bevor die Maßstäbe höher gesetzt wurde fanden sich hier doch ziemlich schwache Bilder an.
Somit ist es wie ich finde jetzt super!
Und das möchte ich hiermit betonen.
Thomas deine Idee ist zwar nicht verkehrt, aber das mauscheln beinnt ja im Chat jetzt schon mit Kommentaren die verteilt werden gegen Kommentare oder Klicks, dann wird es auch dazu kommen, dass man sagt "ich bewerte deines gut und du meines" und wie matthias sagte, kann man da ganz leicht Erkennungsmöglichkeiten für die Anderen einbauen.
Admins: Lasst euch nicht entmutigen!
Thomas: Bitte lasse es so!
Alle: Regt euch doch nicht immer geich im Forum auf, sondern schreibt doch Mails etc.!
Es gibt nämlich denke ich mehr User die denke wie ich oder zumindest ähnlich, das ihr das gut macht
MfG Alexander....und bitte das alles nicht als Angriff sehen
Da sich bisher nur die Fraktion der "guten" Fotografen an der Diskussion beteiligt hat, mache ich mal den Anfang für die etwas schlechteren. Ich finde den Vorschlag von Thomas äusserst bedenkenswert und einen Versuch wert. Was ist schon Qualität? Für mich hat ein Foto Qualität, wenn es - evtl. in Verbindung mit dem Text - ein Dokument ist, den Betrachter in die Lage versetzt, sich ein Bild von vor Ort zu machen. Für andere haben Fotos Qualität, weil er als "Lokfetischist" seine Lock groß drauf haben möchte. Und der Dritte ist halt der Hobbyfotograph, der 20 Bücher gelesen hat, eine teure Kamera hat, und nach Esthetik - was auch immer subjektives das ist - urteilt. Und dies ist leider mein Eindruck, letztere geben hier zur Zeit als Admins und Wortführer im Forum den Ton an. Und das Anliegen von Thomas hier ein wenig mehr Demokratie einzuführen halte ich für sehr notwendig. Mir wurden hier Fotos bei Städtebilder abgelehnt, mit der Bemerkung "die gehören zu Bahnbilder" (Motiv war eine unserer futuristischen U-Bahnhöfe leer, ohne Bahn), oder "die gehören zu Schiffsbilder" wenn ich unseren Kahn (ca. 30% des Bildes) auf der Ruhr in Bochum bei Stadtbilder einstellen wollte. Das hatte nichts mit Qualität zu tun, das war für mich einfach nur ein falsches Verständnis zum Thema Admin bei Bahnbilder.de und Schwesterseiten. Ich bin schon der Meinung, dass die Freischaltung auf breitere Säulen gestellt werden sollte, da, wie gesagt, Bahnbilder für jeden da ist.
Und zum Thema Richtlinien, auf die sich so mancher "Fachmann" hier beruft, ausser den drei Sätzen die auf der "Hochladeseite" stehen gibt es hier keine Richtlinien, und das ist auch gut so. Es kommt einfach nicht für jeden auf das letzte Pixel, um den goldenen Schnitt zu Aufbau des Bildes an, und wenn ein Foto kaum wahrnehmbar schief ist, dann soll das auch ok sein.
Wir sind hier nicht bei Fotocommunity, da habe ich nichts gegen strenge Regeln, sondern bei Bahnbilder.de und das soll in erster Linie Spaß machen und ein Auftritt für jeden ermöglichen. Und jeder kann nicht perfekt sein, was auch immer das ist.
Also Thomas, wage hier ein wenig mehr Demokratie und fördere nicht die "Diktatur" - bitte nicht ganz so eng sehen - der Fachleute.
Ich kann mich, von der Ablehnungsquote meiner Bilder her gesehen, wohl auch nicht als übermässig guter Fotograf bezeichnen. Trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob ein demokratischeres Freischalten wirklich in meinem Sinn ist.
Ich sehe die Probleme eigentlich nicht bei der Qualität; Selbst wenn einige der Bilder, die bei mir abgelehnt wurden, freigeschaltet worden wären, wäre die Qualität hier immer noch sehr hoch.
Eine Abstimmung über Bilder würde wohl gelegentlich mal ein leicht schiefes oder "suboptimal" beleuchtetes Bild durchgehen lassen - warum nicht? Auch schiefe Bilder können schön sein, und ich denke, Bilder, die ernsthaft schlecht sind, erkennen auch die weniger geübten Fotografen (ausser sie haben es selbst produziert) als solche.
Ich frage mich dagegen eher, ob eine Abstimmung über die Bilder nicht bei den Sujets ansetzen würde. Ich selbst versuche in solchen Fällen zwar immer, neutral zu sein, aber ein schiefes Bild, das einen einzelnen Wagen in einem Zug zeigt, würde ich wohl deutlich schneller ablehnen als ein eher schlecht belichtetes Bild, das allerdings einen schönen Zug in einer speziellen Landschaft zeigt. Es würde wohl weiterhin zu ablehnungen kommen - aber im Vergleich zu heute eher häufiger aus nicht sauber erklärbaren Gründen.
Schlussendlich ist es ja eh nicht meine Sache, dies einzuführen - aber wie scheinbar andere auch bin ich der Meinung, dass es vorerst reicht, die Richtlinien im Zweifelsfall etwas freier zu interpretieren (um 2° schiefe Bilder sind doch, wenn alles andere stimmt und beispielsweise Bilder vom entsprechenden Fahrzeugtyp oder Streckenabschnitt fehlen, durchaus sehenswert - und auch in diversen Büchern in meiner Sammlung zu finden).
Gruss
Jonas
Wenn es nur ums schief sein geht, das ist doch eigentlich überhaupt kein Problem. Das Orignal läßt sich meist mit nur geringen Qualitätsverlust geraderichten und man lädt das Ergebnis noch mal hoch. Das ist kein Hexenwerk, sondern einfach eine Freundlichkeit gegenüber dem Betrachter. Übrigens ab etwa 0,5° sieht es schon erkennbar schief aus, fast alle Bilder macht man sogar schiefer (Das liegt daran dass das Auge beim Fotografieren sich am Rand festbeißt).
Wenn es so einfach reparabel ist, sehe ich keinen Grund es dem Betrachter zuzumuten, da ist Strenge sicher richtig. Und wenn Ferdinand nach eigenem Bekunden keinen Sinn für Ästhetik hat, dann hilft doch einfach die Negativregeln ernster zu nehmen. Ein verdecktes oder abgeschnittenes Motiv ist sicher eher ein Problem, das nicht nachträglich geändert werden kann.