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Im Thüringer Schiefergebirge - 
Heute fahren die Personenzüge von Saalfeld über Hockeroda - Wurzbach - Unterlemnitz - (Bad) Lobenstein nach Blankenstein.

Von 211m Höhe bei Saalfeld klettert die Sormitztalbahn auf 531 Meter in Unterlemnitz. In Blankenstein sind es noch 435 Meter. Interessant ist, dass Saalfeld und Blankenstein an der Saale liegen.

Früher gingen die Hauptverkehre über die Relation Triptis - Ziegenrück - Unterlemnitz - Lobenstein - Blankenstein und ganz früher bis Marxgrün in Bayern durch das Höllental.

642 009 hat Lobenstein verlassen und fährt durch dichte Wälder in Richtung Blankenstein. Hier in Höhe des ehemaligen Bahnhofs Lobenstein Süd.

KBS 557 am 25 Mai 2012

Die rote Farbe der Züge wird nach dem Fahrplanwechsel am 10.06.2012 durch das Weiß - Grün der Erfurter Bahn ersetzt.
Im Thüringer Schiefergebirge - Heute fahren die Personenzüge von Saalfeld über Hockeroda - Wurzbach - Unterlemnitz - (Bad) Lobenstein nach Blankenstein. Von 211m Höhe bei Saalfeld klettert die Sormitztalbahn auf 531 Meter in Unterlemnitz. In Blankenstein sind es noch 435 Meter. Interessant ist, dass Saalfeld und Blankenstein an der Saale liegen. Früher gingen die Hauptverkehre über die Relation Triptis - Ziegenrück - Unterlemnitz - Lobenstein - Blankenstein und ganz früher bis Marxgrün in Bayern durch das Höllental. 642 009 hat Lobenstein verlassen und fährt durch dichte Wälder in Richtung Blankenstein. Hier in Höhe des ehemaligen Bahnhofs Lobenstein Süd. KBS 557 am 25 Mai 2012 Die rote Farbe der Züge wird nach dem Fahrplanwechsel am 10.06.2012 durch das Weiß - Grün der Erfurter Bahn ersetzt.
Ivonne Pitzius

Im Thüringer Schiefergebirge - Nach unserem Besuch im Bahnhof von Bad Lobenstein ging es erst einmal zur Erholung und Entspannung in die Ardesia Therme in Bad Lobenstein.

Danach machten wir uns wieder auf den Weg nach Unterlemnitz. Beim Spaziergang über den Feldweg entlang der Bahntrasse schlossen sich die Schranken des BÜ Km 52.3 zwischen Unterlemnitz und Lobenstein.

642 061 hat Unterlemnitz verlassen und fährt nach Blankenstein. Nächster Halt wird Lobenstein (Thür) sein.

KBS 557 am 25 Mai 2012

Die rote Farbe der Züge wird nach dem Fahrplanwechsel am 10.06.2012 durch das Weiß - Grün der Erfurter Bahn ersetzt.
Im Thüringer Schiefergebirge - Nach unserem Besuch im Bahnhof von Bad Lobenstein ging es erst einmal zur Erholung und Entspannung in die Ardesia Therme in Bad Lobenstein. Danach machten wir uns wieder auf den Weg nach Unterlemnitz. Beim Spaziergang über den Feldweg entlang der Bahntrasse schlossen sich die Schranken des BÜ Km 52.3 zwischen Unterlemnitz und Lobenstein. 642 061 hat Unterlemnitz verlassen und fährt nach Blankenstein. Nächster Halt wird Lobenstein (Thür) sein. KBS 557 am 25 Mai 2012 Die rote Farbe der Züge wird nach dem Fahrplanwechsel am 10.06.2012 durch das Weiß - Grün der Erfurter Bahn ersetzt.
Ivonne Pitzius

Hier steht ein ICE T bereit zur Fahrt nach Dresden am 21.3.13 in Kassel Wilhelmshöhe
Hier steht ein ICE T bereit zur Fahrt nach Dresden am 21.3.13 in Kassel Wilhelmshöhe
Stephan Eufinger

hier steht 101 122 mit ihrem IC in Richtung Frankfurt am 21.3.13 in Kassel Wilhelmshöhe
hier steht 101 122 mit ihrem IC in Richtung Frankfurt am 21.3.13 in Kassel Wilhelmshöhe
Stephan Eufinger

Hier der Eingangsbereich eines Redisgneden Dosto der 2. Generation abfahrbereit als RE nach Frankfurt am 28.3.13 in Kassel Hbf
Hier der Eingangsbereich eines Redisgneden Dosto der 2. Generation abfahrbereit als RE nach Frankfurt am 28.3.13 in Kassel Hbf
Stephan Eufinger

Eine 111 schiebt ihren RE von Treuchtlingen Richtung Ingolstadt hier kurz vor Eitensheim am 02.01.2013
Eine 111 schiebt ihren RE von Treuchtlingen Richtung Ingolstadt hier kurz vor Eitensheim am 02.01.2013
Daniel Bauch

Die 185 156-7  (eine Bombardier TRAXX F140 AC 1) der DB Schenker Rail zieht am 28.03.2013 einen gemischten Güterzug durch den Bahnhof Betzdorf Sieg in Richtung Köln.
Hier, wie so oft auf der Strecke, wird gerade die Sieg überquert.
Die 185 156-7 (eine Bombardier TRAXX F140 AC 1) der DB Schenker Rail zieht am 28.03.2013 einen gemischten Güterzug durch den Bahnhof Betzdorf Sieg in Richtung Köln. Hier, wie so oft auf der Strecke, wird gerade die Sieg überquert.
Armin Schwarz

Wundersame Heilung - Eine Bahnsteigszene am 28.03.2013 in Betzdorf (Sieg), Gleis 106:

Die RB 95 in Richtung Au (Sieg), bestehend aus einem Alstom Coradia LINT 27 in Doppeltraktion  mit einem LINT 41 (640 016 mit 648 206 / 706) der DreiLänderBahn ist schon angefahren, der Mann will noch mit, packt seine Krücken in die eine Hand und mit der anderen versucht er die Tür nach zu öffnen, aber sobald ein Zug in Bewegung ist lassen sich diese nicht mehr öffnen.

Übrigens der Lokführer kann das nicht sehen.
Wundersame Heilung - Eine Bahnsteigszene am 28.03.2013 in Betzdorf (Sieg), Gleis 106: Die RB 95 in Richtung Au (Sieg), bestehend aus einem Alstom Coradia LINT 27 in Doppeltraktion mit einem LINT 41 (640 016 mit 648 206 / 706) der DreiLänderBahn ist schon angefahren, der Mann will noch mit, packt seine Krücken in die eine Hand und mit der anderen versucht er die Tür nach zu öffnen, aber sobald ein Zug in Bewegung ist lassen sich diese nicht mehr öffnen. Übrigens der Lokführer kann das nicht sehen.
Armin Schwarz

Ein Alstom Coradia LINT 27 in Doppeltraktion  mit einem LINT 41 (640 016 mit 648 206 / 706) der DreiLänderBahn fährt am 28.03.2013 als RB 95 (Dillenburg-Siegen-Au/Sieg) in den Bahnhof Betzdorf/Sieg ein.  

Einen freundlichen Gruß an den Lokführer zurück, es sind zwar Triebwagen aber die Fahrzeugführer sind Lokführer.

Anmerkung: Die Aufnahme ist vom Bahnsteig aus gemacht (vor dem Verbotsschild, hinter der weißen Linie).
Ein Alstom Coradia LINT 27 in Doppeltraktion mit einem LINT 41 (640 016 mit 648 206 / 706) der DreiLänderBahn fährt am 28.03.2013 als RB 95 (Dillenburg-Siegen-Au/Sieg) in den Bahnhof Betzdorf/Sieg ein. Einen freundlichen Gruß an den Lokführer zurück, es sind zwar Triebwagen aber die Fahrzeugführer sind Lokführer. Anmerkung: Die Aufnahme ist vom Bahnsteig aus gemacht (vor dem Verbotsschild, hinter der weißen Linie).
Armin Schwarz

Die 185 002-3  (eine Bombardier TRAXX F140 AC 1) der DB Schenker Rail zieht am 28.03.2013 einen gemischten Güterzug durch den Bahnhof Betzdorf Sieg in Richtung Köln.

Rechts auf Gleis 105 hält gerade 648 205 / 705 (ein Alstom Coradia LINT 41) der DreiLänderBahn als RB 95 (Betzdorf-Siegen).
Die 185 002-3 (eine Bombardier TRAXX F140 AC 1) der DB Schenker Rail zieht am 28.03.2013 einen gemischten Güterzug durch den Bahnhof Betzdorf Sieg in Richtung Köln. Rechts auf Gleis 105 hält gerade 648 205 / 705 (ein Alstom Coradia LINT 41) der DreiLänderBahn als RB 95 (Betzdorf-Siegen).
Armin Schwarz

Schweerbau MAK G1700BB, 277 031-1, fuhr am 29.12.2012 mit einem Schwellenzug auf Gleis 1 im Bahnhof Eichenberg ein.
Schweerbau MAK G1700BB, 277 031-1, fuhr am 29.12.2012 mit einem Schwellenzug auf Gleis 1 im Bahnhof Eichenberg ein.
Jens Baumhauer

482 031-2 und 482 023-9 in Doppeltraktion vor KLV in Richtung Süden. Aufgenommen am 29.12.2012 in Eichenberg.
482 031-2 und 482 023-9 in Doppeltraktion vor KLV in Richtung Süden. Aufgenommen am 29.12.2012 in Eichenberg.
Jens Baumhauer

Zum vierten und letzten male fuhr am 22.12.2012 der Advent-Express von Göttingen nach Erfurt wieder mit 219 084-1. Aufgenommen zwischen Friedland(HAN) und Eichenberg.
Zum vierten und letzten male fuhr am 22.12.2012 der Advent-Express von Göttingen nach Erfurt wieder mit 219 084-1. Aufgenommen zwischen Friedland(HAN) und Eichenberg.
Jens Baumhauer

Am 17.12.2012 hatte ich auch erstmals eine  Diesel-Frettchen -Begegnung in Eichenberg. 75102 kam mit einem H-Wagen-Zug aus Richtung Osten gen Süd.
Am 17.12.2012 hatte ich auch erstmals eine "Diesel-Frettchen"-Begegnung in Eichenberg. 75102 kam mit einem H-Wagen-Zug aus Richtung Osten gen Süd.
Jens Baumhauer

Am 15.12.2012 wurde 185 540-2 der TX Logistik von den Kassel Huskies Fans im Hbf Kassel feierlich auf den Namen  Oma Liesel  getauft um der Fan-Legende eine Ehrung zu setzen. Am 17.12.2012 fuhr sie mir in Eichenberg als Tfzf in Richtung Norden vor die Linse.
Am 15.12.2012 wurde 185 540-2 der TX Logistik von den Kassel Huskies Fans im Hbf Kassel feierlich auf den Namen "Oma Liesel" getauft um der Fan-Legende eine Ehrung zu setzen. Am 17.12.2012 fuhr sie mir in Eichenberg als Tfzf in Richtung Norden vor die Linse.
Jens Baumhauer

Der SBB ETR 610 auf der Fahrt von Milano nach Genève bei der Durchfahrt in Vevey. 
27. März 2013
Der SBB ETR 610 auf der Fahrt von Milano nach Genève bei der Durchfahrt in Vevey. 27. März 2013
Stefan Wohlfahrt

Nicht nur Preise wie vor dreißig Jahren (in Anlehnung an die SBB Werbekampagne)sondern auch Reisen wie vor dreißig Jahren kann man auch heutzutage noch...
Nichtraucherabteil des CEV BDe 2/4 N° 75 am 28. März 2013.
Nicht nur Preise wie vor dreißig Jahren (in Anlehnung an die SBB Werbekampagne)sondern auch Reisen wie vor dreißig Jahren kann man auch heutzutage noch... Nichtraucherabteil des CEV BDe 2/4 N° 75 am 28. März 2013.
Stefan Wohlfahrt

Schweiz / Personenwagen / Inneneinrichtungen

1170 771x1024 Px, 29.03.2013

Roco H0-Modell von einem slovenischen Beelml.Im Original kamen die Wagen mit dem EC Mimara auch bis Deutschland.
Roco H0-Modell von einem slovenischen Beelml.Im Original kamen die Wagen mit dem EC Mimara auch bis Deutschland.
Mirko Schmidt

Modellbahn / Spur H0 / Personenwagen

806 1024x768 Px, 29.03.2013

GT8K 214 in der Baselerstraße am 25.3.2013
GT8K 214 in der Baselerstraße am 25.3.2013
Jerome Luge

GT8K 211 am Bertholdsbrunnen am 20.3.2013
GT8K 211 am Bertholdsbrunnen am 20.3.2013
Jerome Luge

GT8K 210 an der Eschholzstaße am 9.3.2013
GT8K 210 an der Eschholzstaße am 9.3.2013
Jerome Luge

Freiburger Straßenbahn GT8K 206 an der Hornusstraße am 12.3.2013
Freiburger Straßenbahn GT8K 206 an der Hornusstraße am 12.3.2013
Jerome Luge


Zwei  Rote Kamele  auch  Harzkamele  genannt der HSB abgestellt am 23.03.2013 in Bf Wernigerode. Hier sind es 199 874-9 ex DR 110 874-5, ex DR 299 115-6 und dahinter 199 872-3 ex DR 110 872-9, ex DR 299 114-9.

Wie man es hier schon aus den ehemaligen Nummern der DR sehen kann, handelt es sich bei diesen Dieselloks um ehemalige normalspurige V 100.1 der DR die in den siebziger Jahren bei LEW  Hans Beimler  in  Hennigsdorf gebaut wurden sind, wobei die Entwicklung der DR V 100 von Lokomotivbau  Karl Marx  in Babelsberg stammt.

In der ehem. DDR hatte in den 80er-Jahren der Güterverkehr auf der Schiene eine größere Bedeutung als etwa bei der Deutsche Bundesbahn in der Bundesrepublik. Das lag zum einen an dem schlechten Zustand der Fernverkehrsstraßen, zum anderen am mangelnden Bestand an leistungsfähigen Lastkraftwagen in der DDR. 
Im Harz zogen die schmalspurigen Neubauloks in Doppeltraktion Kohlezüge. Mit dem verstärktem Güterverkehr im Südharz und der notwendig gewordenen Abordnung von Neubaumaschinen ins Selketal, wurden Mitte der achtziger Jahre die Loks knapp.

Woher sollten die Dieselloks mit 1.000 mm Spurweite nur kommen. Die damalige DDR war vertraglich fest an den RGW (Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe) gebunden. Daher durfte sie keine Dieselloks mehr bauen! Aber mit Diesellok aus anderen Bruderländern hatte man schlechte Erfahrungen, so faste man den Entschluss, im Rahmen einer Rekonstruktion eine bewährte deutsche Lokomotive für die Harzer Schmalspurbahnen umzubauen.

Wobei sich die Umkonstruktion jedoch in die Länge zog. Bereits 1982 sprach man davon - doch erst im Dezember 1988 stand die erste Maschine auf dem Hof in Wernigerode. Die Lokomotiven wurden vom RAW Stendal, wo der Umbau erfolgte, auf Schleppgestellen nach Wernigerode verbracht. Hier wurden die Loks angehoben und mit Schmalspurdrehgestellen versehen.
Neben der Spurweite, ist ein ganzgroßer Unterschied in den Drehgestellen ersichtlich. Während die Normalspurloks die Achsfolge BB haben, hat die Schmalspurvariante, um die Achslast zu reduzieren, die Achsfolge CC. Auch die Zug- und Stoßvorrichtung (Puffer und Zughaken) wurden am Drehgestell angebracht, nicht wie bei der Regelspur am Rahmen (die alte Befestigungslöcher kann hier noch gut sehen).

Dadurch wird die Zugkraft zum Teil über die Drehzapfen der Drehgestelle übertragen. Aus diesem Grund dürfen die 199 8 nicht zum Zweck der Zugkrafterhöhung (Doppeltraktion) zusammen gekuppelt werden. 
Interessant ist auch der Tausch von Primär- und Sekundärfederung. Während bei der Normalspur Schraubenfedern zur Federung des Drehgestells zum Hauptrahmen dienen, findet man diese bei der Schmalspur zu Federung jeder einzelnen Achse. Umgekehrt ist bei der Normalspur die einzelne Achse mit Gummischubdruckelementen gefedert, bei der 199.8 dienen diese Elemente zum Federn des Drehgestells. 

An der eigentlichen Lokomotive gibt es nur wenige Änderungen. Trotzdem ist es manchmal nicht ganz einfach auf den Führerstand zu kommen, denn die Schmalspurausführung ist 11cm höher als ihr Original.

Bevor die  Roten Kamele  eingesetzt werden konnten, mussten noch einige Veränderungen an den Strecken vorgenommen werden. Dies wurde notwendig, da das Lichtraumprofil der Dieselloks an einigen Stellen das der Strecke überschritt. In einige Gleise dürfen die 199.8 auch heute noch nicht hinein. Sie passen teilweise auch nicht in den Lokschuppen hinein, darum findet man manchmal ein Schild  Halt für BR 199.8! .

Umgebaut wurden insgesamt zehn Loks der Serie V 100.1 mit 800er Ordnungsnummer – die Nummer blieb unverändert bestehen. Geplant waren sogar dreißig Loks umzubauen und alle Dampfloks zu ersetzen und zu auszumustern. Durch die politische Wende blieb es allerdings bei den zehn Lokomotiven, welch ein Glück im doppelten Sinne (Wiedervereinigung und der Erhalt der Dampfloks).

Im Rahmen der Vereinigung der beiden deutschen Staatsbahnen Deutsche Bundesbahn und Deutsche Reichsbahn war es erforderlich, ein einheitliches System zu schaffen. Daher kam es ab dem 01.01.1992 (Gemeinsames Baureihenschema DR und DB) noch zur Umzeichnung der Loks in die Baureihe 299.
Durch die politische Wende bzw. Wiedervereinigung Deutschlands zeichnete sich ab, dass die Schmalspurbahnen im Harz unter Regie der DR keine Zukunft haben werden. Über eine kommunale Gründungsgesellschaft entstand am 13. März1991 das private Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU)  Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) .  Am 01.02.1993 übernahm die HSB die Strecken, die Anlagen, die Fahrzeuge und den größten Teil der bei den Schmalspurbahnen im Harz tätigen Mitarbeiter der DR. Seit diesem Tag ist die HSB zuständig für den Betrieb auf den Harzer Schmalspurbahnen. Gesellschafter der HSB sind die Landkreise Harz und Nordhausen, die an der Strecke liegenden Kommunen, die Stadt Quedlinburg, die Gemeinde Tanne sowie die Kurbetriebsgesellschaft Braunlage. 
Nun wurden auch die Loks wieder zurück umgezeichnet in BR 199.8.

Die HSB unterhält heute (seit der Streckenverlängerung 2006 von Gernrode nach Quedlinburg) ein Schmalspur-Streckennetz von 140,4 km Länge mit 42 Bahnhöfen und Haltepunkten.


Drei Lokomotiven (199 861-6, 872-3 und 874-9) wurden 1998 bei Adtranz in Kassel modernisiert, sie bekamen eine Funkfernsteuerung und zwei Loks zusätzliche Normalspurpuffer für den Rollbockverkehr auf entsprechender Höhe vorne und hinten angebaut, bei der hinteren 199 872-3 (die auch z.Z. die einzige ist die sie hat) kann man die noch oben geklappten Puffer deutlich sehen. Vier überzählige gleichzeitig verkauft und diese wurden danach zu Normalspurfahrzeugen zurückgebaut. Die drei anderen nicht modernisierten Lokomotiven (199 871-5, 877-2 und 892-1) wurden mangels Bedarf und wegen Fristablauf abgestellt.

Technische Daten der BR 199.8:
Achsfolge: C´C´
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur) 
Länge über Puffer: 14.240 mm
Motor: 12-Zylinder-4 Takt-Diesel-V-Motor mit Abgasturbolader und Ladeluftkühler
Leistung: 883 KW / 1200 PS
Getriebe: 3-Wandler Strömungsgetriebe
Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h (Vor- und Rückwärts)
Dienstgewicht: 66,0 t
Befahrbarer Bogenradius: R 30 m
Achslast: 10,7 t

Quellen: HSB Harzer Schmalspurbahnen GmbH; V 100-online.de
Zwei "Rote Kamele" auch "Harzkamele" genannt der HSB abgestellt am 23.03.2013 in Bf Wernigerode. Hier sind es 199 874-9 ex DR 110 874-5, ex DR 299 115-6 und dahinter 199 872-3 ex DR 110 872-9, ex DR 299 114-9. Wie man es hier schon aus den ehemaligen Nummern der DR sehen kann, handelt es sich bei diesen Dieselloks um ehemalige normalspurige V 100.1 der DR die in den siebziger Jahren bei LEW "Hans Beimler" in Hennigsdorf gebaut wurden sind, wobei die Entwicklung der DR V 100 von Lokomotivbau "Karl Marx" in Babelsberg stammt. In der ehem. DDR hatte in den 80er-Jahren der Güterverkehr auf der Schiene eine größere Bedeutung als etwa bei der Deutsche Bundesbahn in der Bundesrepublik. Das lag zum einen an dem schlechten Zustand der Fernverkehrsstraßen, zum anderen am mangelnden Bestand an leistungsfähigen Lastkraftwagen in der DDR. Im Harz zogen die schmalspurigen Neubauloks in Doppeltraktion Kohlezüge. Mit dem verstärktem Güterverkehr im Südharz und der notwendig gewordenen Abordnung von Neubaumaschinen ins Selketal, wurden Mitte der achtziger Jahre die Loks knapp. Woher sollten die Dieselloks mit 1.000 mm Spurweite nur kommen. Die damalige DDR war vertraglich fest an den RGW (Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe) gebunden. Daher durfte sie keine Dieselloks mehr bauen! Aber mit Diesellok aus anderen Bruderländern hatte man schlechte Erfahrungen, so faste man den Entschluss, im Rahmen einer Rekonstruktion eine bewährte deutsche Lokomotive für die Harzer Schmalspurbahnen umzubauen. Wobei sich die Umkonstruktion jedoch in die Länge zog. Bereits 1982 sprach man davon - doch erst im Dezember 1988 stand die erste Maschine auf dem Hof in Wernigerode. Die Lokomotiven wurden vom RAW Stendal, wo der Umbau erfolgte, auf Schleppgestellen nach Wernigerode verbracht. Hier wurden die Loks angehoben und mit Schmalspurdrehgestellen versehen. Neben der Spurweite, ist ein ganzgroßer Unterschied in den Drehgestellen ersichtlich. Während die Normalspurloks die Achsfolge BB haben, hat die Schmalspurvariante, um die Achslast zu reduzieren, die Achsfolge CC. Auch die Zug- und Stoßvorrichtung (Puffer und Zughaken) wurden am Drehgestell angebracht, nicht wie bei der Regelspur am Rahmen (die alte Befestigungslöcher kann hier noch gut sehen). Dadurch wird die Zugkraft zum Teil über die Drehzapfen der Drehgestelle übertragen. Aus diesem Grund dürfen die 199 8 nicht zum Zweck der Zugkrafterhöhung (Doppeltraktion) zusammen gekuppelt werden. Interessant ist auch der Tausch von Primär- und Sekundärfederung. Während bei der Normalspur Schraubenfedern zur Federung des Drehgestells zum Hauptrahmen dienen, findet man diese bei der Schmalspur zu Federung jeder einzelnen Achse. Umgekehrt ist bei der Normalspur die einzelne Achse mit Gummischubdruckelementen gefedert, bei der 199.8 dienen diese Elemente zum Federn des Drehgestells. An der eigentlichen Lokomotive gibt es nur wenige Änderungen. Trotzdem ist es manchmal nicht ganz einfach auf den Führerstand zu kommen, denn die Schmalspurausführung ist 11cm höher als ihr Original. Bevor die "Roten Kamele" eingesetzt werden konnten, mussten noch einige Veränderungen an den Strecken vorgenommen werden. Dies wurde notwendig, da das Lichtraumprofil der Dieselloks an einigen Stellen das der Strecke überschritt. In einige Gleise dürfen die 199.8 auch heute noch nicht hinein. Sie passen teilweise auch nicht in den Lokschuppen hinein, darum findet man manchmal ein Schild "Halt für BR 199.8!". Umgebaut wurden insgesamt zehn Loks der Serie V 100.1 mit 800er Ordnungsnummer – die Nummer blieb unverändert bestehen. Geplant waren sogar dreißig Loks umzubauen und alle Dampfloks zu ersetzen und zu auszumustern. Durch die politische Wende blieb es allerdings bei den zehn Lokomotiven, welch ein Glück im doppelten Sinne (Wiedervereinigung und der Erhalt der Dampfloks). Im Rahmen der Vereinigung der beiden deutschen Staatsbahnen Deutsche Bundesbahn und Deutsche Reichsbahn war es erforderlich, ein einheitliches System zu schaffen. Daher kam es ab dem 01.01.1992 (Gemeinsames Baureihenschema DR und DB) noch zur Umzeichnung der Loks in die Baureihe 299. Durch die politische Wende bzw. Wiedervereinigung Deutschlands zeichnete sich ab, dass die Schmalspurbahnen im Harz unter Regie der DR keine Zukunft haben werden. Über eine kommunale Gründungsgesellschaft entstand am 13. März1991 das private Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) "Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB)". Am 01.02.1993 übernahm die HSB die Strecken, die Anlagen, die Fahrzeuge und den größten Teil der bei den Schmalspurbahnen im Harz tätigen Mitarbeiter der DR. Seit diesem Tag ist die HSB zuständig für den Betrieb auf den Harzer Schmalspurbahnen. Gesellschafter der HSB sind die Landkreise Harz und Nordhausen, die an der Strecke liegenden Kommunen, die Stadt Quedlinburg, die Gemeinde Tanne sowie die Kurbetriebsgesellschaft Braunlage. Nun wurden auch die Loks wieder zurück umgezeichnet in BR 199.8. Die HSB unterhält heute (seit der Streckenverlängerung 2006 von Gernrode nach Quedlinburg) ein Schmalspur-Streckennetz von 140,4 km Länge mit 42 Bahnhöfen und Haltepunkten. Drei Lokomotiven (199 861-6, 872-3 und 874-9) wurden 1998 bei Adtranz in Kassel modernisiert, sie bekamen eine Funkfernsteuerung und zwei Loks zusätzliche Normalspurpuffer für den Rollbockverkehr auf entsprechender Höhe vorne und hinten angebaut, bei der hinteren 199 872-3 (die auch z.Z. die einzige ist die sie hat) kann man die noch oben geklappten Puffer deutlich sehen. Vier überzählige gleichzeitig verkauft und diese wurden danach zu Normalspurfahrzeugen zurückgebaut. Die drei anderen nicht modernisierten Lokomotiven (199 871-5, 877-2 und 892-1) wurden mangels Bedarf und wegen Fristablauf abgestellt. Technische Daten der BR 199.8: Achsfolge: C´C´ Spurweite: 1.000 mm (Meterspur) Länge über Puffer: 14.240 mm Motor: 12-Zylinder-4 Takt-Diesel-V-Motor mit Abgasturbolader und Ladeluftkühler Leistung: 883 KW / 1200 PS Getriebe: 3-Wandler Strömungsgetriebe Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h (Vor- und Rückwärts) Dienstgewicht: 66,0 t Befahrbarer Bogenradius: R 30 m Achslast: 10,7 t Quellen: HSB Harzer Schmalspurbahnen GmbH; V 100-online.de
Armin Schwarz

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