Die Allererste eines Regims: CC 40101 wurde in 1964 als Erster Nez-Cassé gebaut für 180 km/h schnelle TEE-Züge zwischen Bruxelles-Midi und Paris. Die CC 40100 wurde in zehn Stück gebaut (mit später sechs Loks für Belgien) und erfolgt von die 74 Stück starke Reihe CC 6500, bevor das Zeitalter der Nez-Cassées richtig zuschlug mit 92 Dieselloks der Reihe CC 72000, 65 Bo'Bo'der Reihe 15000 (Wechselstrom), 210 Gleichstromloks der Reihe 7200 und 205 Zweisystemloks der Reihe 22200 (7200+15000=22200 und so bekommt Mann eine neue Reihennummer). Leonardus Schrijvers
„Nez cassé“ ist die Bezeichnung für SNCF-Lokomotiven mit leicht schrägen Frontfenstern und leicht eckiger Frontpartie, wobei die Bezeichnung "Nez Cassé" erst Anfang der 2000er Jahre auf kam. Der Konstrukteur der Lokomotive, Paul Arzens, ließ sich von dem startenden Sportler zu diesem Design inspirieren, welches Geschwindigkeit ausdrücken sollte. Erst mit dem Bau der „Sybic“ im Jahr 1988 verzichtete Alstom im Lokomotivbau auf dieses Design. Die ersten Lokomotiven dieses Typs waren die SNCF CC 40100 im Jahr 1964, was mir die Gelegenheit gab, dieses Foto „auszugraben“. Es zeigt die SNCF CC 40108 mit dem IC 435 von Paris Gare du Nord nach Köln bei einem Halt in Namur im Frühsommer 1984. Weitere Lokomotivbaureihen folgten, wie die CC 72000, BB 1500 und 22200, aber auch Exporte z.B nach Holland, Slowenien und Portugal. Die letzten „Nez Cassé“-Lokomotiven wurden Mitte der 1980er Jahre gebaut. Diese interessanten Lokomotiven sind zwar noch vereinzelt zu sehen, werden aber wohl nur noch wenige Jahre im Einsatz sein.
25. Juni 1984 Stefan Wohlfahrt
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