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Opmerkingen bij afbeeldingen vanGisela, Matthias und Jonas Frey, Pagina14



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Ein ICE schlängelt sich - ... bei der Einfahrt in den Stuttgart Hauptbahnhof. Es ist der selbe Zug und auch der selbe Standort wie auf dem anderen Bild. 21.07.2013 (M) (naar de afbeelding)

Michael Brunsch 17.1.2022 13:19
Hallo,

hier hast Du einen sehr guten Blick für ein besonderes Motiv bewiesen. Nicht nur der Knick im Zug, sondern auch das Spiegelbild im Fenster, macht das Bild zu einem ganz besonderen Bild.

Grüße
Michael

Gisela, Matthias und Jonas Frey 18.1.2022 6:01
Danke Michael,

immerhin schon fast 9 Jahre alt ist diese Aufnahme, bis ich sie jetzt wiederentdeckt habe. Inzwischen sieht man hauptsächlich den ICE 4 in Stuttgart und diese verkehrsroten Doppelstockzüge bestimmen nicht mehr das Bild in Stuttgart.

lg Matthias

Da fährt was auf mich zu - Der ICE 3 wurde im Sucher immer größer, ist dann aber doch noch rechts an mir vorbei gefahren. Von der großen Frontscheibe bleibt dem Lokführer nur ein kleiner Spalt zum hinausblicken. Einfahrt auf Gleis 14 des Stuttgarter Hauptbahnhofes, 31.07.2013 (M) (naar de afbeelding)

Armin Schwarz 1.8.2013 10:21
Ein tolles Bild und Beschreibung, Matthias.
Gruß Armin

Stefan Wohlfahrt 1.8.2013 13:07
Der kleine Spalt sieht zwar sehr knapp aus, aber er genügt wohl vollkommen um vom Gegenlicht ungestört die Signale und Strecke sicher zu sehen.
Ansonsten und einmal mehr: ein super Bild, welches sehr eindrücklich zeigt, wieviel Wirkung ein Fotograf mit einem gelungenen Schnitt (sei es beim Fotogarfieren oder bei der Bearbeitung) herausholen kann.
Gruss Stefan

Gisela, Matthias und Jonas Frey 1.8.2013 14:45
Mich hat der Lokführer ja auch gesehen und ist um mich herumgefahren...

Zum Schnitt: lieber beim Fotografieren etwas Spielraum lassen, abschneiden geht immer, ansetzen eher nicht.

Zu dem Bild gibt es auch eine Geschichte: Die Gleise 13/14 waren bei mir schon ein Wunschziel für einfahrende Züge, da man hier einen recht freien Blick auf die Strecke hat. Nun war aber für den Zeitraum als ich dort war, kein fotografierenswerter Zug am dortigen Bahnsteig angekündigt. Auf diese ICE 3 wartete ich am Bahnsteigende von Gleis 15. Ein paar Minuten vor Einfahrt wurde er auf Gleis 14 verlegt. Da hieß es dann eiligen Schrittes die so etwa 700 Meter vom Bahnsteigende über die Unterführung zum anderen Bahnsteigende zurückzulegen, um dort dann noch rechtzeitig vor Einfahrt dort zu sein. Der Lokführer für die Weiterfahrt hatte es dann einfacher, er überquerte einfach die beiden Gleise...

lg Matthias

Alexander, R. 16.1.2022 14:38
Perfekt - Stefan W. hat das schon gut beschrieben. Beim Lokführer tippe ich auf ehem. Panzerfahrer: klein von Wuchs her und Sehschlitze gewohnt ;-)
MfG

Ein Gleisdreieck unter dem Karlsruher Marktplatz - Ein weiterer Blick in das Gleisdreieck mit einem vom Kronenplatz in Richtung Haltestelle Marktplatz (Pyramide) abbiegendem Stadtbahnzug. Wie schon an selber Stelle an der Oberfläche neigen sich die Züge deutlich zur Bogenaußenseite. Die Befahrung der engen Gleisbögen hier ist deutlich hörbar. Der helle Fleck links hinten ist die Station Kronenplatz. Der Aufnahmestandpunkt ist die Haltestelle Marktplatz (Kaiserstraße). 12.01.2022 (M) (naar de afbeelding)

Andreas Strobel 16.1.2022 6:45
Einblick mit Ausblick!
Mal wieder eines jehner Bahnbilder, die so typisch für deine Sicht auf die Bahnfotografie sind Matthias.
Eben anders Interessant. Macht mir Freude anzusehen.
LG Andreas

Gisela, Matthias und Jonas Frey 18.1.2022 6:03
Danke Andreas,

das Gleisdreieck ist wahrscheinlich der Knackpunkt was die Leistungsfähigkeit des Karlsruher Tunnels angeht, fährt man hier ja nicht auf Sicht wie zuvor an der Oberfläche.

lg Matthias

Eine etwas ungewöhnliche Sicht auf den ganz alltäglich-langweiligen Bahnverkehr. 15.04.2007 (M) (naar de afbeelding)

Stefan Wohlfahrt 16.4.2007 17:42
Strapaziert zwar den Bahnbildereinstellungrahmen, dafür aber genial gesehen und noch besser fotografiert.
mfg
Stefan

trainspotting_simlife 7.3.2021 20:45
Sag das mit "langweiligem Bahnverkehr" nochmal heute....

Gisela, Matthias und Jonas Frey 14.1.2022 15:48
Ja für mich waren diese Wagen schon langweilig, wenn man über Jahrzehnte sehr häufig immer wieder mit ihnen gefahren ist. Diese Wagen haben in mir auch immer wieder ein Gefühl der Einsamkeit vermittelt, wenn man mehrere Minuten irgendwo im Bahnhof mit wenig Mitreisenden auf einen Gegenzug gewartet hat, und es nahezu völlig Still war. Wie wenn das Leben anderswo stattgefunden hätte.

lg Matthias

Stefan Wohlfahrt 15.1.2022 16:14
Hallo allerseits,
"langweilig" ist in der Bahnfotografie ziemlich relativ. Langweilig kann sogar eine 103 sein. Ein interessants Beispiel finde ich die DR 143: erste Loks dieser Baureihe noch in der DDR fotografiert, fuhr ich ein paar Jahre später nach Karlsruhe nur um eine DR 143 zu fotografieren, im Laufe der Zeit nahm das Interesse ab und als es dann merkte, dass die zwischenzeitlich alltägliche Lok nun doch langsam verschwindet gewann sie wieder an Interesse.
Im Endeffekt schient mir aber, ob langweilig oder nicht es darauf ankommt wie man das Motiv in Szene setzt und da kann, wie dieses Bild zeigt, eine banale Alltagsszene zum viel gerühmten Blickfang werden.
einen lieben Gruss
Stefan

Gisela, Matthias und Jonas Frey 15.1.2022 18:01
Hallo Stefan,

ich hab mir mal überlegt, wann denn wohl meine letzte Fahrt in einem N-Wagen gewesen war. Und da ist mir eine Fahrt eingefallen, die ich sogar bildlich festgehalten haben:
Während der Fahrt:
https://www.bahnbilder.de/bild/Deutschland~Galerien~Experimente+-+Anders+gesehen/1160245/n-wagen-im-ice-3--ich-mein.html

... und nach der Fahrt:
https://www.bahnbilder.de/bild/deutschland~wagen~regionalverkehr-ohne-steuer--und-dostowagen/1160739/einmal-orange--offene-tueren-eines-n-wagen-zuges.html

lg Matthias

Blick in die Tiefe eines Bahnhofes - Der Bahnhof Antwerpen Centraal ist auch hochmodern. Am 23.06.2007 ging der umgebaute Bahnhof in Betrieb. Die Züge fahren heute auf drei Ebenen mit insgesamt 14 Gleisen ab. Blick in die -2 Ebene, wo sich die vier Durchgangsgleise befinden. Die anderen zehn Gleise enden weiterhin im Bahnhof, davon sechs Gleise oben und vier Gleise in der -1 Ebene, rechts und links neben der Öffnung. Über der modernen Anlage befindet sich nach wie vor das alte Bahnsteigdach. Das alte Empfangsgebäude wird in einem zweigleisigen Tunnel unterfahren. Der Bahnhof ist Teil der Hochgeschwindigkeitsstrecke (Brüssel -) Antwerpen - Rotterdam - Amsterdam. 18.06.2016 (M) (naar de afbeelding)

Stefan Wohlfahrt 26.6.2016 9:13
Ob für Stuttgart ein solcher Ausbau nicht auch sinnvoll gewesen wäre?
einen lieben Gruss
Stefan

Gisela, Matthias und Jonas Frey 27.6.2016 5:06
Hallo Stefan,

eine Kombination eines unterirdischen Durchgangsbahnhofes für den Fernverkehr mit dem Erhalt des Kopfbahnhofes hätte ich auch für Stuttgart als die weit bessere Lösung angesehen. Damit hätte man zusätzliche Kapazitäten geschaffen und wäre wohl für die Zukunft gerüstet gewesen. Ein integraler Taktverkehr nach Schweizer Vorbild ist mit Stuttgart 21 zum Beispiel von vorne herein ausgeschlossen. Vielleicht müssen die Planer aus Kostengründen das Projekt noch abspecken und es werden nur die Tunnelstrecken nach Feuerbach und in Richtung Neubaustrecke fertiggebaut mit einem viergleisigen Tunnelbahnhof und dem Erhalt des bisherigen Kopfbahnsteigen. Dann hätten wir eine betrieblich wesentlich besser Kombilösung. Die Kosten belaufen sich mittlerweile auf 6,3 Millarden, manche rechnen mit 10 Millarden Euro.

Die Gegner haben die Alternative entwickelt in die schon gegrabene Baugrube für den Tiefbahnhof einen Omnibusbahnhof zu legen und darüber wieder die Kopfbahnsteige mit moderner Überdachung anzulegen und auch die Seitenflügel in moderner Form wieder zu errichten.

Es ist im Moment schon spannend wie es weitergeht.

lg Matthias

G. G. 29.8.2021 19:50
Danke für dieses eindrucksvolle Bild, welches ich leider mangels Thalys nicht machen konnte.

Gisela, Matthias und Jonas Frey 14.1.2022 15:43
Ja, ein faszinierender Bahnhof mit seinen drei Bahnsteigebenen übereinander.

lg Matthias

U-Haltestelle Kronenplatz - Diese Station liegt am östlichen Beginn der Karlsruher Fußgängerzone in der Kaiserstraße. Oben hält weiterhin die Straßenbahnlinie 3, die ab der vorhergehenden Haltestelle Durlacher Tor, parallel über der Tunnelstrecke fährt. Die Linie 3 biegt hier allerdings nach Süden ab. Wie auch an der Haltestelle Durlacher Tor führt eines der Zwischengeschosse schräg über die Bahnsteige, hier erkennbar an dem dunklen Glasband oben. Die Stationen machen insgesamt eine sehr gelungen Eindruck, vergleichbar mit jenen entlang der Wehrhanlinie in Düsseldorf. 12.01.2022 (M) (naar de afbeelding)

Peter Ackermann 14.1.2022 8:47
Eine wunderbare Studie voller Licht, Formen und Leben! Grüsse, Peter

Gisela, Matthias und Jonas Frey 14.1.2022 15:40
Danke Peter,

die neuen Karlsruher U-Stationen sind schon sehr beeindruckend, allerdings hätte ich mir ein deutlichere Unterscheidungsmerkmale zwischen den Stationen gewünscht. Die Grundkonzeption ist aber auf jeden Fall sehr gelungen.

lg Matthias

In der Schräge und in der Waagrechten - Während aus der Rampe am Mühlenburger Tor ein Zug der S11 auftaucht, muss oben eine Bahn der Linie 2 deren Durchfahrt abwarten um in gleicher Richtung zu folgen. Ich selbe sitze in einer Bahn der Linie 4 in Gegenrichtung und hatte das Glück diese Situation fotografieren zu können. Bei dem markanten Gebäude im Hintergrund handelt es sich um das Karlsruher Rathaus West. 12.01.2022 (M) (naar de afbeelding)

Eisen Bahn 13.1.2022 15:57
Starkes Foto!

Gisela, Matthias und Jonas Frey 14.1.2022 15:38
Danke Ralf,

da müssen schon mehrere glückliche Zufälle zusammenkommen, um so eine Aufnahme machen zu können. Planen kann man es nicht, man muss nur im richtigen Moment einfach draufhalten.


lg Matthias

Ein weiterer Blick zur Brücke - Der Zug auf der U6 in Richtung Flughafen/Messe hat zur Hälfte die Brücke überquert und wird gleich die Rampe hinunter rollen. 07.01.2022 (M) (naar de afbeelding)

Frank Paukstat 9.1.2022 7:22
Schon faszinierend welches Gefälle bzw Steigung die Rampe hat. Wohl in Deutschland für eine Stadtbahn einzigartig über eine längere Strecke. Danke für die Bilderserie von der Strecke, Matthias.

Viele Grüße, Frank

Gisela, Matthias und Jonas Frey 9.1.2022 12:53
Hallo Frank, die Stadtbahntriebwagen der Saarbahn sind soweit ich weiß für eine Steigung von 80 ‰ ausgelegt. Leider scheint aber dort der Ausbau ins Stocken geraden zu sein. Ein einmal angedachte Strecke zur Universität in Saarbrücken, die eine entsprechende Steigung gehabt hätte, scheint in weiter Ferne gerückt zu sein, ohne da jetzt konkretes zu wissen. Von den gebauten Strecken dort ist die Ortsdurchfahrt Riegelsberg sehr interessant, eine sehr steile kurvenreiche Ortsdurchfahrt auf der Straße. Mit Jeanny und Hans De Rond sind wir da schon entlang gelaufen und haben mit vielen schönen Bildern jene faszinierende Strecke dokumentiert.
Solche Streckenspaziergänge finde ich immer sehr spannend, geht es da nicht darum Züge zu dokumentieren im Sinne von Fahrzeugportraits sondern darum Züge in den unterschiedlichen Situation festzuhalten, was einen entscheidenden Unterschied macht.
Streckendokumentationen kann ich jedem Eisenbahnfreund empfehlen, da dabei recht vielfältige Aufnahme entstehen können, man aber auch Kompromisse eingehen muss.

lg Matthias

Gut zur Geltung - ... kommen die 70 ‰ Steigung der südlichen Auffahrt zu Bahnbrücke über die A8. Im Hintergrund links ein Gewerbegebiet von Echterdingen. 07.01.2022 (M) (naar de afbeelding)

Frank Paukstat 8.1.2022 8:15
Hallo Matthias,

in der Tat kommen hier die 7% Steigung sehr Eindrucksvoll zur Geltung und das ist, wie ich finde, gut bildlich festgehalten.

Viele Grüße, Frank

Gisela, Matthias und Jonas Frey 8.1.2022 13:10
Hallo Frank, die Strecke macht unheimlich Spaß zu erleben, insbesondere wenn man nach vorne hinaussehen kann. Obwohl wir uns hier auf der Filderebene befinden geht es steil bergab und bergauf. Auch im südlich anschließenden Teil, wo weitgehend ohne Einschnitt oder Dämme einfach dem Höhenverlauf des Landschafts gefolgt wird, gibt es eine 8 % Steigungsstrecke. Überhaupt ist es spannend als Fluggast dann sich Stuttgart auf diese Weise zu nähern. Erst dieses über Berg und Tal, dann recht durch recht flaches Gelände durch die Vororte um dann in Degerloch in Tunnel einzufahren. Nach der Haltestelle in Degerloch führt der Tunnel immer weiter spürbar bergab (5 %), die Bahnen drehen dabei auf der Geraden richtig auf um dann weiter unten an der Haltestelle Weinsteige wieder ans Tageslicht zu kommen und man bekommt das erste Mal einen Eindruck von der Kessellage. Nochmals ein Kurztunnel dann folgt eine kurze Aussichtsabschnitt um dann in den langen steilen Weinsteigetunnel (7 %) einzufahren um in langer S-Kurve weiter unten wieder ans Tageslicht zu kommen. Dann geht es weiter steil bergab, aber oberirdisch in der engen Hohenheimer Straße mit dichter Bebauung, bevor man kurz vor dem Charlottenplatz in den Innenstadttunnel abtaucht.

Mit allen sonstigen spannenden Strecke, die der Topographie geschuldet sind, ein Stadtbahnsystem (engl. Light Rail) das es so weltweit kein zweites mal mehr gibt.

lg Matthias

Verschwindend klein - ... wirkt der Stadtbahnzug, der hier die zwei großen Infrastrukturprojekte Stuttgarts passiert. Oben die neue Neckarbrücke mit den beiden Tunnelausfahrten links. Darunter die nahezu fertiggestellten Tunneleinfahrten des B10-Rosensteintunnels. Der Rosensteintunnel ist inzwischen durchlöchert wie ein Schweizer Käse. Der erste Eisenbahntunnel führt direkt unter dem Schloss Rosenstein hindurch. Beim Bau gab es wohl einen Einbruch direkt unter dem Schloss. Es war mal angedacht, diesen Tunnel für das Naturkundenmuseum nutzbar zu machen, das im Schloss Rosenstein untergebracht ist. Jonas hatte schon Gelegenheit gehabt in den Tunnel zu kommen. Mit dem zweiten Stuttgarter Hauptbahnhof wurden auch die zuführenden Strecken viergleisig neu gebaut und südliche vom Schloss entstand in offener Bauweise der doppelröhrige neue Eisenbahntunnel. Und für Stuttgart 21 musste der Park mit zwei neuen Tunnels auf nahezu ganzer länger unterfahren werden. Einmal für den Fern- und Regionalverkehr zum anderen für den S-Bahnverkehr. Da diese Strecken auf unterschiedlichen Wegen zum Hauptbahnhof führen, trennen sich die beiden Röhren gleich hinter dem Portal und überkreuzen sich am anderen Ende des Parks. Zeitgleich wurde auch der vierspurige Rosensteintunnel unter dem Park gebaut, der wohl bald in Betrieb geht. 06.01.2022 (M) (naar de afbeelding)

Stefan Wohlfahrt 7.1.2022 9:45
Hallo Matthias,
was für eine Tunneldichte, da könnte man hierzulande fast neidisch werden...
einen lieben Gruss
Stefan

Gisela, Matthias und Jonas Frey 7.1.2022 13:13
Wobei die Schweiz doch sicher nicht arm an Tunnels ist. Auch in Zürich gibt es da ja etliche davon.

So sehr mich aber der Tunnelbau fasziniert, erfordert er doch eine sehr hohe Menge am Klimakiller Beton. Der im Bild sichtbare Straßentunnel entlasst einer der übelsten Straßen in Stuttgart und ermöglicht eine grünere, durch weniger Autos belastete Verbindung zwischen Wilhelma und Neckar. Aber andererseits zieht eine so gut ausgebaute Straße wieder neuen Verkehr an...
Ein Ziel wäre es doch, den Autoverkehr auf den betroffenen Strecken ohne neue Straßen zu bauen entsprechend zu reduzieren.

Bei dem massiven Tunnelbau für Stuttgart 21 und der der Neubaustrecke nach Ulm kann man auch die Frage stellen, wie viel Autoverkehr durch den Umstieg auf eine dann doch hoffentlich attraktivere Bahn (was zweifelhaft ist) reduziert werden kann um überhaupt die Graue Energie die in den Bauwerken steckt zu kompensieren.

lg Matthias

Stefan Wohlfahrt 8.1.2022 11:33
Hallo Matthias,
das "fast neidisch werden" war natürlich etwas ironisch gemeint. Du aber spricht in deinem Kommentar einen wichtigen Punkt an: "Die graue Energie". Dies rückt nun langsam zurecht ins Bewusstsein. Ich verfüge nciht über das nötige Wissen, kann mir aber gut vorstellen dass ein Tunnel durch einen Berg im Gegensatz zur Strecke über den Berg Energie zu sparen vermag und somit das Konto der "Grauen Energie" abbauen kann, wie z.B Gotthard oder Monte Cenerie wobei hier die hohe Geschwindigkeit der Züge im Endeffekt der Spielverderber ist. Bei Stuttgart 21, oder in Zürich, wo die Züge erst steil runter und dann wieder steil rauf geführt werden, kann die "Graue Energie" jedoch nur abgebaut werden, wenn tatsächlich eine Verlagerung statt findet. Und da habe ich, wie du auch, so meine Zweifel.
Ein schönes Beispiel, wo tatsächlich eine Verlagerung statt gefunden hat, ist die Strecke Paris - Bruxelles, zumindest der Luftverkehr hat sich praktisch vollständig auf die Schiene verlagert, selbst wenn deutsche Politiker trotzdem weiterhin von Paris nach Bruxelles fliegen (während die Aussenministerin mit dem Zug fuhr).
einen lieben Gruss
Stefan

Gisela, Matthias und Jonas Frey 8.1.2022 12:55
Im Stuttgarter Fall kann es vielleicht dadurch ein Stück weit ausgeglichen werden, das bremsende Züge Energie ins Netz einspeisen. Bei der Zahnradbahn in Stuttgart erzeugt die talwärts fahrende Bahn durch die Rückspeisung der Bremsenergie einen erheblichen Anteil der Energie die bergwärts fahrende Bahn benötigt. Ich hab da 85 % im Kopf, hab aber keine Ahnung ob das so stimmt.

Bei U-Bahnen wird der Tunnelabschnitt gerne so trassiert, dass es nach der Haltestelle erst bergabwärts geht um die Beschleunigung zu unterstützen und es vor dem nächsten Halt wieder aufwärts geht, wenn die Fahrt verlangsamt wird. Das macht auch dahingehend Sinn, dass Haltestellen möglichst nahe zur Oberfläche liegen sollten.

lg Matthias

Ein hohe Stufe - ... ist zu überwinden, will man in Rommelshausen in die S-Bahn einsteigen, gut erkennbar an der Frau mit Kinderwagen. Neben den zu niedrigen Bahnsteigen vergrößert sich der Abstand zur Bahnsteigkante auch noch durch die Kurven- und Schieflage der Bahn. Dieses Jahr soll nun endlich damit begonnen werden die Bahnsteige zu erhöhen. Aber auch die Überhöhung der Gleise aufgrund des Gleisbogens soll reduziert werden, was vermutlich zu einer Reduzierung der erlaubten Geschwindigkeit durchfahrender Züge führen dürfte. Es war übrigens Zufall, das ausgerechnet als ich diese Situation festhalten wollte, eine Frau mit Kinderwagen hier zustieg. Ich hatte eher an 'herausspringende' Fahrgäste gedacht. 05.01.2022 (M) (naar de afbeelding)

Gisela, Matthias und Jonas Frey 8.1.2022 6:13
Mal eine Kommentar zum eigenen Bild, aber dies steckte über mehrere Tage in der internen Diskussion fest und ist daher schon in die Tiefen von Bahnbilder.de gerutscht.

Da diese Jahr noch die Bauarbeiten zur Erhöhung der Bahnsteige beginnen wollte ich diese untragbare Situation doch auch im Bild festhalten. Eigentlich hatte ich erwartet eine einfache Dokumentationsaufnahme mit heimzubringen. Aber was ich dann entstand war dieses doch ungewöhnliche Bild. Ausgerechnet als ich diese hohe Stufe zum Thema machen wollte, steigt ein Frau mit Kinderwagen zu und demonstriert geradezu wie bestellt, die Situation. Der Zug fuhr etwas über seine eigentliche Halteposition hinaus und so ging ich erst noch ein paar Schritte zurück um in meine Position zu kommen. Dadurch verpasst ich die aussteigenden Fahrgäste. Aber anderseits hat das alles zusammengespielt und auch die Perspektive auf den Zug ist dabei sehr ungewöhnlich geworden. So hat man die Baureihe 430 noch nicht gesehen. Man nimmt Details der Front war, die man sonst übersieht.
Dem Thema Eisenbahn kann man sich je nach Interesse ganz unterschiedlich fotografisch Annähern, was wiederum zu ganz anderen Bildern führen kann. Aber leider werden dann immer wieder die Bilder nach den Kriterien von Lok- oder Zupportraitsaufnahmen beurteilt, und so kann es ein solches Bild trotzdem hier schwer haben akzeptiert zu werden. Das ist sehr schade, da Bahnbilder.de von seiner Konzeption sehr breit aufgestellt ist und auch alle anderen Möglichkeiten der Annäherung an das Thema Bahn durch eigentlich allumfassende Kategorien zulässt.

Ausgesprochene Lok- oder Zupportraits mache ich eher selten, das entspricht nicht meinem Interesse, mein Interesse zum Thema Bahn ist sehr vielschichtig mit vielen unterschiedlichen Blickwinkeln. Bahnbilder.de ist da so aufgestellt, dass dies zu zeigen eigentlich auch möglich sein sollte.

lg Matthias

Andreas Strobel 8.1.2022 9:44
Hallo Matthias, es gibt hier eine viel schichtig Klientel von Fotografen. Nicht alle verstehen immer alle Fotografen. Der eine meint das dieses Bild doch kein Bahnbild sein kann, der nächste begeistert sich wie ich für deine Sicht. Beim nächsten muss alles pefekt gestellt sein. Wieder andere müssen außer der/dem Lok/Zug noch ein ortsbezogenes Detail mit im Bild haben. Die einen fotografieren aus Dokumentationszwecken, der Andere aus Spaß an der Freude. So vielseitig die Fotografen in ihrem Geschmack, so vielseitig sind dann aber auch die Admin mit ihren Sichtweisen. Dann wird halt intern ein Bild besprochen und leider verschwindet es in der BB Rangliste recht weit unten. Von daher finde ich die Idee recht gut es mal mit einem eigenen Kommentar zu versehen. Allerdings sollte man es nicht zur Regel machen jedes in der Diskussion gewesene Bild nun auch mit einem Eigenkommentar in den Focus zurücken. Denn die meisten in der Diskussion gewesen Bilder spielen eine wenig dokumentarische noch wichtige Rolle. LG Andreas

 
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