bahnbilder.de Linie bahnbilder.de
Hallo Gast, Sie sind nicht eingeloggt. Einloggen | Account anmelden 
Forum   Kontakt   Impressum
 
 
 
 
 
 
 

Die Shinano-Bahn (I): Shinano ist der alte Name der heutigen Praefektur Nagano, mitten in den zentralen japanischen Bergen, ohne Zugang zum Meer.

(ID 1454690)


Die Shinano-Bahn (I): Shinano ist der alte Name der heutigen Praefektur Nagano, mitten in den zentralen japanischen Bergen, ohne Zugang zum Meer. Die Shinano-Bahn begann ihren Betrieb am 1.Oktober 1997, am Tag der Eröffnung der neuen Shinkansen (Hochgeschwindigkeits)-Strecke von Tokyo nach Nagano, wo von 7.Februar 1998 bis 22.Februar 1998 die Olympischen Winterspiele stattfanden. Dabei wurde die einst als Zahnradbahn gebaute (später auf Adhäsionsbetrieb mit Schiebe- bzw.Bremslokomotiven umgebaute) berühmte Usui-Rampe nach Karuizawa in der Hochebene hinauf stillgelegt. Der Lokalverkehr ab Karuizawa wurde dann von der JR abgestossen und ging an die neu gegründete Shinano-Bahn über. Expresszüge brauchte es nicht mehr, seit die Hochgeschwindigkeitsbahn eingeweiht wurde. Die Strecke von Karuizawa hinunter zum Talboden in Nagano ist 74, 4 km lang, davon befährt die Shinano-Bahn 9, 3 km einer einmündenden JR-Strecke. Im Bild fährt Zug S101 am Fusse des aktiven Vulkans Asama nach Shinano Oiwake und Karuizawa hinauf. 7.November 2024

Die Shinano-Bahn (I): Shinano ist der alte Name der heutigen Praefektur Nagano, mitten in den zentralen japanischen Bergen, ohne Zugang zum Meer. Die Shinano-Bahn begann ihren Betrieb am 1.Oktober 1997, am Tag der Eröffnung der neuen Shinkansen (Hochgeschwindigkeits)-Strecke von Tokyo nach Nagano, wo von 7.Februar 1998 bis 22.Februar 1998 die Olympischen Winterspiele stattfanden. Dabei wurde die einst als Zahnradbahn gebaute (später auf Adhäsionsbetrieb mit Schiebe- bzw.Bremslokomotiven umgebaute) berühmte Usui-Rampe nach Karuizawa in der Hochebene hinauf stillgelegt. Der Lokalverkehr ab Karuizawa wurde dann von der JR abgestossen und ging an die neu gegründete Shinano-Bahn über. Expresszüge brauchte es nicht mehr, seit die Hochgeschwindigkeitsbahn eingeweiht wurde. Die Strecke von Karuizawa hinunter zum Talboden in Nagano ist 74, 4 km lang, davon befährt die Shinano-Bahn 9, 3 km einer einmündenden JR-Strecke. Im Bild fährt Zug S101 am Fusse des aktiven Vulkans Asama nach Shinano Oiwake und Karuizawa hinauf. 7.November 2024

Peter Ackermann 20.09.2026, 54 Aufrufe, 0 Kommentare

0 Kommentare, Alle Kommentare
Die Shinano-Bahn (II): Bei Kurohime kommt Zug S7 durch den morgendlichen Nebel auf dem Myôkô Hochplateau. Einst gehörte diese Strecke zur Hauptverbindung der Staatsbahn von Tokyo hinüber ans Japanische Meer zu den Städten Toyama and Kanazawa. Seit der Eröffnung des Hochgeschwindigkeitszugs (hier praktisch durchgehend im Basistunnel) gibt es hier nur noch einen Lokalverkehr. Der Triebzug S7 ist in den Farben des Lokalverkehrs der Praefektur Niigata gestrichen, wo er früher verkehrte. 18.März 2024
Die Shinano-Bahn (II): Bei Kurohime kommt Zug S7 durch den morgendlichen Nebel auf dem Myôkô Hochplateau. Einst gehörte diese Strecke zur Hauptverbindung der Staatsbahn von Tokyo hinüber ans Japanische Meer zu den Städten Toyama and Kanazawa. Seit der Eröffnung des Hochgeschwindigkeitszugs (hier praktisch durchgehend im Basistunnel) gibt es hier nur noch einen Lokalverkehr. Der Triebzug S7 ist in den Farben des Lokalverkehrs der Praefektur Niigata gestrichen, wo er früher verkehrte. 18.März 2024
Peter Ackermann

Die Shinano-Bahn (II): In einer bleichen und nebligen Landschaft fährt Zug S303 in die menschenleere Station Kurohime ein. 18.März 2024
Die Shinano-Bahn (II): In einer bleichen und nebligen Landschaft fährt Zug S303 in die menschenleere Station Kurohime ein. 18.März 2024
Peter Ackermann

Die Shinano-Bahn (II): Als die Hochgeschwindigkeitsbahn (Shinkansen) von Nagano an die Küste des Japanischen Meeres nach Toyama und Kanazawa verlängert wurde (Eröffnung 14.März 2015), wurde die Passstrecke über die Myôkô-Hochebene bis auf einen geringen Lokalverkehr überflüssig. Güterverkehr gab es hier schon lange nicht mehr. Diese Passstrecke bildete einst die zweite Ueberquerung der Alpen auf der Reise von Tokyo ans Japanische Meer zu den Städten Toyama und Kanazawa (die erste Alpenüberquerung war die Usui-Steilrampe und dann der Abstieg von Karuizawa nach Nagano). Die nun auch überflüssig gewordene zweite Passstrecke wurde dann so aufgeteilt, dass die Shinano-Bahn (hier als Nord-Shinano Bahn bezeichnet) die Strecke bis zur Praefekturgrenze auf dem Myôkô Pass übernahm, und die von der anschliessenden Praefektur Niigata getragene Echigo Tokimeki Privatbahn die Fortsetzung ans Japanische Meer hinunter. So muss man jetzt auf der Myôkô Hochebene (Myôkô Kôgen) umsteigen. Die Nord Shinano-Bahn ist 37, 3 km lang. - Im Bild die  Grenzstation  Myôkô Kôgen ( Myôkô Hochebene ), im Vordergrund fährt Shinano Bahn Triebzug S1 zurück in die Praefektur Nagano, während rechts ein Zug der Echigo Tokimeki Bahn Passagiere aufgenommen hat, die die Reststrecke ans Meer hinunter fahren wollen. 9.März 2020
Die Shinano-Bahn (II): Als die Hochgeschwindigkeitsbahn (Shinkansen) von Nagano an die Küste des Japanischen Meeres nach Toyama und Kanazawa verlängert wurde (Eröffnung 14.März 2015), wurde die Passstrecke über die Myôkô-Hochebene bis auf einen geringen Lokalverkehr überflüssig. Güterverkehr gab es hier schon lange nicht mehr. Diese Passstrecke bildete einst die zweite Ueberquerung der Alpen auf der Reise von Tokyo ans Japanische Meer zu den Städten Toyama und Kanazawa (die erste Alpenüberquerung war die Usui-Steilrampe und dann der Abstieg von Karuizawa nach Nagano). Die nun auch überflüssig gewordene zweite Passstrecke wurde dann so aufgeteilt, dass die Shinano-Bahn (hier als Nord-Shinano Bahn bezeichnet) die Strecke bis zur Praefekturgrenze auf dem Myôkô Pass übernahm, und die von der anschliessenden Praefektur Niigata getragene Echigo Tokimeki Privatbahn die Fortsetzung ans Japanische Meer hinunter. So muss man jetzt auf der Myôkô Hochebene (Myôkô Kôgen) umsteigen. Die Nord Shinano-Bahn ist 37, 3 km lang. - Im Bild die "Grenzstation" Myôkô Kôgen ("Myôkô Hochebene"), im Vordergrund fährt Shinano Bahn Triebzug S1 zurück in die Praefektur Nagano, während rechts ein Zug der Echigo Tokimeki Bahn Passagiere aufgenommen hat, die die Reststrecke ans Meer hinunter fahren wollen. 9.März 2020
Peter Ackermann