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. Bahnhof von anno dazumal - Der Bahnhof Fond de Gras (ehemaliger Bahnhof Lamadelaine), das Zentrum des Industrie- und Eisenbahnparks, ist gleichzeitig auch der betriebliche Mittelpunkt der Museumsbahn  Train 1900 .

Der Kopfbahnhof Fond de Gras bestand aus 8 Zuggleisen der PH (Prinz Heinrich Eisenbahngesellschaft) und 6 privaten Zuggleisen. Eine Lokomotive fuhr die Wagen zu den Erzverladestellen, zwei weitere fuhren die Züge nach Pétange.

Nach aufwendiger Renovierung, ist der Bahnhof Fond de Gras heute Ziel- und Abfahrtsbahnhof der touristischen Züge der Museumsbahn  Train 1900  von und zum Bahnhof Pétange und nach Rodange. Im Bahnhof Fond de Gras befindet sich auch ein typisches  Buffet de la Gare , eine Bahnhofsgaststätte, die an Sonn- und Feiertagen in den Monaten Mai bis September nachmittags geöffnet ist.

Am 02.06.2013 wartet die Dampflok N°8 (ADI 8) mit ihren Museumswagen vor dem Bahnhof Fond de Gras auf die Abfahrt nach Bois de Rodange. (Jeanny)

. Bahnhof von anno dazumal - Der Bahnhof Fond de Gras (ehemaliger Bahnhof Lamadelaine), das Zentrum des Industrie- und Eisenbahnparks, ist gleichzeitig auch der betriebliche Mittelpunkt der Museumsbahn "Train 1900".

Der Kopfbahnhof Fond de Gras bestand aus 8 Zuggleisen der PH (Prinz Heinrich Eisenbahngesellschaft) und 6 privaten Zuggleisen. Eine Lokomotive fuhr die Wagen zu den Erzverladestellen, zwei weitere fuhren die Züge nach Pétange.

Nach aufwendiger Renovierung, ist der Bahnhof Fond de Gras heute Ziel- und Abfahrtsbahnhof der touristischen Züge der Museumsbahn "Train 1900" von und zum Bahnhof Pétange und nach Rodange. Im Bahnhof Fond de Gras befindet sich auch ein typisches "Buffet de la Gare", eine Bahnhofsgaststätte, die an Sonn- und Feiertagen in den Monaten Mai bis September nachmittags geöffnet ist.

Am 02.06.2013 wartet die Dampflok N°8 (ADI 8) mit ihren Museumswagen vor dem Bahnhof Fond de Gras auf die Abfahrt nach Bois de Rodange. (Jeanny)

De Rond Hans und Jeanny http://wwwfotococktail-revival.startbilder.de 09.08.2013, 1388 Aufrufe, 9 Kommentare

9 Kommentare, Alle Kommentare
Armin Schwarz 10.08.2013 17:40

Hallo Jeanny,
die S/W-Version des Bahnhofes von Anno Dazumal, weiß uns sehr gut zu gefallen.
Ein wunderschönes Bild.
Aber stimmt das Datum? War es nicht am 16.06.13, denn aus gut unterrichteten Kreisen wissen wir das dort nur sonntags auf ist.
Liebe Grüße nach Erpeldange
Margaretha und Armin

De Rond Hans und Jeanny 10.08.2013 17:56

Vielen Dank Margaretha und Armin.
@ Armin: Wenn Du Dir die Wagen genau anschaust, siehst Du, dass das Bild nicht am 16. Juni entstanden ist. Als wir mit Euch bei der Museumsbahn waren, bestand die Zuggarnitur aus den belgischen GCI Wagen, während hier die PH (Prinz Heinrich) Wagen zu sehen sind.
Es freut mich sehr, dass das Bild Euch so gefällt und schöne Erinnerungen an unseren Ausflug nach Fond de Gras weckt.
Liebe Grüße nach Herdorf
Jeanny (und Hans)

Date Jan de Vries 11.08.2013 13:38

Wunderschönes und stimmungsvolles Dampfzugbild in s/w, Jeanny!
Grüße,
Date Jan

Stefan Wohlfahrt 11.08.2013 13:49

Hallo Jeanny, ein wunderschönes S/W Bild, welches die Nebenbahnambieinte aufleben lässt.
Zudem entdeckt man zahlreiche Details, welche heute auf "zeitgemässen" Station nicht mehr zu sehen sind.
Gruss Stefan

De Rond Hans und Jeanny 11.08.2013 16:12

Merci Michael, Date Jan und Stefan,
die Museumsbahn eignet sich immer gut für solche Aufnahmen, da nicht allzuviele "moderne" Accessoires die Illusion von anno dazumal zerstören.
Mich hat es sehr gefreut, dass sowohl das Bild, als auch die s/w Bearbeitung Gefallen finden.
Beste Grüße
Jeanny
P.S. @Stefan: Ich hatte noch dieses Bild (auch in s/w) mit den beiden Museumsbahnfans Armin und Hans hochgeladen:
http://hellertal.startbilder.de/name/einzelbild/number/275036/kategorie/Luxemburg~Museumsbahnen~Train+1900.html
Leider steht es jetzt schon fast zwei Tage im Status "Kann mich nicht entscheiden".

Heinz Lahs 19.08.2013 20:44

Hallo Jeanny,
der erste Satz beschreibt es wunderbar.
Gefällt mir sehr gut und durch die ausführliche Beschreibung wird die Aufnahme noch interessanter.
Liebe Grüße nach Erpeldange, Heinz.

Stefan Wohlfahrt 19.08.2013 21:00

Hallo Jeanny, vielleicht verdeckt das "Beiwerk" das Motiv oder die "Bahnfans" sind in S/W zu farblos.
wie auch immer kommt Zeit kommt Bild...
Gruss Stefan

Heinz Stoll 28.08.2013 20:11

Oh, was sehe ich denn da?
Jeanny, das Bild ist einfach fantastisch!
Liebe Grüsse, Heinz

De Rond Hans und Jeanny 06.09.2013 18:16

Vielen lieben Dank für die zahlreichen Kommentare.
Mich freut es riesig, dass der Bahnhof von anno dazumal und seine Geschichte soviel Beachtung finden.
Liebe Grüße aus Luxemburg
Jeanny

Der dreiachsiger Abteilwagen der zweiten Klasse AMTF 96544, ex SNCB/NMBS C 96544 der belgischen Staatseisenbahnen, der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900), eingereiht im Zugverband am 16 Juni 2013 im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, hier in  

Der belgische Personenwagen vom Type GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang) wurde 1904 von Usines Magheno in Mechelen gebaut und an die belgischen Staatseisenbahnen geliefert. Die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Im Jahre 1973 wurde er von der AMTF Train 1900 käuflich erworben. Dieser Wagen, sowie der ex SNCB B94539 der AMTF, wurde ebenfalls bei der SNCB als ein „3te Klasse“ Wagen ausgeliefert. Aus praktischen Gründen seitens AMTF Train 1900 wurde der Waggon auf eine 2te Klasse umgezeichnet. Die Inneneinrichtung blieb dabei unverändert. Außergewöhnlich bei diesem Personenwagen ist das fehlende WC und er verfügt über keine Handbremse. 

Dieser Reisezugwagen ist mit einem seitlichen Gang versehen um in die unterschiedlichen Abteile zu gelangen und endet an den Stirnseiten mit einer Tür. An den beiden Stirnseiten befinden sich Übergangsbrücken. Die Übergänge waren aber nur für das Zugpersonal bestimmt. Diese Wagen bekamen die Bezeichnung GCI, wobei das I für  Intercirkulation  stand, also die Verbindung der Wagen und die Korridore, sodass das Personal sozusagen zirkulieren konnte. Der Wagen hat zwar auch noch die durchgehenden Trittbretter und die waagerechten Geländer, diese wurden aber nicht mehr verwendet, da es viele Unfälle geben hatte.

Zwischen 1889 und 1921 wurden von acht verschiedenen belgischen Wagenbaufirmen insgesamt 2876 GC bzw. CGI Wagen für die belgische Staatsbahn gebaut. Die meisten GC-Wagen (ohne Seitengang) wurden noch vor dem zweiten Weltkrieg außer Dienst gestellt, die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Diese Wagen bestimmten somit für viele Jahrzehnte das Bild des Personenverkehres bei der Bahn in Belgien.

TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1904 
Hersteller: Usines Magheno in Mechelen
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achen: 3
Länge über Puffer: 15.300 mm
Achsstand: 2 x 4.550 mm
Laufraddurchmesser: 1.010 mm (neu)
Breite: 3.100 mm
Höhe über SOK: 3.492 mm
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Dienstgewicht: 21 t
Sitzplätze: 64 (Holzbänke)
Der dreiachsiger Abteilwagen der zweiten Klasse AMTF 96544, ex SNCB/NMBS C 96544 der belgischen Staatseisenbahnen, der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900), eingereiht im Zugverband am 16 Juni 2013 im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, hier in Der belgische Personenwagen vom Type GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang) wurde 1904 von Usines Magheno in Mechelen gebaut und an die belgischen Staatseisenbahnen geliefert. Die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Im Jahre 1973 wurde er von der AMTF Train 1900 käuflich erworben. Dieser Wagen, sowie der ex SNCB B94539 der AMTF, wurde ebenfalls bei der SNCB als ein „3te Klasse“ Wagen ausgeliefert. Aus praktischen Gründen seitens AMTF Train 1900 wurde der Waggon auf eine 2te Klasse umgezeichnet. Die Inneneinrichtung blieb dabei unverändert. Außergewöhnlich bei diesem Personenwagen ist das fehlende WC und er verfügt über keine Handbremse. Dieser Reisezugwagen ist mit einem seitlichen Gang versehen um in die unterschiedlichen Abteile zu gelangen und endet an den Stirnseiten mit einer Tür. An den beiden Stirnseiten befinden sich Übergangsbrücken. Die Übergänge waren aber nur für das Zugpersonal bestimmt. Diese Wagen bekamen die Bezeichnung GCI, wobei das I für "Intercirkulation" stand, also die Verbindung der Wagen und die Korridore, sodass das Personal sozusagen zirkulieren konnte. Der Wagen hat zwar auch noch die durchgehenden Trittbretter und die waagerechten Geländer, diese wurden aber nicht mehr verwendet, da es viele Unfälle geben hatte. Zwischen 1889 und 1921 wurden von acht verschiedenen belgischen Wagenbaufirmen insgesamt 2876 GC bzw. CGI Wagen für die belgische Staatsbahn gebaut. Die meisten GC-Wagen (ohne Seitengang) wurden noch vor dem zweiten Weltkrieg außer Dienst gestellt, die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Diese Wagen bestimmten somit für viele Jahrzehnte das Bild des Personenverkehres bei der Bahn in Belgien. TECHNISCHE DATEN: Baujahr: 1904 Hersteller: Usines Magheno in Mechelen Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Anzahl der Achen: 3 Länge über Puffer: 15.300 mm Achsstand: 2 x 4.550 mm Laufraddurchmesser: 1.010 mm (neu) Breite: 3.100 mm Höhe über SOK: 3.492 mm Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h Dienstgewicht: 21 t Sitzplätze: 64 (Holzbänke)
Armin Schwarz

Leider schon in einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich am 16 Juni 2013 die AMTF No 30, ex ARBED 130, ex ARBED 30, AES DH2, eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive vom Typ Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras.

Die zweiachsige hydraulische Diesellokomotive wurde 1965 von der Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13870 gebaut und im Februar 1966 an die Eisenhütte Arbed Esch-Schifflange AES als DH 2 geliefert. Hier lief sie oft mit ihrer Schwester, Kabine an Kabine, gekuppelt. Bei der Fusion der Lokbetriebe der ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange SA, heute ArcelorMittal) erhielt sie erst die Bezeichnung ARBED 30, später ARBED 130. Einzeln lief sie dann auch in Belval bis sie überzählig wurden. Nach langen Verhandlungen konnte die AMTF Ende der 1990er Jahre einen ihrer Finanzen entsprechenden Kaufpreis erreichen, und die Lok ging an die AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras, wo sie die Nr. 30 bekam. Man musste aber einen Motordefekt feststellen. Zusätzliche Kosten waren für die Austauschteile bei MTU (Mercedes) zu erwarten, doch Mechaniker vom TICE (Transport intercommunal de personnes dans le canton d'Esch-sur-Alzette) haben unentgeltlich gute Arbeit geleistet. Nachdem die meisten Beulen aus der Karosserie ausgebessert waren wurden sie blau gestrichen. Die Leistung der Lok genügte aber nicht um einen 3 Wagen Zug die Steigung von Pétange (Petingen) hochzuziehen.

Die Loks:
In den Nachkriegsprogrammen bot Jung ein zweiachsiges Muster für Industriebahnen mit unterschiedlichen Motorleistungen an. Die Fahrzeuge wiesen ein endständiges Führerhaus und einen halbhohen, schmalen Motorvorbau auf. Die äußere Erscheinung des Musters blieb auch bei Umstellung von Ketten- auf Gelenkwellenantrieb weitgehend unverändert. Die größten Stückzahlen erreichten die Typen RK 15 B und RK 20 B (je 20 Stück) sowie RC 24 B (26 Stück).

Zur 4. Generation gehörte die Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive für den Rangier- und Verschubbetrieb, von denen 26 Stück zwischen 1963-1976 von der Lokomotivfabrik Jung gebaut wurden. 

Technik:
Die Lokomotiven besitzen einen einfachen Vorbau für die Maschinenanlage und einen dahintergelegenen Führerstand. Der Maschinenraum war zur Verbesserung der Streckensicht im vorderen Teil abgewinkelt. Der Vorbau hatte Türen zur Wartung der Maschinenanlage. Im Führerhaus befindet sich der Führertisch in der Mitte der Vorderwand. Bedienelemente für Fahren und Bremsen sind auf beiden Führerhausseiten vorhanden. Die Lok besitzt einen Blechrahmen aus Blechwangen mit einer Stärke von 15 mm sowie einer Pufferbohle. Der gesamte Rahmen ist in Schweißbauweise hergestellt. Das Laufwerk besteht aus zwei mit Blattfedern abgefederten Achsen mit Gleitlagern. Die Federn stützen sich oberhalb der Achslager ab. Der Achsstand beträgt 2.500 mm.

Die Maschinenanlage bestand aus einem wassergekühlten aufgeladenen 6-Zylinder-Viertakt-Reihendieselmotor vom Typ Daimler-Benz MB 846 A mit einer Leistung von 184 kW (250 PS). Über das nachgeschaltete Getriebe (Strömungswendegetriebe) vom Typ Voith RS 18 Z erfolgt die Kraftübertragung hydraulisch über zwei Gelenkwellen auf die beiden Achsgetriebe. 

TECHNISCHE DATEN:
Gebaute Anzahl: 26
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsordnung: B (2 Achsen)
Länge über Puffer: 6.840 mm
Höhe: 3.600 mm
Breite: 2.970 mm
Radstand: 2.500 mm
Dienstgewicht: 30t
Max. Achslast: 15,0 t
Dieselmotor Typ: 6 Zyl. Daimler-Benz MB 846A, 
Motorleistung: 184 kW (250 PS) bei 1.500 U/min
Getriebe: Voith RS 18 Z
Kraftübertragung: dieselhydraulisch über Gelenkwellen auf die Achsen
Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h
Kleinster befahrbarer Radius: 35 m
Leider schon in einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich am 16 Juni 2013 die AMTF No 30, ex ARBED 130, ex ARBED 30, AES DH2, eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive vom Typ Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras. Die zweiachsige hydraulische Diesellokomotive wurde 1965 von der Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13870 gebaut und im Februar 1966 an die Eisenhütte Arbed Esch-Schifflange AES als DH 2 geliefert. Hier lief sie oft mit ihrer Schwester, Kabine an Kabine, gekuppelt. Bei der Fusion der Lokbetriebe der ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange SA, heute ArcelorMittal) erhielt sie erst die Bezeichnung ARBED 30, später ARBED 130. Einzeln lief sie dann auch in Belval bis sie überzählig wurden. Nach langen Verhandlungen konnte die AMTF Ende der 1990er Jahre einen ihrer Finanzen entsprechenden Kaufpreis erreichen, und die Lok ging an die AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras, wo sie die Nr. 30 bekam. Man musste aber einen Motordefekt feststellen. Zusätzliche Kosten waren für die Austauschteile bei MTU (Mercedes) zu erwarten, doch Mechaniker vom TICE (Transport intercommunal de personnes dans le canton d'Esch-sur-Alzette) haben unentgeltlich gute Arbeit geleistet. Nachdem die meisten Beulen aus der Karosserie ausgebessert waren wurden sie blau gestrichen. Die Leistung der Lok genügte aber nicht um einen 3 Wagen Zug die Steigung von Pétange (Petingen) hochzuziehen. Die Loks: In den Nachkriegsprogrammen bot Jung ein zweiachsiges Muster für Industriebahnen mit unterschiedlichen Motorleistungen an. Die Fahrzeuge wiesen ein endständiges Führerhaus und einen halbhohen, schmalen Motorvorbau auf. Die äußere Erscheinung des Musters blieb auch bei Umstellung von Ketten- auf Gelenkwellenantrieb weitgehend unverändert. Die größten Stückzahlen erreichten die Typen RK 15 B und RK 20 B (je 20 Stück) sowie RC 24 B (26 Stück). Zur 4. Generation gehörte die Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive für den Rangier- und Verschubbetrieb, von denen 26 Stück zwischen 1963-1976 von der Lokomotivfabrik Jung gebaut wurden. Technik: Die Lokomotiven besitzen einen einfachen Vorbau für die Maschinenanlage und einen dahintergelegenen Führerstand. Der Maschinenraum war zur Verbesserung der Streckensicht im vorderen Teil abgewinkelt. Der Vorbau hatte Türen zur Wartung der Maschinenanlage. Im Führerhaus befindet sich der Führertisch in der Mitte der Vorderwand. Bedienelemente für Fahren und Bremsen sind auf beiden Führerhausseiten vorhanden. Die Lok besitzt einen Blechrahmen aus Blechwangen mit einer Stärke von 15 mm sowie einer Pufferbohle. Der gesamte Rahmen ist in Schweißbauweise hergestellt. Das Laufwerk besteht aus zwei mit Blattfedern abgefederten Achsen mit Gleitlagern. Die Federn stützen sich oberhalb der Achslager ab. Der Achsstand beträgt 2.500 mm. Die Maschinenanlage bestand aus einem wassergekühlten aufgeladenen 6-Zylinder-Viertakt-Reihendieselmotor vom Typ Daimler-Benz MB 846 A mit einer Leistung von 184 kW (250 PS). Über das nachgeschaltete Getriebe (Strömungswendegetriebe) vom Typ Voith RS 18 Z erfolgt die Kraftübertragung hydraulisch über zwei Gelenkwellen auf die beiden Achsgetriebe. TECHNISCHE DATEN: Gebaute Anzahl: 26 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsordnung: B (2 Achsen) Länge über Puffer: 6.840 mm Höhe: 3.600 mm Breite: 2.970 mm Radstand: 2.500 mm Dienstgewicht: 30t Max. Achslast: 15,0 t Dieselmotor Typ: 6 Zyl. Daimler-Benz MB 846A, Motorleistung: 184 kW (250 PS) bei 1.500 U/min Getriebe: Voith RS 18 Z Kraftübertragung: dieselhydraulisch über Gelenkwellen auf die Achsen Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h Kleinster befahrbarer Radius: 35 m
Armin Schwarz

Luxemburg / Museumsbahnen / Train 1900 ·AMTF·, Luxemburg / Dieselloks / ~ Sonstige, Luxemburg / Unternehmen / ARBED-BELVAL Eisenhütte, Loks von Jung, Jungenthal bei Kirchen a.d. Sieg

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