Blick in den Innenraum eines U-Bahnwagens der Baureihe IK der Berliner U-Bahn. Es fallen vor allem die zahlreichen LCD-Monitore auf. In einem neuen Update zeigen sie jetzt in gut lesbarer Schrift hilfreiche Infos für die Fahrgäste an. Foto: Im Herbst 2018 auf der Linie U2 Theodor F.
Kurzer (Ultra-)Kurzzughalt.
Auf der U-Bahn-Linie U4 der Berliner BVG fahren zwei Pendelzüge zwischen den Stationen "Nollendorfplatz" und "Innsbrucker Straße". Hier am Nollendorfplatz auf der oberen Ebene Zug 483 (Bauserie A3E).
Berlin, der 02.02.2019 G. G.
Wer nicht auf die andere Spreeseite laufen wollte,konnte am 27.Oktober 2018,den 756 benutzen,der nur zwischen Warschauer Straße und dem Schlesischen Tor pendelte.Aufnahme in Berlin Warschauer Straße. Mirko Schmidt
Die U2 der BVG, Richtung Pankow, hier kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof 'Olympiastadion' /Berlin und dem Betriebshof im Hintergrund am 19.02.2018. Lugi
Die letzte U-Bahn Sation des Tages. Im größen Berliner Bahnhof fährt die kleinste Berliner U-Bahn auf dem kürzesten Linienstück vom nur 1,8km hat sie 3 Stationen und 2min Fahrzeit zur Endstation Brandenburger Tor. Das Teilstück ist ein Teil der Verlängerung der U5. Die Verlängerung soll 2020 fertig sein. Passend zum Fertigstellungsdatum wartete am 3.1.18 der Tw 2020 auf Abfahrt im Berliner Hbf.
Berlin 03.01.2018 Dennis Fiedler
Von der "Olympische Straße" in Berlin konnte ich am 15. Januar 2018 diese Lok nebst Wagen der BVG ablichten.
Bei dem Gelände handelt es sich um den Betriebshof am Olympiastadion.
Paul Zimmer
Blick über die am 1.Juli 1913 eröffnete U-Bahn Station Märkisches Museum. Rechts steht Triebzug 1020 der Baureihe H als U2 nach Pankow.
Planung und erste Jahrzehnte
Im Zuge der Verlängerung der damals sogenannten Spittelmarktlinie als Centrumslinie zum Alexanderplatz entstand der Bahnhof Inselbrücke in unmittelbarer Ufernähe der im anschließenden Streckenverlauf zu querenden Spree, weswegen er mit für damalige Verhältnisse sehr tiefen sechseinhalb Metern unterhalb des Straßenniveaus eine bauliche Besonderheit jener Zeit darstellte.
Dank der tiefen Lage konnte Alfred Grenander als Architekt die Station mit einer großen und geräumigen Halle und einem Korbbogengewölbe ausstatten. Aufgrund dieser in Berlin ungewöhnlichen Bauweise wurde die Station oft mit jenen der Pariser Métro in Verbindung gebracht. Im Berliner U-Bahn-Netz verfügt nur der U-Bahnhof Platz der Luftbrücke über eine solche stützenlose Konstruktion.
Der Mittelbahnsteig ist 121,3 Meter lang und 7,6 Meter breit; die Halle ist an ihrer größten Stelle 5,2 Meter hoch.
Für den Bahnhof wählte Grenander die Kennfarbe Grün, ebenso wie für den Bahnhof Leipziger Platz, denn sein Farbschema für diese Strecke sah eine regelmäßige Wiederholung der Farben vor. Der Bahnhof, der jeweils in östlicher und westlicher Richtung ein kleines Mittelgeschoss besitzt, erhielt einen 121,3 Meter langen und 7,6 Meter breiten Mittelbahnsteig.
Der U-Bahnhof Inselbrücke im Jahre 1913 (seit 1935: Märkisches Museum)
Nach langwierigen Bauarbeiten nahm die Hochbahngesellschaft am 1. Juli 1913 den Betrieb auf der 1,7 Kilometer langen Linie Spittelmarkt – Alexanderplatz auf.
Seit 1928 trugen die U-Bahn-Linien, die den Bahnhof Inselbrücke befuhren, die Bezeichnungen AI und AII.
Seinen heutigen Namen erhielt der Bahnhof 1935 auf Antrag der Leitung des in der Nähe liegenden Märkischen Museums.
Zweiter Weltkrieg
Am 24. Mai 1944 erlitt die Gewölbedecke durch eine Fliegerbombe leichte Schäden. Anfang April 1945 drang Wasser in Folge eines Bombentreffers in den nahegelegenen Klostertunnel sowie auf Umwegen vom in den letzten Kriegstagen gesprengten S-Bahn-Tunnel unter dem Landwehrkanal ein und drang bis zum Bahnhof vor. Zu diesem Zeitpunkt war der Betrieb allerdings längst eingestellt, da kein Strom mehr zur Verfügung stand.
Nachkriegszeit
Am 31. Juli 1945 wurde der Bahnhof Märkisches Museum wieder in Betrieb genommen. Er diente zunächst als Endstation eines Pendelverkehrs zum Bahnhof Stadtmitte. Bis zum 1. November 1945 konnte auch die Spreeunterführung zum U-Bahnhof Klosterstraße vorerst eingleisig wiederhergestellt werden. Am 15. September 1946 war der Umlaufbetrieb zwischen Pankow und Ruhleben zumindest bis zur durch den Mauerbau bedingten Unterbrechung der Linie wieder vollständig.
DDR-Zeit
Die DDR stellte die Instandhaltung des Bahnhofs lange Zeit zugunsten eines Ausbaus der Verkehrsverbindungen in die entstehenden Berliner Neubaugebiete zurück. Erst zur 750-Jahr-Feier Berlins wurde ein Sanierungsprogramm beschlossen. In diesem Zusammenhang nahmen die Künstler Jo Doese (Materialcollagen) sowie Karl-Heinz Schäfer und Ulrich Jörke (24 Stuckreliefs) gestalterisch Bezug auf das benachbarte und namensgebende Museum. Die Autorin Ingrid Bartmann-Kompa unterstrich dies mit passenden Zitaten.[9] Außerdem wurde eine neue Lichtanlage, bestehend aus kugelförmigen Pendelleuchten, installiert.
Bei dieser Umgestaltung konnte (und musste) die eigentliche Deckenstruktur ermittelt werden, da kein tragfähiger Beton für die Anbringung der Lampen vorhanden war. Das Korbbogengewölbe besteht nach diesen Erkenntnissen aus einer rechteckigen, mit mehreren Kantenbrüchen vollendeten Decke, dabei sind die Lücken mit Putz aufgefüllt. An den beiden Ausgängen ließ die Stadt Berlin neue, den historischen Vorbildern nachempfundene, Eingangsportale errichten.
Nachwendezeit
Alle diese Arbeiten änderten nichts an der Notwendigkeit einer Grundsanierung, die auch die Gewölbedecke selbst mit einschloss. Diese begann im Jahre, wobei anfangs – ohne Zustimmung der Denkmalschutzbehörde – alle Fliesen abgeschlagen wurden. Nachdem sich die Verkehrsbetriebe mit der Senatskulturverwaltung nachträglich auf eine denkmalgerechte Sanierung geeinigt hatten, investierte die BVG gemeinsam mit Land und Bund zwölf Millionen Mark in die Bauarbeiten.
Dabei wurden unter anderem
-alle Fliesen originalgetreu nachgebrannt,
-eine neue Beleuchtungsanlage installiert,
-die Bahnsteigplatte erneuert und
-die Wandcollagen aufgefrischt.
Zusätzlich baute die BVG einen Aufzug von der Mitte des Bahnsteiges zur oberirdischen Verkehrsinsel auf der Wallstraße ein. Die Arbeiten konnten im Jahr 2002 abgeschlossen werden.
Die Sanierung dieses Bahnhofs bildete einen Anfangspunkt für das von der BVG geplante „Geschichtslinienkonzept“, nach dem alle Bahnhöfe zwischen Alexanderplatz und Stadtmitte in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden.
Berlin Mitte 03.01.2018
Seite „U-Bahnhof Märkisches Museum“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 17. Juni 2017, 10:27 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=U-Bahnhof_M%C3%A4rkisches_Museum&oldid=166472632 Dennis Fiedler
Auf der U-Bahnlinie 4 Nollendorfplatz - Innsbrucker Platz, der "Schöneberger U-Bahn", verkehren aufgrund der deutlich geringeren Nachfrage nur zweiteilige U-Bahn-Züge. Tw 736 der BVG hält am 22.01.2018 in der Station Rathaus Schöneberg. Christopher Pätz
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