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Dieses Bild dient allein der Erläuterung des Systems "Rollbockverkehr" (natürlich nur für alle, die es noch nicht kennen!): Im Gegensatz zu Rollwagen, auf welche die Normalspurwaggons einfach

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Dieses Bild dient allein der Erläuterung des Systems  Rollbockverkehr  (natürlich nur für alle, die es noch nicht kennen!):
Im Gegensatz zu Rollwagen, auf welche die Normalspurwaggons einfach draufgefahren werden und welche auch über eine eigene Bremsanlage verfügen, ist das bei Rollböcken beides nicht der Fall. Hier werden die großen Waggons lediglich  aufgebockt , das heißt, die Räder derselben hängen frei in der Luft. Auch werden die Rollböcke im Einsatz nicht untereinander gekuppelt, sondern die Verbindung der Waggons erfolgt über die Kupplung der Normalspurwagen. Desweiteren besitzen die Rollböcke keinerlei eigene Bremsanlage! Da die Lok alleine jedoch mit dem Abbremsen des ganzen Zuges überfordert wäre, wird am Anfang und Ende desselben ein Bremswagen eingestellt. Beim zu sehenden Zug sind dies Niederbordwagen, welche zur Gewichtserhöhung mit Betongewichten beschwert sind. Diese Bremswagen verfügen über eine mechanische Bremse, welche über eine Kurbel vom Bremser bedient wird (siehe Bild). Dieses Verfahren verlangt vom Bremser einiges an Erfahrung und vor allem gute Streckenkenntnisse! Um übrigens den Mitarbeiter vor Witterungsunbilden zu schützen, verfügen diese Wagen über die charakteristischen  Bremserhäuschen , im Bild auch gut zu sehen!

Dieses Bild dient allein der Erläuterung des Systems "Rollbockverkehr" (natürlich nur für alle, die es noch nicht kennen!):
Im Gegensatz zu Rollwagen, auf welche die Normalspurwaggons einfach draufgefahren werden und welche auch über eine eigene Bremsanlage verfügen, ist das bei Rollböcken beides nicht der Fall. Hier werden die großen Waggons lediglich "aufgebockt", das heißt, die Räder derselben hängen frei in der Luft. Auch werden die Rollböcke im Einsatz nicht untereinander gekuppelt, sondern die Verbindung der Waggons erfolgt über die Kupplung der Normalspurwagen. Desweiteren besitzen die Rollböcke keinerlei eigene Bremsanlage! Da die Lok alleine jedoch mit dem Abbremsen des ganzen Zuges überfordert wäre, wird am Anfang und Ende desselben ein Bremswagen eingestellt. Beim zu sehenden Zug sind dies Niederbordwagen, welche zur Gewichtserhöhung mit Betongewichten beschwert sind. Diese Bremswagen verfügen über eine mechanische Bremse, welche über eine Kurbel vom Bremser bedient wird (siehe Bild). Dieses Verfahren verlangt vom Bremser einiges an Erfahrung und vor allem gute Streckenkenntnisse! Um übrigens den Mitarbeiter vor Witterungsunbilden zu schützen, verfügen diese Wagen über die charakteristischen "Bremserhäuschen", im Bild auch gut zu sehen!

Michael Edelmann 21.06.2012, 1021 Aufrufe, 2 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 350D DIGITAL, Datum 2012:06:09 14:39:28, Belichtungsdauer: 0.017 s (1/60) (1/60), Blende: f/8.0, ISO200, Brennweite: 28.00 (28/1)

2 Kommentare, Alle Kommentare
Hans V. 23.6.2012 19:54

Hallo Michael,
herzlichen Dank für die ausführlichen Informationen! Schon öfters hatte ich mich gewundert, warum bei solchen Rollbockzügen immer Menschen auf den Waggons stehen.
Gruß Hans

Michael Edelmann 24.6.2012 15:25

Hallo Hans,
dann ist der Zweck des Ganzen ja erreicht! ;-)
Freue mich, dass ich ein wenig weiterhelfen konnte und natürlich auch über Deinen netten Kommentar, für den ich mich ganz herzlich bedanke!
LG. aus Leverkusen!
Micha

99 7237-3 zieht am Abend des 22.03.2026 den letzten Dampfzug des Tages vom Brocken (aufgenommen am Goetheweg).
99 7237-3 zieht am Abend des 22.03.2026 den letzten Dampfzug des Tages vom Brocken (aufgenommen am Goetheweg).
Lorenz R.





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