232 421-8 mit Hilfszug in Blankenburg (Harz) - der Ausgangsbahnhof der Rübelandbahn. Man beachte auch die gut gepflegte Vegetation im Gleisbereich. Karsten Schmidt
27.08.2007 Blankenburg (Harz) am Fuße der Rübelandbahn. Die Gleise sehen zwar noch befahren aus aber trotzdem ist gegen 16.00 Uhr das betriebliche Aufkommen gleich Null. Aber das sind auch nicht die Bilder, welche potentielle Bahnaktionäre sehen wollen. Karsten Schmidt
Anhand der nächsten drei Fotos möchte ich die Steilstreckenabschnitte im Bereich der Spitzkehre Michaelstein vorstellen. Mit einem Verhältnis von 1:16,6 oder einer Steigung von 61 Promille sind die Abschnitte Blankenburg/Westend-Michaelstein und Michaelstein-Braunesumpf die steilsten Bahnstrecken für Güterverkehr in Deutschland. Die hvle wirbt auf ihrer Website damit, dass sie die steilste öffentliche Eisenbahnstrecke in Deutschland bedient. Auf dem Bild fährt V330.3 mit einem Kalkschotterzug aus Rübeland kommend in den Bahnhof Michaelstein ein; 16.06.2007 um 12.13 Uhr André Breutel
Vor gut 20 Jahren wurde noch der komplette Schwerverkehr der Kalkwerke, des Schwefelkiesbergwerks und anderer Betriebe über die Strecke abgewickelt. Zudem kam der umfangreiche Personenverkehr. Die Bahnhöfe der Rübelandbahn diente bei 50 Zugbewegungen täglich als Kreuzungsbahnhöfe. Zu Spitzenzeiten waren alle Blöcke besetzt. Die Stromversorgung lief bei bis zu fünf gleichzeitig bergwärts und unter Vollast fahrenden E251 an der Grenze der Belastbarkeit. Heute darf sich nur noch ein Zug auf dem gesamten Streckenabschnitt Rübeland-Blankenburg/Nord bewegen. Somit durfte ich mir heute für meine Fotos das Gleis aussuchen in welches der Güterzug einläuft. Ich wählte für den besseren Winkel das Gleis 3. Nachdem der Block nach Blankenburg freigeben wurde, schiebt V330.3 den Zug über die nächste 61 Promille-Rampe talwärts. V60.3 läuft als Art Steuerwagen vorraus. André Breutel
Hier sieht man noch mal beide Steilrampen, die aus der Spitzkehre Michaelstein abgehen. Bilder aus Vorkriegszeiten zeigen beide Rampen gleichzeitig befahren. Solche Fotos verdeutlichen die steilen Abschnitte. Der Fahrdienstleiter brachte heute einen sehr schönen Gedanken ins Spiel. 1:16,6 das heißt bei der 23,41 m langen Blue Tiger steht beim Befahren der Rampe eine Pufferbohle 1,41 m höher als die andere. Als gelehrnter Lokschlosser kann ich nur hinzufügen, da verändern sich schon mal die Stände von Kraft- und Schmierstoffen in Tanks und Filtern. André Breutel
Ein Bild aus längst vergangener Zeit. Die Regionalbahn Elbingerode-Halberstadt überquert am 12.05.2001 um 14.02 Uhr das Kreutztal-Viadukt. André Breutel
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