bahnbilder.de
Hallo gast, u bent niet ingelogd. Inloggen | Account aanmaken 
Forum   Contact   Colofon
 
 
 
 
 
 
 

Kommentare zu Bildern von Armin Schwarz



1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 nächste Seite  >>
Die 111 049-3 (91 80 6111 049-3 D-GfF) der GfF - Gesellschaft für Fahrzeugtechnik mbH (Crailsheim) fährt am 02 Juli 2026 mit einem Leerzug, bestehend aus zwei ex InterRegio-Wagen der 2. Klasse mit Mehrzweckabtei (Gattung Bimdz), durch den Bahnhof Kirchen/Sieg in Richtung Köln. Nochmals einen lieben Gruß an den freundlichen Lokführer zurück. Die Lok wurde 1975 von Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 31895 gebaut und an die Deutsche Bundesbahn geliefert. In der Lackierung gelb/weiß (wie hier) fuhr die Lok 1990 und 1991 als Lufthansa-Airport-Express die LHA-Verbindung Stuttgart–Frankfurt Flughafen. Ich finde diese Farbgestaltung steht der Lok sehr gut. Technik und Geschichte: Die DB Baureihe 111 war die Nachfolgerin der Schnellzuglok-Baureihe 110. Weil nach Ende der 110er-Produktion noch immer Bedarf an weiteren schnellfahrenden E-Loks bestand, wurde Anfang der 1970er Jahre von der damaligen Deutschen Bundesbahn entschieden, auf Basis bewährter Teile der Baureihe 110 die Nachfolgereihe 111 zu entwickeln. Besonderes Augenmerk legte man dabei auf die Verbesserung der Laufruhe bei hohen Geschwindigkeiten durch neue Drehgestelle und verbesserte Arbeitsbedingungen für den Lokführer. Hierzu wurde vom Bundesbahn-Zentralamt in München und dem Hersteller Krauss-Maffei der DB-Einheitsführerstand entwickelt, der nach neuesten ergonomischen Erkenntnissen gestaltet wurde und bis heute bei den meisten Neubau-Lokomotiven und Steuerwagen zum Einsatz kommt. Die Konstruktion der Baureihe 111 lehnte sich im wesentlich an die der Baureihe 110 an, wurde jedoch in Teilen entscheidend verbessert bzw. erweitert. Im mechanischen Teil ist dabei insbesondere auf die neuartigen Drehgestelle zu verweisen, die Radsätze werden hierin über Lemniskatenlenker geführt. Für die Abstützung des Lokkastens kommen Flexicoilfedern zum Einsatz. Im elektrischen Teil der Baureihe 111 wurden die Fahrmotoren WB 372 der Baureihen 110 und 140 und deren Transformator weiterverwendet. Nachdem die Antriebskräfte ursprünglich über einen Gummiring-Kardanantrieb ähnlich dem der Baureihe 103 übertragen werden sollten, blieb man nach Versuchen mit der dazu umgebauten 110 466 beim bewährten Gummiringfederantrieb der Baureihe 110, da der Antrieb der Baureihe 103 erst jenseits von 160 km/h wesentliche Vorteile hatte. Auf dem Dach waren die neuen Einholm-Stromabnehmer Bauart SBS 65 vorgesehen, welche jedoch bei den Maschinen der ersten bis dritten Serie (111 001–146) nur zum Teil verwendet wurden und kurz darauf wieder abgebaut und gegen Scherenstromabnehmer der Bauart DBS 54 ausgetauscht wurden, da die Einholmstromabnehmer für die Baureihe 103 benötigt wurden. Deshalb fahren Loks der ersten Serien teilweise bis heute mit Scheren-Stromabnehmern DBS 54a. Ab 111 147 wurde dann ausnahmslos der SBS 65 verwendet, ab der fünften Bauserie (ab 111 179) dessen Weiterentwicklung SBS 81. Die Platzierung des Trafos aufrecht in der Mitte des Maschinenraums wurde beibehalten, die Aufteilung des Maschinenraums jedoch so modifiziert, dass es vor und hinter dem Transformator nur einen mittigen Maschinenraumgang gibt. Die Schaltung der Fahrmotoren erfolgt in bewährter Manier hochspannungsseitig mittels elektromotorisch betriebenen Schaltwerks in 28 Fahrstufen über Thyristor-Lastschalter. Die Motoren können als elektrische Bremse genutzt werden, sie arbeiten dann jeder auf einen eigenen Bremswiderstand. Bremsleistung und Bremskraft konnten im Vergleich zur Baureihe 110 gesteigert werden. Die entstehende Wärme wird über Dachlüfter abgeführt, welche nun vom Bremsstrom angetrieben werden. Geregelt wird die Bremse über einen Hallgenerator, wie er bereits bei der letzten 110er-Serie zum Einsatz kam. Neben der elektrischen Bremse sind auch eine mehrlösige Druckluftbremse, eine pneumatische, direkt wirkende Zusatzbremse sowie je Drehgestell eine Spindelhandbremse vorhanden. Bei Betriebsbremsungen werden über das Führerbremsventil die indirekte und über den gekuppelt mitgeführten Bremssteller die elektrische Bremse angesteuert, mit deren Wirksamkeit die indirekte Druckluftbremse der Lok deaktiviert wird. Lediglich bei Schnellbremsungen wirken sowohl Druckluft- wie auch die elektrische Bremse. Fällt die Elektrische Bremse aus, steht sofort in vollem Umfang die indirekte Druckluftbremse zur Verfügung. Gegenwärtig wird bei den 111ern ein elektronischer Gleitschutz nachgerüstet, welcher sowohl auf die Druckluft- wie auch die Elektrische Bremse wirkt, nachdem die 111 in den Herbstmonaten stets zur Flachstellenbildung neigte. Von den Loks der Baureihe 111 wurden zwischen 1974 bis 1984 insgesamt 227 Stück von verschiedenen Herstellern (AEG, BBC, Henschel, Krauss-Maffei, Krupp, Siemens) gebaut, ca. 60 Stück (Stand 2026) sind noch im Bestand der DB. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: Bo'Bo' Länge über Puffer: 16.750 mm Höhe: 4.489 mm Breite: 3.130 mm Drehzapfenabstand: 7.900 mm Achsabstand im Drehgestell: 3.400 mm Dienstgewicht: 83,0 t Stundenleistung: 4×925 kW = 3.700 kW Dauerleistung: 4×905 kW = 3.620 kW Dienstgewicht: 83 t Anfahrzugkraft: 274 kN Dauerleistung der elektrischen Bremse: 3.600 kW Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 5.7.2026 11:50 5.7.2026 11:50
Hallo Armin,
auch ich finde diese "Lufthansa"-Lackierung sehr gefällig und die Idee der "Flughöhe Null" für kurze Strecken war damals (wie heute) eine gute Idee.
einen lieben Gruss
Stefan

Die Gumminase SNCB/NMBS Triebzug AM 96 - 535 (AM = Automotrice), ein 3 kV Einsystemtriebzug mit GTO-Traktionsstromrichter verlässt am 21 Oktober 2025 den Bahnhof Liège Guillemins (Lüttich-Guillemins). Er fährt als S-Zug Lüttich (Train S Liège) der Linie S 42, die Verbindung (Liers – Herstal – Liège-Saint-Lambert – Liège-Guillemins –Seraing – Flémalle-Haute). (zum Bild)

Gisela, Matthias und Jonas Frey 15.4.2026 9:49 15.4.2026 9:49
Hallo Armin,

die Aufnahme gefällt mir außerordentlich gut mit Blick zwischen den Stahlrippen hindurch auf den Zug! Bin bei deiner Vorliebe für reine Porträt-Aufnahmen gar nicht gewohnt.

Unvergessen ist mir dieser Bahnhof, als ich beim ICE-Halt kurz ausstieg um Fotos machen und die Zugtüren schon vor dem Abfahrtzeitpunkt geschlossen wurden. Ein weiter Mann hatte es mir gleichgetan, aber wir schafften es glücklicherweise zu der noch einzigen offenen Türe beim Schaffner...

LG Matthias

Dennis Fiedler 15.4.2026 9:59 15.4.2026 9:59
Tolles Bild. Die Fahrzeuge sind auf der S42 eigentlich eher selten. Normalerweise wird die Linie mit AM80 gefahren.

Armin Schwarz 15.4.2026 14:20 15.4.2026 14:20
Hallo Matthias, hallo Dennis,
Danke für Eure netten und positiven Kommentare, es freut mich sehr, dass es Euch gefällt.

@ Matthias: Eine Vorliebe für reine Porträt-Aufnahmen hebe ich eigentlich nicht, es kommt immer drauf an wie und was kommt. Aber wenn ich eine ausführliche Beschreibung über eine Lok oder Triebzug mache, dann sollte es schon eine Porträt-Aufnahmen sein.

Nun ich hätte es hier nicht gewagt hier mal kurz auszusteigen, da die ICE hier keinen Kopf machen. Wobei ein ICE vor dem Schießen eigentlich Töne abgibt.

@ Dennis: AM80 konnte ich auch auf der S42 sehen. Eigentlich waren die AM 96 ja hauptsächlich im innerbelgischen IC-Verkehr, aber auf Intercity-Linien nach Lille (Frankreich) und Luxemburg (Stadt) im Einsatz. Aber vermutlich durch die Einführung der M7-Wagen (TWINDEXX Triebwagen) wurden wohl nun einige Gumminasen frei.

Liebe Grüße aus dem Hellertal
Armin

Dennis Fiedler 15.4.2026 14:46 15.4.2026 14:46
Das ist gut möglich. Am 7.4.26 war ich ebenfalls in Lüttich da waren es wieder nur AM80. Leider hab ich in Lüttich mit dem Montzen Viadukt kein Glück. Kein Zug oder immer zur falschen Zeit.

Der dreiachsiger Abteilwagen der zweiten Klasse AMTF 96544, ex SNCB/NMBS C 96544 der belgischen Staatseisenbahnen, der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900), eingereiht im Zugverband am 16 Juni 2013 im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, hier in Der belgische Personenwagen vom Type GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang) wurde 1904 von Usines Magheno in Mechelen gebaut und an die belgischen Staatseisenbahnen geliefert. Die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Im Jahre 1973 wurde er von der AMTF Train 1900 käuflich erworben. Dieser Wagen, sowie der ex SNCB B94539 der AMTF, wurde ebenfalls bei der SNCB als ein „3te Klasse“ Wagen ausgeliefert. Aus praktischen Gründen seitens AMTF Train 1900 wurde der Waggon auf eine 2te Klasse umgezeichnet. Die Inneneinrichtung blieb dabei unverändert. Außergewöhnlich bei diesem Personenwagen ist das fehlende WC und er verfügt über keine Handbremse. Dieser Reisezugwagen ist mit einem seitlichen Gang versehen um in die unterschiedlichen Abteile zu gelangen und endet an den Stirnseiten mit einer Tür. An den beiden Stirnseiten befinden sich Übergangsbrücken. Die Übergänge waren aber nur für das Zugpersonal bestimmt. Diese Wagen bekamen die Bezeichnung GCI, wobei das I für "Intercirkulation" stand, also die Verbindung der Wagen und die Korridore, sodass das Personal sozusagen zirkulieren konnte. Der Wagen hat zwar auch noch die durchgehenden Trittbretter und die waagerechten Geländer, diese wurden aber nicht mehr verwendet, da es viele Unfälle geben hatte. Zwischen 1889 und 1921 wurden von acht verschiedenen belgischen Wagenbaufirmen insgesamt 2876 GC bzw. CGI Wagen für die belgische Staatsbahn gebaut. Die meisten GC-Wagen (ohne Seitengang) wurden noch vor dem zweiten Weltkrieg außer Dienst gestellt, die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Diese Wagen bestimmten somit für viele Jahrzehnte das Bild des Personenverkehres bei der Bahn in Belgien. TECHNISCHE DATEN: Baujahr: 1904 Hersteller: Usines Magheno in Mechelen Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Anzahl der Achen: 3 Länge über Puffer: 15.300 mm Achsstand: 2 x 4.550 mm Laufraddurchmesser: 1.010 mm (neu) Breite: 3.100 mm Höhe über SOK: 3.492 mm Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h Dienstgewicht: 21 t Sitzplätze: 64 (Holzbänke) (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 14.4.2026 6:16 14.4.2026 6:16
Hallo Armin,
Selbst wenn die Übergänge nur für das Personal bestimmt waren, eine doch an und für sich gefährliche Sache.
eunen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 14.4.2026 12:07 14.4.2026 12:07
Hallo Stefan,
ja ganz ungefährlich war dies wohl auch nicht, die Schaffner mussten dafür wohl geübt und trainiert sein. Aber wohl ungefährlicher als sich außen über die Trittbretter zu hangeln.

Wobei heute in den modernen Zügen sind die Zugbegleiter in Deutschland leider bei der Fahrscheinkontrolle viel gefährdeter durch Schwarzfahrer. Als vor Wochen der Zugbegleiter im SÜWEX zwischen Landstuhl und Homburg tot geprügelt wurde waren die Worte der Politiker: „Wir müssen dringend was ändern“, nach einer Sitzung wurde dann gesagt: „Für zwei Zugbegleiter im Zug, dafür ist kein Geld da“. Und nun verläuft wieder wie immer leider alles im Sande, bis zum nächsten Mal.

Es wäre doch eigentlich sehr einfach, nur noch Schwerpunkt Kontrollen mit Trupps von Kontrolleuren durchführen, kostet nicht mehr und braucht auch nicht mehr Personal.

Liebe Grüße
Armin

Die KSW 44 (92 80 1271 004-4 D-KSW) eine MaK G 1000 BB der KSW (Kreisbahn Siegen-Wittgenstein) fährt am 09 Oktober 2025, mit einem Coilzug, beim Bü km 121,192 durch Kirchen/Sieg in Richtung Betzdorf/Sieg. In Betzdorf/Sieg setzt die Lok dann um und es geht dann über die Hellertalbahn (KBS 462) nach Herdorf. Die Lok 44 wurde 2003 unter der Fabriknummer 1001462 bei Vossloh gebaut und am 05.01.2004 an die damalige SK - Siegener Kreisbahn GmbH geliefert, welche ab Ende 2004 nun als Kreisbahn Siegen-Wittgenstein (KSW) firmiert. (zum Bild)

Dennis Fiedler 11.10.2025 9:52 11.10.2025 9:52
Klasse Aufnahme mit dem BÜ gefällt mur ausgezeichnet

Stefan Wohlfahrt 11.10.2025 15:04 11.10.2025 15:04
Hallo Armin,
da kann ich mich Dennis nur anschliessen.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 11.10.2025 18:11 11.10.2025 18:11
Hallo Dennis und Stefan,
danke für Eure nette und positiven Kommentare, über die ich mich sehr gefreut habe. Außerdem freut es mich sehr, dass Euch die Aufnahme gefällt.
Liebe Grüße
Armin

Michael Brunsch 28.3.2026 16:14 28.3.2026 16:14
Hallo Armin,
auch ich kann mich Dennis und Stefan nur anschließen. Eine klassische Eisenbahnaufnahme, die mir sehr gefällt.

Grüße
Michael

Armin Schwarz 29.3.2026 19:07 29.3.2026 19:07
Hallo Michael,
auch Dir meine Dank für Deinen positiven Kommentar, es freut mich sehr das es Dir gefällt.
Liebe Grüße
Armin

Erste Öko-Lok aus Kiel ist fertig........ Der japanische Toshiba-Konzern hat den ersten messe-tauglichen Prototypen, die Hybrid-Speicher-Lokomotive Toshiba T-HDB 800, fertiggestellt und auf der „Transport Logistic“ in München vorgestellt (hier 05.06.2019). Das Öko-Kraftpaket, kann sowohl mit Diesel als auch mit Strom aus Akku und Oberleitung fahren. Bitte beachten Sie: Rahmen und Drehgestelle entsprechen nicht vollständig dem Original (Please note: Frame and boggies do not fully correspond to orginal). Hier wurden wohl noch der Rahmen und Drehgestelle von einer Schalke SDE1800 verwendet. Der Prototyp wurde in Kiel-Friedrichsort (ehemalige MaK bzw. Vossloh Gelände) fertiggestellt. Um die Serienfertigung bewirbt sich auch das DB Ausbesserungswerk Rostock. Dass sowohl Kiel als auch Rostock so vehement um die Serienfertigung der Toshiba-Lok kämpfen, liegt auch an der schwindelerregenden Größenordnung des imageträchtigen Geschäftes. Denn es geht nicht nur um die 100 (je 50 Stück DB Cargo und Railpool)fest bestellten Fahrzeuge im Wert von rund 260 Millionen Euro, sondern auch um Optionen über weitere 260 der abgasarmen Güter- und Rangier-Lokomotiven. Das finanzielle Gesamtvolumen des Projektes geht in den Milliardenbereich. Mit der „HDB 800“ präsentiert der japanische Toshiba-Konzern seine erste Speicher-Hybrid-Lokomotive für den europäischen Markt. Das Besondere an der 1.500 PS starken Rangier- und Güterzuglok ist, sie verfügt über eine sehr umweltschonende Antriebstechnologie. Der extrem starke Akku kann nicht nur per Oberleitung oder Dieselmotor aufgeladen werden, sondern auch über die Umwandlung von Bremsenergie. Durch diese Technik sollen die Fahrzeuge 50 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen und 70 Prozent weniger Abgase erzeugen. Vorgesehene TECHNISCHE DATEN: Name: T-HDB800 Max. Leistung am Rad: 750 kW Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h Diesel-Motorleistung: 2 x 471 kW Antriebsmotoren: 4 Stück Permanentmagnet-Synchronmotor Traktionsbatterie: 2 Stück SCiB mit je 61,8 kWh Hier wurde die Lok in Pantograf-Version vorgestellt, ob sie in der Serie einen besitzt ist fraglich. (zum Bild)

Olli 13.6.2019 20:20 13.6.2019 20:20
Interessant zu sehen, was bald kommt. Eine NVR-Nummer hast Du noch nicht in Erfahrung bringen können?
Gruß, Olli

Armin Schwarz 13.6.2019 20:32 13.6.2019 20:32
Hallo Olli,
danke, es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Sie ist nur ein Prototype, eine NVR-Nummer hat sie noch nicht und die zukünftige ist mir auch noch gänzlich unbekannt.
Liebe Grüße aus Herdorf
Armin

Heinz Hülsmann 22.6.2019 20:56 22.6.2019 20:56
Hallo Armin, ein klasse Foto von der interessanten Lok.

Viele Grüße, Heinz

Armin Schwarz 14.7.2019 18:03 14.7.2019 18:03
Danke Heinz,
es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Liebe Grüße
Armin

Olli 19.3.2026 16:53 19.3.2026 16:53
Hallo Armin,

gestern wurden offenbar 4 neue Toshiba-Loks mit den Nummern 1018 001 bis 004 zum Bender nach Opladen überstellt. Was es damit auf sich hat, ist mir rätselhaft. Waren die Loks so schlecht, dass man sie gleich verschrottet?

Gruß, Olli

Horst Lüdicke 19.3.2026 17:32 19.3.2026 17:32
Hallo Armin, hallo Olli,
die 1018 002 wurde am 18.03.2026 zerlegt, inzwischen dürfte mit der 1018 001 das gleiche passiert sein. 1018 003 und 004 wurden heute zum Bender überführt. Über das "Warum" gibt es in einem anderen Forum die wildesten Spekulationen.
Gruß Horst

Armin Schwarz 19.3.2026 18:10 19.3.2026 18:10
Hallo Olli, hallo Horst,
danke für Eure Kommentare.

Ja richtig, die Entwicklung dieser Hybrid-Rangierlokomotive wurde durch Toshiba beendet. Dies haben alle Partner am Projekt, neben Toshiba die DB Cargo sowie Railpool und Talbot Services im Oktober 2025 mitgeteilt. Es sei „einvernehmlich“ beendet worden, so Toshiba und DB Cargo. Toshiba gab an, dass dies „aufgrund der veränderten Marktsituation und der sich ständig ändernden Rahmenbedingungen auf dem europäischen Eisenbahnmarkt“ erfolgt sei. Die DB nannte ein „weiterhin schwieriges Zulassungsumfeld im europäischen Eisenbahnmarkt“....

Warum man die vier gebauten Loks gleich verschrottet, da ist meine Vermutung: Die Loks hatten keine Zulassung vom EBA, da war die Verschrottung wohl billiger.

Übrigen auch das Hybridkonzept HELMS (Umbau der V 90) wurde ganz leise eingestellt. Mit diesem Projekt wollte die DB eine ganz neue Richtung einschlagen. Der Umbau hunderter Diesellokomotiven zu Hybridloks galt als ein großes Zukunftsprojekt im Fahrzeuginstandhaltungswerk der Deutschen Bahn in Cottbus. Jetzt hat die Bahn auch das Projekt fast unbemerkt eingestellt. Wobei aber die beiden umgebauten Loks 1094 001 und 1094 002 eine Zulassung hatten und so wohl auch erhalten bleiben.

Liebe Grüße
Armin

Olli 20.3.2026 16:31 20.3.2026 16:31
Aber eine Diesellok kann man doch überall fahren lassen. Die leisten doch auch in Rumänien oder sonstwo gute Dienste... So ganz verstehe ich dieses "Nachhaltigkeitskonzept" nicht... Oder wollte die Konkurrenz einen Markteintritt verhindern?

Was ich auch nicht verstehe, die LTO-Akkus von Toshiba leisten in den Mireo-BEMUs hervorragende Dienste. In einer Rangierlok nicht?

Gruß, Olli

Armin Schwarz 20.3.2026 18:17 20.3.2026 18:17
Hallo Olli,
ich verstehe das Ganze auch nicht….
Warum das Projekt nicht Erfolgreich war ist mir auch unbekannt. Andere Hersteller haben es ja auch geschafft Hybridloks oder -triebwagen zu bauen.

Aber fakt ist eine Neubaulok braucht eine Zulassung und das für jedes einzelne Land (auch in Rumänien), wo sie fahren soll. Eine Zulassung ist ja auch nicht kostenlos, vermutlich war halt die Zerlegung betriebswirtschaftlich günstiger. Über die Hintergründe kann nur spekuliert werden. Inzwischen haben aber auch andere Lokomotivhersteller ähnliche Konzepte im Angebot, z. B. Vossloh mit der Modula oder Gmeinder mit der DE 75 BB. Durch die großen Verzögerungen bei der Entwicklung wurde Toshiba wohl überholt, was die weitere Marktchancen sicher nicht begünstigt hätte. Zudem mangelte es bei dem Erstkunden der DB Cargo wohl auch an den Finanzen. Übrigens das Unternehmen Toshiba Railway Europe GmbH soll als Folge dieser Entscheidung wohl aufgelöst werden.

Aber ich denke das beim Zerlegen, die LTO-Akkus, Synchronmotoren und auch die Dieselmotoren, die ja Neuwertig waren zur Wiederverwendung ausgebaut wurden.

Liebe Grüße
Armin

Der VT 256 (95 80 0648 156-7 D-HEB / 95 80 0648 656-6 D-HEB), ein Alstom Coradia LINT 41 der HLB - Hessische Landesbahn (3LänderBahn) verlässt am 07 Januar 2026, als RB 96 „Hellertalbahn“ (Betzdorf/Sieg – Herdorf – Neunkirchen/Siegerland), den Bahnhof Herdorf und fährt weiter in Richtung Neunkirchen. Hier passiert er gerade das Stellwerk Herdorf Ost. Der Dieseltriebzug wurde 2004 unter der Fabriknummer 1188-006 von ALSTOM Transport Deutschland GmbH (vormals LHB) in Salzgitter-Watenstedt gebaut und als VT 256 an die vectus Verkehrgesellschaft mbH geliefert. Mit dem Fahrplanwechsel am 14.12.2014 wurden alle Fahrzeuge der vectus dann Eigentum der HLB. (zum Bild)

Dennis Fiedler 11.1.2026 16:09 11.1.2026 16:09
Tolles Winterbild aus Herdorf.

Armin Schwarz 11.1.2026 16:29 11.1.2026 16:29
Dankeschön, Dennis.
Liebe Grüße
Armin

Das wünschen ich allen User, zudem alles Glück und vor allem Gesundheit, auf das 2026 vielleicht wieder etwas friedlicher wird. Zum Bildmotiv: Die 260 588-9 alias 360 588-8 (98 80 3360 588-8 D-BBFW) vom Bergische Bahnen Förderverein Wupperschiene e. V. ist am 03 Dezember 2023 (am 1. Advent) auf dem Betriebshof der Westerwaldbahn (WEBA) auf der Bindweide bei Steinebach/Sieg abgestellt. Die V60 der leichten Ausführung wurde 1960 von Krupp unter der Fabriknummer 4011 gebaut und als V 60 588 an die Deutsche Bundesbahn geliefert. Nach der Umzeichnung 1968 in 260 588-9 und 1987 in 360 588-8 wurde die V60 im Jahr 2002 bei der DB ausgemustert und ging an die EfW-Verkehrsgesellschaft mbH in Frechen, bis sie 2013 zum Bergische Bahnen Förderverein Wupperschiene e. V. kam. (zum Bild)

Karl Heinz Ferk 24.12.2025 6:21 24.12.2025 6:21
Auch dir alles Gute ! Und auf viele schöne Bilder ! LG KH

Die recht neue und ecco-rail GmbH (Wien) vermietete SIEMENS Vectron MS 6193 193 (91 80 6193 193-0 D-Rpool) der Railpool GmbH (München) fährt am 16 Oktober 2025 mit einem KLV-Zug durch Kirchen/Sieg in Richtung Köln. Die Vectron MS wurde 2025 von Siemens Mobilitiy in München-Allach unter der Fabriknummer 23558 gebaut und im Juni 2025 an die Railpool GmbH (München) ausgeliefert. Diese Vectron Lokomotive ist als MS - Multisystemlokomotive mit 6.400 kW Leistung und einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h konzipiert. Sie wurde in der Variante A01 ausgeführt und hat so die Zulassung für Deutschland, Österreich, Slowakei, Polen, Tschechien, Ungarn, Rumänien und Bulgarien (D / A / SK / PL / CZ / H / RO / BG). So besitzt die Vectron Variante MS A01 folgende Zugsicherungssysteme: ETCS BaseLine 3, sowie für Deutschland (PZB90 / LZB80 (CIR-ELKE I)), für Österreich (ETCS Level 1 mit Euroloop, ETCS Level 2, PZB90 / LZB80), für Polen (SHP), Slowakei und Tschechien (LS (Mirel)), Ungarn (ETCS Level 1, EVM (Mirel)) und Rumänien (PZB90). (zum Bild)

Dennis Fiedler 22.12.2025 10:05 22.12.2025 10:05
Sehr schöne Aufnahme die langen geschwungenen Bögen passen sehr gut.

Armin Schwarz 22.12.2025 11:55 22.12.2025 11:55
Hallo Dennis,
danke für Deinen Kommentar, es freut mich sehr, dass es Dir gefällt.
Ja, wegen den langen geschwungenen Bögen nutze ich gerne diese Stelle im Bf Kirchen/Sieg, wenn sie aus dieser Richtung kommen.
Liebe Grüße
Armin

Die Serien-Zweisystemlokomotive 181 206-4 (91 80 6181 206-4 D-DB), am 25.03.2017 im DB Museum Koblenz. Die Lok wurde 1974 bei Krupp unter der Fabriknummer 5272 gebaut, elektrische Teil bei AEG unter der Fabriknummer 8843. Sie hat die Zulassung für Deutschland / Frankreich / Luxemburg. Die DB-Baureihe 181.2 sind Zweisystemlokomotiven (15 kV 16,7 Hz und 25 kV 50 Hz Wechselstromsystem) für den grenzüberschreitenden Verkehr mit Luxemburg und Frankreich, von denen 1974 und 1975 insgesamt 25 Stück gebaut wurden. Ihre Entwicklung basiert auf den vier Vorserienloks E 310 001 bis 004 die von der Deutschen Bundesbahn ab 1966 speziell für den grenzüberschreitenden Verkehr nach Frankreich und Luxemburg beschafft wurden. Nach 1968 wurden diese vier Prototypen im Baureihenschema der DB wegen technischer Unterschiede als Baureihe 181.0 und 181.1 eingereiht. Sie waren eine Weiterentwicklung der E 320 (BR 182). Der markanteste äußere Unterschied zu den Vorserienloks besteht in den drei abnehmbaren Maschinenraumhauben, wobei die Lüftergitter zur Dachkante hochgezogen wurden. Durch die höheren Lüfter wurde es ermöglicht, dass die Luft nicht mehr durch den Maschinenraum, sondern direkt zu den Fahrmotoren geleitet werden konnte. Die Fahrmotoren waren indes vom gleichen Grundtyp, mit identischer Dauerleistung. Die Höchstgeschwindigkeit wurde mit einer höheren zulässigen Drehzahl der Elektromotoren von 150 km/h auf 160 km/h gesteigert. Die Loks haben die Achsfolge Bo'Bo', somit besitzen sie zwei Drehgestelle mit insgesamt vier Fahrmotoren (6 polige Reihenschluß-Mischstrommotoren) und vier einzeln angetriebenen Achsen. Die Kraftübertragung erfolgt mittels SIEMENS Gummiring-Kardanantrieb. Bei den Serienlokomotiven konnte die Firma Krupp auf Erfahrungen mit der DB-Baureihe 151 zurückgreifen, von der man die Lemniskatenlenker übernahm. Die Loks sind mehrfachtraktions- und wendezugfähig, jedoch nicht mit den vorhandenen Steuerwagen einsetzbar. Grund dafür ist die bei den Steuerwagen fehlende Technik für die anderen Stromsysteme. Dies führt dazu, dass das Steuerkabel an zwei Polen nicht passt und somit einen Wendezugbetrieb unmöglich macht. Unter Berücksichtigung der tiefer hängenden Oberleitung in Frankreich entschied man sich für einen Lokkasten mit niedriger Bauhöhe. Eine Besonderheit ist die asymmetrische Ausrüstung mit Fenstern und Lüftungsgittern. Eine Seite weist sieben Gitter auf, während bei der anderen statt der drei mittleren die gleiche Anzahl an Fenstern eingebaut wurde. TECHNISCHE DATEN der BR 181.2: Spurweite: 1.435 mm Achsformel: Bo’Bo’ Dienstgewicht: 84,0 t Länge über Puffer: 17.940 mm Drehzapfenabstand: 9.000 mm Höhe: 3.612 mm Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h Stromsystem: 15 kV 16 2/3 Hz~ und 25 kV 50 Hz~ Anzahl Fahrmotoren: 4 Fahrstufenschalter: Stufenlose Zugkraftsteuerung über Thyristor-Stromrichter mit Phasenanschnittsteuerung sowie 5-stufiges Nocken-Feinschaltwerk für Feldschwächung Antrieb: Gummiring Kardanantrieb Dauerleistung: 3.300 kW Anfahrzugkraft: 277 kN (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 19.12.2025 14:26 19.12.2025 14:26
Hallo Armin,
vielen Dank für den ausführlichen Text zu dieser Baureihe, die sich durch ihre Mehrstromfähigkeit allein frommässig doch etwas von den anderen DB Loks abhob und sich im Laufe der Zeit in verschiedenen Farbvarianten zeigte.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 21.12.2025 13:05 21.12.2025 13:05
Hallo Stefan,
Bitteschön! Und danke für Deinen Kommentar, über den ich mich sehr gefreut habe, es freut mich sehr, dass es Dir gefällt.
Ja, diese Zweisystemlokomotiven hoben sich etwas von den anderen DB Loks ab. Ich glaube ich habe auch Bilder von allen Farbvarianten der Loks.
Liebe Grüße
Armin

 
Diese Webseite verwendet Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Sie können zwischen personalisierter und nicht-personalisierter Werbung wählen.
Mit der Nutzung dieser Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.