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Kommentare zu Bildern von Armin Schwarz, Seite 10



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Die DB 193 346-4 (91 80 6193 346-4 D-DB) fährt am 30.05.2020 mit einem KLV-Zug durch Bonn-Gronau in Richtung Norden (Köln). Die Siemens Vectron MS (200 km/h - 6.4 MW) wurden 2018 von Siemens unter der Fabriknummer 22474 und gebaut, sie hat die Zulassungen für D/A/CH/I/NL. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 11.12.2020 13:20 11.12.2020 13:20
Hallo Armin,
ein schönes Bild der überraschend schnellen Lok.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 11.12.2020 14:56 11.12.2020 14:56
Hallo Stefan,
danke für Deinen netten Kommentar, es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Ja die Lok kann, wie viele Siemens Vectron´s, 200 km/h fahren, sie besitzt auch die Zulassung dafür. Aber die Geschwindigkeit wir sie wohl eher nicht vor Güterzügen fahren. Vielleicht hat man hier schon weitergedacht, wenn man mal nicht genug 101er har.....
Liebe Grüße
Armin

Stefan Wohlfahrt 11.12.2020 15:05 11.12.2020 15:05
Hallo Armin, gerade dies erstanut - nicht etwa das Weiterdenken - sondern dass hier, nachdem lange Jahre verpönnt, nun wieder eine Mehrzwecklok geschaffen wurde. Was ich im Übrigen sehr gut finde.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 11.12.2020 15:19 11.12.2020 15:19
Hallo Stefan,
man hat auch da etwas umgedacht oder nachgedacht. Man will ja vom Mittelmeer zur Nordsee durchgängig fahren.
Aber auch wenn die Mehrzweckloks hat, dann hinkt noch die Infrastruktur in Deutschland hinterher....
Liebe Grüße
Armin

Heinz Hülsmann 12.12.2020 17:51 12.12.2020 17:51
Hallo Armin,
obwohl es von der Katze viele Werbelokomotiven gibt,
sieht die Lokomotive in DB-Farben richtig stattlich aus.

VG Heinz

Die 185 511-3 (91 80 6185 511-3 D-ATLU) der Alpha Trains Luxembourg s.à.r.l. fährt am 28.11.2020 mit einem "MILLET" Kesselwagenzug durch den Bahnhof Kirchen an der Sieg in Richtung Köln. Laut Gefahrguttafel (33/1170) und Anschrift hat der Zug Ethanol (auch bekannt als Weingeist, Spiritus oder einfach Alkohol) geladen. Ethanol ist z.Z. ja ein sehr gefragter Stoff, da es u.a. für die Herstellung von Desinfektionsmittel verwendet wird. Die Lok eine Bombardier TRAXX F140 AC1 wurde 2002 vom Bombardier in Kassel unter der Fabriknummer 33512 gebaut. Da es eine Mietlok ist hatte die schon viel Stationen und auch Halterkürzel. Bei den Wagons handelte es sich um Kesselwagen der Gattung Zans (Gattungszahl 7837) des französischen Wagonvermieters MILLET s.a.s.. Die Wagons haben ein Fassungsvermögen von ca. 95.000 l (95 m³) und ein max. Zuladungsgewicht von ca. 68 t. Ich will nicht daran denken „wenn da mal was passiert“. Aber man muss auch mal daran denken, wieviel LKW´s für diese Menge auf unseren eh schon gutgefüllten Straßen unterwegs wären. Da finde ich doch die Schiene ist eine viel bessere Variante. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 9.12.2020 15:44 9.12.2020 15:44
Hallo Armin.
es passiert um Glück recht selten was, doch wenn was passiert, dan ist es gleich dramatisch.
einen lieben Gruss
Stefan

Der Dieseltriebwagen 640 018 (ein Alstom Coradia LINT 27) der 3-Länder-Bahn ist am 17.08.2013 beim Bahnhof Siegen abgestellt. Die Aufnahme entstand aus einem abgesicherten Bereich aus dem Südwestfälische Eisenbahnmuseum heraus. Der LINT (Leichter Innovativer Nahverkehrstriebwagen) war eine Entwicklung von Linke-Hofmann-Busch (LHB) in Salzgitter. Diese wurde 1994/1995 vom französischen GEC-Alstom-Konzern übernommen, wo der LINT innerhalb der CORADIA-Familie vermarktet wird, wobei sie immer noch in Salzgitter gebaut werden. Dieser einteilige VT wird von einem MTU 6R183TD13H Dieselmotor mit 315 kW (428 PS) Leistung über Kardanwelle und Achsgetriebe angetrieben. Übrigens die Typenbezeichnung 27 stammt von der gerundeten Länge von 27,21 m. Weitere Technische Daten: Achsfolge: B’2’ Eigengewicht: 41 t Länge über Kupplung: 27.210 mm Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h. (zum Bild)

De Rond Hans und Jeanny 15.10.2013 20:56 15.10.2013 20:56
Ein wunderschönes Portrait von dem LINT, Armin.
Mir gefällt auch die ausführliche und interessante Beschreibung ausgezeichnet.
Einen lieben Gruß nach Herdorf
Jeanny

Armin Schwarz 15.10.2013 21:06 15.10.2013 21:06
Danke Jeanny,
es freut mich sehr dass das Bild und die Bildbeschreibung Die so gut gefallen.
Liebe Grüße
Armin

Date Jan de Vries 16.10.2013 18:05 16.10.2013 18:05
Sehr tolles Perspektive und Portrait, Armin!
Grüße,
Date Jan

Heinz Lahs 18.10.2013 18:54 18.10.2013 18:54
Hallo Armin,
ein schönes Portrait des LINT aus Siegen, Aufnahme und Beschreibung gefallen mir sehr gut.
Liebe Grüße nach Herdorf, Heinz.

Armin Schwarz 19.10.2013 19:57 19.10.2013 19:57
Hallo Date Jan, hallo Heinz,
danke für Eure netten Kommentare, die mich sehr erfreut haben. Es freut mich zudem sehr dass es Euch gefällt.
Liebe Grüße aus Herdorf
Armin

Alexander Hille 6.12.2020 14:50 6.12.2020 14:50
Dieser triebwagen 640 - 018 fährt jetzt für rostock

Armin Schwarz 11.12.2020 16:00 11.12.2020 16:00
Hallo Alexander,
danke für die Information.
Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2014 hatte die HLB Hessenbahn, die RB Leistungen hier in der Region übernommen und so wurde die LINT der DB Regio in Deutschland verteilt.
Liebe Grüße
Armin

Die 294 817-2 (eine V90 remotorisiert), ex DB 294 317-3, ex DB 290 317-7, der DB Cargo Deutschland AG, fährt am 24.07.2020 mit einem langen Warmband-Coilzug vom Rbf Kreuztal nach Ferndorf. Die V90 wurde 1973 von Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 31586 gebaut und als DB 290 317-7 abgeliefert. 1996 erfolgten der Umbau mit Funkfernsteuerung und die Umzeichnung in DB 294 317-3. Die Remotorisierung mit einem MTU-Motor 8V 4000 R41, Einbau einer neuen Lüfteranlage, neuer Luftpresser und Ausrüstung mit dem Umlaufgeländer erfolgten 2006 bei der DB Fahrzeuginstandhaltung Werk Cottbus. Daraufhin erfolgte die Umzeichnung in DB 294 817-2. (zum Bild)

Heinz Hülsmann 3.12.2020 15:58 3.12.2020 15:58
Hallo Armin,
ein schönes Foto aus Kreuztal. Ich komme nicht mehr so oft ins Siegerland,
aber 2021 baue ich auf das Lokschuppenfest ohne Corona.

VG Heinz

Armin Schwarz 4.12.2020 18:00 4.12.2020 18:00
Hallo Heinz,
danke für Deinen netten Kommentar, es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Ich hoffe auch dass es 2021 wieder ein Lokschuppenfest gibt. Wobei der Virus wohl noch länger da sein wird, aber vielleicht sind wir ja bis dahin durchgeimpft.
Liebe Grüße
Armin
PS: Eine schöne Adventszeit und bleib gesund.

Matthias Schneider 4.12.2020 21:44 4.12.2020 21:44
Hallo zusammen,
ein Lokschuppenfest in 2021 ist sehr unwahrscheinlich. Leider gibt es kein offizielles Statement, jedoch gibt es übereinstimmende Äußerungen in verschiedenen Foren, dass es das Eisenbahnmuseum nicht mehr gibt. Der „Deuzer“ Schienenbus ist mittlerweile auch bei der VEB, die Haifisch Köf habe ich vor ein paar Wochen bei Falkenhahn gesehen....
Grüße aus Südwestfalen,
Matthias

Armin Schwarz 11.12.2020 15:53 11.12.2020 15:53
Hallo Matthias,
das ist ja traurige Nachricht, sehr schade dass es das Eisenbahnmuseum nicht mehr geben soll...
Die Köf habe bei der Falkenhahn gesehen, hatte mir aber nichts dabei gedacht.
Liebe Grüße
Armin

Die 146 005-4 (91 80 6146 005-4 D-DB) der DB Regio NRW fährt am 15.11.2020, mit dem RE 9 "rsx - Rhein-Sieg-Express" (Dürren - Köln - Siegen), in den Bahnhof Betzdorf/Sieg ein. Nochmals einen lieben Gruß an den netten Lokführer zurück. (zum Bild)

Armin Schwarz 17.11.2020 13:31 17.11.2020 13:31
Servus Thomas,
danke für Deinen netten Kommentar, es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Liebe Grüße
Armin

Stefan Wohlfahrt 3.12.2020 18:36 3.12.2020 18:36
Hallo Armin,
auch mir gefällt die Herbststimmung.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 4.12.2020 18:01 4.12.2020 18:01
Danke Stefan,
es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Liebe Grüße
Armin

Die 218 485-1 (92 80 1218 485-1 D-AIX) der AIXrail GmbH ist am 20.10.2020 mit einem Flachwagenzug im Bahnhof Herdorf. Der Wagenzug wird später mit Altschotter beladen. Die V 164 wurde 1978 von der Krauss-Maffei AG in München-Allach unter der Fabriknummer 19800 gebaut und an die DB geliefert, 2018 wurde sie bei der DB ausgemustert und an die AIXrail GmbH in Aachen verkauft. (zum Bild)

Heinz Hülsmann 3.12.2020 16:00 3.12.2020 16:00
Hallo Armin,
so eine 218er ist immer ein Hingucker, ein schönes Foto!

VG Heinz

Armin Schwarz 4.12.2020 17:54 4.12.2020 17:54
Hallo Heinz,
ja das sind sie, es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Liebe Grüße
Armin

Die Vossloh G 12 – 4120 001-7 „Karl August“ (92 80 4120 001-7 D-KAF) der KAF Falkenhahn Bau AG (Kreuztal) am 04.11.2020 mit einem Kippwagenzug (Kippwagen MK 45 DH „LW-Kipper“, der Gattung Rlps), beladen mit Aushubschotter (Altschotter) in Herdorf. Der Zug fährt später den Altschotter, über Betzdorf und Kreuztal, zum Recycling nach Bochum ab. Die G12 wurde 2010 von Vossloh in Kiel unter der Fabriknummer 5001919, als Prototyp, gebaut und bereits auf der InnoTrans 2010 präsentiert. Von 2015 war sie an die SLG Spitzke Logistik GmbH vermietet und fuhr als G 12 - SP - 012 (92 80 4120 001-7 D-VL). Seit 2017 gehört dieses Einzelstück der KAF Falkenhahn Bau AG in Kreuztal. Übrigens, die Lok trägt den Namen des Firmengründers Karl August Falkenhahn, der die Baufirma 1919 in Kreuztal gründete, daher auch die Bezeichnung KAF für Karl August Falkenhahn. Die Vossloh G 12 bleibt ein Einzelstück, lediglich von der diesel-elektrischen Variante (DE 12) wurden bisher 5 Stück gebaut. Die leistungsstärkere Serie G18 / DE 18 ist erheblich erfolgreicher. (zum Bild)

Andreas Strobel 12.11.2020 13:27 12.11.2020 13:27
Hallo Armin, tolle Perspektive gewählt für das Bild der G12. LG vom Neckar ins Hellertal.
Andreas

Armin Schwarz 12.11.2020 20:06 12.11.2020 20:06
Hallo Andreas,
danke für Deinen netten Kommentar, es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Liebe Grüße an den Nekar
Armin
PS: Bleib gesund.

Heinz Lahs 1.12.2020 19:06 1.12.2020 19:06
Hallo Armin,
eine tolle Aufnahme von der Vossloh G 12 mit ihrem Bauzug, gefällt mir sehr gut.
Liebe Grüße aus Nassenheide, Heinz.

Armin Schwarz 4.12.2020 17:51 4.12.2020 17:51
Danke Heinz,
es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Liebe Grüße nach Nassenheide
Armin
PS: Eine schöne Adventszeit und bleib gesund.

Die 185 271-4 (91 80 6185 271-4 D-DB9 der DB Cargo Deutschland AG fährt am 30.08.2018 als Lz durch Wilnsdorf-Ruderdorf in Richtung Dillenburg. Die Bombardier RAXX F140 AC2 wurde 2006 unter der Fabriknummer 34126 gebaut. Hinweis: Aufnahme vom Bahnsteig. (zum Bild)

Armin Schwarz 16.11.2020 17:51 16.11.2020 17:51
DANKE, Tim, es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Liebe Grüße
Armin

Die "Ludmilla" 234 278-0 (92 80 1234 278-0 D-SEL) der SEL – Martin Schlünß Eisenbahnlogistik (Wankendorf), ex DB 234 278-0, ex DR 232 278-2, ex DR 132 278-3, schleppt am 24.07.2020 die von Jung gebaute V100.10 Wiebe Lok 2 bzw. 211 341-3 (92 80 1211 341-3 D-BLP) und einen 8-achsigenNiederflurwagen der Gattung Saadkms von Kreuztal in Richtung Hagen. Die V 300 wurde 1975 von LTS (Luhanskyj Teplowosobudiwnyj Sawod auch bekannt als Lokomotivfabrik Lugansk (ehemals Woroschilowgrad)) unter der Fabriknummer 0491 gebaut und als 132 278-3 an die Deutsche Reichsbahn (DR) geliefert. Zum 01.01.1992 erfolgte die Umzeichnung in DR 232 278-2. Bereits im Mai 1992 erfolgte der Umbau (Umrüstung auf 140 km/h Höchstgeschwindigkeit) im AW Cottbus zur BR 234 und die Umzeichnung in DR 234 278-0 und zum 01.01.1994 dann in DB 234 278-0. Im Jahre 2015 wurde die Lok bei der DB Fernverkehr AG z-gestellt, 2018 erfolgte der Verkauf an die SEL. Die damalige DR hatte bis dahin keine Erfahrung mit dieselelektrischer Antriebstechnik. Zudem gab es einen Beschluss innerhalb des RGW, dass Maschinen mit mehr als 2000 PS nicht in der DDR gebaut werden sollten, da bereits sehr viele kleinere Diesellokomotiven aus DDR-Produktion kamen und die UdSSR um ihre Vormacht bei Großdiesellokomotiven fürchtete. Die Versuchslok V240 blieb deshalb ein Einzelstück. Neben den reinen Güterzugloks der Bauart M62 (V 200, DR-Baureihe 120) „Taigatrommel“ sollten auch 3000 PS starke, 140 km/h schnelle Loks mit elektrischer Zugheizung aus der Sowjetunion beschafft werden. Deren Konstruktion erfolgte nach den Vorgaben der DR bei der Lokomotivfabrik Luhansk (damals Woroschilowgrad). Da eine zentrale elektrische Zugheizung für russische Verhältnisse eher ungeeignet ist, mussten entsprechende Aggregate völlig neu entwickelt werden und standen zum Lieferbeginn noch nicht zur Verfügung. Die Lokomotiven der Baureihe 130 (DB 230), BR 131 (DB 231), BR 132 (DB 232, 233, 234 und 241) und BR 142 (DB 242) wurden ab 1970 aus der damaligen Sowjetunion in die DDR importiert und bei der Deutschen Reichsbahn in Dienst gestellt. Die Baumuster wurden noch als V 300 auf der Leipziger Messe vorgestellt. Von der Baureihenfamilie wurden zwischen 1970 und 1982 insgesamt 873 Stück in Dienst gestellt. Im Volksmund sind die Dieselmaschinen unter dem Namen „Ludmilla“ geläufig. Heute sind bei der Deutschen Bahn nur noch aus der Baureihe 132 hervorgegangene Lokomotiven im Einsatz. Die DR / DB- Umbau-Baureihe 234 Für den IR- und IC-Dienst in den neuen Bundesländern auf den für 140 km/h (teilweise auch für 160 km/h) ertüchtigten Strecken benötigte man nach der Wende dringend leistungsstarke und schnelle Dieselloks für Geschwindigkeiten von 140 km/h mit entsprechend hoher Zugleistung, die die DB-Baureihe 218 nicht erbringen kann. Im Jahre 1991 plante die Hauptverwaltung Maschinenwirtschaft, die Höchstgeschwindigkeit der Baureihe 132 anzuheben, um sie auf den damals noch nicht elektrifizierten Strecken Berlin–Hamburg und Berlin–Hannover im IR- und IC-Dienst einzusetzen. Nach Absprachen mit dem Raw Cottbus war das relativ unkompliziert möglich, weil die konstruktive Auslegung der Loks vom Hersteller für 140 km/h, wie bei der Baureihe 130 (DB BR 230) worden war. Unter Verwendung von Fahrmotoren, Achsgetrieben und Drehgestellteilen der Baureihe 130, die nur noch begrenzt benötigt wurden, war der Umbau weitgehend unproblematisch. Die für 140 km/h tauglichen Lokomotiven erhielten unter Beibehaltung der Ordnungsnummer die Baureihenbezeichnung 234. Der durch Streckenelektrifizierungen u. a. stark zurückgegangene Bedarf an der 234 führte dazu, dass von den einst 64 Exemplaren am 6. Dezember 2002 nur noch zwölf im Dienst standen, und 47 Maschinen bis 2012 verschrottet wurden. Bis zum 7. Februar 2015 befanden sich noch die letzten zwei Lokomotiven der Baureihe 234 (234 242 und 234 278, beide gehören heute der SEL) im Einsatz bei DB Fernverkehr in Berlin. Seit dem Fahrplanwechsel 2009/2010 wurde eine 234 planmäßig vor den Nachtzug-Leerparks zwischen Berlin Lichtenberg und Berlin Warschauer Straße eingesetzt. Die zweite 234 war eine feste 186-Reserve in Rummelsburg und kam vor dem Berlin-Warschau-Express zum Einsatz. Die Leistung wird von einem direkteinspritzenden 16-Zylinder-Viertakt-Dieselmotor vom Typ Kolomna 5D49 bereitgestellt. Der Motor liefert mit Turbolader und Ladeluftkühler 2.208 kW (3.000 PS). Der Dieselmotor treibt außer der Licht- und Erregermaschine vor allem einen Drehstromhauptgenerator und einen Drehstromheizgenerator an. Die Kraftübertragung erfolgt elektrisch. Der Traktionsstrom wird über eine Sechs-Wege-Gleichrichtung von 240 Dioden in Gleichstrom gewandelt. Die Leistungsregelung erfolgt über die Dieselmotordrehzahl und einen Thyristorfeldregler der Erregermaschine. TECHNISCHE DATEN der BR 234: Hersteller: Lokomotivfabrik „Oktoberrevolution“Lugansk Spurweite: 1435 mm (Normalspur) Achsformel: Co’Co’ Länge über Puffer: 20.820 mm Drehzapfenabstand: 11.980 mm Achsstand im Drehgestell: 2 x 1.850 mm (3.700 mm) Breite des Lokkastens: 2.950 mm Höhe über Schienenoberkannte: 4.590 über SOK Dienstgewicht: 124t Radsatzfahrmasse: 21 t Anfahrzugkraft: 255 kN Dauerzugkraft: 200 kN Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h Treibraddurchmesser: 1.050 mm (neu) / 952 mm (abgefahren) Motorart: direkteinspritzenden V-16-Zylinder-Viertakt-Dieselmotor mit Abgasturbolader und Ladeluftkühlung, 4 Ventile pro Zylinder, mit Zylindergruppenabschaltung Motorentyp: Kolomna 5D49 Motorhubraum: 220,9 l Ladeluftdruck: 1,3 bar Einspritzbeginndruck: 320 bar Max. Verbrennungsdruck: 115 bar Leistungsübertragung: elektrisch Traktionsgeneratortyp: GS-501A Traktionsgeneratorleistung: 2.190kW Traktionsleistung: 1.830 kW (6 x 305 kW) Anzahl der Fahrmotoren: 6 (á 305 kW) Fahrmotortyp: ED 118 Tankinhalt: max. 6.000 l (Grenzwertüberwacht bei 5.400 l) Bremse: KE-GPR + E mZ (zum Bild)

Volkmar Döring 27.7.2020 17:06 27.7.2020 17:06
Hallo Armin,
ein interessantes Foto hast Du gemacht und danke auch für die umfassenden Infos rund um das Thema "Ludmilla"

Gruß Volkmar

Armin Schwarz 27.7.2020 19:56 27.7.2020 19:56
Hallo Volkmar,
danke für Deinen netten Kommentar, es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Bitteschön und auch danke, denn es freut mich wenn die Infos Anklang finden.
Liebe Grüße
Armin

50 Jahre BC - MEGA STEAM FESTIVAL der Museumsbahn Blonay–Chamby: Ganz unbemerkt hatte auch diese Lok ein Jubiläum, denn sie wurde 100 Jahre alt. Davon war sie 50 Jahre in ihrem Geburtsland Deutschland und die weiteren 50 Jahre in der Schweiz. Die G 2x2/2 Malletdampflok 105 der Museumsbahn Blonay–Chamby steht am 20.05.2010 in Blonay zur Abfahrt nach Chamby bzw. zum Museum Chaulin bereit. Für den Einsatz auf den Meterspur-Strecken in Frankreich bestellten die Deutschen Heeresfeldbahnen bei der Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe sieben Mallet-Dampflokomotiven. Aus Zeitgründen wurde keine zeitgemäße neue Serie entwickelt. Man nahm alte Konstruktionsunterlagen als Grundlage. Die Auslieferung erfolgte im August 1918. Bevor die Maschinen HK 94 bis HK 100 (HK = Heeresprüfkommission für Feldbahnen) ihren Einsatzort erreichten, war der I. Weltkrieg (Waffenstillstand von Compiegné am 11. November 1918) jedoch schon beendet. Da sie nicht mehr von den Heeresfeldbahnen benötigt und nicht zum Reparationsgut zugeordnet wurden, übernahm sie das Reichsverwaltungsamt. Dieses verkaufte in den Jahren 1919/1920 die Loks. Die Lok wurde 1918 von der Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe unter der Fabriknummer 2051gebaut und von der Heeresprüfkommission für Schmalspurbahnen abgenommen als Lok „HK 95“ abgenommen, wegen dem Kriegsende kam sie auf den Heeresfeldbahnen nicht mehr zum Einsatz. So wurde sie 1919 an die Kleinbahn Voerde-Haspe–Breckerfeld als HVB 28 verkauft. Die Kleinbahn Voerde-Haspe–Breckerfeld wurde elektrifiziert, und die "Nr. 28" wurde 1925 an die Zell-Todtnau-Eisenbahn (in der Nähe von Freiburg) der Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) abgegeben, wo sie die "Nummer 105" - "Todtnau" erhielt. Sie blieb bis zur Streckenstillegung der Linie im Jahre 1968 im Schwarzwald und ging gleich drauf an die Museumsbahn Blonay – Champy. Sie ist auch (laut B-C) die erste Dampflok der Museumsbahn Blonay–Chamby. Es ist noch eine Schwesterlok erhalten geblieben, es ist die 99 5906 der HSB. Konstruktion: Das hintere Triebwerk mit den Hochdruckzylindern ist fest im Blechrahmen gelagert. Das vordere Triebwerk mit den Niederdruckzylindern ist mit einem Königszapfen mit dem hinteren Triebwerk verbunden, der genietete Kessel liegt mit Gleitplatten auf ihm auf. Seitliche Blattfedern halten das Triebwerk in einer mittigen Stellung. Beide Triebwerke haben einen Innenrahmen. Der Dampf wird erst zu den hinteren Zylindern geleitet, von dort gelangt er über flexible Leitungen in die vorderen Zylinder. Alle Zylinder verfügen über Flachschieber und außenliegende Heusinger-Steuerung mit Hängeeisen. Die Loks verfügen über eine Wurfhebel-Handbremse und eine Dampfbremse als Zusatzbremse. Je nach Bahn wurden später Saugluft- oder Druckluftbremse als Zugbremse nachgerüstet. Auf dem Kessel sitzen zwei Sanddome, einer für jedes Triebwerk. TECHNISCHE DATEN: Hersteller Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe (MBK) Baujahr: 1918 Betriebsgattung: K 44.9 Kurzbezeichnung: B' B n4vt Spurweite: 1.000 mm Kurzbezeichnung: B' B n4vt Länge über Puffer: 9.400 mm Höhe über SO: 3.800 mm Achsstand im Triebwerk: 1.400 mm Treibraddurchmesser: 1.000 mm Leergewicht: 28,5 t Dienstgewicht: 34,4 t Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h indizierte Leistung: 200 kW (270 PS) Anfahrzugkraft: 47,76 kN kleinster befahrbarer Gleisbogen: 50 m Kesselüberdruck: 12 bar Kohlevorrat : 1,1 t Wasservorrat: 3,6 m³ Zylinderanzahl: 4 Zylinderdurchmesser: 280 mm (HD) / 425 mm (ND) Kolbenhub: 500 mm Bremse: Knorrbremse m. Z., Wurfhebel-Handbremse Geschichte der Mallet-Lokomotiven: Der zunehmende Verkehr auf schmalspurigen Eisenbahnen erschloss Mallet ein anderes Wirkungsfeld. Diese Bahnen benötigten stärkere und damit größere Maschinen, als es die engen Kurven der Schmalspurstrecken zuließen. Die einzige Lösung schienen hier Lokomotiven mit schwenkbaren Fahrwerken zu sein. Dazu waren bereits die Bauarten von Fairlie und Meyer verbreitet, die schwenkbare Maschineneinheiten verwendeten. Die einzelnen Einheiten wurden mit Dampf über flexible Verbindungen gespeist, die sich jedoch stets als Schwachpunkt der Maschinen erwiesen. Mallet entwickelte stattdessen eine Bauart mit zwei Fahrwerken, von denen nur das vordere, unter der Rauchkammer befindliche Fahrwerk schwenkbar gelagert war, während der Kessel fest auf dem anderen Fahrwerk ruhte. Damit reduzierte sich die Zahl der flexiblen Verbindungen um die Hälfte. Der wesentliche Unterschied der Konstruktion von Mallet im Vergleich zu den Bauarten Fairlie und Meyer war aber die perfekte Anwendung eines Verbundtriebwerkes. Der Frischdampf wird zunächst zu den Hochdruckzylindern des fest gelagerten Fahrwerks geleitet und nach dem Auslass in die Niederdruckzylinder des vorderen beweglichen Fahrwerks. Die dorthin führende bewegliche Dampfleitungsverbindung war wegen des geringeren Drucks besser beherrschbar als bei reiner Frischdampf-Versorgung. Diese Bauart ließ Mallet sich 1884 patentieren. Dampflokomotiven haben im Allgemeinen zwei Arbeitszylinder, die Mallet-Loks besitzen diese Einrichtungen doppelt, also 4 Zylinder mit zugehörigen Triebwerksgruppen. Der Abdampf der ersten ist gleichzeitig der Arbeitsdampf der zweiten Zylindergruppe. Schweizerische Bauartbezeichnung G2 x 2/2 Deutsche Reichsbahn Baureihe 99.590 Mallet-Lokomotive B'B n4vt - B'B = Dampflokomotive mit 2 Triebwerken, das erste davon beweglich gelagert, zu je 2 Treibachsen - n4 = Naßdampf und 4 Zylinder - v = Verbundwirkung zwischen den Hoch- und Niederdruck-Zylindern - t = Brennstoff und Wasservorräte werden auf der Lokomotive mitgeführt - (in neuerer Schreibweise wird häufig das "t" weggelassen. - Bei Angaben ohne "t" handelt es sich dann immer um eine Tenderlok, im Gegensatz dazu "T" = Schlepptenderlok). (zum Bild)

Karl Heinz Ferk 23.12.2018 20:09 23.12.2018 20:09
Was für ein Bild...
Echt schön anzusehen

Heinz Lahs 24.12.2018 13:10 24.12.2018 13:10
Hallo Armin,
eine wunderschöne Aufnahme von der Mallet, der man das Alter kaum ansieht.
Liebe Grüße aus Nassenheide, Heinz.

Stefan Wohlfahrt 31.5.2020 11:40 31.5.2020 11:40
Das diesjährige Pfingstfestival ist leider ausgefallen, doch am 13. Juni um 10:10 soll der erste Zug der Saison in Blonay endlich abfahren.
einen lieben Gruss
Stefan

50 Jahre BC - MEGA STEAM FESTIVAL der Museumsbahn Blonay–Chamby: Die HG 3/4 B.F.D.3 (Brig-Furka-Disentis, später FO - Furka-Oberalp) ist am 19.05.2018 mit ihrem Zug von Blonay in Chamby eingetroffen und wartet nun auf die Weiterfahrt nach Chaulin ins Museum. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 2.1.2019 8:25 2.1.2019 8:25
Hallo Armin,
ein wunderschönes Bild der HG 3/4 mit ihrem Zug und insbesondere dem SBB Wagen hinter der Lok. Und das parkierte Auto beim Bahnhof zeigt, dass die Grenze zwischen Bahn- und öffentlichem Gelände hier fliessend ist.
einen lieben Gruss
Stefan

Peter Ackermann 2.1.2019 10:20 2.1.2019 10:20
Hallo Armin, ein schönes Bild, in dem auch die Farbkombinationen schwarz-grün-braun herrlich zum Tragen kommen. Schöne Grüsse zum Neuen Jahr, Peter

Armin Schwarz 2.1.2019 10:40 2.1.2019 10:40
Hallo Stefan, hallo Peter,
danke für Eure netten und postiven Kommentare, über die ich mich sehr gefreut habe. Es freut mich sehr dass es Euch gefällt.
Da hat sich ja der schnelle Ausstieg aus dem Zug gelohnt.
Liebe Grüße zum neuen Jahr
Armin

Heinz Lahs 2.1.2019 18:21 2.1.2019 18:21
Hallo Armin,
eine ganz tolle Aufnahme aus Chamby, gefällt mir sehr gut.
Das schöne alte Gebäude und der hübsche Zug passen wunderbar.
Liebe Grüße nach Herdorf, Heinz.

Armin Schwarz 3.1.2019 11:03 3.1.2019 11:03
Hallo Thomas und Heinz,
auch Euch meinen Dank, es freut mich dass es Euch gefällt.
Das Gebäude ist das Bahnhofsgebäude.
Liebe Grüße
Armin

Hanspeter Reschinger 3.1.2019 13:21 3.1.2019 13:21
Wirklich ein herrliches Szenario. Was das Auto betrifft, für mich zeigt es nicht, dass Bahn- und öffentlichem Gelände hier fließend ist, sondern dass der Mensch einfach ein stinkfaules Individuum geworden ist, dass keinen Meter mehr zu Fuß gehen will. Ich entschuldige mich für die Aussage in speziellem Fall sofort, wenn der Fahrer oder die Fahrerin des Audis gebehindert ist, ansonsten ist es einfach wirklich traurig, dass man keinen Meter mehr zu Fuß gehen will.

LG
H.P.

Armin Schwarz 5.1.2019 12:00 5.1.2019 12:00
Hallo H.P.,
danke, es freut mich wenn Dir das Bild zusagt.

Was das Auto betrifft, so denke ich es gehört dem "Chef de Gare". Es ist zudem dort nicht einfach einen anderen Parkplatz zu finden.
Aber vom Grundsatz gebe ich Dir recht, sehr viel Autofahrer sind heut zu Tage zu faul ein paar Schritte mehr zu laufen und würden z.B. beim Einkauf am liebsten gleich ins Geschäft herein fahren....

Liebe Grüße und noch ein frohes neues Jahr
Armin

Stefan Wohlfahrt 31.5.2020 11:38 31.5.2020 11:38
Nun, das Auto steht immer dort, soweit könnte Armins Annahme zutreffen.
einen Gruss
Stefan

 
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