Lokparade im DB Museum Koblenz-Lützel am 21.05.2011 zu dessen 10 jährigen Bestehen. 110 210-2. "Sie ist eine Serienlokomotive der Baureihe E10.1 mit Kastenform und großen Einzelleuchten. Diese Lokomotive wurde von Krauss Maffei gebaut und am 31.12.1958 in Dienst gestellt. Zwischen ihrer Indienststellung und 2007 legte sie 7,8 Millionen Laufkilometer zurück. Mit ihren 5030 PS erreichte sei eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h."
Jens Baumhauer
Lokparade im DB Museum Koblenz-Lützel am 21.05.2011 zu dessen 10 jährigen Bestehen. 360 303-2. "Die Deutsche Bundesbahn hatte nach dem 2. Weltkrieg einen Mangel an Rangierlokomotiven. Daher wurde unter Beteiligung aller Lokomotiv-Fabriken ab 1951 eine Rangier-Diesellokomotive entwickelt. Das Rennen machte Schließlich der 12 Zylinder Maybach GTO 6 Dieselmotor mit 650 PS. Die Lok hat ein Dienstgewicht von 49t und eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Die Rangierdiesellokomotive 360 303 wurde am 19.02.1957 als 260 303 in Dienst gestellt. Hersteller war die Firma Deutz. Während ihrer 44 Dienstjahre im Güterverkehr trug sie drei verschiedene Farbgebungen: weinrot, ozeanblau-beige und verkehrsrot. Nach ihrer Ausmusterung im November 2001 kam sie zunächst im Jahr 2003 zum DB Museum und war bis 2010 in Neumünster Stationiert. Ende 2010 kam sie nach Koblenz."
Jens Baumhauer
Lokparade im DB Museum Koblenz-Lützel am 21.05.2011 zu dessen 10 jährigen Bestehen. 217 014-0. "Sie ist das Ergebnis des ständigen Fortschritts im Diesellok-Bau. Sie wurde 1968 in Dienst gestellt. Die Vorläufer-Bauart 216 hatte nur eine Dampfheizung zur Beheizung von Reisezugwagen. Während die Planungen für die Folgebauart 218 schon liefen, wurde die Übergangsbauart 217 nur in 12 Serienlokomotiven mit elektrischer Zugheizung gebaut. Bei Einsatz im Güterverkehr ließ sich der Heizgenerator zur Erzeugung von Traktionsleistung zuschalten. Mit ihrer Leistung von 1940 PS und einem Dienstgewicht von 81t erreichte sie eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h."
Jens Baumhauer
Lokparade im DB Museum Koblenz-Lützel am 21.05.2011 zu dessen 10 jährigen Bestehen. 218 137-8. "Die Baureihe 218 ist eine schwere, vierachsige Diesellokomotive für den Streckendienst. Sie wurde in großen Stückzahlen gebaut und ist der Endpunkt der Entwicklung der V160 Lokfamilie. Sie hat ein Dienstgewicht von 80t, eine Leistung von 2800 PS und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h." Jens Baumhauer
Lokparade im DB Museum Koblenz-Lützel am 21.05.2011 zu dessen 10 jährigen Bestehen.
E40 128. "Das Arbeitspferd des DB Museums Koblenz. Sie wurde am 26. Juni 1959 in Koblenz in Dienst gestellt und blieb auch dort bis 1962. 38 Jahre war sie dann In Köln-Deutzerfeld stationiert und zog vor allem mittelschwere Güterzüge aber auch Reisezüge. 5031 PS hat sie dafür zur Verfügung, die ihr erlaubten, bis zu 110 km/h schnell zu fahren. Nachdem sie 2005 ins DB Museum Koblenz gebracht wurde, leistet sie hier immer noch wertvolle Dienste wenn es darum geht, historische Schienenfahrzeuge des DB Museums zu befördern."
Jens Baumhauer
Lokparade im DB Museum Koblenz-Lützel am 21.05.2011 zu dessen 10 jährigen Bestehen.
E41 001. "Drei Jahre vor der E40 128 wurde E41 001 als erste Einheits-Lok von ihren Herstellern Henschel bzw. BBC ausgeliefert. Sie wurde mit 2991 PS und einer Geschwindigkeit von 120 km/h als Mehrzweck-Lok für den leichten Reise- und Güterverkehr ausgelegt. In ihren ersten Jahren wurde sie auch im Fernverkehr eingesetzt und erhielt dafür den kobaltblauen Anstrich, den sie auch heute noch trägt. 32 ihrer 45 Dienstjahre verbrachte sie in den bayrischen Bahnbetriebswerken in München und Nürnberg. Ihre letzten 13 Jahre wurde E41 001 von Frankfurt a. M . aus eingesetzt und dort auch gepflegt und gewartet. Insgesamt wurden 451 Exemplare der Baureihe E41 gebaut und bildeten über lange Jahre das Rückgrat des Personen-Nahverkehrs."
Jens Baumhauer
Lokparade im DB Museum Koblenz-Lützel am 21.05.2011 zu dessen 10 jährigen Bestehen. 141 366-5. "Sie wurde am 7. April 1965 in Dienst gestellt und verbrachte ihre gesamte Dienstzeit in den bayrischen Bahnbetriebswerken Würzburg, Nürnberg und München bevor sie im Dezember 2004 nach 39 Einsatzjahren Z-gestellt und im August an das DB Museum verkauft wurde. Die Lokomotiven der Baureihe E41 hatten in manchen Gegenden Akzeptanzprobleme wegen der lauten Schaltstufen beim Anfahren, was ihr auch den Spitznamen Knallfrosch einbrachte." Jens Baumhauer
Lokparade im DB Museum Koblenz-Lützel am 21.05.2011 zu dessen 10 jährigen Bestehen.E50 091. "Sie war die erste schwere Güterzug E-Lok des Einheitslok-Programms. Aufgrund des erfolgreichen Einsatzes der Baureihe E94 wurde die Baureihe E50 auch wieder sechs-achsig gebaut. Insgesamt 194 Loks der Baureihe E50 wurden von 1957 bis 1973 gebaut. Sie hat eine Leistung von 6100 PS und konnte eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h erreichen. Ihr Dienstgewicht beträgt 126t. Die E50 091 wurde am 26. April 1963 in Würzburg in Dienst gestellt wo sie bis 1964 blieb. 33 Jahre war sie dann im Bahnbetriebswerk Bebra stationiert. Schon 1993 wurde E50 091 als Museumslok ausgewählt weil sie im Originalzustand geblieben war. Nach nur 38 Jahren kam E50 091, ausgemustert wegen Fristablaufs, schon im Dezember 2001 ins DB Museum. Erst Ende 2003 ging der Einsatz dieser Baureihe bei der DB endgültig zu ende. Nur zwei Loks, die dem DB Museum gehören, blieben erhalten." Jens Baumhauer
Lokparade im DB Museum Koblenz-Lützel am 21.05.2011 zu dessen 10 jährigen Bestehen.151 121-1. "Sie stellt die Nachfolge-Baureihe der E50 dar. Um den gestiegenen Leistungsanforderungen im schweren und insbesondere im schnellen Güterverkehr gerecht zu werden, wurden im Jahre 1968 bei der DB und den Anbietern Krupp und AEG Überlegungen angestellt, einen wesentlich leistungsstärkeren Nachfolgetyp für die Baureihe 150 zu entwickeln. Die erste 151 wurde 1972 vorgestellt und im Jahr 1973 von der DB abgenommen. Die Serienlieferung dauerte bis 1977 an. Insgesamt wurden 170 Loks dieses Typs in Dienst gestellt. Alle Loks der Baureihe 151 sind Wendezug- und Doppeltraktionsfähig. Sie werden oft in Doppeltraktion vor schweren Erzzügen eingesetzt. Die 151 verfügt über 8133 PS; bei einem Dienstgewicht von 118t erreicht sie eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Die 151 121 ist die jüngste Erwerbung des DB Museums Koblenz." Jens Baumhauer
Lokparade im DB Museum Koblenz-Lützel am 21.05.2011 zu dessen 10 jährigen Bestehen.
110 348-0. "Die 110 348 hat die klassische Bügelfalte. Der windschnittige Lokomotivkasten wurde ursprünglich für die Loks konstruiert, die den Rheingold und Rheinpfeil ziehen sollten. Ab der 110 288 wurde die Bügelfalte wegen des geringeren Luftwiderstands aber für alle folgenden Serienloks beibehalten. Die E10 348 hat eine Leistung von 5030 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h. Kennzeichen dieser Lok war auch das durchgehende Lüfertband, welches ihr besondere Eleganz verlieh."
Jens Baumhauer
Lokparade im DB Museum Koblenz-Lützel am 21.05.2011 zu dessen 10 jährigen Bestehen.
E10 1239. "Die E10 1239 hat eine besondere Geschichte: weil die für den Rheingold bestimmten Lokomotiven der Baureihe 10.12 noch nicht ausgeliefert waren, griff die Deutsche Bundesbahn ersatzweise auf Lokomotiven der Baureihe 10.1 zurück, rüstete sie mit Schnellfahr-Drehgestellen aus und versetzte sie in die blau-beige Farbgebung des Rheingold. Im September 1962 wurde sie wieder in eine E10.1 zurückverwandelt, kobaltblau gestrichen und musste auch ihre Schnellfahr-Drehgestelle an die neuen E10 1265 -1270 abgeben. Sie war in ihren 48 Dienstjahren in Nürnberg und Stuttgart beheimatet."
Jens Baumhauer
Lokparade im DB Museum Koblenz-Lützel am 21.05.2011 zu dessen 10 jährigen Bestehen.
113 311-5. "Sie wurde am 8. Januar 1964 mit weinrot-beige Farbgebung in Nürnberg als E10 1311 in Dienst gestellt. Sie hatte Schnellfahr-Drehgestelle erhalten mit denen sie 160 km/h fahren konnte. Sie war zunächst als TEE-Lok im Einsatz und in ihren 40 Dienstjahren in Nürnberg, Heidelberg, Frankfurt, Dortmund und München beheimatet."
Jens Baumhauer
Lokparade im DB Museum Koblenz-Lützel am 21.05.2011 zu dessen 10 jährigen Bestehen.
110 300-1. "Sie ist auch eine berühmte Lokomotive, denn sie hat mit besonderen Schnellfahr-Drehgestellen bei Testfahrten als Erprobungsträger bei der Entwicklung der E103 am 22.11.1963 die 200 km/h Marke erreicht. Sie stand 47 Jahre im Dienst und war in Hamburg-Eidelstedt, München, Köln-Deutzerfeld und Braunschweig beheimatet. Die Lok ist eine Dauerleihgabe der DB Regio an den Verein Baureihe E10 e.V. Wie die 110 348 hat sie ein durchgehendes Lüfterband jedoch keinen umlaufenden Handgriff an der Lokfront."
Jens Baumhauer
Lokparade im DB Museum Koblenz-Lützel am 21.05.2011 zu dessen 10 jährigen Bestehen.
181 206-4. "Speziell für den grenzüberschreitenden Verkehr nach Frankreich und Luxemburg wurden durch die deutsche Bundesbahn ab 1966 bei Krupp bzw. AEG Zweisystem-Loks beschafft. Als sich der grenzüberschreitende Verkehr verstärkte, bestellte die Deutsche Bundesbahn eine weitere Serie. Wegen der vielen eingeflossenen Verbesserungen, wurde sie als Baureihe 181.2 bezeichnet und bestand aus 25 Loks. Die hier gezeigte 181 206 gehört zu dieser Baureihe. Sie konnte mit ihren 4350 PS eine Geschwindigkeit von 160 km/h erreichen. Den Unterschied zur ersten Serie der 181 markieren die hochgezogenen Dachlüfter. Wie die E103 hat die 181 ein aus Segmenten zusammengesetzten Lokkasten, so dass man an den Innenraum herankommen kann indem man die Segmente abhebt."
Jens Baumhauer
Der Adler - "Das Wahrzeichen des DB Museums.Eine Rekonstruktion des Originals aus dem Jahr 1935 und repräsentiert 175 Jahre Eisenbahngeschichte in Deutschland. Die Wagen, die am Adler dranhängen sind ebenfalls Rekonstruktionen, derer, die beim Museumsbrand den Flammen zum Opfer gefallen sind." Auftakt der Lokparade im DB Museum Koblenz-Lützel am 21.05.2011 zu dessen 10 jährigen Bestehen. Hinweis: Die in Anführungszeichen eingefassten Textabschnitte der folgenden Bilder der Lokparade sind Zitate der zur Parade gesprochenen Kommentare und Informationen zu den jeweiligen Lokomotiven. Jens Baumhauer
Lokparade im DB Museum Koblenz-Lützel am 21.05.2011 zu dessen 10 jährigen Bestehen. 110 223-5. "Sie gehört zu der Serie der mit Doppelscheinwerfern ausgerüsteten Kastenbauart der E10. Heute ist sie in Verkehrs-rot mit einem weißen Streifen lackiert; ausgeliefert worden ist sie jedoch in Kobalt-Blau. Das war damals die Farbe mit der die Fernverkehrslokomotiven lackiert worden sind. Die 110 223 wurde im März 1961 in Dienst gestellt. Sie war in Dortmund, Stuttgart und München stationiert und trug nach der Kobaltblauen Lackierung auch die ozeanblau-beige Farbgebung. Nach ihrer Z-Stellung im Februar 2011 kam sie ins DB Museum Koblenz." Jens Baumhauer
218 137-8 zieht die E-Lok Exponate aus dem oberleitungsfreien Ausstellungsbereich vom DB Museum Koblenz-Lützel um sie dann zum Start der Lokparade zu bringen. Aufgenommen am 21.05.2011. Jens Baumhauer
Der Adler absolvierte schon vor der offiziellen Lokparade ein paar Fahrten. Hier bei der Einfahrt auf das Gelände des DB Museums Koblenz-Lützel anlässlich der Feierlichkeiten dessen 10 jährigen Bestehens. Aufgenommen am 21.05.2011. Jens Baumhauer
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