Auf Bahnbilder.de hochgeladene Bilder im Dezember 2021:
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Mit einem Sonderzug ist die CFR 50 065 am 30.05.1995 auf der Strecke Oravita - Anina unterwegs. Bei der Lok handelt es sich um einen Nachbau der kkStB-Reihe 80, die von der StEG (Fabrik-Nr. 4498/1921) für die rumänische Staatsbahn gebaut wurde. Diese Lokomotiven waren auf dieser Strecke bis 1980 im Plandienst eingesetzt.
Horst Lüdicke
CFR 50 065 am 30.05.1995 bei einer Scheinanfahrt kurz vor Anina. Die Bahn führt von Oravita durch das unzugängliche und dicht bewaldete Anina-Gebirge hinauf in das 339 m höher gelegene Anina. Insgesamt 14 Tunnels und 10 Brücken mussten gebaut werden, um den Höhenunterschied auf der 33,4 km langen Strecke zu überwinden. Trotzdem wurde die "Banater Montanbahn" wegen der ergiebigen Kohlevorkommen rund um Anina bereits 1863 eröffnet. Zwar mögen manche Puristen unter den Eisenbahnfotografen solche "gestellten" Fotos bei Sonderfahrten nicht so sehr, doch auf dieser Gebirgsbahn sind solche Fotostellen anders wohl nur schwerlich zu erreichen. Inzwischen steht die Bahn unter Denkmalschutz und wird von einem täglichen Zugpaar bedient.
Horst Lüdicke
Am 31.05.1995 wird die CFR 50.497 vor einem Sonderzug von einer 060 mit einem Personenzug auf der Strecke von Sebes nach Sibiu überholt. Bei der 50.497 handelt es sich einen Malaxa-Nachbau der preußischen G 10. Insgesamt besaß die CFR 805 Maschinen dieser Baureihe, teilweise Original-G 10, teilweise Nachbauten.
Horst Lüdicke
Leider nur noch abgestellt wurden die CFR 50 784 und eine weitere rumänische G 10 im Depot Cimpulung Moldovenesc am 16.08.1992 angetroffen. Bis Ende der 1980er Jahre standen sie hier noch im Planeinsatz. Anmerkung: ungefähre Angabe des Fotostandortes.
Horst Lüdicke
Am 02.06.1995 verlässt die CFR 50 1105 Copsa Mica. Bei der Lok handelt es sich um eine ex-DR 52, die von der Sowjetunion konfisziert und an die rumänische Staatsbahn weitergegeben wurde. Copsa Mica gehörte zu den unwirtlichsten Orten, denen ich auf meinen Reisen begegnet bin: Die Häuser waren grau bis schwarz gefärbt und in einem Umkreis von mehreren Kilometern um die Stadt war kaum Grün zu finden. Grund waren eine 1992 stillgelegte Rußfabrik (Ruß ist ein Grundprodukt bei der Reifenherstellung) und eine Buntmetallhütte, die ihre Abluft anscheinend ungefiltert in die Umgebung abgaben und die Stadt zu einer seinerzeit berüchtigten "Giftküche" (wikipedia) machten. Noch eine Anmerkung zur abgeschnittenen Dampfwolke: Aufgrund des Sonnenstandes habe ich mich nicht getraut, das Objektiv meiner analogen Kamera höher zu halten...
Horst Lüdicke
Von der Morgensonne beschienen: CFR 230 142 (Malaxa 55/1932) am 29.05.1995 im Bahnhof Arad. Bei der Lokomotive handelt es sich um einen Nachbau der preußischen P 8/Baureihe 38. Insgesamt standen bei der CFR 375 Lokomotiven dieser Baureihe im Dienst, die letzten wurden erst in den späten 1980er Jahren abgestellt.
Horst Lüdicke
Am 01.06.1995 wartet die bestens gepflegte CFR 230.224 (Resita 231/1935) vor einem Sonderzug im Bahnhof Sibiu auf die Abfahrt nach Calimanesti
Horst Lüdicke
Auch wenn es sich um eine von Henschel gelieferte Lok handelt, kann die CFR 231 065 nicht verleugnen, dass es sich um eine Konstruktion aus dem Hause Maffei handelt, allerdings besaß die rumänische Version der S 3/6 im Unterschied zu ihrem Vorbild einen Vierlingsantrieb. Zwischen 1913 und 1923 stellte die rumänische Staatsbahn insgesamt 90 Lokomotiven dieser Baureihe für die Beförderung von Schnellzügen in Dienst. Erst in den 1960er Jahren begann die Ablösung durch die Sulzer-Diesellokomotiven der Baureihe 060, am 10.01.1975 wurde die letzte 231 abgestellt. Am Morgen des 03.06.1995 steht die frisch hauptuntersuchte 231 065 vor einem Sonderzug nach Brasov im Bahnhof Sibiu.
Horst Lüdicke
CFR 231 065 bei einem Unterwegshalt auf der Strecke von Sibiu nach Brasov (03.06.1995)
Horst Lüdicke
Nachdem die Metropolitan-Garnituren abgestellt worden sind, hier noch eine kleine Reminenszens an die Zeit, als sie im Original-Look unterwegs waren: Um 2001 fährt ein aus Hamburg kommender Metropolitan im Düsseldorfer Hauptbahnhof ein
Horst Lüdicke
101 131-1 schiebt um 2001 einen Metropolitan nach Köln in den Düsseldorfer Hauptbahnhof
Horst Lüdicke
Auf den Tag genau vor 12 Jahren, am 12.12.2009 verkehrten letztmalig Züge auf der Lokalbahn von Lambach nach Haag am Hausruck. Aus diesem Anlass ein kleiner Rückblick: Anfang April 1975 steht der ET 25.101 mit dem Gleichrichterwagen EGL 25.052 abfahrbereit im Bahnhof Lambach. Letzterer wurde nach der Elektrifizierung der Westbahn gebaut, damit die Gleichstromfahrzeuge auch unter Wechselstrom verkehren konnten.
Horst Lüdicke
Weiter ging es nicht: Am Streckenende in Haag am Hausruck ist der ET 25.102 im Juli 1992 abgestellt
Horst Lüdicke
Triebwagentreffen im Bahnhof Haag am Hausruck im Juli 1992: Vorne der ET 24.104 (1991 ex Montafonerbahn ET 10.101 1967 ex Bad Eilsener Kleinbahn), dahinter der ET 25.104 und ganz hinten der ET 25.102
Horst Lüdicke
Durch die idyllische Hausrucklandschaft fährt der ET 24.104 im Juli 1992 von Haag am Hausruck nach Lambach
Horst Lüdicke
Im Juli 1992 ist der ET 25.104/ÖBB 4855.002 nach Lambach unterwegs. Der Triebwagen wurde 1989 gemeinsam mit dem ET 24.103/ÖBB 4855.001 von der ÖBB für die Lokalbahn Lambach - Haag beschafft und bis zur Stillegung am 12.12.2009 dort eingesetzt. Danach waren die beiden Fahrzeuge bis zur Abstellung 2016 zwischen Vöcklabruck und Kammer-Schörfling im Einsatz.
Horst Lüdicke
Vor dem Lagerhaus in Gaspoltshofen ist die E 20.001 der Lokalbahn Lambach - Haag im Juli 1992 abgestellt. Die Lokomotive ist eine von 4 Elektroloks, die Ganz & Cie/Budapest zwischen 1913 und 1916 für die Munitionsfabrik Wöllersorf lieferte.
Horst Lüdicke
wünsche ich Euch mit diesem Bild vom 928 498-5 im Winter 2008 in Remscheid-Lüttringhausen
Gruß Horst
Horst Lüdicke