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In königsroten Saalburger Marmor erstrahlt die Station Mohrenstraße eröffnet am 1.Oktober 1908 seit dem 18.August 1950. Durch den dunkelen Marmorton strahlt die Station einen leichten Moskauer Flair aus. 

Berlin Mitte 03.01.2018
In königsroten Saalburger Marmor erstrahlt die Station Mohrenstraße eröffnet am 1.Oktober 1908 seit dem 18.August 1950. Durch den dunkelen Marmorton strahlt die Station einen leichten Moskauer Flair aus. Berlin Mitte 03.01.2018
Dennis Fiedler

Blick über den Bahnsteig in Gleisdreieck auf die U1. Der Bahnhof hat viel Geschichte zu erzählen seit seiner Eröffnung 1913 da er im ehemaligen Grenzgebiet und auf dem ehemaligen Dresdener Bahnhof steht.

Geschichte

Früher stand an diesem Ort der 1875 gebaute Dresdener Bahnhof. Er wurde 1882 geschlossen und sukzessive abgebaut. Auf der freien Fläche wurde dann das Gleisdreieck errichtet.

Heute hat der Name Gleisdreieck nichts mehr mit der namensgebenden Form und Funktion zu tun. Bis 1912 verkehrten die abzweigenden Züge hier tatsächlich in einem Gleisdreieck. Schon 1907 gab es Pläne, einen Kreuzungsbahnhof an dieser Stelle zu bauen. Sie wurden aber zunächst nicht verwirklicht. 


Unfälle: Anlass für den Bau
Unfall am Gleisdreieck am 26. September 1908

Am 26. September 1908 fuhren zwei Züge gegenläufig – einer vom Leipziger Platz, der andere von der Bülowstraße kommend – auf das Gleisdreieck zu. Beide bogen am Gleisdreieck gleichzeitig in Richtung Möckernbrücke ab, wobei der vom Leipziger Platz kommende Zug das auf „Halt“ stehende Signal überfuhr.

Es kam zu einer Flankenfahrt. Der erste Wagen des angefahrenen Zuges stürzte aus acht Metern Höhe auf den darunterliegenden Platz. 16 Menschen starben noch am selben Tag, 18 weitere wurden zum Teil schwer verletzt und 2 weitere Personen verstarben in den folgenden Tagen. Der Triebfahrzeugführer, der das Signal missachtet hatte, wurde nach seinem Geständnis zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt.

Nach einem weiteren – ähnlichen, jedoch weniger folgenschweren – Unfall am 17. Mai 1911 wurde ab Sommer 1912 die Gleisverzweigung aufgehoben und ein neuer Bahnhof geplant, in dem die Züge übereinander kreuzten. Die Entwürfe stammten von Sepp Kaiser.


Bau
Das Gleisdreieck vor und nach dem Umbau

Der Bahnhof Gleisdreieck wurde 1912/1913 in Hochlage zwischen den Gleisfächern der Anhalter, Dresdener, Stamm- und Wannseebahn errichtet.

Der zunächst erbaute untere Bahnsteig ist breit angelegt, sodass der vorläufig notwendige Umsteigeverkehr bewältigt werden konnte. Die heutige Form als Turmbahnhof mit den zwei Strecken in einer Spange zum Nollendorfplatz und dem oberen Bahnsteig existiert seit der Inbetriebnahme der Entlastungsstrecke im Jahr 1926, die heute von der Linie U1 befahren wird.


In der geteilten Stadt

Am Gleisdreieck endete nach dem Mauerbau am 13. August 1961 die Linie A (ab 1966: Linie 2), für die bereits Anfang der 1950er Jahre Wendeanlagen befestigt wurden. Da dieser Betrieb ohne Weiterfahrt in den Bezirk Mitte nicht mehr wirtschaftlich war, endeten die Züge ab 1. Januar 1972 am Wittenbergplatz (ab 1984: U2). Die Linie B bediente jedoch weiterhin die Station Gleisdreieck (ab 1966: Linie 1, ab 1984: U1) und hielt am oberen Bahnsteig, zu dem die Fahrgäste über den Durchgang des ruhenden unteren Bahnsteigs kamen.

Von 1977 bis 1979 wurde am Gleisdreieck das Zugbeeinflussungssystem SelTrac erprobt. Zwischen 1984 und 1991 war der untere Bahnsteig ein Endbahnhof der Magnetbahn M-Bahn, die von hier zum Bahnhof Kemperplatz verkehrte. Nach dem Mauerfall wurde die M-Bahn zugunsten der Wiederinbetriebnahme der U-Bahn abgebaut. Deren Wiederaufbau nahm zwei Jahre in Anspruch, sodass die U-Bahn-Linie U2 am 13. November 1993 wieder durchgehend von Ruhleben über Gleisdreieck nach Vinetastraße verkehren konnte.


Nach der Wiedervereinigung

Um den in die Jahre gekommenen Bahnhof zu erneuern, begannen die Berliner Verkehrsbetriebe im Jahr 2009 mit einer umfassenden Sanierung der Gleise, der Bahnsteige und der Zugänge sowie der Dachflächen des Bahnhofsgebäudes. Insgesamt sollen sich die Kosten auf rund zwölf Millionen Euro belaufen, im September 2012 sollte die Sanierung abgeschlossen sein. Im Rahmen dieser Bauarbeiten erhielt der Bahnhof zwei Aufzüge, sodass eine Benutzung des Bahnhofs barrierefrei möglich ist. Der erste Aufzug ging am 30. September 2010 in Betrieb, der zweite folgte am 19. April 2012.  

Berlin Kreuzberg 03.01.2018


Seite „U-Bahnhof Gleisdreieck“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 5. November 2017, 15:30 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=U-Bahnhof_Gleisdreieck&oldid=170688491
Blick über den Bahnsteig in Gleisdreieck auf die U1. Der Bahnhof hat viel Geschichte zu erzählen seit seiner Eröffnung 1913 da er im ehemaligen Grenzgebiet und auf dem ehemaligen Dresdener Bahnhof steht. Geschichte Früher stand an diesem Ort der 1875 gebaute Dresdener Bahnhof. Er wurde 1882 geschlossen und sukzessive abgebaut. Auf der freien Fläche wurde dann das Gleisdreieck errichtet. Heute hat der Name Gleisdreieck nichts mehr mit der namensgebenden Form und Funktion zu tun. Bis 1912 verkehrten die abzweigenden Züge hier tatsächlich in einem Gleisdreieck. Schon 1907 gab es Pläne, einen Kreuzungsbahnhof an dieser Stelle zu bauen. Sie wurden aber zunächst nicht verwirklicht. Unfälle: Anlass für den Bau Unfall am Gleisdreieck am 26. September 1908 Am 26. September 1908 fuhren zwei Züge gegenläufig – einer vom Leipziger Platz, der andere von der Bülowstraße kommend – auf das Gleisdreieck zu. Beide bogen am Gleisdreieck gleichzeitig in Richtung Möckernbrücke ab, wobei der vom Leipziger Platz kommende Zug das auf „Halt“ stehende Signal überfuhr. Es kam zu einer Flankenfahrt. Der erste Wagen des angefahrenen Zuges stürzte aus acht Metern Höhe auf den darunterliegenden Platz. 16 Menschen starben noch am selben Tag, 18 weitere wurden zum Teil schwer verletzt und 2 weitere Personen verstarben in den folgenden Tagen. Der Triebfahrzeugführer, der das Signal missachtet hatte, wurde nach seinem Geständnis zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt. Nach einem weiteren – ähnlichen, jedoch weniger folgenschweren – Unfall am 17. Mai 1911 wurde ab Sommer 1912 die Gleisverzweigung aufgehoben und ein neuer Bahnhof geplant, in dem die Züge übereinander kreuzten. Die Entwürfe stammten von Sepp Kaiser. Bau Das Gleisdreieck vor und nach dem Umbau Der Bahnhof Gleisdreieck wurde 1912/1913 in Hochlage zwischen den Gleisfächern der Anhalter, Dresdener, Stamm- und Wannseebahn errichtet. Der zunächst erbaute untere Bahnsteig ist breit angelegt, sodass der vorläufig notwendige Umsteigeverkehr bewältigt werden konnte. Die heutige Form als Turmbahnhof mit den zwei Strecken in einer Spange zum Nollendorfplatz und dem oberen Bahnsteig existiert seit der Inbetriebnahme der Entlastungsstrecke im Jahr 1926, die heute von der Linie U1 befahren wird. In der geteilten Stadt Am Gleisdreieck endete nach dem Mauerbau am 13. August 1961 die Linie A (ab 1966: Linie 2), für die bereits Anfang der 1950er Jahre Wendeanlagen befestigt wurden. Da dieser Betrieb ohne Weiterfahrt in den Bezirk Mitte nicht mehr wirtschaftlich war, endeten die Züge ab 1. Januar 1972 am Wittenbergplatz (ab 1984: U2). Die Linie B bediente jedoch weiterhin die Station Gleisdreieck (ab 1966: Linie 1, ab 1984: U1) und hielt am oberen Bahnsteig, zu dem die Fahrgäste über den Durchgang des ruhenden unteren Bahnsteigs kamen. Von 1977 bis 1979 wurde am Gleisdreieck das Zugbeeinflussungssystem SelTrac erprobt. Zwischen 1984 und 1991 war der untere Bahnsteig ein Endbahnhof der Magnetbahn M-Bahn, die von hier zum Bahnhof Kemperplatz verkehrte. Nach dem Mauerfall wurde die M-Bahn zugunsten der Wiederinbetriebnahme der U-Bahn abgebaut. Deren Wiederaufbau nahm zwei Jahre in Anspruch, sodass die U-Bahn-Linie U2 am 13. November 1993 wieder durchgehend von Ruhleben über Gleisdreieck nach Vinetastraße verkehren konnte. Nach der Wiedervereinigung Um den in die Jahre gekommenen Bahnhof zu erneuern, begannen die Berliner Verkehrsbetriebe im Jahr 2009 mit einer umfassenden Sanierung der Gleise, der Bahnsteige und der Zugänge sowie der Dachflächen des Bahnhofsgebäudes. Insgesamt sollen sich die Kosten auf rund zwölf Millionen Euro belaufen, im September 2012 sollte die Sanierung abgeschlossen sein. Im Rahmen dieser Bauarbeiten erhielt der Bahnhof zwei Aufzüge, sodass eine Benutzung des Bahnhofs barrierefrei möglich ist. Der erste Aufzug ging am 30. September 2010 in Betrieb, der zweite folgte am 19. April 2012. Berlin Kreuzberg 03.01.2018 Seite „U-Bahnhof Gleisdreieck“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 5. November 2017, 15:30 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=U-Bahnhof_Gleisdreieck&oldid=170688491
Dennis Fiedler

Zur Zeit befindet sich der am 30. September 1974 eröffnete U-Bahnhof Rathaus Steglitz in Sanierung und ist eher eine Baustelle und Rohbau.

Berlin Steglitz 03.01.2018
Zur Zeit befindet sich der am 30. September 1974 eröffnete U-Bahnhof Rathaus Steglitz in Sanierung und ist eher eine Baustelle und Rohbau. Berlin Steglitz 03.01.2018
Dennis Fiedler

Noch sehr gemütlich und einladend wirken die alten A3L Triebwagen. Gebaut wurden sie von 1960 bis 1994.

Berlin Zehlendorf 03.01.2018
Noch sehr gemütlich und einladend wirken die alten A3L Triebwagen. Gebaut wurden sie von 1960 bis 1994. Berlin Zehlendorf 03.01.2018
Dennis Fiedler

Triebzug 792 der Baureihe A3L passiert die alte Wagenhalle und erreicht sogleich die Endstation Krumme Lanke.

Berlin Zehlendorf 03.01.2018
Triebzug 792 der Baureihe A3L passiert die alte Wagenhalle und erreicht sogleich die Endstation Krumme Lanke. Berlin Zehlendorf 03.01.2018
Dennis Fiedler

Die ehemalige Wagenhalle in Krumme Lanke. Diese war nach der Verlängerung der Wilmersdorf-Dahlemer-Bahn vom Thielplatz nach Krumme Lanke nötig geworden, so konnte die provisorische Werkstatt am Thielplatz aufgegeben werden. Eröffnet wurde die kleine Werkstatt am 22. Dezember 1929. Diese umfasste eine Wagenhalle für vier Acht-Wagen-Züge sowie Vorrichtungen für das Beheben kleinerer Schäden. Gewissermaßen in Rückverlängerung des Außengleises rechts neben der Halle befand sich eine Drehscheibe, die allerdings bald nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr brauchbar war, da die Doppeltriebwagen A3 und A3L aufkamen, die nicht im täglichen Betrieb getrennt werden konnten. Im Rahmen von Sparmaßnahmen, als auch durch fortschreitende Wartungsarmut neuerer Baureihen konnte die Werkstatt zum 1. Mai 1968 geschlossen und die Aufgaben zur wichtigsten Werkstatt des Kleinprofils, der Betriebswerkstatt Grunewald, verlagert werden. Die Wagenhalle ist bis heute von den Streckengleisen der U3 aus zu sehen, wird aber nicht mehr betrieblich, auch nicht für Zugabstellungen, genutzt. Die Halle war vom 01.05.1968 bis 1994 außer Betrieb und ist seit dem 28.11.1998 gesperrt da sie einsturzgefährdet sei.

Berlin Zehlendorf 03.01.2018


Text: Markus Jurziczek
Seite: http://www.berliner-verkehrsseiten.de/u-bahn/Stellwerke/Stw_K/stw_k.html
Die ehemalige Wagenhalle in Krumme Lanke. Diese war nach der Verlängerung der Wilmersdorf-Dahlemer-Bahn vom Thielplatz nach Krumme Lanke nötig geworden, so konnte die provisorische Werkstatt am Thielplatz aufgegeben werden. Eröffnet wurde die kleine Werkstatt am 22. Dezember 1929. Diese umfasste eine Wagenhalle für vier Acht-Wagen-Züge sowie Vorrichtungen für das Beheben kleinerer Schäden. Gewissermaßen in Rückverlängerung des Außengleises rechts neben der Halle befand sich eine Drehscheibe, die allerdings bald nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr brauchbar war, da die Doppeltriebwagen A3 und A3L aufkamen, die nicht im täglichen Betrieb getrennt werden konnten. Im Rahmen von Sparmaßnahmen, als auch durch fortschreitende Wartungsarmut neuerer Baureihen konnte die Werkstatt zum 1. Mai 1968 geschlossen und die Aufgaben zur wichtigsten Werkstatt des Kleinprofils, der Betriebswerkstatt Grunewald, verlagert werden. Die Wagenhalle ist bis heute von den Streckengleisen der U3 aus zu sehen, wird aber nicht mehr betrieblich, auch nicht für Zugabstellungen, genutzt. Die Halle war vom 01.05.1968 bis 1994 außer Betrieb und ist seit dem 28.11.1998 gesperrt da sie einsturzgefährdet sei. Berlin Zehlendorf 03.01.2018 Text: Markus Jurziczek Seite: http://www.berliner-verkehrsseiten.de/u-bahn/Stellwerke/Stw_K/stw_k.html
Dennis Fiedler

Einen Hauch von Rheintal. 
Der U-Bahnhof Rüdesheimer Platz  eröffnet am 12. Oktober 1913 entstand im Rahmen des Baus der Wilmersdorf-Dahlemer-Untergrundbahn zwischen Wittenbergplatz und Thielplatz im Süden der Domäne Dahlem. Da die Gemeinde Wilmersdorf aus Prestigegründen großen Wert auf eine repräsentative Gestaltung der Bahnhöfe legte, beauftragte sie den Architekten Wilhelm Leitgebel, diese Aufgabe zu übernehmen.

Leitgebel, der auch die Nachbarbahnhöfe Breitenbachplatz und Heidelberger Platz entwarf, wählte für die Untergrundstation vornehmlich Motive des Weinanbaus; die benachbarten Straßennamen des Rüdesheimer Platzes sollen ihn dazu inspiriert haben. In der Bahnsteigmitte befinden sich jeweils achteckige Granitpfeiler mit runden Stützen, die die verputzte, kassettenförmige Decke tragen. Jeweils in einer Kassette befinden sich die Leuchtelemente, umgeben von Mosaiken. Die Bahnsteigwände bestehen jeweils aus Nischen, dabei abwechselnd flache, als Werbeflächen gedachte Nischen, und halbrunde, die die aus Mosaiken bestehenden Stationsschilder tragen. Die Bahnsteigwände werden jeweils von einem dunkelgrünen Keramikstreifen abgeschlossen. Für die ebenfalls angebrachten, kleinen Tierplastiken aus Keramik (Weinlaub, Trauben, Insekten und Kriechtiere: alles zum Thema Leben in einem Weinberg) war der Künstler Martin Meyer-Pyritz verantwortlich. Die beiden Zugänge, gelegen auf einer Mittelinsel in der Rüdesheimer Straße, gestaltete Wilhelm Leitgebel mit steinernen Treppenumwehrungen und jeweils zwei mit Lampen ausgestatteten Pylonen. Für die aus Metall bestehenden Zugangstore wählte Leitgebel Andreaskreuze, Rosetten und Weintrauben als Gestaltungsmerkmale. Triebzug 740 der Baureihe A3E Baujahre 1960 bis 1994 wartet im U-Bahnhof Rüdesheimer Platz auf Abfahrt.

Berlin Wilmersdorf 03.01.2018


Seite „U-Bahnhof Rüdesheimer Platz“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 17. Juni 2017, 10:27 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=U-Bahnhof_R%C3%BCdesheimer_Platz&oldid=166472661
Einen Hauch von Rheintal. Der U-Bahnhof Rüdesheimer Platz eröffnet am 12. Oktober 1913 entstand im Rahmen des Baus der Wilmersdorf-Dahlemer-Untergrundbahn zwischen Wittenbergplatz und Thielplatz im Süden der Domäne Dahlem. Da die Gemeinde Wilmersdorf aus Prestigegründen großen Wert auf eine repräsentative Gestaltung der Bahnhöfe legte, beauftragte sie den Architekten Wilhelm Leitgebel, diese Aufgabe zu übernehmen. Leitgebel, der auch die Nachbarbahnhöfe Breitenbachplatz und Heidelberger Platz entwarf, wählte für die Untergrundstation vornehmlich Motive des Weinanbaus; die benachbarten Straßennamen des Rüdesheimer Platzes sollen ihn dazu inspiriert haben. In der Bahnsteigmitte befinden sich jeweils achteckige Granitpfeiler mit runden Stützen, die die verputzte, kassettenförmige Decke tragen. Jeweils in einer Kassette befinden sich die Leuchtelemente, umgeben von Mosaiken. Die Bahnsteigwände bestehen jeweils aus Nischen, dabei abwechselnd flache, als Werbeflächen gedachte Nischen, und halbrunde, die die aus Mosaiken bestehenden Stationsschilder tragen. Die Bahnsteigwände werden jeweils von einem dunkelgrünen Keramikstreifen abgeschlossen. Für die ebenfalls angebrachten, kleinen Tierplastiken aus Keramik (Weinlaub, Trauben, Insekten und Kriechtiere: alles zum Thema Leben in einem Weinberg) war der Künstler Martin Meyer-Pyritz verantwortlich. Die beiden Zugänge, gelegen auf einer Mittelinsel in der Rüdesheimer Straße, gestaltete Wilhelm Leitgebel mit steinernen Treppenumwehrungen und jeweils zwei mit Lampen ausgestatteten Pylonen. Für die aus Metall bestehenden Zugangstore wählte Leitgebel Andreaskreuze, Rosetten und Weintrauben als Gestaltungsmerkmale. Triebzug 740 der Baureihe A3E Baujahre 1960 bis 1994 wartet im U-Bahnhof Rüdesheimer Platz auf Abfahrt. Berlin Wilmersdorf 03.01.2018 Seite „U-Bahnhof Rüdesheimer Platz“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 17. Juni 2017, 10:27 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=U-Bahnhof_R%C3%BCdesheimer_Platz&oldid=166472661
Dennis Fiedler

Triebzug 731 der Baureihe A3E Baujahre 1960 bis 1994 wartet in der am 12.Oktober 1913 eröffneten U-Bahn Station Heidelberger Platz auf Abfahrt. Da die Tunnelstrecke hier den Einschnitt der Ringbahn unterqueren musste, lag das Profil doppelt so tief wie beim Bau anderer U-Bahnhöfe. Das ermöglichte die hohen Deckengewölbe, die dem Bahnhof eine grandiose Raumwirkung geben. Gesteigert wird der Eindruck noch durch seine gekrümmte Lage.

Die Stadt Wilmersdorf als Bauherr der Bahn war bestrebt, mit der U-Bahn ihren Wohlstand auszudrücken, und veranlasste, dass alle Stationen auf dem Stadtgebiet keine stählernen, sondern steinerne Stützen aufweisen sollten. Die Bahnhöfe selbst unterscheiden sich grundsätzlich voneinander und beziehen sich nicht auf gleichwertige Merkmale wie Form und Ausstattung.

Im Falle des U-Bahnhofs Heidelberger Platz entwarf der zuständige Architekt Wilhelm Leitgebel einen Bahnhof, der einer Kathedrale ähnelt. Der Mittelbahnsteig wird zu beiden Enden von Vorhallen abgeschlossen, an die sich die Ausgänge anschließen. Die Decke des Bahnsteigs wurde als Kreuzgratgewölbe angelegt, was nur durch die besondere Tieflage ermöglicht wurde. Sämtliche Verkleidungen sind aus Stein sowie zum Teil aus Fliesen. 

Berlin Wilmersdorf 03.01.2018 


Seite „Bahnhof Berlin Heidelberger Platz“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 6. November 2017, 21:17 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bahnhof_Berlin_Heidelberger_Platz&oldid=170736034
Triebzug 731 der Baureihe A3E Baujahre 1960 bis 1994 wartet in der am 12.Oktober 1913 eröffneten U-Bahn Station Heidelberger Platz auf Abfahrt. Da die Tunnelstrecke hier den Einschnitt der Ringbahn unterqueren musste, lag das Profil doppelt so tief wie beim Bau anderer U-Bahnhöfe. Das ermöglichte die hohen Deckengewölbe, die dem Bahnhof eine grandiose Raumwirkung geben. Gesteigert wird der Eindruck noch durch seine gekrümmte Lage. Die Stadt Wilmersdorf als Bauherr der Bahn war bestrebt, mit der U-Bahn ihren Wohlstand auszudrücken, und veranlasste, dass alle Stationen auf dem Stadtgebiet keine stählernen, sondern steinerne Stützen aufweisen sollten. Die Bahnhöfe selbst unterscheiden sich grundsätzlich voneinander und beziehen sich nicht auf gleichwertige Merkmale wie Form und Ausstattung. Im Falle des U-Bahnhofs Heidelberger Platz entwarf der zuständige Architekt Wilhelm Leitgebel einen Bahnhof, der einer Kathedrale ähnelt. Der Mittelbahnsteig wird zu beiden Enden von Vorhallen abgeschlossen, an die sich die Ausgänge anschließen. Die Decke des Bahnsteigs wurde als Kreuzgratgewölbe angelegt, was nur durch die besondere Tieflage ermöglicht wurde. Sämtliche Verkleidungen sind aus Stein sowie zum Teil aus Fliesen. Berlin Wilmersdorf 03.01.2018 Seite „Bahnhof Berlin Heidelberger Platz“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 6. November 2017, 21:17 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bahnhof_Berlin_Heidelberger_Platz&oldid=170736034
Dennis Fiedler

Triebzug 742 der Baureihe DL Baujahre 1965-1973 hält als U3 im 1913 eröffneten teil der U-Bahn Station Fehrbelliner Platz. Der im Jahr 1913 eröffnete und von Wilhelm Leitgebel gestaltete Bahnhof der Wilmersdorfer Untergrundbahn heute Linie U3 erhielt zu Beginn noch eine Abstellanlage, da nur mit einer geringen Auslastung in Richtung Thielplatz gerechnet wurde. 

Berlin Wilmersdorf 03.01.2018
Triebzug 742 der Baureihe DL Baujahre 1965-1973 hält als U3 im 1913 eröffneten teil der U-Bahn Station Fehrbelliner Platz. Der im Jahr 1913 eröffnete und von Wilhelm Leitgebel gestaltete Bahnhof der Wilmersdorfer Untergrundbahn heute Linie U3 erhielt zu Beginn noch eine Abstellanlage, da nur mit einer geringen Auslastung in Richtung Thielplatz gerechnet wurde. Berlin Wilmersdorf 03.01.2018
Dennis Fiedler

Der Triebzug 616 der Baureihe F Baujahre 1973-1994 hält im 1913 eröffneten Teil der U-Bahn Station Fehrbelliner Platz als U3. 

Berlin Wilmersdorf 03.01.2018
Der Triebzug 616 der Baureihe F Baujahre 1973-1994 hält im 1913 eröffneten Teil der U-Bahn Station Fehrbelliner Platz als U3. Berlin Wilmersdorf 03.01.2018
Dennis Fiedler

Die U7 bietet in Berlin viele sehendwerte und einzigartige Stationen. Beginn und Ende der Strecke ist die sehr edel eingerichtete Station Berlin Spandau Rathaus. Entworfen wurde die Station von Rainer G. Rümmler und wurde am 1.Oktober 1984 eröffnet und steht unter Denkmalschutz. Hier steht der Triebwagen 5018-1 der Baureihe H ,Baujahre von 1995 bis 2004 in Berlin Spandau Rathaus als U7 nach Rudow.

Berlin Spandau 03.01.2018
Die U7 bietet in Berlin viele sehendwerte und einzigartige Stationen. Beginn und Ende der Strecke ist die sehr edel eingerichtete Station Berlin Spandau Rathaus. Entworfen wurde die Station von Rainer G. Rümmler und wurde am 1.Oktober 1984 eröffnet und steht unter Denkmalschutz. Hier steht der Triebwagen 5018-1 der Baureihe H ,Baujahre von 1995 bis 2004 in Berlin Spandau Rathaus als U7 nach Rudow. Berlin Spandau 03.01.2018
Dennis Fiedler

U-Bahn der BVG Nr. 5013-6 im U-Bahnhof Walther-Schreiber-Platz am 07.06.2016
U-Bahn der BVG Nr. 5013-6 im U-Bahnhof Walther-Schreiber-Platz am 07.06.2016
Felix B.

Ein U-Bahn-Triebwagen des Typ HK 06 auf der Linie U 2 von Ruhleben nach Pankow am 18.06.2017 im Bahnhof Gleisdreieck.
Ein U-Bahn-Triebwagen des Typ HK 06 auf der Linie U 2 von Ruhleben nach Pankow am 18.06.2017 im Bahnhof Gleisdreieck.
Heinz Lahs

U-Bahn F der BVG Nr. 2561 am Bahnhof Rathaus Steglitz am 07.06.2016
U-Bahn F der BVG Nr. 2561 am Bahnhof Rathaus Steglitz am 07.06.2016
Felix B.

Mit der U-Bahn zur Seilbahn, das ist der neue Ausflugstipp für Bahnfans, die Berlin besuchen und auch mal in den Seilen hängen wollen, statt immer nur Puffer zu küssen. Der Berliner  Kienberg  wird Besucher aus dem Süden zwar schmunzeln lassen, bietet aber einen schönen Blick auf Berlin. Eine rasante Sommerrodelbahn (nicht täglich in Betrieb) sowie die Gärten der Welt sind beide einen Besuch wert. U5 bis Kienberg, Gärten der Welt, von dort vielleicht 200 Meter Fußweg. 9.12.2017, Blick vom Cottbusser Platz, Berlin
Mit der U-Bahn zur Seilbahn, das ist der neue Ausflugstipp für Bahnfans, die Berlin besuchen und auch mal in den Seilen hängen wollen, statt immer nur Puffer zu küssen. Der Berliner "Kienberg" wird Besucher aus dem Süden zwar schmunzeln lassen, bietet aber einen schönen Blick auf Berlin. Eine rasante Sommerrodelbahn (nicht täglich in Betrieb) sowie die Gärten der Welt sind beide einen Besuch wert. U5 bis Kienberg, Gärten der Welt, von dort vielleicht 200 Meter Fußweg. 9.12.2017, Blick vom Cottbusser Platz, Berlin
Thomas Wendt

Icke - die kleine Neue (Reihe IK) kurz vor Einfahrt in der Station  Kienberg - Gärten der Welt . 9.12.2017, Berlin
Icke - die kleine Neue (Reihe IK) kurz vor Einfahrt in der Station "Kienberg - Gärten der Welt". 9.12.2017, Berlin
Thomas Wendt

Breitenvergleich von Groß- und Kleinprofil. Links der Zug der Baureihe H, der regulär im Großprofil fährt. Rechts der Zug der neuen Baureihe IK17, der mittels Trittleisten fürs Großprofil tauglich gemacht wurde und bald auf der U5 verkehren wird. Heute ging es erstmal ganz gemütlich mit echtem Nikolaus an Bord zwischen Biesdorf Süd und Hönow hin und her. 2.12.2017, Biesdorf Süd
Breitenvergleich von Groß- und Kleinprofil. Links der Zug der Baureihe H, der regulär im Großprofil fährt. Rechts der Zug der neuen Baureihe IK17, der mittels Trittleisten fürs Großprofil tauglich gemacht wurde und bald auf der U5 verkehren wird. Heute ging es erstmal ganz gemütlich mit echtem Nikolaus an Bord zwischen Biesdorf Süd und Hönow hin und her. 2.12.2017, Biesdorf Süd
Thomas Wendt

Deutschland / Stadtbahnen und U-Bahnen / U-Bahn Berlin - Berliner Verkehrsbetriebe ·BVG·, Weinachts-U-Bahnen in Berlin

996 1200x742 Px, 02.12.2017

U-Bahn der Reihe IK17 in Biesdorf Süd als Weihnachtszug geschmückt. An den Türen deutlich zu sehen ist die Spaltüberbrückung, die das Kleinprofilfahrzeug für das Großprofil tauglich macht. Hintergrund ist ein absehbarer Fahrzeugmangel im Großprofilnetz, der schneller eintreten wird, als eine neue Baureihe entwickelt werden kann. Daher wurden 11 Viertelzüge dieser Reihe für die U-Bahnlinie 5 bestellt, die langfristig aber im Kleinprofilnetz verkehren sollen. Weitere 20 dieser Züge vom Hersteller Stadler würde die BVG gerne ohne Ausschreibung (Dringlichkeitsbeschaffung) bestellen, Siemens will dies aber verhindern. 2.12.2017, Biesdorf Süd
U-Bahn der Reihe IK17 in Biesdorf Süd als Weihnachtszug geschmückt. An den Türen deutlich zu sehen ist die Spaltüberbrückung, die das Kleinprofilfahrzeug für das Großprofil tauglich macht. Hintergrund ist ein absehbarer Fahrzeugmangel im Großprofilnetz, der schneller eintreten wird, als eine neue Baureihe entwickelt werden kann. Daher wurden 11 Viertelzüge dieser Reihe für die U-Bahnlinie 5 bestellt, die langfristig aber im Kleinprofilnetz verkehren sollen. Weitere 20 dieser Züge vom Hersteller Stadler würde die BVG gerne ohne Ausschreibung (Dringlichkeitsbeschaffung) bestellen, Siemens will dies aber verhindern. 2.12.2017, Biesdorf Süd
Thomas Wendt

Deutschland / Stadtbahnen und U-Bahnen / U-Bahn Berlin - Berliner Verkehrsbetriebe ·BVG·, Weinachts-U-Bahnen in Berlin

846 1200x900 Px, 02.12.2017

Der Weihnachtszug der BVG ist in diesem Jahr ein Kleinprofilzug der Baureihe IK ( Icke ), der mittels Trittleisten zum Großprofilzug umgebaut wurde. Hintergrund ist ein Fahrzeugmangel bei der BVG und das Verschlafen der Entwicklung eines neuen Fahrzeugtyps für das Großprofil. Der Zug fährt an drei Adventswochenenden, Fahrkarten müssen vorbestellt werden - weiteres unter https://www.bvg.de/de/Aktuell/Newsmeldung?newsid=2152

Fahrzeug 1032-4, U-Bhf Cottbusser Platz in Berlin, 2.12.2017
Der Weihnachtszug der BVG ist in diesem Jahr ein Kleinprofilzug der Baureihe IK ("Icke"), der mittels Trittleisten zum Großprofilzug umgebaut wurde. Hintergrund ist ein Fahrzeugmangel bei der BVG und das Verschlafen der Entwicklung eines neuen Fahrzeugtyps für das Großprofil. Der Zug fährt an drei Adventswochenenden, Fahrkarten müssen vorbestellt werden - weiteres unter https://www.bvg.de/de/Aktuell/Newsmeldung?newsid=2152 Fahrzeug 1032-4, U-Bhf Cottbusser Platz in Berlin, 2.12.2017
Thomas Wendt

Deutschland / Stadtbahnen und U-Bahnen / U-Bahn Berlin - Berliner Verkehrsbetriebe ·BVG·, Weinachts-U-Bahnen in Berlin

739 1200x900 Px, 02.12.2017

03.02.2017, Berlin, U-Bahnhof Jakob-Kaiser-Platz. Baureihe F auf der Linie U7 wartet auf Abfahrt.
03.02.2017, Berlin, U-Bahnhof Jakob-Kaiser-Platz. Baureihe F auf der Linie U7 wartet auf Abfahrt.
Łukasz Łyszczak

04.02.2017, Berlin, U-Bahnhof Warschauer Straße. LEW G 1094-4 auf der Linie U1 erreicht die Endstation.
04.02.2017, Berlin, U-Bahnhof Warschauer Straße. LEW G 1094-4 auf der Linie U1 erreicht die Endstation.
Łukasz Łyszczak

BERLIN, 25.10.2017, U-Bahnlinie U5 im Zielbahnhof Alexanderplatz
BERLIN, 25.10.2017, U-Bahnlinie U5 im Zielbahnhof Alexanderplatz
Reinhard Zabel

BVG U-Bahn '676' der U4 unterwegs, hier beim Halt in Berlin- 'Rathaus Schöneberg' im Juli 2017.
BVG U-Bahn '676' der U4 unterwegs, hier beim Halt in Berlin- 'Rathaus Schöneberg' im Juli 2017.
Lugi

Fahrzeug 2508, Baujahr 1974, ist ein wahrer Oldtimer. Im Jahre 2013 modernisiert, wird die BVG noch lange auf ihn zurückgreifen müssen. Neue Großraumprofilzüge sind kurzfristig nicht in Sicht, vielmehr werden auf der U5 bald neue Kleinprofil-Züge verkehren, die mit Trittleisten  verbreitert  werden. 17.8.2017, zwischen Tierpark und Biesdorf-Süd
Fahrzeug 2508, Baujahr 1974, ist ein wahrer Oldtimer. Im Jahre 2013 modernisiert, wird die BVG noch lange auf ihn zurückgreifen müssen. Neue Großraumprofilzüge sind kurzfristig nicht in Sicht, vielmehr werden auf der U5 bald neue Kleinprofil-Züge verkehren, die mit Trittleisten "verbreitert" werden. 17.8.2017, zwischen Tierpark und Biesdorf-Süd
Thomas Wendt

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