im technischen Bereich gibt es ja nichts, was unfehlbar zuverlässig funktioniert. Atomunfälle sind nicht unmöglich, sondern (hoffentlich) extem unwahrscheinlich. Ob es das Risiko wert ist, muss die Gesellschaft entscheiden. Ich denke, das ist es nicht wert.
Politik und Bürger sprechen leider auch nur von Klimaschutz und Sicherheit. Nach wie vor völlig aus den Augen gelassen wird die nachhaltige Verfügbarkeit. Die ist bei der Atomkraft äußerst gering, bei gleicher Ausbeute wie beim Erdöl würde sie allenfalls einige Jahre reichen.
Ich denke, wer gegen die Atomkraft demonstriert sollte, wie von Kay angedeutet, selbst ein Vorbild sein. Das bedeutet wenig Energie verbrauchen und einen Anbieter suchen, der keinen Atomstrom nutzt. Das ist übrigens sehr einfach, weil jeder Anbieter gesetzlich verpflichtet ist, die Stromzusammensetzung bekannt zu geben.
Persönlich achte ich sehr auf energiesparende Technik, schalte Standby-Geräte aus und nutze Ökostrom. Bei der großen Berliner Anti-Atomkraftdemo war ich dabei.
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