KIHA 32 (キハ32): 1987 für die Insel Shikoku gebaut, Nr.1 bis 21. Die kleinsten Personenfahrzeuge der ehem. Staatsbahn, 16m lang, Verwendung einfachster Bauteile, vielfach aus der Busbautechnik (z.B. Türen). Die Hausfarbe von JR Shikoku (hellblau) tritt vor der tiefgrünen Vegetation der Insel schön hervor. Hier steht KIHA 32 5 in Iyo Nagahama im Nordwesten der Insel Shikoku, 19.September 2009. Peter Ackermann
KIHAYUNI 26: Der KIHA 22 152 hat hier den Dieseltriebwagen (KI キ) der selben Triebwagenfamilie mit Personen- (HA ハ), Post- (YU ユ) und Gepäckabteil (NI ニ) zu sich genommen, nämlich den KIHAYUNI 26 23. Noheji, 1.September 1983. (59 Wagen KIHAYUNI 26 (キハユニ26)entstanden 1958/1963). Peter Ackermann
KIHA 22 (キハ22) (Untergruppe der KIHA 20) : 1958-1963 wurden 313 dieser Triebwagen geliefert für den Dienst in sehr kalten Gebieten (u.a. vom Eingang isolierter Passagierraum, noch oben öffnende kleine Fenster mit zwei Scheiben, besonders dicker Boden); fast alle fuhren auf der Nordinsel Hokkaido. Bei den JR bis 1995 ausgeschieden. Hier ist ein Zug mit 3 KIHA 22 (vorn KIHA 22 325) in Ôminato auf der Shimokita-Halbinsel im äussersten Nordosten der japanischen Hauptinsel Honshû; im Hintergrund das Vulkangebiet Osorezan mit seiner berühmten Pilgerstätte, an die Menschen Kontakt mit ihren Ahnen suchen kommen. 2.September 1983. Peter Ackermann
KIHA 110: Wie die KIHA 111/112 ist auch dieser Typ 20m lang, hat aber einen Führerstand an beiden Enden. 89 Wagen wurden zwischen 1990-1999 gebaut. Miyako an der Pazifikküste Nordost-Japans, KIHA 110-128 und daneben 110-132, 23.August 2008.
Der Wagen rechts (KIHA 110-132) wurde am 11.Dezember 2015 auf der Yamada Linie von einer Gerölllawine erfasst und blieb bis zum Abbruch im Mai 2017 liegen. Peter Ackermann
KIHA 111/112 (キハ111/112): Diese Triebwagen sind in Nordost-Japan überall anzutreffen; KIHA 111 und 112 haben je nur 1 Führerstand und bilden ein Paar, erstere haben Toilette, letztere haben keine. Baujahre 1991-1999. Total 47 Wagenpaare vorhanden. Bild: KIHA 112-119 in Kami Yonai im dicht bewaldeten Norden der japanischen Hauptinsel Honshû, 23.August 2008. Peter Ackermann
KIHA 04 (キハ04): 140 solche Benzinmotor-Triebwagen wurden 1933-1936 gebaut. Nach dem Krieg auf mannigfache Weise modernisiert. Sie verschwanden allmählich ab 1958 von der Staatsbahn und bildeten danach das Rückgrat unzähliger verlotterter, untergehender Privatbahnen. KIHA 04-8 im Sakura-Park in der Stadt Tsukuba, 28.März 1990. Peter Ackermann
KIHA 283 (キハ283): Diese 1995-1998 beschafften Züge (total 63 Wagen; heute noch 57 Wagen im Einsatz) dienen der erheblichen Beschleunigung der Verbindung Sapporo-Kushiro auf der Nordinsel Hokkaido. Grundsätzliche Formation: 7 Wagen + 2 Wagen-Zusatzmodul. Die Züge tragen den Namen "Furico 283" (von "furi-ko" = Pendel); der Neigewinkel in den Kurven ist wirklich beachtlich! Bild: Ein Zug mit Zusatzmodul-Endwagen KIHA 283-8 in Kushiro, 18.Februar 2009. SEKISHÔ-LINIE/NEMURO-HAUPTLINIE Peter Ackermann
KIHA 17 (キハ17): Mit diesem dieselhydraulischen Triebwagentyp, mit dem lange Zugsverbände gebildet werden können, gelang der Durchbruch zum universellen Einsatz von Diesel-Triebwagenzügen in Japan. 728 Wagen gebaut 1953-1957, wovon die KIHA 17-Gruppe mit nur 1 Führerstand 402 Wagen umfasst. Ausgeschieden 1973-1981. Hier steht KIHA 17 276 in Naruko in den nordostjapanischen Bergen, 5.Mai 1972. Peter Ackermann
KIHA 85 (キハ85): 80 Wagen dieses Typs wurden 1989-1992 für Expresszüge auf den nicht elektrifizierten Strecken Zentraljapans gebaut. Die Grundformation ist: Endwagen KIHA 85-1100 mit Uebergang, Zwischenwagen KIHA 84, Endwagen KIHA 85-0 ohne Uebergang. Bild: Ein Zug im verregneten Takihara, vorn der Endwagen mit Uebergang, 24.Februar 2009. Peter Ackermann
KIHA 122: Ganz neu auf JR West-Japan: KIHA 122 und KIHA 127. KIHA 122 hat zwei Führerstände, im Gegensatz zu KIHA 127 mit nur einem. Bisher (ab Mitte 2008) sind 7 Wagen abgeliefert. Hier hat KIHA 122-7 - zwei Wochen vor Betriebsaufnahme - offenbar als erste Versuchsfahrt die Station Kôzuki im westjapanischen Hochland erreicht und gleich die Aufmerksamkeit von drei Eisenbahnliebhabern auf dem Bahnsteig erregt. 28.Februar 2009. Peter Ackermann
KIHA 127: Ganz neu auf JR West-Japan: KIHA 122 und KIHA 127. Diese Wagen sind gerade abgeliefert (ab Mitte 2008) und ab 14.März auf den Strecken ins westjapanische Hochland zum Einsatz gelangt. Serie KIHA 127 hat nur 1 Führerstand und besteht aus Wagen KIHA 127-0 mit und KIHA 127-1000 ohne Toilette. Bisher sind 6 Züge abgeliefert. Bild: KIHA 127-1008 in Yobe bei Himeji, 28.Februar 2009. Peter Ackermann
KIHA 120: Die KIHA 120 des westjapanischen Hochlandes (KIHA キハ=gewöhnliche Dieseltriebwagen). Gebaut:1991 mit Quersitzen(Nr.201-208),1992 mit Längssitzen(Nr.1-22),1993-95 Mischform Längs- und Quersitze (Nr.301-359).Im Besitz der JR-Westjapan. Die im Hochland eingesetzten Wagen haben einen gelben und einen roten Streifen. Hier ist KIHA 120-337 in Tsuyama, 28.Februar 2009. Peter Ackermann
KIYUNI 17: Gepäck- und Posttransporte. Bild: KIYUNI 17 13 (キユニ17 13)(KI キ=Dieseltriebwagen;YU ユ =Posttransport;NI ニ =Gepäcktransport) in Awa Ikeda, 1.Januar 1979. Um 1966-70 wurden aus der grossen Serie von 402 Dieseltriebwagen Serie KIHA 17 (gebaut 1953-1957, ausgemustert bis 1980)11 Wagen (KIYUNI) für Gepäck- und Post-, und 5 Wagen (KINI) nur für Gepäcktransport umgebaut; ausgeschieden bis 1982. Peter Ackermann
KINI 17 (キニ17): Gepäck- und Posttransporte: Diese werden schon lange nicht mehr mit der Bahn durchgeführt; dafür gibt es in Japan ein äusserst engmaschiges und kundennahes Kurierdienstwesen. Hier sieht man noch den Gepäcktriebwagen KINI 17 3 (キニ 17 3) (KI キ =Dieseltriebwagen,NI ニ =Gepäcktransport);5 KINI 17-Triebwagen entstanden 1966/7 aus alten Personentriebwagen und wurden bis 1982 ausgemustert. Awa Ikeda auf der Insel Shikoku, 1.Januar 1979. Peter Ackermann
KIHA 40 (キハ40): Diese Serie hat beidseitig Führerstände und Türen am Wagenende, Baujahre 1976-82,noch 358 Wagen dieses Typs im Einsatz): Im Bild KIHA 40 551, einer der ganz wenigen, die noch den Originalanstrich (blass rot) für Regionalzug-Dieseltriebwagen der alten Staatsbahn tragen. Links ein Triebwagen der Sanriku-Bahn; die Anschrift auf der Passerelle heisst Gäste willkommen im "wundersamen Land des nördlichen Lias (=harter Sandstein)-Küstengebiets". Kuji, 24.August 2008.
Peter Ackermann
KIHA 48 (キハ48): Gebaut 1978-81, 126 Wagen. Diese Wagen haben nur 1 Führerstand; Türen am Wagenende. Bild: KIHA 48 557 im neuen Anstrich der Region im obersten Nordosten der jap. Hauptinsel in der Ortschaft Kuji, 24.August 2008. Dieser Wagen KIHA 48 557 ist nach dem schrecklichen Tsunami vom März 2011 ein Jahr lang hier isoliert geblieben, ehe er abtransportiert werden konnte. Peter Ackermann
KIHA 125 (キハ125)(キ KI-Dieseltriebwagen,ハ HA-gewöhnl.Sitzwagen). Diese Serie wurde 1993 speziell für Einmanndienste auf Nebenlinien auf der Insel Kyûshû gebaut. Total 25 Wagen. Bild: KIHA 125-1 in Yamamoto in Nord-Kyûshû, 24.März 1999. IMARI-LINIE Peter Ackermann
Grundstruktur des japanischen Eisenbahnnetzes (4): Im April 1987 übernahmen 6 JR (Japan Railways-) Personenverkehrsgesellschaften das Erbe der alten Staatsbahn: nun trugen die Fahrzeuge gross das "JR"-Signet (wie im Bild: Dieseltriebwagen KIHA 58 7203 in Nishi-Maizuru, 6.September 1994). Die 6 JR-Gesellschaften haben jetzt alle ihren eigenen Fahrzeugpark (1067mm-Spur Fahrzeuge sowie – gegebenenfalls - 1435mm-Spur Shinkansen-Fahrzeuge) und ihr eigenes Territorium. Die 6 JR-Gesellschaften sind - auf der Hauptinsel (Honshû) - JR OSTJAPAN (Osten und Nordosten, einschl. Ballungsraum Tokyo), JR TÔKAI ("Ostmeerstrasse", d.h.zentrale Pazifikküste, einschl.Ballungsraum Nagoya;auch JR CENTRAL genannt), JR WESTJAPAN (Westen einschl.Ballungsraum um Kobe,Osaka und Kyoto), ferner die 3 Inselbahnen:Im Westen JR KYÛSHÛ und JR SHIKOKU; im Norden JR HOKKAIDO. Peter Ackermann
KIHA 54 (キハ54): Insgesamt 41 Triebwagen aus dem Jahr 1986, 29 davon für das im Winter sehr kalte Hokkaidô. Hier steht KIHA 54 Nr.527 in Mashike, ganz am Ende der Rumoi-Linie. 28.August 2008. RUMOI-LINIE Peter Ackermann
Die 3 letzten Dieseltriebwagen-Serien für die alte Staatsbahn: KIHA 40, KIHA 47 und KIHA 48. KIHA 48 (キハ48) hat nur 1 Führerstand, Endplatformen, 126 Triebwagen erbaut 1978-1981. Hier ist die キハ48 6809 in Mino Oota, 19.April 2008. Peter Ackermann
Die 3 letzten Dieseltriebwagen-Serien für die alte Staatsbahn: KIHA 40, KIHA 47 und KIHA 48. Im Bild ein KIHA 47 (キハ47), 370 Triebwagen erbaut 1976-1979; nur 1 Führerstand, Türen entlang der Seitenwand. Hier ist die キハ47 1513, zusammen mit dem キハ40 502, nach langer Fahrt durch das einsame Bergtal von Aizu Wakamatsu her in Niitsu eingetroffen, 16.April 2008. Peter Ackermann
Die 3 letzten Dieseltriebwagen-Serien für die alte Staatsbahn: KIHA 40, KIHA 47 und KIHA 48. Im Bild ein KIHA 40 (キハ40) (KI キ = Dieseltriebwagen; HA ハ = Fahrzeug mit gewöhnlichen Sitzplätzen): 2 Führerstände, Türen an den Wagenenden. 392 Triebwagen gebaut 1976-1982. Hier steht die キハ40 502 in Niitsu, 16.April 2008. Peter Ackermann
Diese Webseite verwendet Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren.
Sie können zwischen personalisierter und nicht-personalisierter Werbung wählen.
Mit der Nutzung dieser Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.