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Für den geneigten Schwarzwaldbahnfan könnte eine Fahrt nach Villingen interessant sein.

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Für den geneigten Schwarzwaldbahnfan könnte eine Fahrt nach Villingen interessant sein. Leider nicht näher erreichbar parkt ein VT 11 in den letzten Ausläufern des Villinger Bahnhofs. Weiß jemand näheres, was mit dem Zug geplant ist? Februar 2017.

Für den geneigten Schwarzwaldbahnfan könnte eine Fahrt nach Villingen interessant sein. Leider nicht näher erreichbar parkt ein VT 11 in den letzten Ausläufern des Villinger Bahnhofs. Weiß jemand näheres, was mit dem Zug geplant ist? Februar 2017.

Olli http://igschieneschweiz.startbilder.de 14.02.2017, 835 Aufrufe, 13 Kommentare

13 Kommentare, Alle Kommentare
Thomas Wendt 15.2.2017 12:53

Ein tolles Bild, schade um den unwüdrigen Zustand des Zuges.

Horst Lüdicke 15.2.2017 16:08

Wenn ich dann lese "Eigentümer DB Museum Nürnberg" - was ist denn das für ein "Museum", das seine Ausstellungsstücke so verkommen lässt? Der VT 11.5 war einmal das Aushängeschild der DB! Der Louvre würde die Mona Lisa doch auch nicht in der Personalkantine aufhängen!
Gruß Horst

Stefan Wohlfahrt 15.2.2017 17:05

Der Zug scheint ja schon gereinigt zu werden...
Leider ist oft der Wille und die Einsicht zur Erhaltung solcher guter Stücke in keinem Einklang mit den paar Groschen in der Kasse.
Und so mancher Maler hat schon eine Mona Lisa üertüncht, weil er kein Geld für eine freie Leinwand hatte...
einen lieben Gruss
Stefan

Horst Lüdicke 15.2.2017 22:16

Hallo Stefan,
von einer Institution, die sich "DB Museum" nennt, erwarte ich mehr als von einem Eisenbahnfreundeverein, dessen Mitglieder sich mit viel Engagement und wenig Geld ehrenamtlich um den Erhalt historischer Fahzeuge kümmern. Würde es sich nicht um ein Fahrzeug, sondern um bildende Kunst handeln, wäre wohl kaum ein Museumsdirektor bereit, ein solches einmaliges Objekt einem anderen zu überlassen. Das International Council of Museums definiert die Museumsfunktion wie folgt: „Das Museum ist eine nicht gewinnbringende, ständige Einrichtung im Dienste der Gesellschaft und ihrer Entwicklung, die für die Öffentlichkeit zugänglich ist und materielle Belege des Menschen und seiner Umwelt zum Zwecke des Studiums, der Erziehung und der Freude erwirbt, erhält, erforscht, vermittelt und ausstellt.“ Ob die Verantwortlichen des DB Museums diesem Anspruch bei einem solchen desinteressierten Umgang mit ihrer eigenen Geschichte gerecht werden, bezweifle ich...
Gruß Horst

Olli 16.2.2017 0:24

Die eigene Geschichte war der Bahn mit dem D vorne dran nur in kurzen Zeitperioden viel wert. Meist rund um Jubiläen...

Dennis Fiedler 16.2.2017 7:05

Wirklich schade einen solch prestigeträchtigen Zug so verkommen zu lassen.
Klasse Aufnahme. Der Schneefall gibt dem Bild nich eine passende Stimmung.

TH 17.2.2017 8:53

Schade, in Horb war der Zug wenigstens witterungsgeschützt in der Halle abgestellt...
Generell das DB Museum zu verteufeln fände ich falsch. Vor allem wenn man Koblenz-Lützel und Nürnberg vergleicht.
In Koblenz wird von den Ehrenamtlichen richtig viel geleistet, die haben jetzt schon so viele Fahrzeuge restauriert, dass es schon lange nicht mehr genug Gleise z.B. für den 610 gibt. In Nürnberg dagegen werden einfach nur die Fahrzeuge abgestellt und vegitieren dann vor sich hin. Der 614 steht direkt unter Bäumen abgestellt und muss in ein paar Jahren wahrscheinlich aufwändig resatauriert werden, wenn er langfristig erhalten werden soll. Also pauschalisieren wird dem Thema nicht ganz gerecht.

LG
Robin

Andreas Hackenjos 27.2.2017 0:46

Hallo,

ein nettes Bild. Sein nettes Gesicht erscheint mir jeden Tag aus der Ferne. Ich habe das Ding auch mal besichtigt (von außen versteht sich) und ich würde das mal so einschätzen das er noch nicht verloren ist. Allerdings sollte man nicht zu lange warten, sonst wird er noch schlimmer. Wirklich schade drum, schade das es keine Reichen in Deutschland gibt die sich für sowas interessieren :-D.

Grüße Andreas

Horst Lüdicke 17.3.2017 11:04

Lt. "Eisenbahn Magazin" 4/17 warten diese 601-Teile (601 014-3/901 304-5/901 115-5/901 304-6) in Villingen auf ihre Abfahrt zur Verschrottung!
Gruß Horst

Dennis Fiedler 17.3.2017 15:58

Wirklich Schade drum das der verdchrottet werden soll.

Olli 17.3.2017 22:45

Sehr traurig... schon wieder geht ein Stück Kultur über den Jordan...

Stephan John 17.3.2017 23:09

das ist der zeitgeist. man siehts bei der bahn und ihren fahrzeugen wie beim städtebau mit erhaltenswerten gebäuden seit der nachkriegszeit. was solls in einer zeit wo leute blind mitm smatphone rumlaufen und sich lieber vergangene bilder anschauen

Andreas Hackenjos 18.3.2017 16:42

Das mit dem Verschrotten ist meines Wissensstand noch nicht sicher!

Einige hundert Meter südlich des Bahnhofs Plochingen fährt auf dem oberen Bild ein 601 im Februar 1985 mit einem Touristik-Sonderzug in Richtung Süden. Darunter begegnen sich am 29.03.2013 ein nach Norden fahrender IC und ein RE in Richtung Tübingen. Große Änderungen sind auch auf dieser Aufnahme nicht zu erkennen, lediglich das rechte Gleis wurde abgebaut.
Einige hundert Meter südlich des Bahnhofs Plochingen fährt auf dem oberen Bild ein 601 im Februar 1985 mit einem Touristik-Sonderzug in Richtung Süden. Darunter begegnen sich am 29.03.2013 ein nach Norden fahrender IC und ein RE in Richtung Tübingen. Große Änderungen sind auch auf dieser Aufnahme nicht zu erkennen, lediglich das rechte Gleis wurde abgebaut.
Horst Lüdicke

Bis 1978 prägten die beiden Reiterstellwerke das Bild des Stuttgarter Hauptbahnhofes. Als ein 601 auf dem Weg von Frankfurt/Main nach München im Mai 1978 das westliche Stellwerk passiert, sind seine Tage ebenso gezählt wie die des Triebwagens. Bei der Einfahrt der 101 072-7 mit einem IC  im Frühjahr 2013 deutet an dieser Stelle nicht mehr darauf hin, dass sich hier einmal ein Stellwerk befand, dafür ist jetzt der Blick auf das neue Zentralstellwerk frei. Und inzwischen sind auch die Baureihe 101 und der klassische IC ein Auslaufmodell...
Bis 1978 prägten die beiden Reiterstellwerke das Bild des Stuttgarter Hauptbahnhofes. Als ein 601 auf dem Weg von Frankfurt/Main nach München im Mai 1978 das westliche Stellwerk passiert, sind seine Tage ebenso gezählt wie die des Triebwagens. Bei der Einfahrt der 101 072-7 mit einem IC im Frühjahr 2013 deutet an dieser Stelle nicht mehr darauf hin, dass sich hier einmal ein Stellwerk befand, dafür ist jetzt der Blick auf das neue Zentralstellwerk frei. Und inzwischen sind auch die Baureihe 101 und der klassische IC ein Auslaufmodell...
Horst Lüdicke

Die folgenden Vergleichsbilder aus Stuttgart und Umgebung sind nur schwerlich unter dem Begriff „Einst und Jetzt“ einzuordnen, zumindest das „Jetzt“ klingt bei etwa 13 Jahre alten Aufnahmen schon etwas seltsam. Aber gegenüber den Fotos aus dem Jahre 1978 sind doch einige Veränderungen zu erkennen. Auf der oberen Aufnahme durchfährt ein VT 11.5 Ende Mai 1978 als IC von München nach Frankfurt/Main den Bahnhof Stuttgart-Feuerbach. Mit dem Ende des Winterfahrplanes 1978/79 und der Einführung des Zweiklassensystems bei den IC wurden die Triebwagen noch einige Jahre im Touristiksonderverkehr eingesetzt. Darunter zum Vergleich eine Aufnahme eines ICE 3 an der gleichen Stelle im Frühjahr 2013. Das schöne Bürogebäude wird inzwischen durch einen Neubau verdeckt – und auch der Pragtunnel hat inzwischen einen Betonvorbau erhalten.
Die folgenden Vergleichsbilder aus Stuttgart und Umgebung sind nur schwerlich unter dem Begriff „Einst und Jetzt“ einzuordnen, zumindest das „Jetzt“ klingt bei etwa 13 Jahre alten Aufnahmen schon etwas seltsam. Aber gegenüber den Fotos aus dem Jahre 1978 sind doch einige Veränderungen zu erkennen. Auf der oberen Aufnahme durchfährt ein VT 11.5 Ende Mai 1978 als IC von München nach Frankfurt/Main den Bahnhof Stuttgart-Feuerbach. Mit dem Ende des Winterfahrplanes 1978/79 und der Einführung des Zweiklassensystems bei den IC wurden die Triebwagen noch einige Jahre im Touristiksonderverkehr eingesetzt. Darunter zum Vergleich eine Aufnahme eines ICE 3 an der gleichen Stelle im Frühjahr 2013. Das schöne Bürogebäude wird inzwischen durch einen Neubau verdeckt – und auch der Pragtunnel hat inzwischen einen Betonvorbau erhalten.
Horst Lüdicke





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