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Was macht ein fast neuer Elektrischer Triebzug im Museum? Nun er bringt die Besucher, als Pendelzug / Sprinter RE 28300, von Utrecht Centraal zum Bahnhof Utrecht Maliebaan in dem sich das Het

(ID 1414525)



Was macht ein fast neuer Elektrischer Triebzug im Museum? Nun er bringt die Besucher, als Pendelzug / Sprinter RE 28300, von Utrecht Centraal zum Bahnhof Utrecht Maliebaan in dem sich das Het Nederlands Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) befindet. 

Der dreiteilige NS SNG 2351 (Sprinter Nieuwe Generatie), ein CAF Civity Triebzug, erreicht am 24 Juni 2025 den Bahnhof Utrecht Maliebaan bzw. das Het Spoorwegmuseum und ist dann gleichdrauf wieder zur Rückfahrt nach Utrecht Centraal bereit.

Die Sprinter Nieuwe Generatie (SNG) sind elektrische Triebwagen der NS - Nederlandse Spoorwegen N.V. (Niederländische Eisenbahnen AG). Die elektrischen niederflurigen Triebzüge werden vom spanischen/baskischen Unternehmen CAF (Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles) in Beasain (E) seit 2017 hergestellt. Sie gehören zur CAF Civity-Familie. Bei der NS sind dreiteilige Sprinter-Triebzüge (Serie 2300/3000) und vierteilige Sprinter-Triebzüge (Serie 2700) im Regionalverkehr im Einsatz. 

Im Jahre 2014 gaben die Nederlandse Spoorwegen beim spanischen Hersteller CAF die Lieferung von 118 Zügen des Typs Civity in Auftrag. Die Bestellung umfasst eine Kapazität von 20.000 Sitzplätzen und soll für Sprinter-Züge im Regionalverkehr verwendet werden. Der erste Zug wurde auf dem Gelände von CAF in Beasain getestet. Im März 2017 fanden weitere Probefahrten auf dem Eisenbahnversuchsring Velim in Tschechien statt. Hierbei legte der Zug bereits 40.000 Kilometer zurück. Anschließend wurde seine Beständigkeit bei winterlichen Verhältnissen in einer Klimakammer in Wien geprüft. Am 14. September 2017 wurde der erste Zug in die Niederlande überführt und im Folgemonat in der Werkstatt der Nederlandse Spoorwegen in Amsterdam-West offiziell vorgestellt. Die übrigen Fahrzeuge wurden im Laufe des Jahres 2018 per Schiff ins Hafengebiet von Rotterdam verfrachtet und daraufhin von Lastkraftwagen zur Werkstatt Zaanstraat in Amsterdam-West transportiert. Im August desselben Jahres erhielten die Züge ihre Zulassung für den Einsatz im Personenverkehr. Somit konnten die Nederlandse Spoorwegen Testfahrten zwischen Haarlem und Alkmaar, Amersfoort und Apeldoorn sowie Arnhem und Zwolle durchführen. Mit Beginn des neuen Jahresfahrplans vom 9. Dezember 2018 begann der offizielle Einsatz der Sprinter Nieuwe Generatie. Noch im selben Monat machten die Nederlandse Spoorwegen die Bestellung von 88 weiteren Zügen bekannt. Der Sprinter Nieuwe Generatie der NS war der erste Großauftrag für Civity-Züge der CAF.

Allgemeiner Aufbau:
Die Züge bestehen aus drei oder vier Wagenteilen, die Endwagenteile ruhen jeweils auf einem normalen Trieb-Drehgestell und einem Jakobsdrehgestell als Laufdrehgestell, so ist die Achsfolge Bo’(2’)(2’)Bo’. So ruht das mittlere Wagenteil auf zwei Jakobsdrehgestellen. Bei den vierteiligen Zügen kommen zwei Jakobsdrehgestelle hinzu und das mittlere Jakobsdrehgestell ist dann zudem als Triebdrehgestell ausgeführt, so ist die Achsfolge Bo’(2’)(Bo’)(2’)Bo’. Durch Jakobsdrehgestelle erhalten die Züge breite Übergänge, wie sie auch bei U-Bahnen und Straßenbahnen üblich sind. Dies sorgt für eine bessere Verteilung der Fahrgäste im Zug und ein höheres Sicherheitsgefühl der Fahrgäste durch die verbesserte Übersicht im Zug. Der Boden befindet sich auf gleicher Höhe mit den Bahnsteig-Plattformen, wodurch der Zugang in den Zug erleichtert wird. Die Türen sind mit ausziehbaren Stufen ausgestattet, sodass Rollstuhlfahrer ohne großen Kraftaufwand einsteigen können.

Die Züge werden mit ATB-EG, dem traditionellen Sicherungssystem des Hauptschienennetzes, und dem europäischen Sicherungssystem ETCS ausgestattet, sodass die Züge auch in Zukunft auf den niederländischen Schienen verkehren können. Das elektrische System für diese Züge wird von der Mitsubishi Electric Corporation geliefert.

Interieur / Innemraum:
Die Züge sind mit rollstuhlgerechten Toiletten ausgestattet. Diese fehlten längere Zeit im Sprinter Lighttrain, was zu öffentlichen Protesten und einem Antrag im Repräsentantenhaus führte. Jeder Zug verfügt außerdem über spezielle Bereiche für Rollstühle und Falträder. Die Züge sind mit Steckdosen und USB-Anschlüssen für die erste und zweite Klasse ausgestattet. Durch den Einsatz von Sicherungen wird sichergestellt, dass die Fahrgäste nicht zu viel Strom verbrauchen und der Zug weiterhin ordnungsgemäß funktioniert.

Außenfarbwechsel:
Anfangs hatten die SNG-Züge, wie auch andere Triebzüge, eine dunkelblaue Front. Während diese Färbung den europäischen Standards entsprach, machte die Kombination aus der dunklen Farbe und dem großen Fenster es schwierig, den Zug von Bahnübergängen aus zu sehen. Der Mangel an Sichtbarkeit war die Hauptursache für eine Kollision zwischen einem Traktor und einem SNG an einem unbesicherten Bahnübergang im Mai 2020, bei dem der Lokführer getötet wurde. Die NS beschloss, die Farbe der Fronten von Triebzügen in Gelb zu ändern, von denen der erste im Mai 2021 seinen Dienst aufnahm. Die NS musste so die 150 bereits gelieferten SNG-Triebzüge neu lackieren, während die neuen Züge von CAF mit der „gelben“ Front geliefert wurden. Der Übergang zur neuen Farbe war bis August 2022 nahezu abgeschlossen. Eine ähnliche Änderung wurde 2023 an den FLIRT-Züge vorgenommen.

TECHNISCHE DATEN dreiteilige SNG, vierteilige SNG in Klammern:
Hersteller: Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles (CAF), Beasain (E)
Herstellertype: CAF Civity
Baujahre:  2017 bis 2023
Nummerierung: 2301-2368, 3001-3050 / (2701-2788)
Anzahl: 206, davon 118 dreiteilige und 88 vierteilige SNG
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: 	Bo′2′2′Bo′ / (Bo′2′Bo′2′Bo′)
Länge über Kupplung: 59.560 mm / (75.760 mm)
Breite: 2.880 mm
Höhe: 4.300 mm
Treib- und Laufraddurchmesser: 850 mm (neu) / 780 mm (abgenutzt)
Traktionssystem:	Mitsubishi Electric MAP-243-15VD288 (SiC- IGBT VVVF)
Traktionswechselrichter: 2× Mitsubishi MAP-243-15VD288
Fahrmotoren: 4 (bzw. 6) Stück Ssynchron-Drehstrommotoren vom Typ Mitsubishi MB-5165-A mit einer Leistung von je 240 kW (bei Vierteiler 6 Motore)
Getriebe: CAF MIIRA AHHD-430-4.822-1 (Nennleistung 220 kW / 2.192 Nm)
Übersetzungsverhältnis: 1 : 4,822
Traktionsnennleistung: 1.600 kW / (2.400 kW)
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h, Planmäßig 140 km/h
Beschleunigung: 1,3 m/s²
Bremsverzögerung: 1,1 m/s² 
Eigengewicht: 110 t / (138 t)
Fußbodenhöhe: 760 mm (Einstiegsbereich)
Anzahl der Doppeltüren je Seite: 6 / (8) [Elektrische Schwenkschiebetüren 1.300 mm breit]
Sitzplätze (gesamt): 148 / (200)
Sitzplätze in der 1. Klasse: 19 (38)
Sitzplätze in der 2. Klasse: 125 / (156)
Anzahl der Klappsitze: 4 / (6)
Fahrradplätze: 2 (für ein Fahrradland wie Holland recht wenig)
Stehplätze (4 Pers./m²): 148 / (161)
Stromsystem: 1.500 V DC (Gleichstrom)
Kupplung: Scharfenberg

Was macht ein fast neuer Elektrischer Triebzug im Museum? Nun er bringt die Besucher, als Pendelzug / Sprinter RE 28300, von Utrecht Centraal zum Bahnhof Utrecht Maliebaan in dem sich das Het Nederlands Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) befindet.

Der dreiteilige NS SNG 2351 (Sprinter Nieuwe Generatie), ein CAF Civity Triebzug, erreicht am 24 Juni 2025 den Bahnhof Utrecht Maliebaan bzw. das Het Spoorwegmuseum und ist dann gleichdrauf wieder zur Rückfahrt nach Utrecht Centraal bereit.

Die Sprinter Nieuwe Generatie (SNG) sind elektrische Triebwagen der NS - Nederlandse Spoorwegen N.V. (Niederländische Eisenbahnen AG). Die elektrischen niederflurigen Triebzüge werden vom spanischen/baskischen Unternehmen CAF (Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles) in Beasain (E) seit 2017 hergestellt. Sie gehören zur CAF Civity-Familie. Bei der NS sind dreiteilige Sprinter-Triebzüge (Serie 2300/3000) und vierteilige Sprinter-Triebzüge (Serie 2700) im Regionalverkehr im Einsatz.

Im Jahre 2014 gaben die Nederlandse Spoorwegen beim spanischen Hersteller CAF die Lieferung von 118 Zügen des Typs Civity in Auftrag. Die Bestellung umfasst eine Kapazität von 20.000 Sitzplätzen und soll für Sprinter-Züge im Regionalverkehr verwendet werden. Der erste Zug wurde auf dem Gelände von CAF in Beasain getestet. Im März 2017 fanden weitere Probefahrten auf dem Eisenbahnversuchsring Velim in Tschechien statt. Hierbei legte der Zug bereits 40.000 Kilometer zurück. Anschließend wurde seine Beständigkeit bei winterlichen Verhältnissen in einer Klimakammer in Wien geprüft. Am 14. September 2017 wurde der erste Zug in die Niederlande überführt und im Folgemonat in der Werkstatt der Nederlandse Spoorwegen in Amsterdam-West offiziell vorgestellt. Die übrigen Fahrzeuge wurden im Laufe des Jahres 2018 per Schiff ins Hafengebiet von Rotterdam verfrachtet und daraufhin von Lastkraftwagen zur Werkstatt Zaanstraat in Amsterdam-West transportiert. Im August desselben Jahres erhielten die Züge ihre Zulassung für den Einsatz im Personenverkehr. Somit konnten die Nederlandse Spoorwegen Testfahrten zwischen Haarlem und Alkmaar, Amersfoort und Apeldoorn sowie Arnhem und Zwolle durchführen. Mit Beginn des neuen Jahresfahrplans vom 9. Dezember 2018 begann der offizielle Einsatz der Sprinter Nieuwe Generatie. Noch im selben Monat machten die Nederlandse Spoorwegen die Bestellung von 88 weiteren Zügen bekannt. Der Sprinter Nieuwe Generatie der NS war der erste Großauftrag für Civity-Züge der CAF.

Allgemeiner Aufbau:
Die Züge bestehen aus drei oder vier Wagenteilen, die Endwagenteile ruhen jeweils auf einem normalen Trieb-Drehgestell und einem Jakobsdrehgestell als Laufdrehgestell, so ist die Achsfolge Bo’(2’)(2’)Bo’. So ruht das mittlere Wagenteil auf zwei Jakobsdrehgestellen. Bei den vierteiligen Zügen kommen zwei Jakobsdrehgestelle hinzu und das mittlere Jakobsdrehgestell ist dann zudem als Triebdrehgestell ausgeführt, so ist die Achsfolge Bo’(2’)(Bo’)(2’)Bo’. Durch Jakobsdrehgestelle erhalten die Züge breite Übergänge, wie sie auch bei U-Bahnen und Straßenbahnen üblich sind. Dies sorgt für eine bessere Verteilung der Fahrgäste im Zug und ein höheres Sicherheitsgefühl der Fahrgäste durch die verbesserte Übersicht im Zug. Der Boden befindet sich auf gleicher Höhe mit den Bahnsteig-Plattformen, wodurch der Zugang in den Zug erleichtert wird. Die Türen sind mit ausziehbaren Stufen ausgestattet, sodass Rollstuhlfahrer ohne großen Kraftaufwand einsteigen können.

Die Züge werden mit ATB-EG, dem traditionellen Sicherungssystem des Hauptschienennetzes, und dem europäischen Sicherungssystem ETCS ausgestattet, sodass die Züge auch in Zukunft auf den niederländischen Schienen verkehren können. Das elektrische System für diese Züge wird von der Mitsubishi Electric Corporation geliefert.

Interieur / Innemraum:
Die Züge sind mit rollstuhlgerechten Toiletten ausgestattet. Diese fehlten längere Zeit im Sprinter Lighttrain, was zu öffentlichen Protesten und einem Antrag im Repräsentantenhaus führte. Jeder Zug verfügt außerdem über spezielle Bereiche für Rollstühle und Falträder. Die Züge sind mit Steckdosen und USB-Anschlüssen für die erste und zweite Klasse ausgestattet. Durch den Einsatz von Sicherungen wird sichergestellt, dass die Fahrgäste nicht zu viel Strom verbrauchen und der Zug weiterhin ordnungsgemäß funktioniert.

Außenfarbwechsel:
Anfangs hatten die SNG-Züge, wie auch andere Triebzüge, eine dunkelblaue Front. Während diese Färbung den europäischen Standards entsprach, machte die Kombination aus der dunklen Farbe und dem großen Fenster es schwierig, den Zug von Bahnübergängen aus zu sehen. Der Mangel an Sichtbarkeit war die Hauptursache für eine Kollision zwischen einem Traktor und einem SNG an einem unbesicherten Bahnübergang im Mai 2020, bei dem der Lokführer getötet wurde. Die NS beschloss, die Farbe der Fronten von Triebzügen in Gelb zu ändern, von denen der erste im Mai 2021 seinen Dienst aufnahm. Die NS musste so die 150 bereits gelieferten SNG-Triebzüge neu lackieren, während die neuen Züge von CAF mit der „gelben“ Front geliefert wurden. Der Übergang zur neuen Farbe war bis August 2022 nahezu abgeschlossen. Eine ähnliche Änderung wurde 2023 an den FLIRT-Züge vorgenommen.

TECHNISCHE DATEN dreiteilige SNG, vierteilige SNG in Klammern:
Hersteller: Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles (CAF), Beasain (E)
Herstellertype: CAF Civity
Baujahre: 2017 bis 2023
Nummerierung: 2301-2368, 3001-3050 / (2701-2788)
Anzahl: 206, davon 118 dreiteilige und 88 vierteilige SNG
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: Bo′2′2′Bo′ / (Bo′2′Bo′2′Bo′)
Länge über Kupplung: 59.560 mm / (75.760 mm)
Breite: 2.880 mm
Höhe: 4.300 mm
Treib- und Laufraddurchmesser: 850 mm (neu) / 780 mm (abgenutzt)
Traktionssystem: Mitsubishi Electric MAP-243-15VD288 (SiC- IGBT VVVF)
Traktionswechselrichter: 2× Mitsubishi MAP-243-15VD288
Fahrmotoren: 4 (bzw. 6) Stück Ssynchron-Drehstrommotoren vom Typ Mitsubishi MB-5165-A mit einer Leistung von je 240 kW (bei Vierteiler 6 Motore)
Getriebe: CAF MIIRA AHHD-430-4.822-1 (Nennleistung 220 kW / 2.192 Nm)
Übersetzungsverhältnis: 1 : 4,822
Traktionsnennleistung: 1.600 kW / (2.400 kW)
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h, Planmäßig 140 km/h
Beschleunigung: 1,3 m/s²
Bremsverzögerung: 1,1 m/s²
Eigengewicht: 110 t / (138 t)
Fußbodenhöhe: 760 mm (Einstiegsbereich)
Anzahl der Doppeltüren je Seite: 6 / (8) [Elektrische Schwenkschiebetüren 1.300 mm breit]
Sitzplätze (gesamt): 148 / (200)
Sitzplätze in der 1. Klasse: 19 (38)
Sitzplätze in der 2. Klasse: 125 / (156)
Anzahl der Klappsitze: 4 / (6)
Fahrradplätze: 2 (für ein Fahrradland wie Holland recht wenig)
Stehplätze (4 Pers./m²): 148 / (161)
Stromsystem: 1.500 V DC (Gleichstrom)
Kupplung: Scharfenberg

Armin Schwarz http://hellertal.startbilder.de/ 21.08.2025, 261 Aufrufe, 0 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Datum 2025:06:24 14:49:38, Belichtungsdauer: 1/320, Blende: 10/1, ISO640, Brennweite: 40/1

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BD9107 NSM mit C8553-C8104-C9002 auf Sonderfahrt von Utrecht CS nach Geldermalsen bei Tricht, 30.04.1999. Scan 7859.
BD9107 NSM mit C8553-C8104-C9002 auf Sonderfahrt von Utrecht CS nach Geldermalsen bei Tricht, 30.04.1999. Scan 7859.
Rob Freriks

BD9107-C8553-C8104-C9002 als Sonderzug von Utrecht CS nach Geldermalsen bei Tricht am 30.04.1999. Scan 7858.
BD9107-C8553-C8104-C9002 als Sonderzug von Utrecht CS nach Geldermalsen bei Tricht am 30.04.1999. Scan 7858.
Rob Freriks

Mat24 Museumszug des NSM auf Sonderfahrt als  Philotrain Express  von Arnhem nach 's-Hertogenbosch in Arnhem, 23.09.1994. Nachschuss auf BD9107-C8553-C8104. Scan 6753.
Mat24 Museumszug des NSM auf Sonderfahrt als "Philotrain Express" von Arnhem nach 's-Hertogenbosch in Arnhem, 23.09.1994. Nachschuss auf BD9107-C8553-C8104. Scan 6753.
Rob Freriks

Die Dampflokomotive HSM 89  Nestor , später NS № 1010 (NS-Baureihe 1000) am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan.

Die Dampflok wurde 1879 von Borsig in Berlijn-Tegel unter der Fabriknummer 3730 gebaut und an die damalige HSM - Hollandsche IJzeren Spoorweg-Maatschappij (Holländische Eisenbahn-Gesellschaft) geliefert, 1880 erfolgte die Inbetriebnahme.

HSM 89  Nestor  ist eine niederländische 1B (2-4-0) Tenderlokomotive, die vom Niederländischen Nationalbahnmuseum erhalten wurde. 29 seiner Art wurden für den NS-Vorgänger Hollandsche IJzeren Spoorwegmaatschappij (HSM) gebaut.

In den frühen Tagen war die HSM die einzige Eisenbahngesellschaft in den Niederlanden, die ihren Lokomotiven immer einen Namen sowie eine Nummer gab. Der Nestor zum Beispiel wurde auch die Zahl 89 zugewiesen. Trotz der Tatsache, dass es immer als  Der Nestor  bezeichnet wurde, zeigt das Namensschild nur  Nestor . Diese Serie von Lokomotiven wurde  Tenners  genannt, weil sie mit Dampfdruck in Höhe von 10 Atmosphären umgehen konnten. Ein bemerkenswertes Merkmal dieser Lokomotivserie ist, dass der Führerstand der aus Holz und nicht aus Metall besteht. Ihre Lokführer und Heizer wurden daher manchmal  Woonwagenbewoners  genannt, was ungefähr  Caravan-Bewohner  bedeutet. Metallstangen, die als Schienenwächter bekannt sind, wurden an der Vorderseite der Rahmenplatten befestigt. Der Lokführer konnte Besen zu diesen Wachen montieren, um die Schienen unter verschneiten Bedingungen zu räumen. Wie alle Lokomotiven hat der Nestor auch Fetttöpfe montiert. Diese Töpfe wären mit Fett und Garn gefüllt oder gefühlt, um die Achsen zu schmieren.

HSM
Mit dem Ausbau einer Eisenbahnlinie und der Eröffnung einer weiteren 1879 wurde die Notwendigkeit, ihre Sammlung von Lokomotiven zu erweitern, deutlich und bestellte 29 dieser Maschinen in Borsig. Sie waren 74-82, 89-98 und 116-125 nummeriert, weil die HSM Lokomotiven anhand des Empfangsauftrags nummerierte. Die Serie hieß EOS - JORDAENS, die Namen von 74 und 125. Trotz der Namensschilder, die nur einen Namen haben, wurden sie in der Sprache immer als Der Name bezeichnet (z. B.  Der Nestor  statt  Nestor ).

Bei ihrer Ankunft erhielten verschiedene ältere Lokomotiven weniger wichtige Arbeiten, die noch ältere Lokomotiven aus dem Dienst zogen. Mit der Ankunft neuer Sharp Stewart-Lokomotiven im Jahr 1890 wurden die EOS - JORDAENS auf sekundäre, weniger wichtige Aufgaben reduziert, wie sie es zuvor bei älteren Lokomotiven getan hatten. Sie arbeiteten in den Depots Almelo, Amsterdamer Hauptbahnhof, Apeldoorn, Haarlem und Zutphen und den meisten großen Stationen entlang einer Linie nach Osten nach Westen mitten im Land. Später verteilten sie sich noch mehr auf andere HSM-Depots, die immer mehr auf Rangierarbeiten reduziert wurden.

NS
Bedingt durch den Ersten Weltkrieg wurde 1917 eine Zweckgemeinschaft der unabhängigen Eisenbahngesellschaften HSM beziehungsweise HIJSM (Hollandsche IJzeren Spoorweg-Maatschappij) und SS (Maatschappij tot Exploitatie van Staatsspoorwegen) gegründet. Die beiden Gesellschaften errichteten einen gemeinsamen Bahnbetrieb, blieben aber rechtlich unabhängig. Dies änderte sich 1938, als HIJSM und SS vollständig fusionierten und in der AG NS (Nederlandse Spoorwegen, früher Nederlandsche Spoorwegen geschrieben) aufgingen. Das Rollmaterial wurde bereits 1921 zusammengelegt, so wurden die EOS - JORDAENS zu NS 1001 - 1029 nummeriert. Die NS vergrößerte auch die Fenster in der Kabine.

Bis 1923 befanden sich acht von ihnen am Hauptbahnhof Utrecht, der vor der Fusion ausschließlich Staatsspoorwegen-Gebiet war. Sie wurden ausschließlich zum Rangieren verwendet. In Amersfoort waren fünf weitere mit der gleichen Arbeit und in Winterswijk, vier, obwohl diese vier auch Züge zu einigen nahe gelegenen Bahnhöfen fuhren. 1924 wurde jedoch die Mehrheit der NS-1000 in die westlichsten Depots, einschließlich Apeldoorn, verlegt.

Elf der Baureihe wurden 1921-1923 ausgemustert. Der NESTOR überlebte mit dem Rest bis 1934. In diesem Jahr schickte NS alle bis auf zwei, NS 1010 & 1011, auf den Schrottplatz. Ein Jahr später folgte auch NS 1011. Obwohl der NESTOR (NS 1010) auch 1934 abgeschafft werden sollte, half die NVBS (Niederländische Vereinigung der Interessenten in der Eisenbahn- und Straßenbahnindustrie) dabei, sie für das noch zu bauende niederländische Eisenbahnmuseum zu erhalten, so dass sie in Boxtel gelagert wurde.

Die Lokomotive wurde zusammen mit anderen für das Museum reservierten Rollmaterial ein paar Mal während des Zweiten Weltkriegs bewegt. 1944 war die NESTOR in Maastricht, dort wurde sie den zurückweichenden Deutschen schwer beschädigt (gesprengt). Als der Krieg endete, wurde die Maschine eine Weile in Almelo gelagert, immer noch schwer beschädigt. Erst 1953 erteilte die NS die Erlaubnis, sie zu reparieren. Die Reparatur wurde 1964 abgeschlossen. In diesem Jahr fuhr die Lokomotive die letzten 100 Meter alleine zum niederländischen Eisenbahnmuseum, obwohl die nötige Energie mit Druckluft aus einem Diesel geliefert wurde.

Der NESTOR war die letzte NS-Lokomotive, die für Museen restauriert wurde. Sie bekam ihren Look aus den 1880er Jahren, einschließlich der Holzkabine mit hohen Fenstern.

Im niederländischen Eisenbahnmuseum ist NESTOR nicht der einzige Ex-NS 1010. Die Baunummer der Baureihe 1000 wurde später für Elektrolokomotiven verwendet, deren Zehnter ebenfalls erhalten blieb.

TECHNISCHE DATEN:
Typ: Schnelldampflok
HSM-Serie: EOS - JORDAENS, ab 1921 NS 1001 - 1029
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: 1B (engl. 2-4-0)
Länge über Puffer: 14.160 mm (Lok 8.260 mm + Tender 5.900 mm)
Treibraddurchmesser: 1.860 mm (neu)
Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h
Gesamtheizfläche: 93,5 m²
max. Dampfdruck: 10,3 kg/cm²
Anzahl der Zylinder: 2 (Ø 406 mm x 558 mm Hub)
Eigengewicht: Lok 38,8 und Tender 25,1 t = 63,9 t
Anhängelast: 3560 kg
Wasservorrat: 9 m³
Kohlevorrat: 3,6 t
Die Dampflokomotive HSM 89 "Nestor", später NS № 1010 (NS-Baureihe 1000) am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan. Die Dampflok wurde 1879 von Borsig in Berlijn-Tegel unter der Fabriknummer 3730 gebaut und an die damalige HSM - Hollandsche IJzeren Spoorweg-Maatschappij (Holländische Eisenbahn-Gesellschaft) geliefert, 1880 erfolgte die Inbetriebnahme. HSM 89 "Nestor" ist eine niederländische 1B (2-4-0) Tenderlokomotive, die vom Niederländischen Nationalbahnmuseum erhalten wurde. 29 seiner Art wurden für den NS-Vorgänger Hollandsche IJzeren Spoorwegmaatschappij (HSM) gebaut. In den frühen Tagen war die HSM die einzige Eisenbahngesellschaft in den Niederlanden, die ihren Lokomotiven immer einen Namen sowie eine Nummer gab. Der Nestor zum Beispiel wurde auch die Zahl 89 zugewiesen. Trotz der Tatsache, dass es immer als "Der Nestor" bezeichnet wurde, zeigt das Namensschild nur "Nestor". Diese Serie von Lokomotiven wurde "Tenners" genannt, weil sie mit Dampfdruck in Höhe von 10 Atmosphären umgehen konnten. Ein bemerkenswertes Merkmal dieser Lokomotivserie ist, dass der Führerstand der aus Holz und nicht aus Metall besteht. Ihre Lokführer und Heizer wurden daher manchmal "Woonwagenbewoners" genannt, was ungefähr "Caravan-Bewohner" bedeutet. Metallstangen, die als Schienenwächter bekannt sind, wurden an der Vorderseite der Rahmenplatten befestigt. Der Lokführer konnte Besen zu diesen Wachen montieren, um die Schienen unter verschneiten Bedingungen zu räumen. Wie alle Lokomotiven hat der Nestor auch Fetttöpfe montiert. Diese Töpfe wären mit Fett und Garn gefüllt oder gefühlt, um die Achsen zu schmieren. HSM Mit dem Ausbau einer Eisenbahnlinie und der Eröffnung einer weiteren 1879 wurde die Notwendigkeit, ihre Sammlung von Lokomotiven zu erweitern, deutlich und bestellte 29 dieser Maschinen in Borsig. Sie waren 74-82, 89-98 und 116-125 nummeriert, weil die HSM Lokomotiven anhand des Empfangsauftrags nummerierte. Die Serie hieß EOS - JORDAENS, die Namen von 74 und 125. Trotz der Namensschilder, die nur einen Namen haben, wurden sie in der Sprache immer als Der Name bezeichnet (z. B. "Der Nestor" statt "Nestor"). Bei ihrer Ankunft erhielten verschiedene ältere Lokomotiven weniger wichtige Arbeiten, die noch ältere Lokomotiven aus dem Dienst zogen. Mit der Ankunft neuer Sharp Stewart-Lokomotiven im Jahr 1890 wurden die EOS - JORDAENS auf sekundäre, weniger wichtige Aufgaben reduziert, wie sie es zuvor bei älteren Lokomotiven getan hatten. Sie arbeiteten in den Depots Almelo, Amsterdamer Hauptbahnhof, Apeldoorn, Haarlem und Zutphen und den meisten großen Stationen entlang einer Linie nach Osten nach Westen mitten im Land. Später verteilten sie sich noch mehr auf andere HSM-Depots, die immer mehr auf Rangierarbeiten reduziert wurden. NS Bedingt durch den Ersten Weltkrieg wurde 1917 eine Zweckgemeinschaft der unabhängigen Eisenbahngesellschaften HSM beziehungsweise HIJSM (Hollandsche IJzeren Spoorweg-Maatschappij) und SS (Maatschappij tot Exploitatie van Staatsspoorwegen) gegründet. Die beiden Gesellschaften errichteten einen gemeinsamen Bahnbetrieb, blieben aber rechtlich unabhängig. Dies änderte sich 1938, als HIJSM und SS vollständig fusionierten und in der AG NS (Nederlandse Spoorwegen, früher Nederlandsche Spoorwegen geschrieben) aufgingen. Das Rollmaterial wurde bereits 1921 zusammengelegt, so wurden die EOS - JORDAENS zu NS 1001 - 1029 nummeriert. Die NS vergrößerte auch die Fenster in der Kabine. Bis 1923 befanden sich acht von ihnen am Hauptbahnhof Utrecht, der vor der Fusion ausschließlich Staatsspoorwegen-Gebiet war. Sie wurden ausschließlich zum Rangieren verwendet. In Amersfoort waren fünf weitere mit der gleichen Arbeit und in Winterswijk, vier, obwohl diese vier auch Züge zu einigen nahe gelegenen Bahnhöfen fuhren. 1924 wurde jedoch die Mehrheit der NS-1000 in die westlichsten Depots, einschließlich Apeldoorn, verlegt. Elf der Baureihe wurden 1921-1923 ausgemustert. Der NESTOR überlebte mit dem Rest bis 1934. In diesem Jahr schickte NS alle bis auf zwei, NS 1010 & 1011, auf den Schrottplatz. Ein Jahr später folgte auch NS 1011. Obwohl der NESTOR (NS 1010) auch 1934 abgeschafft werden sollte, half die NVBS (Niederländische Vereinigung der Interessenten in der Eisenbahn- und Straßenbahnindustrie) dabei, sie für das noch zu bauende niederländische Eisenbahnmuseum zu erhalten, so dass sie in Boxtel gelagert wurde. Die Lokomotive wurde zusammen mit anderen für das Museum reservierten Rollmaterial ein paar Mal während des Zweiten Weltkriegs bewegt. 1944 war die NESTOR in Maastricht, dort wurde sie den zurückweichenden Deutschen schwer beschädigt (gesprengt). Als der Krieg endete, wurde die Maschine eine Weile in Almelo gelagert, immer noch schwer beschädigt. Erst 1953 erteilte die NS die Erlaubnis, sie zu reparieren. Die Reparatur wurde 1964 abgeschlossen. In diesem Jahr fuhr die Lokomotive die letzten 100 Meter alleine zum niederländischen Eisenbahnmuseum, obwohl die nötige Energie mit Druckluft aus einem Diesel geliefert wurde. Der NESTOR war die letzte NS-Lokomotive, die für Museen restauriert wurde. Sie bekam ihren Look aus den 1880er Jahren, einschließlich der Holzkabine mit hohen Fenstern. Im niederländischen Eisenbahnmuseum ist NESTOR nicht der einzige Ex-NS 1010. Die Baunummer der Baureihe 1000 wurde später für Elektrolokomotiven verwendet, deren Zehnter ebenfalls erhalten blieb. TECHNISCHE DATEN: Typ: Schnelldampflok HSM-Serie: EOS - JORDAENS, ab 1921 NS 1001 - 1029 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: 1B (engl. 2-4-0) Länge über Puffer: 14.160 mm (Lok 8.260 mm + Tender 5.900 mm) Treibraddurchmesser: 1.860 mm (neu) Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h Gesamtheizfläche: 93,5 m² max. Dampfdruck: 10,3 kg/cm² Anzahl der Zylinder: 2 (Ø 406 mm x 558 mm Hub) Eigengewicht: Lok 38,8 und Tender 25,1 t = 63,9 t Anhängelast: 3560 kg Wasservorrat: 9 m³ Kohlevorrat: 3,6 t
Armin Schwarz





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