bahnbilder.de
Please join our international site - www.rail-pictures.com ! Hallo Gast, Sie sind nicht eingeloggt. Einloggen | Account anmelden 
Wiki   Forum   Kontakt   Impressum
auf deutsch  auf englisch  auf holländisch  auf polnisch  ?

Die Dampflokomotive 42 2768, gebaut 1944 in der Wiener Lokomotivfabrik Floridsdorf stand Anfang Juni 2019 im Bayerischen Eisenbahnmuseum Nördlingen.

(ID 1170428)



Die Dampflokomotive 42 2768, gebaut 1944 in der Wiener Lokomotivfabrik Floridsdorf stand Anfang Juni 2019 im Bayerischen Eisenbahnmuseum Nördlingen.

Die Dampflokomotive 42 2768, gebaut 1944 in der Wiener Lokomotivfabrik Floridsdorf stand Anfang Juni 2019 im Bayerischen Eisenbahnmuseum Nördlingen.

Christian Bremer cbpics.de 28.09.2019, 118 Aufrufe, 0 Kommentare

EXIF: NIKON CORPORATION NIKON D7100, Datum 2019:06:02 10:58:33, Belichtungsdauer: 10/10000, Blende: 80/10, ISO800, Brennweite: 115/10

0 Kommentare, Alle Kommentare
Schreib einen Kommentar!
Die Dampflokomotive 42 2768, gebaut 1944 in der Wiener Lokomotivfabrik Floridsdorf stand Anfang Juni 2019 im Bayerischen Eisenbahnmuseum Nördlingen.
Die Dampflokomotive 42 2768, gebaut 1944 in der Wiener Lokomotivfabrik Floridsdorf stand Anfang Juni 2019 im Bayerischen Eisenbahnmuseum Nördlingen.
Christian Bremer

5519 der CFL Luxembourg am 07.09.2013, ausgestellt anläßlich der XIX. Dampfloktage auf dem Gelände des Dampflokwerkes Meiningen, leider in farblich etwas lädiertem Zustand und mit demontierter Schieberkastenisolierung. Bei dieser Maschine handelt es sich eigentlich um eine DR BR 42, welche 1948 unter der Fabriknummer 17615 in Wien-Floridsdorf gebaut wurde. Die vorgesehene Reichsbahn-Nummer war 42 2718 unter welcher die Lok aber nie zum Einsatz kam. Die Auslieferung der Maschine an die CFL erfolgte am 26.01. 1949. Hier wurde sie dem Bw Bettembourg zugeteilt, wo sie bis zu dessen Auflösung 1961 verblieb und vor allem schwere Erz- und Kohlezüge, auch im grenzüberschreitendem Verkehr, beförderte. Danach kam sie zum Bw Luxembourg. Nach ihrer Ausmusterung und langem Stillstand, unter anderem als Ausstellungsstück, wurde 1987 durch einen Beschluß des Bettenburger Gemeinderats ihre Restaurierung eingeleitet. Hierzu wurde die Lok in zerlegtem Zustand in die Petinger CFL-Werkstätten überführt, wo sie von 1987-1991 in über 7000 Arbeitsstunden, vorwiegend von Vereinsmitgliedern, weitestgehend instandgesetzt wurde. 1991 erfolgte dann die Überführung zu Endmontage, Einstellungsarbeiten und Testfahrten ins Dampflokwerk Meiningen. Hier wurde die Lok in der Nacht vom 15.zum 16.08.1991 erstmalig wieder angeheizt. Die danach durchgeführten Probefahrten rund um Meiningen verliefen zufriedenstellend. Nach weiteren Einstellungsarbeiten, wurde sie im Dezember 1991 nach Luxembourg zurückgebracht. Hier fand die offizielle Eröffnungsfahrt am 16.05.1992 statt.
Nachdem im weiteren Verlauf Schäden am genieteten Kessel auftraten, deren Behebung finanziell nicht mehr vertretbar gewesen wäre, entschied man sich, die Maschine in Meiningen mit einem neuen geschweißten Kessel ausrüsten zu lassen, was in den Jahren 2001/2002 umgesetzt wurde und auch für das Dampflokwerk einen der größten Kesselneubauten darstellte, welcher dort jemals realisiert wurde. Desweiteren erhielt die Lok bei dieser Gelegenheit noch Zugfunk und Indusi System PZB 90, was auch den weitestgehend uneingeschränkten Einsatz auf deutschen Strecken ermöglichte. Seither wird 5519 für viele Sonderzugfahrten, auch außerhalb Luxemburgs, eingesetzt.
5519 der CFL Luxembourg am 07.09.2013, ausgestellt anläßlich der XIX. Dampfloktage auf dem Gelände des Dampflokwerkes Meiningen, leider in farblich etwas lädiertem Zustand und mit demontierter Schieberkastenisolierung. Bei dieser Maschine handelt es sich eigentlich um eine DR BR 42, welche 1948 unter der Fabriknummer 17615 in Wien-Floridsdorf gebaut wurde. Die vorgesehene Reichsbahn-Nummer war 42 2718 unter welcher die Lok aber nie zum Einsatz kam. Die Auslieferung der Maschine an die CFL erfolgte am 26.01. 1949. Hier wurde sie dem Bw Bettembourg zugeteilt, wo sie bis zu dessen Auflösung 1961 verblieb und vor allem schwere Erz- und Kohlezüge, auch im grenzüberschreitendem Verkehr, beförderte. Danach kam sie zum Bw Luxembourg. Nach ihrer Ausmusterung und langem Stillstand, unter anderem als Ausstellungsstück, wurde 1987 durch einen Beschluß des Bettenburger Gemeinderats ihre Restaurierung eingeleitet. Hierzu wurde die Lok in zerlegtem Zustand in die Petinger CFL-Werkstätten überführt, wo sie von 1987-1991 in über 7000 Arbeitsstunden, vorwiegend von Vereinsmitgliedern, weitestgehend instandgesetzt wurde. 1991 erfolgte dann die Überführung zu Endmontage, Einstellungsarbeiten und Testfahrten ins Dampflokwerk Meiningen. Hier wurde die Lok in der Nacht vom 15.zum 16.08.1991 erstmalig wieder angeheizt. Die danach durchgeführten Probefahrten rund um Meiningen verliefen zufriedenstellend. Nach weiteren Einstellungsarbeiten, wurde sie im Dezember 1991 nach Luxembourg zurückgebracht. Hier fand die offizielle Eröffnungsfahrt am 16.05.1992 statt. Nachdem im weiteren Verlauf Schäden am genieteten Kessel auftraten, deren Behebung finanziell nicht mehr vertretbar gewesen wäre, entschied man sich, die Maschine in Meiningen mit einem neuen geschweißten Kessel ausrüsten zu lassen, was in den Jahren 2001/2002 umgesetzt wurde und auch für das Dampflokwerk einen der größten Kesselneubauten darstellte, welcher dort jemals realisiert wurde. Desweiteren erhielt die Lok bei dieser Gelegenheit noch Zugfunk und Indusi System PZB 90, was auch den weitestgehend uneingeschränkten Einsatz auf deutschen Strecken ermöglichte. Seither wird 5519 für viele Sonderzugfahrten, auch außerhalb Luxemburgs, eingesetzt.
Michael Edelmann

CFL 5519 am 8.12.12 in Saarbrücken.
CFL 5519 am 8.12.12 in Saarbrücken.
Florian B





Weitere Bilder-Themen:



Statistik
 
Diese Webseite verwendet Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Sie können zwischen personalisierter und nicht-personalisierter Werbung wählen.
Mit der Nutzung dieser Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.