Auf Bahnbilder.de hochgeladene Bilder im Mai 2013:
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. Tunnel Cruchten – Monentan ist der Blick auf das Tunnelportal in Cruchten einigermaßen frei einsichtlich und ermöglichte mir am 03.05.2013 den IR 3737 Troisvierges – Luxembourg bei der Ausfahrt aus dem Tunnel de Cruchten abzulichten. (Hans)
De Rond Hans und Jeanny
. Tunnel Cruchten – Durch massives Abholzen bekommt man endlich freie Sicht auf das Tunnelportal in Cruchten und so habe ich am 03.05.2013 profitiert um den Triebzug Z 2006 bei der Ausfahrt aus dem 251 m langen Tunnel de Cruchten zu fotografieren. (Hans)
De Rond Hans und Jeanny
. Gegenlicht – Am Morgen des 03.05.2013 herrschte in Schieren schon Gegenlicht, als der IR 112 Luxembourg – Liers an der frühlingshaften Landschaft mit dem blühenden Rapsfeld vorbeifuhr. (Jeanny)
Auch wenn der Zug nur drei Wagen hat, so besteht doch Hoffnung für den Erhalt der Strecke von Gouvy nach Liège. Laut letzten Informationen sollen endlich Gelder fließen, damit wenigstens die notwendigsten Arbeiten an der Strecke noch in diesem Jahr ausgeführt werden können.
De Rond Hans und Jeanny
. Château de Birtrange – Das eher unbekannte, im 13. Jahrhundert von Gaspard-Florent de Breiderbach erbaute Schlösschen liegt in der Gemeinde Schieren und bietet eine tolle Kulisse für den Z 2011 auf seiner Fahrt durch das Alzette Tal zwischen Schieren und Colmar-Berg. 03.05.2013 (Jeanny)
De Rond Hans und Jeanny
. High noon in Mersch – Die Blütenpracht am Bahnhof in Mersch lenkt den Blick ab, von der von der Mittagssonne etwas grell augefallenen Frontscheibe der Computermaus. Die Doppeleinheit Z 2200 fährt am 03.05.2013 als RE 3572 Diekirch – Luxembourg in den Bahnhof von Mersch ein. (Jeanny)
De Rond Hans und Jeanny
. Adieu Série 20 – Bei dem Fotohalt in der Nähe von Hennuyères (Provinz Hennegau) hatte man den Eindruck, dass die Mitarbeiter des Museumsvereins PFT/TSP den Hügel in der Nacht davor noch schnell abgeholzt hätten, um den Fotografen eine freie Aussicht auf die schöne alte Brücke zu ermöglichen. Die HLE 2024 mit ihrem Sonderzug machte jedenfalls eine prächtige Figur vor der interessanten Steinbrücke. 11.05.2013 (Hans)
De Rond Hans und Jeanny
. Adieu Série 20 – Während dem Fotohalt auf der Sonderfahrt am 11.05.2013 in der Nähe von Stéhoux fand eine Scheinanfahrt statt, sodass die Illusion entstand, als ob die HLE 2024 ihre M6 Wagen über die schöne Strecke (Ligne 78) inmitten der frühlignshaften Landschaft der Provinz Wallonisch-Brabant zöge. (Hans)
De Rond Hans und Jeanny
. Adieu Série 20 – Einer der vielen Fotohalte während der Abschiedsfahrt für die Série 20 am 11.05.2013 fand im interessanten Bahnhof von Tournai statt.
Während sich der Sonderzug, bestehend aus der HLE 2024 und M6 Wagen, vor dem representativen Empfangsgebäude von Tournai (erbaut zwischen 1874 und 1879 von Henri Beyaert) für die Fotografen in Pose gestellt hatte, wartet rechts der SNCF TER Nord - Pas de Calais "Bibi" (bimode-bicourant) B 82735 auf Fahrgäste nach Frankreich. (Hans)
De Rond Hans und Jeanny
. Adieu Série 20 – Mit den Loks der Série 20 verschwinden wieder höchst interessante Fahrzeuge von den belgischen Schienen. Die HLE 20 waren die letzten sechsachsigen Loks, die in Belgien gebaut wurden und sie werden ein großes Loch reißen in puncto Vielfältigkeit der Fotomotive. Das Bild enstand am 11.05.2013 während der Sonderfahrt in der Nähe von Ghlin. (Hans)
Zur Erinnerung an diese tollen Loks präsentiere ich gerne die interessante Geschichte der Série 20:
Die Loks der Baureihe 20 wurden zwischen 1975 und 1978 in zwei Baulosen bei BN (La Brugeoise et Nivelles) in Nivelles gebaut. Der elektrische Teil der Lok stammt von ACEC (Ateliers de contruction électriques de Charleroi). Das erste Baulos umfaßte in den Jahren 1975 und 1976 die ersten fünfzehn Lokomotiven dieser Baureihe. 1977 und 1978 wurde eine zweite Serie mit zehn Loks gefertigt. Als letztes Fahrzeug ging 2025 Anfang 1978 in Dienst. Numeriert wurden die Loks fortlaufend von 2001 bis 2025.
Im elektrischen Teil sind die Loks mit einer Thyristorsteuerung ausgestattet, die aus einem fehlgeschlagenen Versuchsaufbau einer Viersystemlok hervorgegangen ist. Mit ihrer beachtlichen Leistung von über 5.000 kW war die Baureihe 20 in der Mitte der siebziger Jahre die stärkste thyristorgesteuerte Lok weltweit. Die Loks der Série 20 sind derzeit die einzigen 6-Achser im Bestand der SNCB. Die HLE 20 dürfen nicht in Doppeltration fahren, da ihre Leistung beim Anfahren so groß ist, dass das Risiko besteht, dass die Halterung zwischen der zweiten Maschine und dem ersten Wagen bricht.
Ihren Einsatz sollten die Loks im schweren Personen- und Güterverkehr finden. Speziell auf der anspruchsvollen Strecke von Brüssel über Namur nach Luxemburg sollte die Lok ihre Stärke ausspielen.
Der Steckbrief der Série 20:
Baujahr: 1975-1978
Nummerierung: 2001-2025
Stückzahl: 25
Hersteller: BN und ACEC
Länge über Puffer: 19504 mm
Höhe: 4185 mm
Dienstgewicht: 111 t.
Maximale Achslast: 18,34 t.
Dauerleistung: 5.150 kW
Stromsystem: 3kV Gleichstrom
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
Achsfolge: Co'Co'
De Rond Hans und Jeanny
. Adieu Série 20 – Am 11.05.2013 war es wieder an der Zeit, Adschied zu nehmen von einer Baureihe in Belgien.
Morgens früh warteten die Fotografen auf den Sonderzug in Bruxelles Midi und wollten einen ersten Blick auf die Lok der Série 20 werfen. Doch anstatt einer HLE 20, zog die Diesellok 202.020 (ex CFL 1602) den Sonderzug in den Bahnhof ein und damit war die Überraschung perfekt. (Jeanny)
Das Bild bietet mir die Gelegenheit die Rundnase 1602 im Detail vorzustellen:
Die Geschichte der CFL Série 1600: Als 1954 die internationale Fahrplankonferenz die Mindestgeschwindigkeit von Schnellzügen auf 80 km/h heraufsetzte, mussten die CFL schnellstens eine langfristige Lösung herbeisuchen, da ihre Dampflokomotiven mit 80km/h den neuen Normen nicht gewachsen waren. Man beschloss daher vier schwere Diesellokomotiven zu bestellen, eingebunden in einen schon getätigten Großauftrag der belgischen Eisenbahnen. Eine Dreierkonvention wurde unterzeichnet zwischen der SNCB der CFL und der Lokschmiede Anglo-Franco-Belge in La Croyère (B), welche vorsah, daß die vier Maschinen , die ursprünglich für die SNCB bestimmt waren, prioritär an die CFL geliefert wurden. AFB baute die Lokomotiven nach Plänen von General Motors und der schwedischen Lokschmiede NOHAB.
Die 1602 war von 1955 bis 1994 unermüdlich bei der CFL im Einsatz. Sie wechselte nach dem Verkauf durch die CFL bereits zweimal den Besitzer. 1995 kam sie in den Besitz von Märklin Belgien, die sie im Eisenbahn Museum in Treignes (B) hinterstellte. Die Lok blieb dort bis Anfang 1998 und kam nur sehr selten zum Einsatz. 1998 wurde sie dann an einen belgischen Privatmann verkauft, der sie in die Hände des Museumsvereins PFT/TSP gab. Im Winter 98/99 wurde die 1602 ein zweites mal restauriert und meldete sich als SNCB 202.020 zurück. Diese Nummer hätte die Lok schon 1955 erhalten, wäre sie nicht in letzter Minute vor der Auslieferung an die CFL verkauft worden.
Die technischen Daten der 1602:
Hersteller: AFB
Baujahr: 1955
Ausmusterung: 1994
Achsformel: Co'Co'
Dienstmasse: 108 Tonnen
Länge über Puffer: 18.850 mm
Höhe: 4.237 mm
Maximale Achslast :21 Tonnen
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
Leistung: 1450 kW
De Rond Hans und Jeanny