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Re: 331 km/h

(Stefan Wohlfahrt, 31.1.2010 18:38)

Jan Lockan escribió:

Stefan Wohlfahrt escribió:

Jan Lockan escribió:

Stefan Wohlfahrt escribió:

Marc Wilczek escribió:

Wenn die Bahn so weiter macht wird sie sich noch den letzten Fahrgast vergraulen. Mann könnte neue IC-Wagen kaufen. Diese sind in der Anschaffung deutlich billiger als ein Mittelwagen eines ICE und wären flexibler. Wenn an einem Wagen eine Störung auftritt muss man einfach den Wagen ausrangieren. Einen Mittelwagen eines ICE auszurangieren ist keine so leichte Aufgabe und dauert dreimal so lange. Aber die Bahn macht ihr eigenes ding.

Gruß Marc



Schnellverkehr bzw. Hochgeschwindigkeitsverkehr wird seit jeher grundsätzlich mit Triebzügen gefahren, lokbespannte Züge kommen höchstens auf 200 km/h.
Immerhin, als die SNCF ihre legendäre Weltrekordfahrt mit 331 km/h aufstellte, rasten die beiden Loks mit je drei Reisezugwagen durchs Lande(s).
Wie schnell mit der heutigen Technik lokbespannter Hochgeschwindigkeitsverkehr zuverlässig betrieben werden könnte - eine interessante Frage und ein noch interessantere Antwort.
Der ÖBB Rail-Jet schafft ja 230 km/h, wobei beim RJ leider alle Nachteile der Triebwagen bzw. lokbespannter Wagenzüge vereint wurden.
Gruss aus Blonay
Stefan




Hallo Stefan,
eine interessante Frage. Wobei ich mir gerade vorstelle, dass es sich bei einem ICE 1 und ICE 2 oder dem TGV eigentlich auch nur um einen lokbespannten Zug handelt. Die Loks sind an das Design der Wagen angepasst worden und heißen jetzt Triebkopf. Echte Triebzüge im Hochgeschwindigkeitsverkehr sind eigentlich nur die ICE 3 oder die Shinkansen. Bei diesen Zügen verteilt man die Antriebseinrichtung über den ganzen Zug.
Übrigens lassen sich bei den ICE 1 und 2 die Mittelwagen problemlos austauschen. Man muss nur den Faltenbalg trennen und die automatische Mittelpufferkupplung lösen. Es gibt jedoch eine Anweisung die Züge im Betrieb nicht zu trennen.

JAN

Hallo Jan,
"fester Zugsverband" - dabei würde doch gerade der klassische, lokgezogene Wagenzug alle Vorteile der heute geforderten Anpassungsfähigkeit (mehr oder weniger Kapazität) erfüllen.
Ein Beispiel: Bis im September fuhr der EC 37 als lokgezogene Komposition von Genève nach Venezia. Gegebenenfalls konnte der Zug (auch auf Teilstrecken!!!) verstärkt werden.
Heute wird für diese Verbindung ein Pinocchio (ETR 610) eingesetzt und ! ein Verstärkunszug mit Trassegebühren, Lokführer, Zugspersonal und kaum Reisdenden, denn diese stapeln sich lieber im ohnehin engen Pinocchio!
Im Straßenverkehr huschen "vierer"-Kabinen (gebührenlos) über die vom Steuerzahler berappten Autobahnen, im Flugverkehr düsen absolut siztplatzkontingierte Blechbüchse durch die Luft und die Eisenbahnstrategen meinen nun, mit den Nachteilen des Luftverkehrs die Vorteile des Individualverkehrs übertrumpfen zu können.
mfg
Stefan


Hallo Stefan,

gerade diese Flexibilität bieten dir doch die modernen Triebzüge. Man kann sie über automatische Kupplungen sehr schnell kuppeln oder trennen. Danach wird noch eine automatische Bremsprobe durchgeführt und nach wenigen Minuten geht die Fahrt weiter. Das Trennen der Fahrzeuge geht innerhalb weniger Sekunden von statten.
Ein weiterer Vorteil der Triebwagen sind die größere Kapazität und die bessere Leistungsverteilung. Durch letztere lassen sich die Fahrzeiten deutlich verkürzen, denn man kann schneller beschleunigen und größere Steigungen mit hohen Geschwindigkeiten meistern.

Bin ich jetzt richtig informiert, dass die CIS ihre Triebzüge gar nicht kuppelt? Also beim ETR 610 sollte es jetzt ja möglich sein.

JAN

Guten Abend Jan,

früher wurde dem Schnellzug Genève - Basel der Schlafwagen Madrid Moskaus mitgegeben, dem Regionalzug nach Biel/Bienne die Kurswagen aus Milano. Und heute? Kupple mal einen ICE 402 mit einem ICE 403 oder flügle einen TGV/ICE in Strasbourg.
Der den Triebzügen anhaftende Vorteil (untereinander) rasch gekuppelt und getrennt zu werden könnte mit gutem Willen auch bei den "gewöhnlichen" Reisezugwagen eingeführt werden.

Für mich besteht trotz des Vorteils des raschen Kuppeln der Nachteil der Triebzüge im blockweisen Anpassen an die Frequenz und zudem macht es kaum Sinn, wenn zwei ICN neben dem offenen Speisewagen in der Stammkomp. einen unbedienten Speisewagen mitführen und die Fahrgäste in diesem Zugsteil auf dem trocken sitzen, falls sie überhaupt Platz finden .

Die Pinocchio Züge (ETR 610) kann man zwar kuppeln, darf aber nicht (wenn ich mich nicht irre). Die ETR 470 haben nur eine oft benutzte Hilfskupplung zum Abschleppen schadhafter Züge.

Richtig ist natürlch, dass richtige Triebzüge (ICE 3) besser beschleunigen, da die Fahrmotoren über den ganzen Zug verteilt sind - das aber geht wieder auf Kosten des Fahrkomforts (Lärm).

Gruss aus Blonay
Stefan


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   Bahn läßt überfüllten Zug von der Polizei räumen Klaus Muhs 31.1.2010 0:26
      Re: Bahn läßt überfüllten Zug von der Polizei räumen Stefan Hols 31.1.2010 12:45
          Re: Bahn läßt überfüllten Zug von der Polizei räumen Olli 31.1.2010 20:40
            Re: Bahn läßt überfüllten Zug von der Polizei räumen Stefan Hols 31.1.2010 22:45
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