Fotos subidas en Bahnbilder.de en November 2008:
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Grundstruktur des japanischen Eisenbahnnetzes (6):Extrem unrentable und viele ländliche Linien wurden von den JR-Gesellschaften nicht übernommen;die Strecken wurden von deren Netz abgetrennt. Es blieb den Kommunen überlassen, was sie mit diesen Strecken machen wollten.So entstanden 1987 viele sog.Drittsektor-Bahnen, die mit minimalen Mitteln aber viel Engagement und - zusammen mit den lokalen Tourismusbüros - oft äusserst ansprechender Werbung versuchen, über die Runden zu kommen. Im Bild ein Zug der Akechi-Eisenbahn, 5.November 2008.
Peter Ackermann
Grundstruktur des japanischen Eisenbahnnetzes (1): Bis zum 31.März 1987 bildete die Staatsbahn das Rückgrat des Netzes; entsprechend prangte auf deren Fahrzeugen diese wie ein Siegel wirkende Tafel mit der Aufschrift "Japans Staatseigene Eisenbahn".Um 1980 betrug der Personalbestand ca.400'000, um 1986 ca.277'000 Personen, und danach übernahmen die JR (Japan Railways)-Gesellschaften noch 201'000 Personen.
Peter Ackermann
Grundstruktur des japanischen Eisenbahnnetzes (5): Eine siebente JR-Gesellschaft ist die JR FREIGHT Güterverkehrsgesellschaft, die kein eigenes Territorium besitzt und auf wenigen Hauptstrecken hauptsächlich schwere Container-Züge befördert. Hier stehen die zwei JR FREIGHT-Lokomotiven EF64 76 und EF64 75 in Ôzone (Nagoya), 5.November 2008.
Peter Ackermann
Gleichstromlok EF64: Diese Gleichstromlok mit 3 zweiachsigen Drehgestellen wurde für Bergstrecken mit starkem Gefälle gebaut; Nr.1-79 zwischen 1964-1974, eine modifizierte Serie Nr.1001-1053 zwischen 1980-1982. Hier fahren die EF64 76 und 75 im Anstrich der JR Freight Güterverkehrsgesellschaft ins Ausweichgleis von Ôzone (Nagoya) ein, 5.November 2008.
Peter Ackermann
EF64 1000, die neueren Loks der Serie EF64 (Baujahre 1980-1982). Hier fährt die EF64 1036 in Mitake (in der Hauptstadt-Praefektur Tokyo) ein, 29.August 1994.
Peter Ackermann
Grundstruktur des japanischen Eisenbahnnetzes (2): Die grossen Konzerne, für die die Eisenbahn nur einen kleineren Teil ihrer Gesamtaktivitäten ausmacht, haben mit ihrem dichten Netzwerk, ihrer Kundennähe und Effizienz sicher die Massstäbe für das Eisenbahnfahren in Japan gesetzt. Im Bild stehen Züge des Keiô-Konzerns bereit für die nächste Stosszeit (Wakabadai, 19.September 1994).
Peter Ackermann
Grundstruktur des japanischen Eisenbahnnetzes (4): Im April 1987 übernahmen 6 JR (Japan Railways-) Personenverkehrsgesellschaften das Erbe der alten Staatsbahn: nun trugen die Fahrzeuge gross das "JR"-Signet (wie im Bild: Dieseltriebwagen KIHA 58 7203 in Nishi-Maizuru, 6.September 1994). Die 6 JR-Gesellschaften haben jetzt alle ihren eigenen Fahrzeugpark (1067mm-Spur Fahrzeuge sowie – gegebenenfalls - 1435mm-Spur Shinkansen-Fahrzeuge) und ihr eigenes Territorium. Die 6 JR-Gesellschaften sind - auf der Hauptinsel (Honshû) - JR OSTJAPAN (Osten und Nordosten, einschl. Ballungsraum Tokyo), JR TÔKAI ("Ostmeerstrasse", d.h.zentrale Pazifikküste, einschl.Ballungsraum Nagoya;auch JR CENTRAL genannt), JR WESTJAPAN (Westen einschl.Ballungsraum um Kobe,Osaka und Kyoto), ferner die 3 Inselbahnen:Im Westen JR KYÛSHÛ und JR SHIKOKU; im Norden JR HOKKAIDO.
Peter Ackermann
Die Echizen-Bahn. Triebwagen 5001 (Baujahr 1999; mit einfachen Längssitzen) kommt durch den kleinen Tunnel, der die Weiche vor Schnee schützt, in Echizen Takehara an. 4.November 2008.
Peter Ackermann
Die Echizen-Bahn: Die Triebwagen 6107+6112(rechts) und 6102(links) in Eiheiji-guchi, wo früher eine lange Diagonallinie kreuzte und zum zen-buddhistischen Kloster Eiheiji führte. 4.November 2008.
Peter Ackermann
Grunddaten der Echizen-Bahn: Diese betreibt heute von der Stadt Fukui aus 2 Linien, eine ins Bergtal nach Katsuyama (27,8 km) und eine an die Meeresküste nach Mikuni Minato (25,2 km). 1067mm-Spur. Weitere Linien sind 1974-2002 stillgelegt worden. Die ganze Bahn sollte ab 1992 aufgegeben werden, 2001 wurde aus Sicherheitsgründen die Betriebsbewilligung entzogen. Die neue Gesellschaft "Echizen-Bahn" entstand 2002 als Drittsektor-Unternehmen; vorerst dürfte nun das Ueberleben der beiden verbliebenen Linien gesichert sein. Im Bild steht Wagen 6112 in Mikuni Minato (Hafen) am Japanischen Meer, 4.November 2008.
Peter Ackermann
Die Echizen-Bahn.Blick in den Führerstand von Triebwagen 6105. An der Türe steht die Schaffnerin, bereit, sich von den Fahrgästen zu verabschieden. Diese Schaffnerinnen haben ein bekanntes Buch ("Local line girls") herausgegeben, in dem sie über ihren Dienst an der kommunalen Gemeinschaft und besonders auch an den vielen betagten Fahrgästen berichten. 4.November 2008.
Peter Ackermann
Hokuriku-Shinkansen: Bis jetzt erreicht der Shinkansen nur an den Endpunkten Niigata und Akita im Norden das Japanische Meer. Der im Bau stehende Hokuriku-Shinkansen wird den ganzen Raum um die Städte Toyama, Kanazawa und Fukui ans Hochgeschwindigkeitsnetz anschliessen. Hier das schon gebaute Hochtrassee in Fukui; das Plakat erklärt: "Der Hokuriku-Shinkansen eröffnet uns die Zukunft - Bau des Hochtrassees Fukui-Bahnhof", und gross: "Mit unseren vereinten Kräften bringen wir den Shinkansen zum Fahren!" Fukui, 4.November 2008.
Peter Ackermann
Fukui Strassenbahn. So sehen die Schienen noch bei vielen japanischen Strassenbahnbetrieben aus. Sofern sie nicht stillgelegt werden, finden nur allmählich Verbesserungen statt. 3.November 2008.
Peter Ackermann
Fukui Strassenbahn. Hier steht der moderne Wagen 803 (Baujahr 2000, 2005 in Fukui übernommen) vor der Werkstätte der Fukui Eisenbahn in Takefu. 3.November 2008.
Peter Ackermann
Fukui Strassenbahn. Die beiden modernen Wagen 802 und 803 stammen aus der Stadt Gifu, wo sie 2000 in Dienst kamen; die Strassenbahn Gifu wurde wegen enormen Verlusten 2005 stillgelegt, und die Wagen gelangten nach Fukui. Hier steht 802 in Fukui-Tawaramachi, 3. November 2008; zwischen den Lampen blinkt die Anzeige "Es wird ein- und ausgestiegen".
Peter Ackermann
Fukui Strassenbahn. Blick ins Innere des Wagens 802. Man erkennt den stufenlosen Einstieg; die Sitze sind steigend angeordnet, zu beiden Seiten mit Blick in die Wagenmitte. 3.November 2008.
Peter Ackermann
Der Meitetsu-Konzern. Links ein Zug Serie 6000 (1976-1985 gebaut, z.T.Quersitze), rechts ein neuerer Zug Serie 3500 mit Längssitzen für grosse Fahrgastzahlen (1993-1996), und in der Mitte ein legendärer Panorama-Zug Serie 7000, dessen Design italienisch beeinflusst ist (Baujahre 1961-1975). Shûrakuen, 30.Oktober 2008.
Peter Ackermann
Der Meitetsu-Konzern. Wagen 6030 (Zug Serie 6000, gebaut 1976-1985) hat die Endstation Kôwa erreicht; nun werden ihm die Fenster gereinigt. Kôwa, 21.Januar 2007.
Peter Ackermann
Der Meitetsu-Konzern. Für Pendler und Ausflügler, die weitere Distanzen zurücklegen, besteht eine Flotte von Panorama- und Luxuszügen. Hier steht ein Zug Serie 1000 (1988-1992 gebaut) in Utsumi; Blick vom Hochbahnhof über die Dächer des Fischerdorfs. 21.Januar 2007.
Peter Ackermann
Grunddaten des Meitetsu-Konzerns ("Meitetsu" bedeutet "Nagoya Eisenbahn"): Die S-Bahn des Ballungsraums Nagoya ist fast vollständig in der Hand des 1921 gegründeten Meitetsu-Konzerns mit heute über 200 Firmen und ca.450 km Bahnlinien. Betrieb mit Gleichstrom 1500 V. Mit 6 verschiedenen Zuggattungen besteht ein unglaublich komplexes Angebot. Hier ist ein Zug der Serie 3700 (1997/8 gebaut) beim Nagoya Hauptbahnhof mit seinen markanten Hochhäusern, 30.Oktober 2008.
Peter Ackermann
Der Meitetsu-Konzern. Die "Stars" des Konzerns sind die 2004 eingeführte Serie 2000 und 2200. Der im Februar 2005 eröffnete, im Meer gebaute und über eine lange Brücke mit dem Festland verbundene neue Internationale Flughafen Nagoya wird ausschliesslich von der Meitetsu bedient; die Serie 2000 (hier Nr. 2006 am Flughafen, 6.November 2008)stellt dabei in 28 Minuten die luxuriöse Verbindung mit der Stadt Nagoya her.
Peter Ackermann
Der Meitetsu-Konzern.Die Serie 2200 besitzt zwei luxuriöse, reservierungspflichtige Wagen, und dahinter 4 einfachere Wagen. Sie hält an etwas mehr Stationen und erreicht den Nagoya Flughafen in 36 Minuten. Hier fährt die 2208 durch Shin Maiko, 30.Oktober 2008.
Peter Ackermann
Der Meitetsu-Konzern. Die Nagoya U-Bahn Tsurumai-Linie ist am östlichen Ende mit der Meitetsu-Linie nach Toyota (wo die gleichnamigen Autos herkommen) verbunden. So fahren auch Meitetsu-Züge auf die Nagoya U-Bahn ein, hier Wagen 116 (Serie 100, 1978-1993 gebaut, übergangsfähig auf die U-Bahn) in Nagoya-Marunouchi, Fahrziel Toyota-shi (=Toyota-Stadt), 31.Oktober 2008.
Peter Ackermann
Der Meitetsu-Konzern. Endwagen 6502 (Serie 6500, Baujahre 1984-1992, mit gemischten Längs- und Quersitzen) wartet darauf, dass mehrere schnellere Zugsgattungen an ihm vorbeiziehen. Der Schaffner ist vom hinteren Führerstand her nach vorn zum Wagenführer gekommen, um sich die Zeit des Wartens mit einem kleinen Schwatz zu vertreiben. Shûrakuen, 30.Oktober 2008.
Peter Ackermann
Der Meitetsu-Konzern. Diese Komposition Serie 5400 (gebaut 1986/87)hat das Dorf Mitake erreicht; der Wagenführer kontrolliert pflichtgemäss mit erhobenem Zeigefinger, dass das Fahrziel für die Rückfahrt korrekt angezeigt ist. Diese Strecke dürfte bald eingestellt werden. 3.Februar 2007.
Peter Ackermann
Der Meitetsu-Konzern. Das umfangreiche Strassen- und Ueberlandstrassenbahnnetz (Gleichstrom 600V) der Meitetsu um die Stadt Gifu herum ist leider 2001-2005 vollständig stillgelegt worden. Hier ist eine Erinnerung an den Wagen 752 (Serie von 10 Wagen, Baujahr 1928/9) im Wallfahrtstädtchen Tanigumi, 28.März 1985.
Peter Ackermann