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Heute Abend (01.04.16) ging eine Ära zuende.

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Heute Abend (01.04.16) ging eine Ära zuende. Nach 80 Jahren fuhr der letzte Zug auf der Dreiseenbahn unter der alten originalen Reichsbahn-Fahrleitung. Errichtet zwischen 1934 und 36, zunächst mit 50Hz/20kV später mit normalem Bahnstrom betrieben, leistete sie treue Dienste. Die Ästhetik der alten Masten verlieh der Dreiseenbahn einen ganz besonderen Charme, der nun leider für immer verloren geht.

Am 31.03.16 verlassen 143 308-5 und 143 640-1 mit einer Regionalbahn, gebildet aus einem Vierwagenzug, den Bahnhof Seebrugg in Richtung Freiburg im Breisgau.
Mehr als vier Wagenzüge werden höchstwahrscheinlich nach der Sanierung ebenfalls nicht mehr möglich sein, da die Bahnsteige auf einheitliche 140 Meter verkürzt (!) werden.

Heute Abend (01.04.16) ging eine Ära zuende. Nach 80 Jahren fuhr der letzte Zug auf der Dreiseenbahn unter der alten originalen Reichsbahn-Fahrleitung. Errichtet zwischen 1934 und 36, zunächst mit 50Hz/20kV später mit normalem Bahnstrom betrieben, leistete sie treue Dienste. Die Ästhetik der alten Masten verlieh der Dreiseenbahn einen ganz besonderen Charme, der nun leider für immer verloren geht.

Am 31.03.16 verlassen 143 308-5 und 143 640-1 mit einer Regionalbahn, gebildet aus einem Vierwagenzug, den Bahnhof Seebrugg in Richtung Freiburg im Breisgau.
Mehr als vier Wagenzüge werden höchstwahrscheinlich nach der Sanierung ebenfalls nicht mehr möglich sein, da die Bahnsteige auf einheitliche 140 Meter verkürzt (!) werden.

Maximilian Grieger 01.04.2016, 471 Aufrufe, 3 Kommentare

3 Kommentare, Alle Kommentare
Stefan Wohlfahrt 2.4.2016 6:18

Für das ersetzen von tauglichen Masten und das Verkürzen hat die Bahn immer Geld, und dies ist leider kein April-Scherz.
Das Abschiedsbild gefällt mir jedoch ausgezeichnet.
einen lieben Gruss
Stefan

Maximilian Grieger 9.4.2016 14:14

Tja, so ist es halt... Es ist auch interessant, dass das Denkmalamt bei solchen Dingen grundsätzlich zur größeren Partei steht - also der DB -, wenn man allerdings in einem alten Haus nur ein Fenster neu abdichten möchte, rennt man praktisch gegen eine Wand aus Bürokratie...

Grüße

Horst Lüdicke 10.4.2016 9:43

Schade, dass die schönes Masten verschwinden. Die Verkürzung der Bahnsteige ist m. E. unklug (um nicht drastischere Worte zu verwenden), langfristig betrachtet beraubt sich die Bahn damit vieler Möglichkeiten.
Gruß Horst