bahnbilder.de Linie bahnbilder.de
Hallo Gast, Sie sind nicht eingeloggt. Einloggen | Account anmelden 
Forum   Kontakt   Impressum
 
 
 
 
 
 
 

Der Reiz des Rohen - 1971 wurde der erste Streckenabschnitt der Münchner U-Bahn von Kiefergarten über Marienplatz zum Goetheplatz eröffnet.

(ID 1319858)


Der Reiz des Rohen - 

1971 wurde der erste Streckenabschnitt der Münchner U-Bahn von Kiefergarten über Marienplatz zum Goetheplatz eröffnet. Gestalterisch sind die Stationen in die Jahre gekommen und so sollen sie nach und nach modernisiert werden. 

Im Bahnhof 'Giselastraße' wurden die Wand- und Deckenverkleidungen vor einiger Zeit schon entfernt und die Station wartet seither auf die Umgestaltung. Aber dieser Zustand hat durchaus seinen Reiz mit den roten Mittelstützen als einzigem Element im vorherrschenden Sichtbeton. Oben hängt noch die Konstruktion für die vorher abgehängte Decke, aber der Raum hat sich nach oben angenehm ausgedehnt. 

Von den Münchner Architekten Allmann Sattler (die auch die Planer der Karlsruher U-Stationen sind) gibt es eine Machbarkeitsstudie für die Umgestaltung der Station. Hierbei soll der Sichtbeton sichtbar und die höhere Raumhöhe erlebbar bleiben. An der Decke soll ein räumliches Lichtobjekt einen Akzent setzen. Die roten Fliesen der Stützen bleiben erhalten.
https://www.allmannwappner.com/de/projekte/9184/n-a

09.11.2022 (M)

Der Reiz des Rohen -

1971 wurde der erste Streckenabschnitt der Münchner U-Bahn von Kiefergarten über Marienplatz zum Goetheplatz eröffnet. Gestalterisch sind die Stationen in die Jahre gekommen und so sollen sie nach und nach modernisiert werden.

Im Bahnhof 'Giselastraße' wurden die Wand- und Deckenverkleidungen vor einiger Zeit schon entfernt und die Station wartet seither auf die Umgestaltung. Aber dieser Zustand hat durchaus seinen Reiz mit den roten Mittelstützen als einzigem Element im vorherrschenden Sichtbeton. Oben hängt noch die Konstruktion für die vorher abgehängte Decke, aber der Raum hat sich nach oben angenehm ausgedehnt.

Von den Münchner Architekten Allmann Sattler (die auch die Planer der Karlsruher U-Stationen sind) gibt es eine Machbarkeitsstudie für die Umgestaltung der Station. Hierbei soll der Sichtbeton sichtbar und die höhere Raumhöhe erlebbar bleiben. An der Decke soll ein räumliches Lichtobjekt einen Akzent setzen. Die roten Fliesen der Stützen bleiben erhalten.
https://www.allmannwappner.com/de/projekte/9184/n-a

09.11.2022 (M)

Gisela, Matthias und Jonas Frey http://architektur.startbilder.de/ 15.12.2022, 525 Aufrufe, 0 Kommentare

0 Kommentare, Alle Kommentare
Sanierungsfall - 

Der U-Bahnhof Poccistraße der U3/6 in München wurde nachträglich zwischen die im Schildvortrieb erstellten Tunnelröhren eingefügt. Während der Abschnitt Goetheplatz - Harras am 22.11.1975 in Betrieb ging, war der U-Bahnhof Poccistraße erst am 28.02.1978 fertig. 2016 wurde eine Deckenabsenkung festgestellt und es wurde in der Folge eine zusätzliche Stahlkonstruktion eingebaut um ein weiteres Absenken zu verhindern. 

Jetzt soll eine wirkliche statische Sanierung erfolgen, was auch immer wieder zu Sperrungen dieses Streckenabschnittes kommen wird.

Langfristig wird möglicherweise der U-Bahnhof und auch diese Streckenabschnitt für den Fahrgastverkehr stillgelegt. Die U9-Planung sieht vor, dass die Stationen Implerstraße und Poccistraße zu einer neuen viergleisig doppelstöckigen Station auf einem verlegten Streckenabschnitt zusammengelegt werden. Von dieser neuen Station aus wird dann eine neue Strecke zum Hauptbahnhof abzweigen und zur Münchner Freiheit um dort an die U6-Nord nach Garching anzuschließen. 
Die zukünftig viergleisige Station der U9-Strecke am Hauptbahnhof wird zum Teil schon jetzt mit dem Bau der 2. S-Bahnstammstrecke als Vorratsbau mit erstellt.

19.02.2026 (M)
Sanierungsfall - Der U-Bahnhof Poccistraße der U3/6 in München wurde nachträglich zwischen die im Schildvortrieb erstellten Tunnelröhren eingefügt. Während der Abschnitt Goetheplatz - Harras am 22.11.1975 in Betrieb ging, war der U-Bahnhof Poccistraße erst am 28.02.1978 fertig. 2016 wurde eine Deckenabsenkung festgestellt und es wurde in der Folge eine zusätzliche Stahlkonstruktion eingebaut um ein weiteres Absenken zu verhindern. Jetzt soll eine wirkliche statische Sanierung erfolgen, was auch immer wieder zu Sperrungen dieses Streckenabschnittes kommen wird. Langfristig wird möglicherweise der U-Bahnhof und auch diese Streckenabschnitt für den Fahrgastverkehr stillgelegt. Die U9-Planung sieht vor, dass die Stationen Implerstraße und Poccistraße zu einer neuen viergleisig doppelstöckigen Station auf einem verlegten Streckenabschnitt zusammengelegt werden. Von dieser neuen Station aus wird dann eine neue Strecke zum Hauptbahnhof abzweigen und zur Münchner Freiheit um dort an die U6-Nord nach Garching anzuschließen. Die zukünftig viergleisige Station der U9-Strecke am Hauptbahnhof wird zum Teil schon jetzt mit dem Bau der 2. S-Bahnstammstrecke als Vorratsbau mit erstellt. 19.02.2026 (M)
Gisela, Matthias und Jonas Frey

Aufgrund von statischen Problemen - 

... wurden am Münchner U-Bahnhof Poccistraße der U3/6 eine unterstützende Stahlkonstruktion als Sofortmaßnahme eingebaut, damit es nicht zu einer weiteren Absenkung der Decke kommt.

19.02.2026 (M)
Aufgrund von statischen Problemen - ... wurden am Münchner U-Bahnhof Poccistraße der U3/6 eine unterstützende Stahlkonstruktion als Sofortmaßnahme eingebaut, damit es nicht zu einer weiteren Absenkung der Decke kommt. 19.02.2026 (M)
Gisela, Matthias und Jonas Frey

Alles weg was nur der Gestaltung diente - 

U-Bahnhof Hauptbahnhof der U1 und U2 in München: Die Deckenpaneele, die Verkleidung der Hintergleiswände und Stützen wurden entfernt und der U-Bahnhof zeigt sich in einem rohbauähnlichen Zustand. 

20.02.2026 (M)
Alles weg was nur der Gestaltung diente - U-Bahnhof Hauptbahnhof der U1 und U2 in München: Die Deckenpaneele, die Verkleidung der Hintergleiswände und Stützen wurden entfernt und der U-Bahnhof zeigt sich in einem rohbauähnlichen Zustand. 20.02.2026 (M)
Gisela, Matthias und Jonas Frey

Ungeschönter Sichtbeton - 

So sehen momentan die Hintergleiswände im U-Bahnhof Hauptbahnhof der U1 und  U2 in München aus. Der U-Bahnhof soll bis 2034 saniert werden und ein anderes Erscheinungsbild erhalten. 

20.02.2026 (M)
Ungeschönter Sichtbeton - So sehen momentan die Hintergleiswände im U-Bahnhof Hauptbahnhof der U1 und U2 in München aus. Der U-Bahnhof soll bis 2034 saniert werden und ein anderes Erscheinungsbild erhalten. 20.02.2026 (M)
Gisela, Matthias und Jonas Frey