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Die IR Ishikawa Privatbahn: Am 16.März 2024 wurde die Hochgeschwindigkeitsbahn Shinkansen um weitere 125 km von Kanazawa bis Tsuruga verlängert; jetzt fehlt nur noch ein relativ kurzes Stück Shinkansen-Strecke bis zu den Grossstädten Kyoto und Osaka. Mit der Eröffnung des Shinkansen bis Tsuruga stiess die JR ihre gesamte alte Hauptlinie dem Japanischen Meer entlang an lokale Betreiber ab. Innerhalb der Praefektur Ishikawa übernahm die IR Ishikawa Bahn die Strecke bis zur Praefekturgrenze zu Fukui im Süden. So sind zu den bisherigen 20, 6 km Strecke von der Praefekturgrenze zu Toyama im Norden bis Kanazawa jetzt weitere 64, 2 km nach Süden dazugekommen. 16 weitere, bisher von JR West Japan betriebene Züge Serie 521 wurden von der IR Ishikawa Bahn übernommen und im charakteristischen Hellblau der alten Seidenfärbetradition von Kanazawa gestrichen worden. Hier steht Zug 521-56 in Tsubata, etwas nordöstlich von Kanazawa. 3.November 2018
Die IR Ishikawa Privatbahn: Am 16.März 2024 wurde die Hochgeschwindigkeitsbahn Shinkansen um weitere 125 km von Kanazawa bis Tsuruga verlängert; jetzt fehlt nur noch ein relativ kurzes Stück Shinkansen-Strecke bis zu den Grossstädten Kyoto und Osaka. Mit der Eröffnung des Shinkansen bis Tsuruga stiess die JR ihre gesamte alte Hauptlinie dem Japanischen Meer entlang an lokale Betreiber ab. Innerhalb der Praefektur Ishikawa übernahm die IR Ishikawa Bahn die Strecke bis zur Praefekturgrenze zu Fukui im Süden. So sind zu den bisherigen 20, 6 km Strecke von der Praefekturgrenze zu Toyama im Norden bis Kanazawa jetzt weitere 64, 2 km nach Süden dazugekommen. 16 weitere, bisher von JR West Japan betriebene Züge Serie 521 wurden von der IR Ishikawa Bahn übernommen und im charakteristischen Hellblau der alten Seidenfärbetradition von Kanazawa gestrichen worden. Hier steht Zug 521-56 in Tsubata, etwas nordöstlich von Kanazawa. 3.November 2018
Peter Ackermann

Die IR Ishikawa Privatbahn: Die ehemalige JR Hauptstrecke dem Japanischen Meer entlang ist hier als IR Ishikawa Bahn erst 4 Tage alt. Die 16 von JR West neu übernommenen Triebzüge tragen noch ihr altes JR-Farbkleid, doch ist das Zeichen  JR  gelöscht. Hier kommen zwei Züge Serie 521 bei Komaiko entgegen, kurz vor der Stadt Komatsu. 19.März 2024
Die IR Ishikawa Privatbahn: Die ehemalige JR Hauptstrecke dem Japanischen Meer entlang ist hier als IR Ishikawa Bahn erst 4 Tage alt. Die 16 von JR West neu übernommenen Triebzüge tragen noch ihr altes JR-Farbkleid, doch ist das Zeichen "JR" gelöscht. Hier kommen zwei Züge Serie 521 bei Komaiko entgegen, kurz vor der Stadt Komatsu. 19.März 2024
Peter Ackermann

Die IR Ishikawa Privatbahn: Als am 14.März 2015 der Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen von Tokyo her via Nagano und Toyama die Stadt Kanazawa am Japanischen Meer erreichte, wurde die bisherige Hauptstrecke von verschiedenen privaten und lokalen Betreibern übernommen. Innerhalb der Praefektur Ishikawa (mit Hauptstadt Kanazawa) entstand so die IR Ishikawa Bahn, die - in Verbindung mit der Ainokaze Toyama Bahn in der Praefektur Toyama - die lokalen Dienste im Raum Toyama und Kanazawa erbringt. Von den JR West Japan wurden dafür 5 Züge Serie 521 übernommen. Der Name der Bahn kann englisch «Ishikawa Railway» verstanden werden, oder als «ai aru»-Bahn, also eine Bahn, die liebevoll ist, oder als «ein Buchstabe vor J, nämlich I – also eine Stufe besser als JR». Die Farbgebung der Züge ist das charakteristische blau der alten Seidenstoff-Färbetradition von Kanazawa.Im Bild steht Zweiwagenzug 521-10 im Bahnhof Kanazawa, 19.März 2024
Die IR Ishikawa Privatbahn: Als am 14.März 2015 der Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen von Tokyo her via Nagano und Toyama die Stadt Kanazawa am Japanischen Meer erreichte, wurde die bisherige Hauptstrecke von verschiedenen privaten und lokalen Betreibern übernommen. Innerhalb der Praefektur Ishikawa (mit Hauptstadt Kanazawa) entstand so die IR Ishikawa Bahn, die - in Verbindung mit der Ainokaze Toyama Bahn in der Praefektur Toyama - die lokalen Dienste im Raum Toyama und Kanazawa erbringt. Von den JR West Japan wurden dafür 5 Züge Serie 521 übernommen. Der Name der Bahn kann englisch «Ishikawa Railway» verstanden werden, oder als «ai aru»-Bahn, also eine Bahn, die liebevoll ist, oder als «ein Buchstabe vor J, nämlich I – also eine Stufe besser als JR». Die Farbgebung der Züge ist das charakteristische blau der alten Seidenstoff-Färbetradition von Kanazawa.Im Bild steht Zweiwagenzug 521-10 im Bahnhof Kanazawa, 19.März 2024
Peter Ackermann

Die IR Ishikawa Privatbahn: Die Praefekturgrenze zwischen Toyama im Norden und Ishikawa südlich davon liegt in wildem, bewaldeten Gebiet. Hier kommt gerade Zweiwagenzug 521-30 der IR Ishikawa Bahn entgegen. 13.Mai 2016
Die IR Ishikawa Privatbahn: Die Praefekturgrenze zwischen Toyama im Norden und Ishikawa südlich davon liegt in wildem, bewaldeten Gebiet. Hier kommt gerade Zweiwagenzug 521-30 der IR Ishikawa Bahn entgegen. 13.Mai 2016
Peter Ackermann

Japan / Privatbahnen: Elektrisch A - J / IR Ishikawa

192 1200x800 Px, 01.05.2024

C56 124 hat ihren kurzen Lokalgüterzug über den Pass nach Wajima an der Nordküste der Noto-Halbinsel gebracht und wartet nun vor der Stationstafel auf die Rückfahrt am Nachmittag. Hier gibt es heute keine Bahn mehr. 29.August 1972.
C56 124 hat ihren kurzen Lokalgüterzug über den Pass nach Wajima an der Nordküste der Noto-Halbinsel gebracht und wartet nun vor der Stationstafel auf die Rückfahrt am Nachmittag. Hier gibt es heute keine Bahn mehr. 29.August 1972.
Peter Ackermann

C56 124 in Wajima, 29.August 1972. Diese für ihre Lackkunst berühmte Stadt auf der weit ins Japanese Meer hineinragenden Noto-Halbinsel ist seit 2001 eisenbahnlos. Bis auf ein kleines Stück im Süden der Halbinsel wurden auf der Noto-Halbinsel alle Linien bis 2005 vollständig eingestellt.
C56 124 in Wajima, 29.August 1972. Diese für ihre Lackkunst berühmte Stadt auf der weit ins Japanese Meer hineinragenden Noto-Halbinsel ist seit 2001 eisenbahnlos. Bis auf ein kleines Stück im Süden der Halbinsel wurden auf der Noto-Halbinsel alle Linien bis 2005 vollständig eingestellt.
Peter Ackermann

C56 (Achsfolge 1 C): Nur 14325mm lange Kleinlok für Strecken mit sehr schwachem Oberbau. 160 Loks für die Japanische Staatsbahn, 1 Privatbahnlok und 4 Loks für Sachalin gebaut, 1935-1942. 90 Loks gingen im Krieg nach Birma und Thailand, wo viele zerstört wurden. 46 Loks wurden dann in Thailand zu Nr. 701-746, 12 Loks dürften in Birma (Myanmar) bis 1987 vorhanden gewesen sein. C56 15 und 17 sind heute in Thailand einsetzbar (Thailand Nr. 713 und 715). C56 31 und 44 (Thailand Nr. 739 und 753) kamen 1979 aus Thailand nach Japan zurück (Nr.31 ist ausgestellt, Nr.44 ist auf der Ôigawa-Bahn im Einsatz). 68 Loks besorgten in Japan lange den Güterverkehr auf abgelegenen Nebenlinien, da für diese Dienste lange kein Dieselloktyp zur Verfügung stand; heute ist solcher Güterverkehr längst eingestellt. Letzter Einsatz 1974 im äussersten Westen der japanischen Hauptinsel. C56 160 ist betriebsfähige historische Lok. Bild: C56 124 in Wajima, 29.August 1972.
C56 (Achsfolge 1 C): Nur 14325mm lange Kleinlok für Strecken mit sehr schwachem Oberbau. 160 Loks für die Japanische Staatsbahn, 1 Privatbahnlok und 4 Loks für Sachalin gebaut, 1935-1942. 90 Loks gingen im Krieg nach Birma und Thailand, wo viele zerstört wurden. 46 Loks wurden dann in Thailand zu Nr. 701-746, 12 Loks dürften in Birma (Myanmar) bis 1987 vorhanden gewesen sein. C56 15 und 17 sind heute in Thailand einsetzbar (Thailand Nr. 713 und 715). C56 31 und 44 (Thailand Nr. 739 und 753) kamen 1979 aus Thailand nach Japan zurück (Nr.31 ist ausgestellt, Nr.44 ist auf der Ôigawa-Bahn im Einsatz). 68 Loks besorgten in Japan lange den Güterverkehr auf abgelegenen Nebenlinien, da für diese Dienste lange kein Dieselloktyp zur Verfügung stand; heute ist solcher Güterverkehr längst eingestellt. Letzter Einsatz 1974 im äussersten Westen der japanischen Hauptinsel. C56 160 ist betriebsfähige historische Lok. Bild: C56 124 in Wajima, 29.August 1972.
Peter Ackermann

EF81: Wie alle Zweistromfahrzeuge trugen auch die EF81 in Zeiten der alten Staatsbahn einen rosaroten Anstrich. Hier steht EF81 23 in Kanazawa, einer grösseren Stadt am Japanischen Meer, 29.September 1984.
EF81: Wie alle Zweistromfahrzeuge trugen auch die EF81 in Zeiten der alten Staatsbahn einen rosaroten Anstrich. Hier steht EF81 23 in Kanazawa, einer grösseren Stadt am Japanischen Meer, 29.September 1984.
Peter Ackermann

Japan / E-Loks | Mehrsystem / EF 81

1076 1024x493 Px, 17.10.2010

Nur noch wenige Tage bis zum Abbau der Strecke und zum Ende der Fahrten von 3744. Hakusanshita, 30.September 1984.
Nur noch wenige Tage bis zum Abbau der Strecke und zum Ende der Fahrten von 3744. Hakusanshita, 30.September 1984.
Peter Ackermann

Auf der Fahrt kommt Wagen 3744 auf dem heute aufgehobenen Abschnitt tief ins Bergtal hinein an einem Bergbauernhof vorbei. Kaga Kawai, 30.September 1984.
Auf der Fahrt kommt Wagen 3744 auf dem heute aufgehobenen Abschnitt tief ins Bergtal hinein an einem Bergbauernhof vorbei. Kaga Kawai, 30.September 1984.
Peter Ackermann

Einst war die Strecke von Kanazawa nach Hakusanshita fast 34km lang; jetzt ist nach 14km in Tsurugi Endstation. Die Fortsetzung wurde nach schweren Sturmschäden 1983 stillgelegt, doch am 3.September 1984 erfolgte die Wiederinbetriebnahme. Aus Sicherheitsgründen wurden dann alle weiteren Fahrten am 12.Dezember 1984 eingestellt. Am 30.September 1984 konnte ich noch Wagen 3744 in Hakusanshita photographieren; bemerkenswert ist das weisse Drachenmuster am Schatzhaus des Bauernhofs im Hintergrund.
Einst war die Strecke von Kanazawa nach Hakusanshita fast 34km lang; jetzt ist nach 14km in Tsurugi Endstation. Die Fortsetzung wurde nach schweren Sturmschäden 1983 stillgelegt, doch am 3.September 1984 erfolgte die Wiederinbetriebnahme. Aus Sicherheitsgründen wurden dann alle weiteren Fahrten am 12.Dezember 1984 eingestellt. Am 30.September 1984 konnte ich noch Wagen 3744 in Hakusanshita photographieren; bemerkenswert ist das weisse Drachenmuster am Schatzhaus des Bauernhofs im Hintergrund.
Peter Ackermann

Wagen 3731 und 3732 kamen als motorlose Wagen 1956 zur Bahn; mit zusammengekauften Bestandteilen 1966 motorisiert. Abbruch 1990. Tsurugi, 30.September 1984.
Wagen 3731 und 3732 kamen als motorlose Wagen 1956 zur Bahn; mit zusammengekauften Bestandteilen 1966 motorisiert. Abbruch 1990. Tsurugi, 30.September 1984.
Peter Ackermann

Wagen 3744 in Hakusanshita, der Endstation der 1984 stillgelegten, 16km langen Strecke tief in die düsteren Berge hinein. 3744 entstammt einer Serie von 4 alten Wagen (Baujahr 1931), die vom Meitetsu-Konzern in Nagoya 1978 übernommen wurde; 1990 Abbruch. 30.September 1984.
Wagen 3744 in Hakusanshita, der Endstation der 1984 stillgelegten, 16km langen Strecke tief in die düsteren Berge hinein. 3744 entstammt einer Serie von 4 alten Wagen (Baujahr 1931), die vom Meitetsu-Konzern in Nagoya 1978 übernommen wurde; 1990 Abbruch. 30.September 1984.
Peter Ackermann

Im Licht der Abendsonne steht 3773 in Tsurugi. 3771-3773 1928 für den Meitetsu-Konzern in Nagoya gebaut, 1966 übernommen, Abbruch 1990, nachdem die Hokuriku-Bahn alte S-Bahnwagen aus Tokyo gekauft hatte. 30.September 1984.
Im Licht der Abendsonne steht 3773 in Tsurugi. 3771-3773 1928 für den Meitetsu-Konzern in Nagoya gebaut, 1966 übernommen, Abbruch 1990, nachdem die Hokuriku-Bahn alte S-Bahnwagen aus Tokyo gekauft hatte. 30.September 1984.
Peter Ackermann

Grunddaten der Hokuriku-Bahn (1067mm-Spur, 600V Gleichstrom): Diese Bahn war ein Konglomerat aus 146km Bahnstrecken, das 1943 auf Befehl des Ministeriums entstand; jedoch: die unterschiedlichen Betriebskulturen und die Verwurzelung in verschiedenen Gebieten des Hokuriku ( Nord-Land , d.h. von der alten Hauptstadt Kyoto aus gesehen das Land jenseits des Gebirges am Japanischen Meer) führten zu chaotischen Verwaltungszuständen und auch Streiks und Widerständen, was die Modernisierung verunmöglichte. 1967-1986 stillgelegt bis auf 2 kurze Linien (zus. 20,6 km), die von der Stadt Kanazawa ausgehen. Im Bild stehen Wagen 3761 mit 3731 (1956 als motorloser Wagen, 1966 motorisiert, Abbruch 1996) in Tsurugi, einst ein Zentrum der Hokuriku-Bahn, heute Endpunkt der noch bestehenden 13,8km langen Linie von Kanazawa (die verbliebenen 2,1km Fortsetzung der einstigen 18,9km langen Linie nach Süden in die Berge wurde 2009 auch noch stillgelegt). 30.September 1984.
Grunddaten der Hokuriku-Bahn (1067mm-Spur, 600V Gleichstrom): Diese Bahn war ein Konglomerat aus 146km Bahnstrecken, das 1943 auf Befehl des Ministeriums entstand; jedoch: die unterschiedlichen Betriebskulturen und die Verwurzelung in verschiedenen Gebieten des Hokuriku ("Nord-Land", d.h. von der alten Hauptstadt Kyoto aus gesehen das Land jenseits des Gebirges am Japanischen Meer) führten zu chaotischen Verwaltungszuständen und auch Streiks und Widerständen, was die Modernisierung verunmöglichte. 1967-1986 stillgelegt bis auf 2 kurze Linien (zus. 20,6 km), die von der Stadt Kanazawa ausgehen. Im Bild stehen Wagen 3761 mit 3731 (1956 als motorloser Wagen, 1966 motorisiert, Abbruch 1996) in Tsurugi, einst ein Zentrum der Hokuriku-Bahn, heute Endpunkt der noch bestehenden 13,8km langen Linie von Kanazawa (die verbliebenen 2,1km Fortsetzung der einstigen 18,9km langen Linie nach Süden in die Berge wurde 2009 auch noch stillgelegt). 30.September 1984.
Peter Ackermann

EF81: Von diesen Bo-Bo-Bo -Zweistromloks (Gleichstrom 1500V+Wechselstrom 20'000 V/50-60HZ) wurden 1968-1991 164 Stück gebaut; Einsatz entlang des Japanischen Meeres nach Norden und durch den Kanmon-Unterseetunnel zwischen der Hauptinsel Honshû und der Südinsel Kyûshû. Grundsätzlich Güterzugsdienste, plus einige Schlafwagenzüge nach Norden. Zur Zeit werden die älteren Loks ausgemustert. Aufnahme: EF81 109 in Kanazawa, 29.September 1984.
EF81: Von diesen Bo-Bo-Bo -Zweistromloks (Gleichstrom 1500V+Wechselstrom 20'000 V/50-60HZ) wurden 1968-1991 164 Stück gebaut; Einsatz entlang des Japanischen Meeres nach Norden und durch den Kanmon-Unterseetunnel zwischen der Hauptinsel Honshû und der Südinsel Kyûshû. Grundsätzlich Güterzugsdienste, plus einige Schlafwagenzüge nach Norden. Zur Zeit werden die älteren Loks ausgemustert. Aufnahme: EF81 109 in Kanazawa, 29.September 1984.
Peter Ackermann