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Train 1900 ·AMTF· Fotos

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Leider schon in einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich am 16 Juni 2013 die AMTF No 30, ex ARBED 130, ex ARBED 30, AES DH2, eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive vom Typ Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras.

Die zweiachsige hydraulische Diesellokomotive wurde 1965 von der Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13870 gebaut und im Februar 1966 an die Eisenhütte Arbed Esch-Schifflange AES als DH 2 geliefert. Hier lief sie oft mit ihrer Schwester, Kabine an Kabine, gekuppelt. Bei der Fusion der Lokbetriebe der ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange SA, heute ArcelorMittal) erhielt sie erst die Bezeichnung ARBED 30, später ARBED 130. Einzeln lief sie dann auch in Belval bis sie überzählig wurden. Nach langen Verhandlungen konnte die AMTF Ende der 1990er Jahre einen ihrer Finanzen entsprechenden Kaufpreis erreichen, und die Lok ging an die AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras, wo sie die Nr. 30 bekam. Man musste aber einen Motordefekt feststellen. Zusätzliche Kosten waren für die Austauschteile bei MTU (Mercedes) zu erwarten, doch Mechaniker vom TICE (Transport intercommunal de personnes dans le canton d'Esch-sur-Alzette) haben unentgeltlich gute Arbeit geleistet. Nachdem die meisten Beulen aus der Karosserie ausgebessert waren wurden sie blau gestrichen. Die Leistung der Lok genügte aber nicht um einen 3 Wagen Zug die Steigung von Pétange (Petingen) hochzuziehen.

Die Loks:
In den Nachkriegsprogrammen bot Jung ein zweiachsiges Muster für Industriebahnen mit unterschiedlichen Motorleistungen an. Die Fahrzeuge wiesen ein endständiges Führerhaus und einen halbhohen, schmalen Motorvorbau auf. Die äußere Erscheinung des Musters blieb auch bei Umstellung von Ketten- auf Gelenkwellenantrieb weitgehend unverändert. Die größten Stückzahlen erreichten die Typen RK 15 B und RK 20 B (je 20 Stück) sowie RC 24 B (26 Stück).

Zur 4. Generation gehörte die Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive für den Rangier- und Verschubbetrieb, von denen 26 Stück zwischen 1963-1976 von der Lokomotivfabrik Jung gebaut wurden. 

Technik:
Die Lokomotiven besitzen einen einfachen Vorbau für die Maschinenanlage und einen dahintergelegenen Führerstand. Der Maschinenraum war zur Verbesserung der Streckensicht im vorderen Teil abgewinkelt. Der Vorbau hatte Türen zur Wartung der Maschinenanlage. Im Führerhaus befindet sich der Führertisch in der Mitte der Vorderwand. Bedienelemente für Fahren und Bremsen sind auf beiden Führerhausseiten vorhanden. Die Lok besitzt einen Blechrahmen aus Blechwangen mit einer Stärke von 15 mm sowie einer Pufferbohle. Der gesamte Rahmen ist in Schweißbauweise hergestellt. Das Laufwerk besteht aus zwei mit Blattfedern abgefederten Achsen mit Gleitlagern. Die Federn stützen sich oberhalb der Achslager ab. Der Achsstand beträgt 2.500 mm.

Die Maschinenanlage bestand aus einem wassergekühlten aufgeladenen 6-Zylinder-Viertakt-Reihendieselmotor vom Typ Daimler-Benz MB 846 A mit einer Leistung von 184 kW (250 PS). Über das nachgeschaltete Getriebe (Strömungswendegetriebe) vom Typ Voith RS 18 Z erfolgt die Kraftübertragung hydraulisch über zwei Gelenkwellen auf die beiden Achsgetriebe. 

TECHNISCHE DATEN:
Gebaute Anzahl: 26
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsordnung: B (2 Achsen)
Länge über Puffer: 6.840 mm
Höhe: 3.600 mm
Breite: 2.970 mm
Radstand: 2.500 mm
Dienstgewicht: 30t
Max. Achslast: 15,0 t
Dieselmotor Typ: 6 Zyl. Daimler-Benz MB 846A, 
Motorleistung: 184 kW (250 PS) bei 1.500 U/min
Getriebe: Voith RS 18 Z
Kraftübertragung: dieselhydraulisch über Gelenkwellen auf die Achsen
Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h
Kleinster befahrbarer Radius: 35 m
Leider schon in einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich am 16 Juni 2013 die AMTF No 30, ex ARBED 130, ex ARBED 30, AES DH2, eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive vom Typ Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras. Die zweiachsige hydraulische Diesellokomotive wurde 1965 von der Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13870 gebaut und im Februar 1966 an die Eisenhütte Arbed Esch-Schifflange AES als DH 2 geliefert. Hier lief sie oft mit ihrer Schwester, Kabine an Kabine, gekuppelt. Bei der Fusion der Lokbetriebe der ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange SA, heute ArcelorMittal) erhielt sie erst die Bezeichnung ARBED 30, später ARBED 130. Einzeln lief sie dann auch in Belval bis sie überzählig wurden. Nach langen Verhandlungen konnte die AMTF Ende der 1990er Jahre einen ihrer Finanzen entsprechenden Kaufpreis erreichen, und die Lok ging an die AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras, wo sie die Nr. 30 bekam. Man musste aber einen Motordefekt feststellen. Zusätzliche Kosten waren für die Austauschteile bei MTU (Mercedes) zu erwarten, doch Mechaniker vom TICE (Transport intercommunal de personnes dans le canton d'Esch-sur-Alzette) haben unentgeltlich gute Arbeit geleistet. Nachdem die meisten Beulen aus der Karosserie ausgebessert waren wurden sie blau gestrichen. Die Leistung der Lok genügte aber nicht um einen 3 Wagen Zug die Steigung von Pétange (Petingen) hochzuziehen. Die Loks: In den Nachkriegsprogrammen bot Jung ein zweiachsiges Muster für Industriebahnen mit unterschiedlichen Motorleistungen an. Die Fahrzeuge wiesen ein endständiges Führerhaus und einen halbhohen, schmalen Motorvorbau auf. Die äußere Erscheinung des Musters blieb auch bei Umstellung von Ketten- auf Gelenkwellenantrieb weitgehend unverändert. Die größten Stückzahlen erreichten die Typen RK 15 B und RK 20 B (je 20 Stück) sowie RC 24 B (26 Stück). Zur 4. Generation gehörte die Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive für den Rangier- und Verschubbetrieb, von denen 26 Stück zwischen 1963-1976 von der Lokomotivfabrik Jung gebaut wurden. Technik: Die Lokomotiven besitzen einen einfachen Vorbau für die Maschinenanlage und einen dahintergelegenen Führerstand. Der Maschinenraum war zur Verbesserung der Streckensicht im vorderen Teil abgewinkelt. Der Vorbau hatte Türen zur Wartung der Maschinenanlage. Im Führerhaus befindet sich der Führertisch in der Mitte der Vorderwand. Bedienelemente für Fahren und Bremsen sind auf beiden Führerhausseiten vorhanden. Die Lok besitzt einen Blechrahmen aus Blechwangen mit einer Stärke von 15 mm sowie einer Pufferbohle. Der gesamte Rahmen ist in Schweißbauweise hergestellt. Das Laufwerk besteht aus zwei mit Blattfedern abgefederten Achsen mit Gleitlagern. Die Federn stützen sich oberhalb der Achslager ab. Der Achsstand beträgt 2.500 mm. Die Maschinenanlage bestand aus einem wassergekühlten aufgeladenen 6-Zylinder-Viertakt-Reihendieselmotor vom Typ Daimler-Benz MB 846 A mit einer Leistung von 184 kW (250 PS). Über das nachgeschaltete Getriebe (Strömungswendegetriebe) vom Typ Voith RS 18 Z erfolgt die Kraftübertragung hydraulisch über zwei Gelenkwellen auf die beiden Achsgetriebe. TECHNISCHE DATEN: Gebaute Anzahl: 26 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsordnung: B (2 Achsen) Länge über Puffer: 6.840 mm Höhe: 3.600 mm Breite: 2.970 mm Radstand: 2.500 mm Dienstgewicht: 30t Max. Achslast: 15,0 t Dieselmotor Typ: 6 Zyl. Daimler-Benz MB 846A, Motorleistung: 184 kW (250 PS) bei 1.500 U/min Getriebe: Voith RS 18 Z Kraftübertragung: dieselhydraulisch über Gelenkwellen auf die Achsen Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h Kleinster befahrbarer Radius: 35 m
Armin Schwarz

AMTF Lok 8 (Hohenzollern 2609/1910) am 07.09.2025 in Fond-de-Gras. Die Lokomotive vom Hohenzollern Typ Aachen wurde 1910 an die Gelsenkirchener Bergbau-AG ausgeliefert. 1919 wurde sie an die Société Métallurgique des Terres Rouges verkauft und im Werk Belval eingesetzt. 1937 wurde daraus die ARBED, Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange, die Lok wurde im Laufe der Zeit in 770 umgezeichnet. In den 1990ern kam die Lok schließlich zum AMTF.
AMTF Lok 8 (Hohenzollern 2609/1910) am 07.09.2025 in Fond-de-Gras. Die Lokomotive vom Hohenzollern Typ Aachen wurde 1910 an die Gelsenkirchener Bergbau-AG ausgeliefert. 1919 wurde sie an die Société Métallurgique des Terres Rouges verkauft und im Werk Belval eingesetzt. 1937 wurde daraus die ARBED, Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange, die Lok wurde im Laufe der Zeit in 770 umgezeichnet. In den 1990ern kam die Lok schließlich zum AMTF.
Leonhard Groß

AMTF 2001 zieht dreiviertel lackiert einen Museumszug von Petange nach Fond-de-Gras. Am Zugschluss schiebt Energie 507 nach (07.09.2025)
AMTF 2001 zieht dreiviertel lackiert einen Museumszug von Petange nach Fond-de-Gras. Am Zugschluss schiebt Energie 507 nach (07.09.2025)
Leonhard Groß

AD 07 und die beiden Gastlokomotiven „Helena“ und 158 im Lokschuppen Fond-de-Gras. Die 158 ist gerade von einem Einsatz zurückgekehrt, während Helena gleich Richtung Bahnhof rollen wird, um den nächsten Zug zu bespannen. (07.09.2025)
AD 07 und die beiden Gastlokomotiven „Helena“ und 158 im Lokschuppen Fond-de-Gras. Die 158 ist gerade von einem Einsatz zurückgekehrt, während Helena gleich Richtung Bahnhof rollen wird, um den nächsten Zug zu bespannen. (07.09.2025)
Leonhard Groß

„Helena“ zieht ihren Zug aus Petange heraus nach Fond-de-Gras. Am Zugschluss schiebt ADI 12 nach. (07.09.2025)
„Helena“ zieht ihren Zug aus Petange heraus nach Fond-de-Gras. Am Zugschluss schiebt ADI 12 nach. (07.09.2025)
Leonhard Groß

Am ersten Septemberwochenende fand das Festival Vapeur des AMTF 1900 statt. Am 07.09.2025 ruht sich AL T3 6114 aus, während Atlanta 7309 und die Gastlok Helena (nicht sichtbar am Zugschluss) mit dem Zug aus Petange in Fond-de-Gras einfahren. Wer genau hinschauen, kann am linken Bildrand auch noch die AD 07 erkennen
Am ersten Septemberwochenende fand das Festival Vapeur des AMTF 1900 statt. Am 07.09.2025 ruht sich AL T3 6114 aus, während Atlanta 7309 und die Gastlok Helena (nicht sichtbar am Zugschluss) mit dem Zug aus Petange in Fond-de-Gras einfahren. Wer genau hinschauen, kann am linken Bildrand auch noch die AD 07 erkennen
Leonhard Groß

ENERGIE 507 steht am 23 September 2023 während das 50.Jahresjubiläum der CFV3V mit ein Dampfpendelzug nach Mariembourg in Treignes und geniesst die Sonne.
ENERGIE 507 steht am 23 September 2023 während das 50.Jahresjubiläum der CFV3V mit ein Dampfpendelzug nach Mariembourg in Treignes und geniesst die Sonne.
Leonardus Schrijvers

ENERGIE 507 steht am 23 September 2023 während das 50.Jahresjubiläum der CFV3V in Treignes und geniesst die Sonne.
ENERGIE 507 steht am 23 September 2023 während das 50.Jahresjubiläum der CFV3V in Treignes und geniesst die Sonne.
Leonardus Schrijvers

Am Hügelpfad in Fonds-de-Gras wurde am 20.Augustus 2023 ex-CFL-33 mit Arbed-12 fotografiert.
Am Hügelpfad in Fonds-de-Gras wurde am 20.Augustus 2023 ex-CFL-33 mit Arbed-12 fotografiert.
Leonardus Schrijvers

AMTF Tramlok 503 aus Luxembourg dampft während der Lokparade in Wolsztyn am 4 Mai 2024.
AMTF Tramlok 503 aus Luxembourg dampft während der Lokparade in Wolsztyn am 4 Mai 2024.
Leonardus Schrijvers

AMTF/Train 1900 hat deren Arbed-12 nagelneu restauriert wann Ihren Korrespondent am 20.Augustus in Fonds-de-Gras ein Museumsfahrt mitmachte.
AMTF/Train 1900 hat deren Arbed-12 nagelneu restauriert wann Ihren Korrespondent am 20.Augustus in Fonds-de-Gras ein Museumsfahrt mitmachte.
Leonardus Schrijvers

Etwas frische Luft für Train 1900/AMTF Z151 in Fonds-de-Gras am 20 Augustus 2023 nach der Fahrt von Petange.
Etwas frische Luft für Train 1900/AMTF Z151 in Fonds-de-Gras am 20 Augustus 2023 nach der Fahrt von Petange.
Leonardus Schrijvers

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