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Ôfunato-Linie: auf dem Abschnitt von der Küste ins Inland erfreuen uns die hübschen kleinen Stationen wie hier Yagoshi. 9.Juli 2010.
Peter Ackermann
Ôfunato-Linie: Auch auf der einstigen Küstenlinie fuhr der Zug teilweise durchs gebirgige Hinterland und an einsamen Bergbauernhöfen vorbei. Diese Küstenlinie existiert heute nach der Zerstörung nicht mehr. Aufnahme aus dem kleinen Triebwagen KIHA 100-42 oberhalb Shishiori Karakuwa, 9.Juli 2010.
Peter Ackermann
Ôfunato-Linie: Nachdem der Tsunami hier alles weggerissen hat und von dieser schönen Landschaft nur noch eine Schlammwüste übrig ist lässt sich ein solches Bild nicht mehr machen. Aufnahme durch die Ausstiegstüre des Triebwagens KIHA 100-42 vor Otomo. Der Streifen an der Türe liest "Bei Einmannbetrieb an den unbedienten Stationen beim Fahrer ausstiegen". 9.Juli 2010.
Peter Ackermann
Ôfunato-Linie: einst kamen hier in der Küstenstadt Kesennuma interessante Zugskompositionen an, wie im Bild der Triebwagen KIHA 110-1 mit bequemen Sitzen für Touristendienste. Doch jetzt ist durch die Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe vom 11.März 2011 die gesamte Küste zerstört, und es kommen keine Touristenzüge mehr hierher. 9.Juli 2010.
Peter Ackermann
Ôfunato-Linie: Blick in den Triebwagen KIHA 100-42. 9.Juli 2010. Bei der schrecklichen Tsunami-Katastrophe hier haben besonders viele alte Menschen ihr Leben verloren, da sie nicht schnell genug flüchten konnten.
Peter Ackermann
Ôfunato-Linie: Neben Schülern benutzen auch alte Menschen den Zug. Blick aus dem Fenster des kleinen Triebwagens KIHA 100-42 am Bahnhof Surisawa, 9. Juli 2010.
Peter Ackermann
Ôfunato-Linie: Nur ein kleines Grüppchen von fröhlichen Schülern wartet in Geibikei auf den Zug, 15.Februar 2013.
Peter Ackermann
Lokalstrecken wie die Ôfunato-Linie dienen fast ausschliesslich der Beförderung von Schülern. Fast jeder Erwachsene hat ein Auto. Hier verlässt eine grosse Zahl von Schülern aus den umliegenden Dörfern den Zug in Surisawa, 15.Februar 2013.
Peter Ackermann
Ôfunato-Linie, Einfahrt in den Bahnhof Shishiori Karakuwa am 20.Februar 2013. Am selben Ort wie das obere Bild, doch jetzt nach dem Tsunami umgibt nur noch der Tod den Bahnhof.
Peter Ackermann
Ôfunato-Linie, Einfahrt in den Bahnhof Shishiori Karakuwa am 9.Juli 2010.
Peter Ackermann
Ôfunato-Linie, Bahnhof Shishiori Karakuwa am 20.Februar 2013: Der Tsunami vom 11.März 2011 hat die ganze Ortschaft hinweggespült; nach dem Einsturz von Oeltanks am Hafen hatte sich der Tsunami als brennende Walze über Shishiori Karakuwa ergossen. Im Hintergrund rechts stehen ein paar Baracken für die Nothilfe. Im Spiegel wird sich der Triebwagen vom oberen Bild nie mehr spiegeln.
Peter Ackermann
Ôfunato-Linie, Bahnhof Shishiori Karakuwa am 9.Juli 2010: Eine malerische Umgebung, im Spiegel die Triebwagen KIHA 100-42 und KIHA 100-33.
Peter Ackermann
Ôfunato-Linie, der Küstenabschnitt wie er einmal war: Station Hosoura mit Blick auf einen typischen Ortstempel; die grosse Tempelglocke ist im Glockenhäuschen gut zu sehen. Im Spiegel die Triebwagen KIHA 100-42 und -33. 9.Juli 2010.
Peter Ackermann
Ôfunato-Linie, Station Shishiori Karakuwa: Blick über den verlassenen Bahnsteig hinweg. 20.Februar 2013.
Peter Ackermann
Ôfunato-Linie, Station Shishiori Karakuwa: Die Strecke ist auf dem Bahndamm noch gut zu erkennen. Im Vordergrund gedenken die noch Lebenden den Toten, die einst hier wohnten. 20.Februar 2013.
Peter Ackermann
Ôfunato-Linie, Station Shishiori Karakuwa: Noch steht die Stationstafel und erinnert an diesen einst dicht besiedelten Ort. 20.Februar 2013.
Peter Ackermann
Ôfunato-Linie, Einfahrt in die Stadt Ôfunato: Das Gebiet ist vom Tsunami vollständig zerstört, Reste der Ôfunato-Linie rosten dahin. Ein Kneipenbesitzer hat hier ein als "Vinyl-Haus Kneipe" angepriesenes Restaurant aufgestellt, um irgendwie wieder den Weg ins Leben zurückzufinden. 20.Februar 2013.
Peter Ackermann
Ôfunato-Linie, Stadt Ôfunato, Endstation Sakari: Ueberall prangen am ehemaligen Bahnhof bunte Plakate, die auf die Umwandlung der Ôfunato-Küstenstrecke in ein BRT (d.h. Bus Rapid Transit) hinweisen. Seit März 2013 benützen also JR-Busse Teile der ehemaligen Bahnlinie. 20.Februar 2013.
Peter Ackermann
Ôfunato-Linie, Stadt Ôfunato, Endstation Sakari am 20.Februar 2013: Die Geleise der zerstörten Ôfunato-Linie sind verschwunden, um einem Bus Platz zu machen. Rechts sind die Anlagen der privaten Sanriku-Bahn zu sehen, die von hier aus 37 km weiter nach Norden führt; diese gleich wie die Ôfunato-Küstenstrecke vom Tsunami vom 11.März 2011 völlig zerstörte Bahn konnte am 5.April 2014 ihren Betrieb wieder aufnehmen. Ganz rechts sind die Wagen einer Güterbahn ins Landesinnere zu erkennen.
Peter Ackermann
Ôfunato-Linie, Stadt Ôfunato: Das Triebwagenpaar KIHA 100-42 und KIHA 100-33 ist an der Endstation im Ortsteil Sakari eingetroffen. 9.Juli 2010.
Peter Ackermann
Ôfunato-Linie, Kreuzung am frühen Morgen mit einem Zug geführt von KIHA 100-43. Am winterlich eisigen 15.Februar 2013, in Rikuchû Matsukawa.
Peter Ackermann
Ôfunato-Linie, Kreuzung am frühen Morgen mit einem langen Zug aus 4 Triebwagen Serie 100, zuvorderst KIHA 100-45. Am nebligen Sommertag 9.Juli 2010, in Mataki.
Peter Ackermann
Ôfunato-Linie, Kreuzung am frühen Morgen mit einem Zug aus 3 Triebwagen Serie 100, zuvorderst KIHA 100-2. Am winterlich eisigen 15.Februar 2013, in Mataki.
Peter Ackermann
Eine Fahrt auf der Ôfunato-Linie bringt nach jeder Kurve überraschende Blicke in eine weitgehend unberührte Natur. Im Triebwagen KIHA 100-42 beim Abstieg an die Pazifikküste. Nach Mataki, 9.Juli 2010.
Peter Ackermann
Ôfunato-Linie, Kesennuma: Ein Bild aus besseren Zeiten, mit Zügen von der Bergstrecke und von der jetzt vollständig zerstörten Küstenstrecke her. Im Hintergrund links ein Zug der praktisch ebenfalls völlig zerstörten Kesennuma-Linie. Die Ôfunato-Linie wird mit kleinen Triebwagen Serie 100 betrieben, im Bild das Triebwagenpaar KIHA 100-46 und KIHA 100-2. 9.Juli 2010.
Peter Ackermann
Grundangaben zur Takaoka Manyô-Linie (1067mm-Spur, Gleichstrom 600 V): Diese Linie ist in der heutigen Form als Drittsektorbahn 2001 entstanden. Dabei wurden eine Strassenbahn- und eine Ueberlandlinie zusammengelegt, nämlich die Strassenbahn von der Stadt Takaoka bis an die Küste des Japanischen Meers hinaus (8 km) und die Reste der Küstenbahn durchs Hafengebiet nach Norden (4,9 km); ursprünglich führte diese Bahn bis in die Stadt Toyama. Die Bezeichnung "Manyô" verweist auf eine berühmte Gedichtsammlung aus dem Jahre 750, in dem sich ergreifende Gedichte des damaligen Verwalters der Region um Takaoka finden und die nun an den Stationen der Bahn angebracht sind. Bild: Der Anfangspunkt vor dem Bahnhof Takaoka mit dem modernen Wagen 1001, 25.Oktober 2013.
Peter Ackermann
Takaoka Manyô-Linie: Die Linie endet hier nach 13 km Fahrt in Koshinokata abrupt, da die in den 1960er Jahren gebauten neuen Hafenanlagen die Landverbindung Richtung Toyama gebrochen haben. Im Hintergrund ist die Anlegestelle der Fähre erkennbar. Im Bild der alte Wagen 7076, 25.Oktober 2013.
Peter Ackermann
Takaoka Manyô-Linie, alte Wagen Serie 7070: Blick ins Innere des Wagens 7076. Der Fahrpreis wird beim Aussteigen in den Kasten neben dem Wagenführer geworfen, oder es wird eine Sichtkarte vorgezeigt. 25.Oktober 2013.
Peter Ackermann
Takaoka Manyô-Linie, alte Wagen Serie 7070: Wagen 7076 am 25.Oktober 2013 an der Endstation Koshinokata. Rechts vom Wagen ist die Tafel mit einem rund 1230 Jahre alten Gedicht aus der Manyô-Sammlung zu sehen, mit welchem der damalige örtliche Verwalter eine Nachricht an seine Geliebte in der Hauptstadt schickt; es lautet etwa so: "Im stürmischen Ostwind hier, an der Küste wo ich einsam lebe, wälzt sich heran Welle um Welle: sich vielfach türmend, so wie meine Sehnsucht nach dir"
Peter Ackermann
Takaoka Manyô-Linie, alte Wagen Serie 7070: In der etwas altertümlichen Stadt Takaoka begegnet Wagen 7076 an der Haltestelle Kataharamachi, 25.Oktober 2013.
Peter Ackermann
Takaoka Manyô-Linie, alte Wagen Serie 7070: von diesen 1967 beschafften Wagen sind noch 5 Stück im Einsatz. Im Bild steht Wagen 7076 am Bahnhof von Takaoka, 28.Februar 2010. Er trägt noch den alten Werbeanstrich, in welchem der örtliche Götterschrein Takase Jinja für seine Dienstleistungen wirbt, nämlich Rituale des Lebenslaufs, Hochzeitsfeiern, das Arrangieren von Pärchenbeziehungen und das grosse Fest des Neujahrstags. Kein Zufall, dass der Wagen mit Herzchen geschmückt ist!
Peter Ackermann
Takaoka Manyô-Linie, alte Wagen Serie 7070: Wagen 7076 noch mit der alten Herzchen-Werbung für den Takase Schrein, der viele Herzenswünsche erfüllt. Einfahrt in die Innenstadt von Takaoka, 28.Februar 2010.
Peter Ackermann
Takaoka Manyô-Linie, alte Wagen Serie 7070: Fahrt im Wagen 7076 durchs Küstengebiet am Japanischen Meer. Nicht gerade zur Freude des Fotographen: Regen, Regen, Regen, und im Winter riesige Mengen von nassem, schwerem Schnee. 25.Oktober 2013.
Peter Ackermann
Takaoka Manyô-Linie, alte Wagen Serie 7070: Kreuzung mit dem Wagen 7071 in Shin Yoshihisa, 25.Oktober 2013. (aus dem Fahrgastraum eines Gegenkurses aufgenommen)
Peter Ackermann
Takaoka Manyô-Linie, alte Wagen Serie 7070: Durch die stark beschlagenen Scheiben gelang knapp ein Blick in den Betriebshof Yonejimaguchi. Dort stehen der "Katzenwagen" 7073 und der Schneepflugwagen 5010 (Baujahr 1950). 25.Oktober 2013.
Peter Ackermann
Takaoka Manyô-Linie, alte Wagen Serie 7070: Wagen 7076 wirbt für eine Privatuniversität in einer benachbarten Stadt; die Buchstaben CDP stehen für "Career Development Program". Koshinokata, 25.Oktober 2013.
Peter Ackermann
Takaoka Manyô-Linie, alte Wagen Serie 7070: Im strömenden Regen begegnet Wagen 7071 in Rokudôji, wo früher die Strassenbahnlinie endete und die Ueberlandlinie begann; heute ist der Betrieb durchgehend. 25.Oktober 2013.
Peter Ackermann
Takaoka Manyô-Linie, alte Wagen Serie 7070: Wagen 7076 am Bahnhof Takaoka, wo grosse Umbauarbeiten im Gang sind im Hinblick auf die neue Hokuriku-Shinkansen Linie, die in etwa 1 Jahr Takaoka erreichen wird. 25.Oktober 2013.
Peter Ackermann