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Bahnhof Stiege am Vormittag des 26.01.2013. Nachdem 99 7245 mit ihrem Sonderzug  Quedlinburger Brockenexpress  hier außerplanmäßig gehalten hat, ist ein wahrer Konvoi von Fahrgästen aus dem Zug  hinausgeflutet  um die bevorstehende Fahrt desselben durch die Stieger Wendeschleife auf ihre Speicherchips zu bannen. Gespannt harren jetzt alle (auch ich!!) darauf, dass der Zug sich in Bewegung setzt.
Bahnhof Stiege am Vormittag des 26.01.2013. Nachdem 99 7245 mit ihrem Sonderzug "Quedlinburger Brockenexpress" hier außerplanmäßig gehalten hat, ist ein wahrer Konvoi von Fahrgästen aus dem Zug "hinausgeflutet" um die bevorstehende Fahrt desselben durch die Stieger Wendeschleife auf ihre Speicherchips zu bannen. Gespannt harren jetzt alle (auch ich!!) darauf, dass der Zug sich in Bewegung setzt.
Michael Edelmann

Vormittag des 26.01.2013. Gerade ist 99 7245 mit ihrem Sonderzug  Quedlinburger Brockenexpress  im Bahnhof Stiege angekommen. Hier erfolgt ein außerplanmäßiger Halt, damit Fotografen und Hobbyfilmer aussteigen und die Durchfahrt des Zuges durch die Stieger Wendeschleife bildlich festhalten können. Diese Gelegenheit habe auch ich mir natürlich nicht entgehen lassen! ;-)
Vormittag des 26.01.2013. Gerade ist 99 7245 mit ihrem Sonderzug "Quedlinburger Brockenexpress" im Bahnhof Stiege angekommen. Hier erfolgt ein außerplanmäßiger Halt, damit Fotografen und Hobbyfilmer aussteigen und die Durchfahrt des Zuges durch die Stieger Wendeschleife bildlich festhalten können. Diese Gelegenheit habe auch ich mir natürlich nicht entgehen lassen! ;-)
Michael Edelmann

Nachdem die Wasservorräte von 99 7245 ergänzt sind, noch schnell ein letzter Blick auf unseren  Quedlinburger Brockenexpress  im Bahnhof Alexisbad. Kurz darauf geht es weiter in Richtung Eisfelder Talmühle. (Aufnahme vom 26.01.2013)
Nachdem die Wasservorräte von 99 7245 ergänzt sind, noch schnell ein letzter Blick auf unseren "Quedlinburger Brockenexpress" im Bahnhof Alexisbad. Kurz darauf geht es weiter in Richtung Eisfelder Talmühle. (Aufnahme vom 26.01.2013)
Michael Edelmann

Tiefwinterliche Szene am 26.01.2013 im Bahnhof Alexisbad. Gerade hat 99 7245 (hier mit dem Sonderzug  Quedlinburger Brockenexpress ) das Wasserfassen beendet und der Absperrschieber am Wasserkran wird vom Lokheizer geschlossen. Kurz darauf setzt der Zug seine Fahrt in Richtung Eisfelder Talmühle und Brocken fort.
Tiefwinterliche Szene am 26.01.2013 im Bahnhof Alexisbad. Gerade hat 99 7245 (hier mit dem Sonderzug "Quedlinburger Brockenexpress") das Wasserfassen beendet und der Absperrschieber am Wasserkran wird vom Lokheizer geschlossen. Kurz darauf setzt der Zug seine Fahrt in Richtung Eisfelder Talmühle und Brocken fort.
Michael Edelmann

Bahnhof Alexisbad am eisigen und grauen Morgen des 26.01.2013. Auf Gleis 2 steht 99 7245 mit dem Sonderzug  Quedlinburger Brockenexpress  und ist gerade mit dem Wasserfassen beschäftigt, sodass für die Fahrgäste genügend Zeit bleibt, ein paar Aufnahmen zu machen. Leider wollte Petrus hier noch gar nicht mitspielen, wie der triste graue Himmel zeigt.
Bahnhof Alexisbad am eisigen und grauen Morgen des 26.01.2013. Auf Gleis 2 steht 99 7245 mit dem Sonderzug "Quedlinburger Brockenexpress" und ist gerade mit dem Wasserfassen beschäftigt, sodass für die Fahrgäste genügend Zeit bleibt, ein paar Aufnahmen zu machen. Leider wollte Petrus hier noch gar nicht mitspielen, wie der triste graue Himmel zeigt.
Michael Edelmann

99 7245 am 26.01.2013 beim Wasserfassen im Bahnhof Alexisbad. Sie ist an diesem Tag Zuglok vom Quedlinburger Brockenexpress, einem Sonderzug, der nur wenige Male im Jahr verkehrt.
99 7245 am 26.01.2013 beim Wasserfassen im Bahnhof Alexisbad. Sie ist an diesem Tag Zuglok vom Quedlinburger Brockenexpress, einem Sonderzug, der nur wenige Male im Jahr verkehrt.
Michael Edelmann

99 7245 am 26.01.2013 mit dem Quedlinburger Brockenexpress beim Zwischenstopp im Bahnhof Alexisbad. Dieser Bahnhof gehört zum Abschnitt der Selketalbahn. Auch wenn der Wetterbericht für diesen Tag schönstes Wetter vorhergesagt hatte (mal abgesehen von den eisigen Temperaturen unter -10°C), hüllte sich der Himmel permanent in eine dichte graue Hochnebeldecke! Dies sollte sich auf unserer Fahrt leider erst im Bahnhof Drei Annen Hohne deutlich ändern.
99 7245 am 26.01.2013 mit dem Quedlinburger Brockenexpress beim Zwischenstopp im Bahnhof Alexisbad. Dieser Bahnhof gehört zum Abschnitt der Selketalbahn. Auch wenn der Wetterbericht für diesen Tag schönstes Wetter vorhergesagt hatte (mal abgesehen von den eisigen Temperaturen unter -10°C), hüllte sich der Himmel permanent in eine dichte graue Hochnebeldecke! Dies sollte sich auf unserer Fahrt leider erst im Bahnhof Drei Annen Hohne deutlich ändern.
Michael Edelmann

99 7245 mit dem Quedlinburger Brockenexpress am 26.01.2013 im Bahnhof Alexisbad. Nur einige wenige Male im Jahr verkehrt dieser Sonderzug von Quedlinburg über Stiege, Eisfelder Talmühle und Drei Annen Hohne zum Brocken und dann weiter nach Wernigerode und befährt somit, abgesehen vom Abschnitt Eisfelder Talmühle-Nordhausen das gesamte Streckennetz der HSB. Der Zug ist mit einem Barwagen bewirtschaftet und die gesamte Fahrt wird vom Reiseleiter über Lautsprecheranlage sehr sachkundig und informativ kommentiert. Die Rückfahrt von Wernigerode nach Quedlinburg erfolgt am Abend mit Triebwagen des Harz-Elbe-Express (HEX) und ist im Fahrpreis von 39.-¤ mit enthalten.
99 7245 mit dem Quedlinburger Brockenexpress am 26.01.2013 im Bahnhof Alexisbad. Nur einige wenige Male im Jahr verkehrt dieser Sonderzug von Quedlinburg über Stiege, Eisfelder Talmühle und Drei Annen Hohne zum Brocken und dann weiter nach Wernigerode und befährt somit, abgesehen vom Abschnitt Eisfelder Talmühle-Nordhausen das gesamte Streckennetz der HSB. Der Zug ist mit einem Barwagen bewirtschaftet und die gesamte Fahrt wird vom Reiseleiter über Lautsprecheranlage sehr sachkundig und informativ kommentiert. Die Rückfahrt von Wernigerode nach Quedlinburg erfolgt am Abend mit Triebwagen des Harz-Elbe-Express (HEX) und ist im Fahrpreis von 39.-¤ mit enthalten.
Michael Edelmann


Zwei  Rote Kamele  auch  Harzkamele  genannt der HSB abgestellt am 23.03.2013 in Bf Wernigerode. Hier sind es 199 874-9 ex DR 110 874-5, ex DR 299 115-6 und dahinter 199 872-3 ex DR 110 872-9, ex DR 299 114-9.

Wie man es hier schon aus den ehemaligen Nummern der DR sehen kann, handelt es sich bei diesen Dieselloks um ehemalige normalspurige V 100.1 der DR die in den siebziger Jahren bei LEW  Hans Beimler  in  Hennigsdorf gebaut wurden sind, wobei die Entwicklung der DR V 100 von Lokomotivbau  Karl Marx  in Babelsberg stammt.

In der ehem. DDR hatte in den 80er-Jahren der Güterverkehr auf der Schiene eine größere Bedeutung als etwa bei der Deutsche Bundesbahn in der Bundesrepublik. Das lag zum einen an dem schlechten Zustand der Fernverkehrsstraßen, zum anderen am mangelnden Bestand an leistungsfähigen Lastkraftwagen in der DDR. 
Im Harz zogen die schmalspurigen Neubauloks in Doppeltraktion Kohlezüge. Mit dem verstärktem Güterverkehr im Südharz und der notwendig gewordenen Abordnung von Neubaumaschinen ins Selketal, wurden Mitte der achtziger Jahre die Loks knapp.

Woher sollten die Dieselloks mit 1.000 mm Spurweite nur kommen. Die damalige DDR war vertraglich fest an den RGW (Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe) gebunden. Daher durfte sie keine Dieselloks mehr bauen! Aber mit Diesellok aus anderen Bruderländern hatte man schlechte Erfahrungen, so faste man den Entschluss, im Rahmen einer Rekonstruktion eine bewährte deutsche Lokomotive für die Harzer Schmalspurbahnen umzubauen.

Wobei sich die Umkonstruktion jedoch in die Länge zog. Bereits 1982 sprach man davon - doch erst im Dezember 1988 stand die erste Maschine auf dem Hof in Wernigerode. Die Lokomotiven wurden vom RAW Stendal, wo der Umbau erfolgte, auf Schleppgestellen nach Wernigerode verbracht. Hier wurden die Loks angehoben und mit Schmalspurdrehgestellen versehen.
Neben der Spurweite, ist ein ganzgroßer Unterschied in den Drehgestellen ersichtlich. Während die Normalspurloks die Achsfolge BB haben, hat die Schmalspurvariante, um die Achslast zu reduzieren, die Achsfolge CC. Auch die Zug- und Stoßvorrichtung (Puffer und Zughaken) wurden am Drehgestell angebracht, nicht wie bei der Regelspur am Rahmen (die alte Befestigungslöcher kann hier noch gut sehen).

Dadurch wird die Zugkraft zum Teil über die Drehzapfen der Drehgestelle übertragen. Aus diesem Grund dürfen die 199 8 nicht zum Zweck der Zugkrafterhöhung (Doppeltraktion) zusammen gekuppelt werden. 
Interessant ist auch der Tausch von Primär- und Sekundärfederung. Während bei der Normalspur Schraubenfedern zur Federung des Drehgestells zum Hauptrahmen dienen, findet man diese bei der Schmalspur zu Federung jeder einzelnen Achse. Umgekehrt ist bei der Normalspur die einzelne Achse mit Gummischubdruckelementen gefedert, bei der 199.8 dienen diese Elemente zum Federn des Drehgestells. 

An der eigentlichen Lokomotive gibt es nur wenige Änderungen. Trotzdem ist es manchmal nicht ganz einfach auf den Führerstand zu kommen, denn die Schmalspurausführung ist 11cm höher als ihr Original.

Bevor die  Roten Kamele  eingesetzt werden konnten, mussten noch einige Veränderungen an den Strecken vorgenommen werden. Dies wurde notwendig, da das Lichtraumprofil der Dieselloks an einigen Stellen das der Strecke überschritt. In einige Gleise dürfen die 199.8 auch heute noch nicht hinein. Sie passen teilweise auch nicht in den Lokschuppen hinein, darum findet man manchmal ein Schild  Halt für BR 199.8! .

Umgebaut wurden insgesamt zehn Loks der Serie V 100.1 mit 800er Ordnungsnummer – die Nummer blieb unverändert bestehen. Geplant waren sogar dreißig Loks umzubauen und alle Dampfloks zu ersetzen und zu auszumustern. Durch die politische Wende blieb es allerdings bei den zehn Lokomotiven, welch ein Glück im doppelten Sinne (Wiedervereinigung und der Erhalt der Dampfloks).

Im Rahmen der Vereinigung der beiden deutschen Staatsbahnen Deutsche Bundesbahn und Deutsche Reichsbahn war es erforderlich, ein einheitliches System zu schaffen. Daher kam es ab dem 01.01.1992 (Gemeinsames Baureihenschema DR und DB) noch zur Umzeichnung der Loks in die Baureihe 299.
Durch die politische Wende bzw. Wiedervereinigung Deutschlands zeichnete sich ab, dass die Schmalspurbahnen im Harz unter Regie der DR keine Zukunft haben werden. Über eine kommunale Gründungsgesellschaft entstand am 13. März1991 das private Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU)  Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) .  Am 01.02.1993 übernahm die HSB die Strecken, die Anlagen, die Fahrzeuge und den größten Teil der bei den Schmalspurbahnen im Harz tätigen Mitarbeiter der DR. Seit diesem Tag ist die HSB zuständig für den Betrieb auf den Harzer Schmalspurbahnen. Gesellschafter der HSB sind die Landkreise Harz und Nordhausen, die an der Strecke liegenden Kommunen, die Stadt Quedlinburg, die Gemeinde Tanne sowie die Kurbetriebsgesellschaft Braunlage. 
Nun wurden auch die Loks wieder zurück umgezeichnet in BR 199.8.

Die HSB unterhält heute (seit der Streckenverlängerung 2006 von Gernrode nach Quedlinburg) ein Schmalspur-Streckennetz von 140,4 km Länge mit 42 Bahnhöfen und Haltepunkten.


Drei Lokomotiven (199 861-6, 872-3 und 874-9) wurden 1998 bei Adtranz in Kassel modernisiert, sie bekamen eine Funkfernsteuerung und zwei Loks zusätzliche Normalspurpuffer für den Rollbockverkehr auf entsprechender Höhe vorne und hinten angebaut, bei der hinteren 199 872-3 (die auch z.Z. die einzige ist die sie hat) kann man die noch oben geklappten Puffer deutlich sehen. Vier überzählige gleichzeitig verkauft und diese wurden danach zu Normalspurfahrzeugen zurückgebaut. Die drei anderen nicht modernisierten Lokomotiven (199 871-5, 877-2 und 892-1) wurden mangels Bedarf und wegen Fristablauf abgestellt.

Technische Daten der BR 199.8:
Achsfolge: C´C´
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur) 
Länge über Puffer: 14.240 mm
Motor: 12-Zylinder-4 Takt-Diesel-V-Motor mit Abgasturbolader und Ladeluftkühler
Leistung: 883 KW / 1200 PS
Getriebe: 3-Wandler Strömungsgetriebe
Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h (Vor- und Rückwärts)
Dienstgewicht: 66,0 t
Befahrbarer Bogenradius: R 30 m
Achslast: 10,7 t

Quellen: HSB Harzer Schmalspurbahnen GmbH; V 100-online.de
Zwei "Rote Kamele" auch "Harzkamele" genannt der HSB abgestellt am 23.03.2013 in Bf Wernigerode. Hier sind es 199 874-9 ex DR 110 874-5, ex DR 299 115-6 und dahinter 199 872-3 ex DR 110 872-9, ex DR 299 114-9. Wie man es hier schon aus den ehemaligen Nummern der DR sehen kann, handelt es sich bei diesen Dieselloks um ehemalige normalspurige V 100.1 der DR die in den siebziger Jahren bei LEW "Hans Beimler" in Hennigsdorf gebaut wurden sind, wobei die Entwicklung der DR V 100 von Lokomotivbau "Karl Marx" in Babelsberg stammt. In der ehem. DDR hatte in den 80er-Jahren der Güterverkehr auf der Schiene eine größere Bedeutung als etwa bei der Deutsche Bundesbahn in der Bundesrepublik. Das lag zum einen an dem schlechten Zustand der Fernverkehrsstraßen, zum anderen am mangelnden Bestand an leistungsfähigen Lastkraftwagen in der DDR. Im Harz zogen die schmalspurigen Neubauloks in Doppeltraktion Kohlezüge. Mit dem verstärktem Güterverkehr im Südharz und der notwendig gewordenen Abordnung von Neubaumaschinen ins Selketal, wurden Mitte der achtziger Jahre die Loks knapp. Woher sollten die Dieselloks mit 1.000 mm Spurweite nur kommen. Die damalige DDR war vertraglich fest an den RGW (Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe) gebunden. Daher durfte sie keine Dieselloks mehr bauen! Aber mit Diesellok aus anderen Bruderländern hatte man schlechte Erfahrungen, so faste man den Entschluss, im Rahmen einer Rekonstruktion eine bewährte deutsche Lokomotive für die Harzer Schmalspurbahnen umzubauen. Wobei sich die Umkonstruktion jedoch in die Länge zog. Bereits 1982 sprach man davon - doch erst im Dezember 1988 stand die erste Maschine auf dem Hof in Wernigerode. Die Lokomotiven wurden vom RAW Stendal, wo der Umbau erfolgte, auf Schleppgestellen nach Wernigerode verbracht. Hier wurden die Loks angehoben und mit Schmalspurdrehgestellen versehen. Neben der Spurweite, ist ein ganzgroßer Unterschied in den Drehgestellen ersichtlich. Während die Normalspurloks die Achsfolge BB haben, hat die Schmalspurvariante, um die Achslast zu reduzieren, die Achsfolge CC. Auch die Zug- und Stoßvorrichtung (Puffer und Zughaken) wurden am Drehgestell angebracht, nicht wie bei der Regelspur am Rahmen (die alte Befestigungslöcher kann hier noch gut sehen). Dadurch wird die Zugkraft zum Teil über die Drehzapfen der Drehgestelle übertragen. Aus diesem Grund dürfen die 199 8 nicht zum Zweck der Zugkrafterhöhung (Doppeltraktion) zusammen gekuppelt werden. Interessant ist auch der Tausch von Primär- und Sekundärfederung. Während bei der Normalspur Schraubenfedern zur Federung des Drehgestells zum Hauptrahmen dienen, findet man diese bei der Schmalspur zu Federung jeder einzelnen Achse. Umgekehrt ist bei der Normalspur die einzelne Achse mit Gummischubdruckelementen gefedert, bei der 199.8 dienen diese Elemente zum Federn des Drehgestells. An der eigentlichen Lokomotive gibt es nur wenige Änderungen. Trotzdem ist es manchmal nicht ganz einfach auf den Führerstand zu kommen, denn die Schmalspurausführung ist 11cm höher als ihr Original. Bevor die "Roten Kamele" eingesetzt werden konnten, mussten noch einige Veränderungen an den Strecken vorgenommen werden. Dies wurde notwendig, da das Lichtraumprofil der Dieselloks an einigen Stellen das der Strecke überschritt. In einige Gleise dürfen die 199.8 auch heute noch nicht hinein. Sie passen teilweise auch nicht in den Lokschuppen hinein, darum findet man manchmal ein Schild "Halt für BR 199.8!". Umgebaut wurden insgesamt zehn Loks der Serie V 100.1 mit 800er Ordnungsnummer – die Nummer blieb unverändert bestehen. Geplant waren sogar dreißig Loks umzubauen und alle Dampfloks zu ersetzen und zu auszumustern. Durch die politische Wende blieb es allerdings bei den zehn Lokomotiven, welch ein Glück im doppelten Sinne (Wiedervereinigung und der Erhalt der Dampfloks). Im Rahmen der Vereinigung der beiden deutschen Staatsbahnen Deutsche Bundesbahn und Deutsche Reichsbahn war es erforderlich, ein einheitliches System zu schaffen. Daher kam es ab dem 01.01.1992 (Gemeinsames Baureihenschema DR und DB) noch zur Umzeichnung der Loks in die Baureihe 299. Durch die politische Wende bzw. Wiedervereinigung Deutschlands zeichnete sich ab, dass die Schmalspurbahnen im Harz unter Regie der DR keine Zukunft haben werden. Über eine kommunale Gründungsgesellschaft entstand am 13. März1991 das private Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) "Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB)". Am 01.02.1993 übernahm die HSB die Strecken, die Anlagen, die Fahrzeuge und den größten Teil der bei den Schmalspurbahnen im Harz tätigen Mitarbeiter der DR. Seit diesem Tag ist die HSB zuständig für den Betrieb auf den Harzer Schmalspurbahnen. Gesellschafter der HSB sind die Landkreise Harz und Nordhausen, die an der Strecke liegenden Kommunen, die Stadt Quedlinburg, die Gemeinde Tanne sowie die Kurbetriebsgesellschaft Braunlage. Nun wurden auch die Loks wieder zurück umgezeichnet in BR 199.8. Die HSB unterhält heute (seit der Streckenverlängerung 2006 von Gernrode nach Quedlinburg) ein Schmalspur-Streckennetz von 140,4 km Länge mit 42 Bahnhöfen und Haltepunkten. Drei Lokomotiven (199 861-6, 872-3 und 874-9) wurden 1998 bei Adtranz in Kassel modernisiert, sie bekamen eine Funkfernsteuerung und zwei Loks zusätzliche Normalspurpuffer für den Rollbockverkehr auf entsprechender Höhe vorne und hinten angebaut, bei der hinteren 199 872-3 (die auch z.Z. die einzige ist die sie hat) kann man die noch oben geklappten Puffer deutlich sehen. Vier überzählige gleichzeitig verkauft und diese wurden danach zu Normalspurfahrzeugen zurückgebaut. Die drei anderen nicht modernisierten Lokomotiven (199 871-5, 877-2 und 892-1) wurden mangels Bedarf und wegen Fristablauf abgestellt. Technische Daten der BR 199.8: Achsfolge: C´C´ Spurweite: 1.000 mm (Meterspur) Länge über Puffer: 14.240 mm Motor: 12-Zylinder-4 Takt-Diesel-V-Motor mit Abgasturbolader und Ladeluftkühler Leistung: 883 KW / 1200 PS Getriebe: 3-Wandler Strömungsgetriebe Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h (Vor- und Rückwärts) Dienstgewicht: 66,0 t Befahrbarer Bogenradius: R 30 m Achslast: 10,7 t Quellen: HSB Harzer Schmalspurbahnen GmbH; V 100-online.de
Armin Schwarz

Bei der Einfahrt in Drei Annen Hohne, konnten wir die 99 7237 mit dem Zug 8933 ein weiteres Mal ablichten.  
4.3.2013
Bei der Einfahrt in Drei Annen Hohne, konnten wir die 99 7237 mit dem Zug 8933 ein weiteres Mal ablichten. 4.3.2013
Leitner Thomas

99 7237 beim Entschlacken und Bekohlen im BW Wernigerode. Im Hintergrund der 1141,1 m hohe Brocken. 
4.3.2013
99 7237 beim Entschlacken und Bekohlen im BW Wernigerode. Im Hintergrund der 1141,1 m hohe Brocken. 4.3.2013
Leitner Thomas

Bei sehr starkem eisigen Wind, mir starken Schneeverwehungen fährt am 23.03.2013 die 99 7247-2 ex DR 99 247 (eine Neubaulok) mit ihrem Regelzug der HSB in den Brockenbahnhof (1.125 m ü. NN) ein.
Bei sehr starkem eisigen Wind, mir starken Schneeverwehungen fährt am 23.03.2013 die 99 7247-2 ex DR 99 247 (eine Neubaulok) mit ihrem Regelzug der HSB in den Brockenbahnhof (1.125 m ü. NN) ein.
Armin Schwarz

99 7237 erklimmt mit Zug 8937 den Brocken. Es sollte auch der Zug sein, welcher uns nach einem wunderschönen Tag, wieder ins Tal bringen sollte. 
Brocken 4.3.2013
99 7237 erklimmt mit Zug 8937 den Brocken. Es sollte auch der Zug sein, welcher uns nach einem wunderschönen Tag, wieder ins Tal bringen sollte. Brocken 4.3.2013
Leitner Thomas

Zur blauen Stunde, fährt 99 7247 mit Zug 8936 vom Brocken nach Wernigerode. 
Wernigerode Westerntor  3.3.2013
Zur blauen Stunde, fährt 99 7247 mit Zug 8936 vom Brocken nach Wernigerode. Wernigerode Westerntor 3.3.2013
Leitner Thomas

Die Sonne war gerade aufgegangen, als die HSB Dampflok 99 7232 durch den Bahnhof Gernrode, fuhr um ihren Zug anzuspannen. 5.3.2013
Die Sonne war gerade aufgegangen, als die HSB Dampflok 99 7232 durch den Bahnhof Gernrode, fuhr um ihren Zug anzuspannen. 5.3.2013
Leitner Thomas

Durch das winterliche Selketal, dampft 99 7232 mit dem HSB Zug 8961 von Gernrode nach Harzgerode.
Mägdesprung 5.3.2013
Durch das winterliche Selketal, dampft 99 7232 mit dem HSB Zug 8961 von Gernrode nach Harzgerode. Mägdesprung 5.3.2013
Leitner Thomas

199 877-2 und 199 872-3 in Nordhausen 30.03.2008
199 877-2 und 199 872-3 in Nordhausen 30.03.2008
Stephan John

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