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Nur im Hochsommer lässt sich die einzige Leistung einer 146 mit Doppelstockwagen auf der KBS 700 fotografieren, denn der Zug befährt die Strecke an Werktagen bereits kurz nach 6 Uhr.

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Nur im Hochsommer lässt sich die einzige Leistung einer 146 mit Doppelstockwagen auf der KBS 700 fotografieren, denn der Zug befährt die Strecke an Werktagen bereits kurz nach 6 Uhr. Am herrlichen 04. Juni 2010 eilt die Stuttgarter 146 214 mit dem RE 19501 von Ludwigshafen (Rhein) nach Stuttgart zwischen Neulußheim und Waghäusel mit wenigen Minuten Verspätung durch die noch teilweise durch Bodennebel bedeckte Rheinebene.

Nur im Hochsommer lässt sich die einzige Leistung einer 146 mit Doppelstockwagen auf der KBS 700 fotografieren, denn der Zug befährt die Strecke an Werktagen bereits kurz nach 6 Uhr. Am herrlichen 04. Juni 2010 eilt die Stuttgarter 146 214 mit dem RE 19501 von Ludwigshafen (Rhein) nach Stuttgart zwischen Neulußheim und Waghäusel mit wenigen Minuten Verspätung durch die noch teilweise durch Bodennebel bedeckte Rheinebene.

J. N. 07.09.2010, 906 Aufrufe, 8 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 400D DIGITAL, Datum 2010:06:04 06:12:35, Belichtungsdauer: 0.002 s (1/500) (1/500), Blende: f/8.0, ISO200, Brennweite: 105.00 (105/1)

8 Kommentare, Alle Kommentare
Gisela, Matthias und Jonas Frey 7.9.2010 16:39

Hallo Jens, eine sehr schöne Aufnahme aufgrund der Lichtverhältnisse!

lg Matthias

Kevin Schmidt 7.9.2010 22:12

Hallo Jens,
offen gestanden: eine Aufnahme bei derartigen Lichtverhältnissen hätte ich von dir jetzt nicht erwartet. Deine Kamera scheint zwar damit keine Probleme zu haben, aber die Zugfront liegt schon sehr im Schatten. Bei anderen Bildern kritisierst du die Schattenseite immer. Wundert mich nur etwas...

MfG Kevin

Stefan Wohlfahrt 7.9.2010 22:38

Hallo Jens, ein interessanter und gelungener Versuch: ich spüre die frische Kühle der noch morgentaufeucht Luft wenn ich dein Bild nicht nur betrachte, sondern erlebe.
Gruss Stefan

J. N. 8.9.2010 12:08

Hallo!

Vielen Dank für die Kommentare zur Aufnahme!

@ Kevin:

Dass solch eine Aufnahme bei mir nicht üblich ist, hast Du ja richtig erkannt.

Mir ging es hier darum, das Streiflicht bei noch tief stehender Sonne in Verbindung mit dem noch vorhandenen Bodennebel aufzunehmen - dass die Front da keine Sonne abbekommt und bei einer Aufnahmeuhrzeit von 6:10 Uhr entsprechend dunkel ist, ist klar.

Richtig, ich kritisiere sehr häufig die Schattenseite, aber ich kann mich zumindest nicht erinnern (klar, ich kann mich täuschen), dass ich bei einer Streiflichtaufnahme jemals einen Frontschatten kritisiert habe.
Wäre hier die Seite im Schatten, hätte ich das Bild gar nicht erst aufgenommen bzw. wäre gar nicht erst zu diesem Standpunkt gefahren.

Ein so starker Frontschatten stört mich, wenn die Sonne schon höher steht und dieser "Glint" auf der Seite nicht mehr entsteht.

Übrigens, da Du ja geschrieben hast, dass Du so eine Aufnahme von mir nicht erwartet hättest: Sie entstand zumindest nur als Nebenprodukt, denn eigentlich wollte ich die damals wegen Bauarbeiten planmäßige 111 mit n-Wagen (fahren hier normal zu anderen Zeiten) aus der Gegenrichtung aufnehmen (ohne Front- und Seitenschatten ;-)), aber die kam dann als 425...

Lange Rede, kurzer Sinn:

Danke für deinen Kommentar, ich hoffe, dass ich Dir mit meiner Antwort zumindest die Gründe, die mich zu dieser Aufnahme bewegt haben, darlegen konnte.

Viele Grüße,
Jens

Daniel Wottringer 8.9.2010 12:42

Eben. Einfacher Frontschatten oder sehr gut umgesetztes Streiflicht machen einen sehr großen Unterschied, Kevin!

Seher schön, Jens!

Viele Grüße,
Daniel

Gisela, Matthias und Jonas Frey 8.9.2010 15:29

Gute Fotos mit Licht- und Schatten finde ich oftmals ansprechender als wenn als langweilig gleichmässig ausgeleuchtet wird.

Ein Beispiel dafür wäre das Siegerbild dieses Fotowettbewerbs mit dem WinnerZug Piacenza. Gerade durch den Wechsel von Licht- und Schatten kommt die Reihung der Güterwagen schön zu Geltung. Es muss also auch nicht unbedingt Streiflicht sein.

Auch ein ICE kann von der Schattenseite her schön wirken, wenn die Rundungen an der Front oder an der Oberseite allmählich ins Helle übergehen.

Ich denke Fotografie lebt auch von Licht und Schatten. Nur ist bei solchen Lichtrichtungen es oft anspruchsvoller gut zu fotografieren.

lg Matthias

Stefan Wohlfahrt 8.9.2010 15:51

Ich denke, es kommt auch darauf an, was der Fotograf zeigen will: Hier ist es ganz sicher nicht ein Portrait der 146 sondern die einziste (fotografierebare) Leistung derselben auf der KBS 700 - und dabei ist das Licht und Schattenspiel zu einem wahren Hingucker geworden.
Gruss Stefan

Kevin Schmidt 8.9.2010 19:37

Nur zum besseren Verständnis: Ich persönlich hab nichts gegen dieses Bild - ich bin ja bei vielen Bahnbildern sehr tolerant. ;-) Mir gefallen auch Bilder, die von sonst üblichen Regeln der Fotografie abweichen, mitunter sehr gut - manchmal sogar gerade deshalb. Ich bin da ganz ähnlicher Meinung wie Matthias. Mich hat nur interessiert, worin Jens selbst den Unterschied dieses Bildes zu anderen Schattenbildern sieht - und das hat er mir beantwortet. Ich selbst würde das Bild nicht kritisieren - hab ich ja auch nicht gemacht. ;-)
Eine Anmerkung hab ich aber trotzdem noch: Ich stelle fest, dass bei vielen Bildern gern mal versucht wird, sie sich positiv zurecht zu interpretieren, während andere Bilder oftmals von vornherein als schlecht abgetan werden, obwohl sie auch einen solchen Interpretationsansatz verdient hätten - allein aus Gründen der Gerechtigkeit und Gleichbehandlung. Ich will damit nicht sagen, dass dieses Bild ruhig mal als misslungen betrachtet werden sollte, sondern vielmehr, dass andere Bilder, die rein vom Prinzip her laut jeweiligem Fotografen etwas Ähnliches rüberbringen sollen, auch mal etwas positiver betrachtet werden könnten. Es gelingt nicht jedem gleich gut - aber schon der gute Wille zählt! ;-) Und wenn andere ein in unseren Augen misslungenes Bild nach dessen Ablehnung zur Diskussion stellen, sollte man diesen guten Willen öfters mal berücksichtigen und das Bild nicht von vornherin als schlecht abtun. Ich möchte betonen, dass ich mich jetzt nicht auf einen konkreten Fall beziehe - aber gelegentlich kann man doch gegenüber weniger erfahrenen Usern etwas unangemessene Kritik beobachten. Die sehen nämlich zwischen ihren eigenen Bildern und solchen wie diesem hier nicht unbedingt einen relevanten Unterschied. Und dem Erreichen des Zieles, diesen Usern dafür aber die Augen zu öffnen, sind die manchmal ziemlich hart formulierten Kommentare weniger dienlich. ;-)

MfG Kevin

RE 2 mit Zuglok 146112 fährt hier am 29.08.2026 um 9.56 Uhr auf dem Weg nach Osnabrück in Lengerich ein. Links ist ein geparkter Schlafwagenzug zu sehen.
RE 2 mit Zuglok 146112 fährt hier am 29.08.2026 um 9.56 Uhr auf dem Weg nach Osnabrück in Lengerich ein. Links ist ein geparkter Schlafwagenzug zu sehen.
Gerd Hahn

Lange Zeit prägte die Baureihe 218 (wie auch anderswo) das Bild im Bahnhof Friedrichshafen: Im Frühjahr 1999 stehen oben 218 164-2 und 218 400-0 einträchtig nebeneinander. Inzwischen wurden sie durch elektrische Lokomotiven ersetzt, wie auf der unteren Aufnahme vom 16.08.2026 mit der 146 207-6 zu sehen ist.
Lange Zeit prägte die Baureihe 218 (wie auch anderswo) das Bild im Bahnhof Friedrichshafen: Im Frühjahr 1999 stehen oben 218 164-2 und 218 400-0 einträchtig nebeneinander. Inzwischen wurden sie durch elektrische Lokomotiven ersetzt, wie auf der unteren Aufnahme vom 16.08.2026 mit der 146 207-6 zu sehen ist.
Horst Lüdicke

RE 2 mit Zuglok 146118-5 hält hier am 22.08.2026 um 08.12 Uhr auf Gleis 2 im Bahnhof Hasbergen. Der Zug verkehrt wegen Baumaßnahmen nur zwischen Haltern am See und Osnabrück HBF. Hier ist er auf dem Weg zum Endbahnhof Osnabrück.
RE 2 mit Zuglok 146118-5 hält hier am 22.08.2026 um 08.12 Uhr auf Gleis 2 im Bahnhof Hasbergen. Der Zug verkehrt wegen Baumaßnahmen nur zwischen Haltern am See und Osnabrück HBF. Hier ist er auf dem Weg zum Endbahnhof Osnabrück.
Gerd Hahn

Am 07.08.2026 zog 146 259-7 ihren RE30 von Kassel nach Frankfurt (M) Hbf durch den Bahnhof Baunatal-Guntershausen.
Am 07.08.2026 zog 146 259-7 ihren RE30 von Kassel nach Frankfurt (M) Hbf durch den Bahnhof Baunatal-Guntershausen.
Quentin Goerler