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Straßenbahnwelt Stuttgart Fotos

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Blick in die Arbeitsgrube unter Gelenktriebwagen 519 (Maschinenfabrik Esslingen GT4) der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) im Straßenbahnmuseum Stuttgart.
[29.7.2020 | 14:57 Uhr]
Blick in die Arbeitsgrube unter Gelenktriebwagen 519 (Maschinenfabrik Esslingen GT4) der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) im Straßenbahnmuseum Stuttgart. [29.7.2020 | 14:57 Uhr]
Clemens Kral

Neben einer Vielzahl von Signalen steht Triebwagen ESS 7, Baujahr 1912, der ehemaligen Eßlinger Städtische Straßenbahn (ESS) im Straßenbahnmuseum Stuttgart.
[29.7.2020 | 14:37 Uhr]
Neben einer Vielzahl von Signalen steht Triebwagen ESS 7, Baujahr 1912, der ehemaligen Eßlinger Städtische Straßenbahn (ESS) im Straßenbahnmuseum Stuttgart. [29.7.2020 | 14:37 Uhr]
Clemens Kral

Triebwagen END 2, Baujahr 1926, und Beiwagen END 23, Baujahr 1926, der ehemaligen Straßenbahn Esslingen–Nellingen–Denkendorf (END) sind im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt.

 An diesem Wagen kann man gut erkennen, was einen Überlandwagen charakterisiert: Eine gute Federung und starke Motoren, um längere Züge bilden zu können, benötigten einen hohen Wagenboden. Anstatt vieler Türen für einen schnellen Fahrgastwechsel brachte man lieber mehr Sitzplätze unter, da die Menschen länger unterwegs waren. Der Wagen wurde kaum modernisiert und war so über 50 Jahre von der Eröffnung bis zur Stilllegung der Bahn 1978 im Einsatz. 

 Beiwagen 23 wurde zur Eröffnung der END geliefert. Um Arbeitskräfte am Ort zu sichern, bestellte man alle Wagen bei der Maschinenfabrik Esslingen (ME), obwohl diese ein sehr teures Angebot abgegeben hatte. Um den Preis zu drücken, sparte man am Komfort: Die Wagen besitzen im Innern keine Türen zur Abtrennung der Plattformen, mit denen Zugluft vermieden hätte. Wagen 23 war von 1987 bis 2007 als Museumscafé in Betrieb, die Theke ist von 1995. 

[29.7.2020 | 14:28 Uhr]

Textquelle: Informationstafel vor Ort
Triebwagen END 2, Baujahr 1926, und Beiwagen END 23, Baujahr 1926, der ehemaligen Straßenbahn Esslingen–Nellingen–Denkendorf (END) sind im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt. "An diesem Wagen kann man gut erkennen, was einen Überlandwagen charakterisiert: Eine gute Federung und starke Motoren, um längere Züge bilden zu können, benötigten einen hohen Wagenboden. Anstatt vieler Türen für einen schnellen Fahrgastwechsel brachte man lieber mehr Sitzplätze unter, da die Menschen länger unterwegs waren. Der Wagen wurde kaum modernisiert und war so über 50 Jahre von der Eröffnung bis zur Stilllegung der Bahn 1978 im Einsatz." "Beiwagen 23 wurde zur Eröffnung der END geliefert. Um Arbeitskräfte am Ort zu sichern, bestellte man alle Wagen bei der Maschinenfabrik Esslingen (ME), obwohl diese ein sehr teures Angebot abgegeben hatte. Um den Preis zu drücken, sparte man am Komfort: Die Wagen besitzen im Innern keine Türen zur Abtrennung der Plattformen, mit denen Zugluft vermieden hätte. Wagen 23 war von 1987 bis 2007 als Museumscafé in Betrieb, die Theke ist von 1995." [29.7.2020 | 14:28 Uhr] Textquelle: Informationstafel vor Ort
Clemens Kral

Triebwagen SSB 222 (Jubiläumswagen), Baujahr 1904, der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) ist im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt.
[29.7.2020 | 14:28 Uhr]
Triebwagen SSB 222 (Jubiläumswagen), Baujahr 1904, der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) ist im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt. [29.7.2020 | 14:28 Uhr]
Clemens Kral

Triebwagen SSB 610 (Reihe 600), Baujahr 1929, der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) ist im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt.

 Da es in Stuttgart Ende der 1920er-Jahre noch einige enge alte Wagenhallen gab, beschaffte die SSB 65 cm kürzere Wagen als die zu dieser Zeit üblichen Fahrzeuge. So kam man durch die engen Kurven (z.B. im Depot Westend), ohne anzustoßen. Um dennoch viele Menschen unterbringen zu können, baute man wieder Längssitze ein und genehmigte zwei Stehplätze im Wageninnern, wo damals generell nur Sitzplätze zugelassen waren. Zum Schluss diente der Wagen der Fahrschule. 

[29.7.2020 | 14:28 Uhr]

Textquelle: Informationstafel vor Ort
Triebwagen SSB 610 (Reihe 600), Baujahr 1929, der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) ist im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt. "Da es in Stuttgart Ende der 1920er-Jahre noch einige enge alte Wagenhallen gab, beschaffte die SSB 65 cm kürzere Wagen als die zu dieser Zeit üblichen Fahrzeuge. So kam man durch die engen Kurven (z.B. im Depot Westend), ohne anzustoßen. Um dennoch viele Menschen unterbringen zu können, baute man wieder Längssitze ein und genehmigte zwei Stehplätze im Wageninnern, wo damals generell nur Sitzplätze zugelassen waren. Zum Schluss diente der Wagen der Fahrschule." [29.7.2020 | 14:28 Uhr] Textquelle: Informationstafel vor Ort
Clemens Kral

Gelenktriebwagen 722 (Maschinenfabrik Esslingen GT4) der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) ist im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt.
In den Wendejahren wurden einige GT4 an ostdeutsche und osteuropäische Städte abgegeben, wie z.B. Brandenburg an der Havel, Halle (Saale) oder Nordhausen.
[29.7.2020 | 14:27 Uhr]
Gelenktriebwagen 722 (Maschinenfabrik Esslingen GT4) der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) ist im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt. In den Wendejahren wurden einige GT4 an ostdeutsche und osteuropäische Städte abgegeben, wie z.B. Brandenburg an der Havel, Halle (Saale) oder Nordhausen. [29.7.2020 | 14:27 Uhr]
Clemens Kral

Beiwagen ESS 22, Baujahr 1912, und Triebwagen ESS 7, Baujahr 1912, der ehemaligen Eßlinger Städtische Straßenbahn (ESS) sind im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt.

 Wagen 22 war der einzige Beiwagen, der die Stilllegung der ESS komplett überlebte. Er hatte nämlich erst wenige Jahre zuvor ein neues Untergestell erhalten. Deshalb hat er heute zwar einen Wagenkasten und eine Lackierung wie 1912, das Untergestell ist aber etwas moderner. Anders als alle Beiwagen der SSB besitzt er ein Laternendach, das in Stuttgart nur Triebwagen bekamen. Der Wagen überlebte bei der END, die ihn in Zeiten schwachen Verkehrs einsetzte. 

 Die Esslinger Städtische Straßenbahn eröffnete 1912 den Betrieb. Nachdem man 30 Jahre kaum in den Unterhalt der Strecke investiert hatte, ersetzte man die nun verschlissenen Gleise und Wagen 1944 durch eine neue Obusanlage. Damit ging der Gemeinschaftsbetrieb mit der SSB zu Ende. Die Linie 26 war vom Schloßlatz bis nach Oberesslingen gefahren. Wagen 7 war, als er zur SSB kam, schon 32 Jahre alt, so dass man ihn alsbald nach Reutlingen verkaufte, wo er als Arbeitswagen überlebte. 

[29.7.2020 | 14:23 Uhr]

Textquelle: Informationstafel vor Ort
Beiwagen ESS 22, Baujahr 1912, und Triebwagen ESS 7, Baujahr 1912, der ehemaligen Eßlinger Städtische Straßenbahn (ESS) sind im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt. "Wagen 22 war der einzige Beiwagen, der die Stilllegung der ESS komplett überlebte. Er hatte nämlich erst wenige Jahre zuvor ein neues Untergestell erhalten. Deshalb hat er heute zwar einen Wagenkasten und eine Lackierung wie 1912, das Untergestell ist aber etwas moderner. Anders als alle Beiwagen der SSB besitzt er ein Laternendach, das in Stuttgart nur Triebwagen bekamen. Der Wagen überlebte bei der END, die ihn in Zeiten schwachen Verkehrs einsetzte." "Die Esslinger Städtische Straßenbahn eröffnete 1912 den Betrieb. Nachdem man 30 Jahre kaum in den Unterhalt der Strecke investiert hatte, ersetzte man die nun verschlissenen Gleise und Wagen 1944 durch eine neue Obusanlage. Damit ging der Gemeinschaftsbetrieb mit der SSB zu Ende. Die Linie 26 war vom Schloßlatz bis nach Oberesslingen gefahren. Wagen 7 war, als er zur SSB kam, schon 32 Jahre alt, so dass man ihn alsbald nach Reutlingen verkaufte, wo er als Arbeitswagen überlebte." [29.7.2020 | 14:23 Uhr] Textquelle: Informationstafel vor Ort
Clemens Kral

Triebwagen  SSF 15 , Baujahr 1926 und links im Bild, der ehemaligen Städtischen Straßenbahn Feuerbach (SSF), und Beiwagen SSB 1511 (Bo), Baujahr 1954, der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) sind im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt.

 Eigentlich ist dies der Wagen 259 der SSB. Durch den Verkauf nach Reutlingen und einen Umbau dort ähnelt er aber sehr stark den Wagen der Städt. Straßenbahn Feuerbach (SSF). Da von der SSF kein Wagen übrigblieb, entschied sich der Verein SHB diesem Wagen Farbkleid und äußere Erscheinung eines 'Feuerbächers' zu geben. Auffällig: 1926 hatten die Wagen noch keine Richtungsanzeiger (heute 'Blinker'). Mit ihren Lyra-Stromabnehmern konnten die Wagen nicht ins Stuttgarter Netz hineinfahren. 

 Die wegen ihres Aussehens und Fahrverhaltens häufig 'Schiffle' genannten Beiwagen wurden zeitgleich mit den T2-Triebwagen beschafft. Auch sie entsprachen konzeptionell nicht mehr dem Stand der Technik. Da sie schon bei der Lieferung Türen mit Druckluftantrieb besaßen, konnten diese Beiwagen nach einem Umbau immerhin schaffnerlos betrieben werden. Diese Rationalisierung war weniger dem Kostendruck als vielmehr dem Personalmangel der 1960er-Jahre geschuldet. 

[29.7.2020 | 14:21 Uhr]

Textquelle: Informationstafel vor Ort
Triebwagen "SSF 15", Baujahr 1926 und links im Bild, der ehemaligen Städtischen Straßenbahn Feuerbach (SSF), und Beiwagen SSB 1511 (Bo), Baujahr 1954, der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) sind im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt. "Eigentlich ist dies der Wagen 259 der SSB. Durch den Verkauf nach Reutlingen und einen Umbau dort ähnelt er aber sehr stark den Wagen der Städt. Straßenbahn Feuerbach (SSF). Da von der SSF kein Wagen übrigblieb, entschied sich der Verein SHB diesem Wagen Farbkleid und äußere Erscheinung eines 'Feuerbächers' zu geben. Auffällig: 1926 hatten die Wagen noch keine Richtungsanzeiger (heute 'Blinker'). Mit ihren Lyra-Stromabnehmern konnten die Wagen nicht ins Stuttgarter Netz hineinfahren." "Die wegen ihres Aussehens und Fahrverhaltens häufig 'Schiffle' genannten Beiwagen wurden zeitgleich mit den T2-Triebwagen beschafft. Auch sie entsprachen konzeptionell nicht mehr dem Stand der Technik. Da sie schon bei der Lieferung Türen mit Druckluftantrieb besaßen, konnten diese Beiwagen nach einem Umbau immerhin schaffnerlos betrieben werden. Diese Rationalisierung war weniger dem Kostendruck als vielmehr dem Personalmangel der 1960er-Jahre geschuldet." [29.7.2020 | 14:21 Uhr] Textquelle: Informationstafel vor Ort
Clemens Kral

Blick in den Innenraum von Gelenktriebwagen 519 (Maschinenfabrik Esslingen GT4) der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB), der im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt ist.
In den Wendejahren wurden einige GT4 an ostdeutsche und osteuropäische Städte abgegeben, wie z.B. Brandenburg an der Havel, Halle (Saale) oder Nordhausen.
[29.7.2020 | 14:09 Uhr]
Blick in den Innenraum von Gelenktriebwagen 519 (Maschinenfabrik Esslingen GT4) der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB), der im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt ist. In den Wendejahren wurden einige GT4 an ostdeutsche und osteuropäische Städte abgegeben, wie z.B. Brandenburg an der Havel, Halle (Saale) oder Nordhausen. [29.7.2020 | 14:09 Uhr]
Clemens Kral

Triebwagen SSB 804 (T2), Baujahr 1957, der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) ist im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt.

 Acht Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurden die ersten Fahrzeuge des Typs T2 ausgeliefert. Mit ihrer modernen Form und Technik sowie ihrer Ausstattung mit Polstersitzen und Rollos waren sie ein Symbol des aufziehenden Wirtschaftswunders. Und doch waren sie als Zweiachser mit Pendelschaffner konzeptionell längst überholt: Übertriebene Vorsicht der Entscheidungsträger hatten zeitgemäße Lösungen, wie sie anderswo entstanden, verhindert. 

[29.7.2020 | 14:07 Uhr]

Textquelle: Informationstafel vor Ort
Triebwagen SSB 804 (T2), Baujahr 1957, der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) ist im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt. "Acht Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurden die ersten Fahrzeuge des Typs T2 ausgeliefert. Mit ihrer modernen Form und Technik sowie ihrer Ausstattung mit Polstersitzen und Rollos waren sie ein Symbol des aufziehenden Wirtschaftswunders. Und doch waren sie als Zweiachser mit Pendelschaffner konzeptionell längst überholt: Übertriebene Vorsicht der Entscheidungsträger hatten zeitgemäße Lösungen, wie sie anderswo entstanden, verhindert." [29.7.2020 | 14:07 Uhr] Textquelle: Informationstafel vor Ort
Clemens Kral

Gelenktriebwagen SSB 912 (DoT4), Baujahr 1965 und links im Bild, sowie Triebwagen SSB 804 (T2), Baujahr 1957, der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) sind im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt.

 Acht Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurden die ersten Fahrzeuge des Typs T2 ausgeliefert. Mit ihrer modernen Form und Technik sowie ihrer Ausstattung mit Polstersitzen und Rollos waren sie ein Symbol des aufziehenden Wirtschaftswunders. Und doch waren sie als Zweiachser mit Pendelschaffner konzeptionell längst überholt: Übertriebene Vorsicht der Entscheidungsträger hatten zeitgemäße Lösungen, wie sie anderswo entstanden, verhindert. 

 Mit dem Bau bzw. Umbau der DoT4-Triebwagen sollten die nur bedingt brauchbaren, aber erst rund zehn Jahre alten T2 sinnvoll genutzt werden. Dazu wurde aus je zwei Triebwagen ein Großraumwagen mit Fahrgastfluss und Schaffnersitz gebaut. Die beiden Wagenhälften wurden mit einem freischwebenden Mittelteil, Sänfte genannt, verbunden. Solche Umbauten waren in vielen Städten anzutreffen, dort auch als Zusammenbau aus Trieb- und Beiwagen. 

Hinweis zur Ausrichtung: Es könnte der Eindruck eines nach rechts kippenden Bildes entstehen, jedoch sollten alle Linien senkrecht sein.

[29.7.2020 | 14:06 Uhr]

Textquelle: Informationstafel vor Ort
Gelenktriebwagen SSB 912 (DoT4), Baujahr 1965 und links im Bild, sowie Triebwagen SSB 804 (T2), Baujahr 1957, der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) sind im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt. "Acht Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurden die ersten Fahrzeuge des Typs T2 ausgeliefert. Mit ihrer modernen Form und Technik sowie ihrer Ausstattung mit Polstersitzen und Rollos waren sie ein Symbol des aufziehenden Wirtschaftswunders. Und doch waren sie als Zweiachser mit Pendelschaffner konzeptionell längst überholt: Übertriebene Vorsicht der Entscheidungsträger hatten zeitgemäße Lösungen, wie sie anderswo entstanden, verhindert." "Mit dem Bau bzw. Umbau der DoT4-Triebwagen sollten die nur bedingt brauchbaren, aber erst rund zehn Jahre alten T2 sinnvoll genutzt werden. Dazu wurde aus je zwei Triebwagen ein Großraumwagen mit Fahrgastfluss und Schaffnersitz gebaut. Die beiden Wagenhälften wurden mit einem freischwebenden Mittelteil, Sänfte genannt, verbunden. Solche Umbauten waren in vielen Städten anzutreffen, dort auch als Zusammenbau aus Trieb- und Beiwagen." Hinweis zur Ausrichtung: Es könnte der Eindruck eines nach rechts kippenden Bildes entstehen, jedoch sollten alle Linien senkrecht sein. [29.7.2020 | 14:06 Uhr] Textquelle: Informationstafel vor Ort
Clemens Kral

Auch ein alter Fahrkartenschalter der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) ist im Straßenbahnmuseum Stuttgart zu sehen.
[29.7.2020 | 14:05 Uhr]
Auch ein alter Fahrkartenschalter der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) ist im Straßenbahnmuseum Stuttgart zu sehen. [29.7.2020 | 14:05 Uhr]
Clemens Kral

Triebwagen  WN 26 , Baujahr 1912, der ehemaligen Württembergischen Nebenbahnen AG (WN) für die Filderbahn ist im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt.

 Das Fahrzeug steht für den Modernisierungsschub der Filderbahn unter Führung der Württembergischen Nebenbahnen AG (WN): Die Elektrifizierung und die Inbetriebnahme der Neuen-Weinsteige-Linie von Degerloch zum Bopser verbesserten das Verkehrsangebot erheblich. Der Wagen - rechtlich gesehen ein Eisenbahnfahrzeug - besitzt Druckluftpfeifen, die aber nur außerorts verwendet werden durften. Mehrfach umgebaut wurde der Wagen 1964 farblich dem Urzustand angenähert. 

[29.7.2020 | 14:04 Uhr]

Textquelle: Informationstafel vor Ort
Triebwagen "WN 26", Baujahr 1912, der ehemaligen Württembergischen Nebenbahnen AG (WN) für die Filderbahn ist im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt. "Das Fahrzeug steht für den Modernisierungsschub der Filderbahn unter Führung der Württembergischen Nebenbahnen AG (WN): Die Elektrifizierung und die Inbetriebnahme der Neuen-Weinsteige-Linie von Degerloch zum Bopser verbesserten das Verkehrsangebot erheblich. Der Wagen - rechtlich gesehen ein Eisenbahnfahrzeug - besitzt Druckluftpfeifen, die aber nur außerorts verwendet werden durften. Mehrfach umgebaut wurde der Wagen 1964 farblich dem Urzustand angenähert." [29.7.2020 | 14:04 Uhr] Textquelle: Informationstafel vor Ort
Clemens Kral

E-Lok SSB 2023, Baujahr 1946, auch  Trümmerlok  genannt, der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) ist im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt.

 1946 beschaffte die Gemeinnützige Gesellschaft für Trümmer-Verwertung und Beseitigung mbH eine Reihe von Ellok, die Züge mit Trümmern zerbombter Häuser nach Wangen zu fahren. Im Zuge der Neckarkanalisierung und des Hafenbaus formte man das Ufer neu. Später wurden sechs Loks verkauft, während die übrigen sechs zur SSB kamen, um dort Schienen- und Gleisbauzüge zu führen. Das Schrumpfen des Meterspurnetzes führte zur Ausmusterung der Loks. 

[29.7.2020 | 14:02 Uhr]

Textquelle: Informationstafel vor Ort
E-Lok SSB 2023, Baujahr 1946, auch "Trümmerlok" genannt, der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) ist im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt. "1946 beschaffte die Gemeinnützige Gesellschaft für Trümmer-Verwertung und Beseitigung mbH eine Reihe von Ellok, die Züge mit Trümmern zerbombter Häuser nach Wangen zu fahren. Im Zuge der Neckarkanalisierung und des Hafenbaus formte man das Ufer neu. Später wurden sechs Loks verkauft, während die übrigen sechs zur SSB kamen, um dort Schienen- und Gleisbauzüge zu führen. Das Schrumpfen des Meterspurnetzes führte zur Ausmusterung der Loks." [29.7.2020 | 14:02 Uhr] Textquelle: Informationstafel vor Ort
Clemens Kral

Beiwagen  WN 32 , Baujahr 1905, der ehemaligen Filderbahn-Gesellschaft (FBG) für die Untere Filderbahn ist im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt.

 Wie bei allen Wagen der Filderbahn handelt es sich hier rechtlich gesehen um ein Eisenbahnfahrzeug. Dennoch sind die Ähnlichkeiten mit zeitgenössischen Straßenbahnen unverkennbar. Details weisen auf den ländlichen Charakter der Bahn hin, wie etwa die eingebauten Verschläge zur Kleinviehmitnahme. Alle Seitenscheiben des Wagens konnten im Sommer herausgenommen werden. Die Wagen wurden für den Verkehr Bopser–Degerloch auf der neuen Weinsteige gebaut. 

[29.7.2020 | 13:59 Uhr]

Textquelle: Informationstafel vor Ort
Beiwagen "WN 32", Baujahr 1905, der ehemaligen Filderbahn-Gesellschaft (FBG) für die Untere Filderbahn ist im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt. "Wie bei allen Wagen der Filderbahn handelt es sich hier rechtlich gesehen um ein Eisenbahnfahrzeug. Dennoch sind die Ähnlichkeiten mit zeitgenössischen Straßenbahnen unverkennbar. Details weisen auf den ländlichen Charakter der Bahn hin, wie etwa die eingebauten Verschläge zur Kleinviehmitnahme. Alle Seitenscheiben des Wagens konnten im Sommer herausgenommen werden. Die Wagen wurden für den Verkehr Bopser–Degerloch auf der neuen Weinsteige gebaut." [29.7.2020 | 13:59 Uhr] Textquelle: Informationstafel vor Ort
Clemens Kral

Blick auf den Ausstellungsteil  Baustelle  des Straßenbahnmuseums Stuttgart.
[29.7.2020 | 13:56 Uhr]
Blick auf den Ausstellungsteil "Baustelle" des Straßenbahnmuseums Stuttgart. [29.7.2020 | 13:56 Uhr]
Clemens Kral

Blick auf Stellhebel eines ehemaligen mechanischen Stellwerks der Bahnstrecke Stuttgart-Möhringen–Neuhausen auf den Fildern, auch als Filderbahn bekannt, die im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt sind.
[29.7.2020 | 13:56 Uhr]
Blick auf Stellhebel eines ehemaligen mechanischen Stellwerks der Bahnstrecke Stuttgart-Möhringen–Neuhausen auf den Fildern, auch als Filderbahn bekannt, die im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt sind. [29.7.2020 | 13:56 Uhr]
Clemens Kral

Im Straßenbahnmuseum Stuttgart entsteht aktuell ein weiterer Abschnitt zur Themeninsel  Infrastruktur .

 Das hier gezeigte Exponat ist der Arbeitsplatz eines Stellwerkers aus dem ehemaligen Ortsstellwerk Vaihingen. Es wurde mit Eröffnung der Stadtbahn und der damit verbundenen Automatisierung des Betriebsablaufes unumgänglich.
Der Stellwerker hatte die Aufgabe, den Verknüpfungs- und Umsteigepunkt zwischen den Bus- und Stadtbahnlinien im Bereich der Stadtbahnhaltestelle 'Vaihingen' und des Busbahnhofs zu koordinieren und für einen reibungslosen Betrieb im Schienenverkehr (z.B. durch Stellen von Weichen und Signalen) zu sorgen. 

[29.7.2020 | 13:55 Uhr]

Textquelle: Informationstafel vor Ort
Im Straßenbahnmuseum Stuttgart entsteht aktuell ein weiterer Abschnitt zur Themeninsel "Infrastruktur". "Das hier gezeigte Exponat ist der Arbeitsplatz eines Stellwerkers aus dem ehemaligen Ortsstellwerk Vaihingen. Es wurde mit Eröffnung der Stadtbahn und der damit verbundenen Automatisierung des Betriebsablaufes unumgänglich. Der Stellwerker hatte die Aufgabe, den Verknüpfungs- und Umsteigepunkt zwischen den Bus- und Stadtbahnlinien im Bereich der Stadtbahnhaltestelle 'Vaihingen' und des Busbahnhofs zu koordinieren und für einen reibungslosen Betrieb im Schienenverkehr (z.B. durch Stellen von Weichen und Signalen) zu sorgen." [29.7.2020 | 13:55 Uhr] Textquelle: Informationstafel vor Ort
Clemens Kral

SPE-Pferdebahnwagen  1  (Arbeitswagen END 2221), Baujahr 1868, ist im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt.

 Aus den Teilen eines Pferdebahnuntergestells erbaute die SSB 1937 einen kleinen offenen Güterwagen, den zuletzt die END für Schienentransporte einsetzte. Die ursprünglichen Pferdebahnwagen von 1868 hatten ein offenes Oberdeck, Imperial genannt. Sie mussten von zwei Pferden gezogen werden. Frauen durften normalerweise nur das untere Wagendeck benutzen. Die Wagen waren für die erste Strecke Stuttgarts vom Archiv nach Berg beschafft worden. 

[29.7.2020 | 13:52 Uhr]

Textquelle: Informationstafel vor Ort
SPE-Pferdebahnwagen "1" (Arbeitswagen END 2221), Baujahr 1868, ist im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt. "Aus den Teilen eines Pferdebahnuntergestells erbaute die SSB 1937 einen kleinen offenen Güterwagen, den zuletzt die END für Schienentransporte einsetzte. Die ursprünglichen Pferdebahnwagen von 1868 hatten ein offenes Oberdeck, Imperial genannt. Sie mussten von zwei Pferden gezogen werden. Frauen durften normalerweise nur das untere Wagendeck benutzen. Die Wagen waren für die erste Strecke Stuttgarts vom Archiv nach Berg beschafft worden." [29.7.2020 | 13:52 Uhr] Textquelle: Informationstafel vor Ort
Clemens Kral

Neben historischen Fahrzeugen und Fotos zeigt das Straßenbahnmuseum Stuttgart ebenso die Entwicklung der Innenausstattung der Straßen- und Stadtbahnwagen.
[29.7.2020 | 13:52 Uhr]
Neben historischen Fahrzeugen und Fotos zeigt das Straßenbahnmuseum Stuttgart ebenso die Entwicklung der Innenausstattung der Straßen- und Stadtbahnwagen. [29.7.2020 | 13:52 Uhr]
Clemens Kral

Triebwagen 340, Baujahr 1910, der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) ist im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt.

 Zur Erneuerung des Fahrzeugparks kaufte die SSB verschiedene Serien von Wagen mit Holzaufbau und geschlossenen Plattformen. Wie auch einige andere erhielt dieses Fahrzeug nach dem Krieg einen neuen standardisierten Aufbau. Bemerkenswert: 340 war der letzte Wagen dieser Serie und entstand, als schon moderne T2 (vgl. Wagen 804) in Stuttgart fuhren. Da er also schon zur Entstehungszeit veraltet war, verkaufte ihn die SBB schon 1962 nach Reutlingen, wo er noch bis 1974 fuhr. 

Dahinter schließt sich der Beiwagen 950 an, auch  Pappedeckelwagen  genannt.
 Ein typisches Relikt der frühen Nachkriegszeit ist der sogenannte 'Pappedeckelwagen', benannt nach dem verwendeten Hartfasermaterial. Die Wagen entstanden teils in eigener Werkstatt, teils bei Fremdfirmen unter Verwendung brauchbarer Untergestelle abgebrannter Beiwagen. Die Materialnot jener Jahre zeigt sich in der gesamten Ausstattung des Wagens und auch daran, dass zunächst nicht einmal die sehr einfache technische Ausrüstung verfügbar war. 

[29.7.2020 | 13:50 Uhr]

Textquelle: Informationstafel vor Ort
Triebwagen 340, Baujahr 1910, der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) ist im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt. "Zur Erneuerung des Fahrzeugparks kaufte die SSB verschiedene Serien von Wagen mit Holzaufbau und geschlossenen Plattformen. Wie auch einige andere erhielt dieses Fahrzeug nach dem Krieg einen neuen standardisierten Aufbau. Bemerkenswert: 340 war der letzte Wagen dieser Serie und entstand, als schon moderne T2 (vgl. Wagen 804) in Stuttgart fuhren. Da er also schon zur Entstehungszeit veraltet war, verkaufte ihn die SBB schon 1962 nach Reutlingen, wo er noch bis 1974 fuhr." Dahinter schließt sich der Beiwagen 950 an, auch "Pappedeckelwagen" genannt. "Ein typisches Relikt der frühen Nachkriegszeit ist der sogenannte 'Pappedeckelwagen', benannt nach dem verwendeten Hartfasermaterial. Die Wagen entstanden teils in eigener Werkstatt, teils bei Fremdfirmen unter Verwendung brauchbarer Untergestelle abgebrannter Beiwagen. Die Materialnot jener Jahre zeigt sich in der gesamten Ausstattung des Wagens und auch daran, dass zunächst nicht einmal die sehr einfache technische Ausrüstung verfügbar war." [29.7.2020 | 13:50 Uhr] Textquelle: Informationstafel vor Ort
Clemens Kral

Damals bis heute:
Auch die verschiedenen Sitze bzw. Sitzbezüge der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) sind Teil der Ausstellung des Straßenbahnmuseums Stuttgart.
[29.7.2020 | 13:47 Uhr]
Damals bis heute: Auch die verschiedenen Sitze bzw. Sitzbezüge der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) sind Teil der Ausstellung des Straßenbahnmuseums Stuttgart. [29.7.2020 | 13:47 Uhr]
Clemens Kral

Blick auf historische Fahrkartenautomaten, die im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt sind.
[29.7.2020 | 13:40 Uhr]
Blick auf historische Fahrkartenautomaten, die im Straßenbahnmuseum Stuttgart ausgestellt sind. [29.7.2020 | 13:40 Uhr]
Clemens Kral

Am Beginn der Ausstellung des Straßenbahnmuseums Stuttgart steht dieser alte Pferdebahnwagen.
[29.7.2020 | 13:37 Uhr]
Am Beginn der Ausstellung des Straßenbahnmuseums Stuttgart steht dieser alte Pferdebahnwagen. [29.7.2020 | 13:37 Uhr]
Clemens Kral

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