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Comentarios de imagen deGisela, Matthias und Jonas Frey, Página24



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Blick in die Tiefe eines Bahnhofes - Der Bahnhof Antwerpen Centraal ist auch hochmodern. Am 23.06.2007 ging der umgebaute Bahnhof in Betrieb. Die Züge fahren heute auf drei Ebenen mit insgesamt 14 Gleisen ab. Blick in die -2 Ebene, wo sich die vier Durchgangsgleise befinden. Die anderen zehn Gleise enden weiterhin im Bahnhof, davon sechs Gleise oben und vier Gleise in der -1 Ebene, rechts und links neben der Öffnung. Über der modernen Anlage befindet sich nach wie vor das alte Bahnsteigdach. Das alte Empfangsgebäude wird in einem zweigleisigen Tunnel unterfahren. Der Bahnhof ist Teil der Hochgeschwindigkeitsstrecke (Brüssel -) Antwerpen - Rotterdam - Amsterdam. 18.06.2016 (M) (al imagen)

Stefan Wohlfahrt 26.6.2016 9:13
Ob für Stuttgart ein solcher Ausbau nicht auch sinnvoll gewesen wäre?
einen lieben Gruss
Stefan

Gisela, Matthias und Jonas Frey 27.6.2016 5:06
Hallo Stefan,

eine Kombination eines unterirdischen Durchgangsbahnhofes für den Fernverkehr mit dem Erhalt des Kopfbahnhofes hätte ich auch für Stuttgart als die weit bessere Lösung angesehen. Damit hätte man zusätzliche Kapazitäten geschaffen und wäre wohl für die Zukunft gerüstet gewesen. Ein integraler Taktverkehr nach Schweizer Vorbild ist mit Stuttgart 21 zum Beispiel von vorne herein ausgeschlossen. Vielleicht müssen die Planer aus Kostengründen das Projekt noch abspecken und es werden nur die Tunnelstrecken nach Feuerbach und in Richtung Neubaustrecke fertiggebaut mit einem viergleisigen Tunnelbahnhof und dem Erhalt des bisherigen Kopfbahnsteigen. Dann hätten wir eine betrieblich wesentlich besser Kombilösung. Die Kosten belaufen sich mittlerweile auf 6,3 Millarden, manche rechnen mit 10 Millarden Euro.

Die Gegner haben die Alternative entwickelt in die schon gegrabene Baugrube für den Tiefbahnhof einen Omnibusbahnhof zu legen und darüber wieder die Kopfbahnsteige mit moderner Überdachung anzulegen und auch die Seitenflügel in moderner Form wieder zu errichten.

Es ist im Moment schon spannend wie es weitergeht.

lg Matthias

G. G. 29.8.2021 19:50
Danke für dieses eindrucksvolle Bild, welches ich leider mangels Thalys nicht machen konnte.

Gisela, Matthias und Jonas Frey 14.1.2022 15:43
Ja, ein faszinierender Bahnhof mit seinen drei Bahnsteigebenen übereinander.

lg Matthias

U-Haltestelle Kronenplatz - Diese Station liegt am östlichen Beginn der Karlsruher Fußgängerzone in der Kaiserstraße. Oben hält weiterhin die Straßenbahnlinie 3, die ab der vorhergehenden Haltestelle Durlacher Tor, parallel über der Tunnelstrecke fährt. Die Linie 3 biegt hier allerdings nach Süden ab. Wie auch an der Haltestelle Durlacher Tor führt eines der Zwischengeschosse schräg über die Bahnsteige, hier erkennbar an dem dunklen Glasband oben. Die Stationen machen insgesamt eine sehr gelungen Eindruck, vergleichbar mit jenen entlang der Wehrhanlinie in Düsseldorf. 12.01.2022 (M) (al imagen)

Peter Ackermann 14.1.2022 8:47
Eine wunderbare Studie voller Licht, Formen und Leben! Grüsse, Peter

Gisela, Matthias und Jonas Frey 14.1.2022 15:40
Danke Peter,

die neuen Karlsruher U-Stationen sind schon sehr beeindruckend, allerdings hätte ich mir ein deutlichere Unterscheidungsmerkmale zwischen den Stationen gewünscht. Die Grundkonzeption ist aber auf jeden Fall sehr gelungen.

lg Matthias

In der Schräge und in der Waagrechten - Während aus der Rampe am Mühlenburger Tor ein Zug der S11 auftaucht, muss oben eine Bahn der Linie 2 deren Durchfahrt abwarten um in gleicher Richtung zu folgen. Ich selbe sitze in einer Bahn der Linie 4 in Gegenrichtung und hatte das Glück diese Situation fotografieren zu können. Bei dem markanten Gebäude im Hintergrund handelt es sich um das Karlsruher Rathaus West. 12.01.2022 (M) (al imagen)

Eisen Bahn 13.1.2022 15:57
Starkes Foto!

Gisela, Matthias und Jonas Frey 14.1.2022 15:38
Danke Ralf,

da müssen schon mehrere glückliche Zufälle zusammenkommen, um so eine Aufnahme machen zu können. Planen kann man es nicht, man muss nur im richtigen Moment einfach draufhalten.


lg Matthias

Stuttgarter Straßenbahnen AG-Triebwagen 4158 // Stuttgart (Haltestelle Bottroper Straße) // 10. Januar 2022 (al imagen)

Gisela, Matthias und Jonas Frey 14.1.2022 14:30
Eine schein-viergleisige Station.

Schönes Bild!

lg Matthias

Paul Zimmer 22.1.2022 10:16
Matthias, danke für das Kompliment! :-)

Gruß
Paul

Im Linksverkehr kommt der AVG Triebwagen 957 am Dienstag den 11.1.2022 im Doppel gen Mosbach Baden durch Neckarzimmern gefahren. Den Grund dafür weiß ich allerdings nicht. (al imagen)

Gisela, Matthias und Jonas Frey 13.1.2022 18:02
Ein schönes Bild, Andreas!

lg Matthias

Andreas Strobel 14.1.2022 10:21
Vielen Dank Matthias, schön das es dir gefällt. LG Andreas

Andreas Strobel 21.1.2022 13:24
Hallo Thomas, freut mich das es deinen Gefallen findet.
LG Andi

Frankfurt Hbf : Lichtstimmumg (2) im Februar 1995. (al imagen)

Gisela, Matthias und Jonas Frey 10.1.2022 13:40
Irgendwie sehr kantig wie der Zug da geknickt ist. Tolle Aufnahme!

lg Matthias

G. G. 10.1.2022 14:42
Tolle Lichtstimmung - hat schon Werbewirkung!

Korbinian Eckert 12.1.2022 10:46
Großartig! Tolles Zeitdokument!

Stefan Wohlfahrt 12.1.2022 11:04
Genial - ein Bild das Reiselust weckt...
einen lieben Gruss
Stefan

Gisela, Matthias und Jonas Frey 13.1.2022 12:32
Es lohnt sich doch immer wieder in die schon länger hochgeladenen Bilder zu schauen. Die eigenen Galerien der Fotografen ist dazu auch eine wunderbare Möglichkeit.

lg Matthias

SNCB 1344, 013 044 0-6, Bruxelles Midi, 3.12.2010. (al imagen)

Alexander, R. 12.1.2022 6:29
Hallo,
war hier kein anderer Standort möglich?
MfG

Stefan Wohlfahrt 12.1.2022 11:01
Und selbst wenn kein anderer Standort möglich war, die Lok ist so oft zu sehen, dass dieses Bild höchsten für privat Gebrauch genutzt werden sollte.
einen lieben Gruss
Stefan

Gisela, Matthias und Jonas Frey 12.1.2022 19:30
Gerade der Mast macht das Bild interessant, ist ja nicht gerade ein 08/15-Mast.

Stefan Wohlfahrt 14.1.2022 10:40
Hallo Matthias,
gereade weil der Mast etwas besonderes ist, hätter er eine etwas bewusstere Umsetzung verdient.
einen lieben Gruss
Stefan

Francisco Welter-Schultes 27.1.2022 23:14
Keine Glanzleistung, sehe ich ein. Stromabnehmer auch verdeckt. Nee, anderer Standort ging da nicht, wurde noch schlechter. Der Mast steht da, wo er noch am wenigsten stört. Wegsprengen war nicht erlaubt und das B wollte ich auch nicht verdecken.
Viele Gruesse
Francisco

Zug 321 der Karlsruher Stadtbahn mit der Linie S2 nach Rheinstetten neben Zug 870 mit Linie S5 nach Söllingen in der neu eröffneten, unterirdischen Station Marktplatz (Kaiserstraße), 03.01.2021. (al imagen)

Gisela, Matthias und Jonas Frey 10.1.2022 20:54
Diese Fahrzeuge im Untergrund zu sehen ist noch recht ungewohnt.

Hattest du den Eindruck, die neuen Anlagen funktionieren gut oder stört das niveaugleiche Gleisdreieck im Untergrund doch zu sehr den Betriebsablauf. Vielleicht verschaffe ich mir diese Woche auch einen ersten Eindruck. Die Haltestellen machen einen hellen und geräumigen Eindruck, es fehlt aber die gestalterische Abwechslung, was für eine bessere Orientierung gesorgt hätte.

lg Matthias

Eisen Bahn 11.1.2022 15:02
Danke für deinen Kommentar! Mein Eindruck der neuen Karlsruher "U-Bahn" war insgesamt sehr positiv. Alles hat gut funktioniert. Manchmal warten die Bahnen am Gleisdreieck einen Moment, ähnlich einer Straßenbahn an einer Kreuzung. Trotzdem hatte ich nicht den Eindruck, dass es hierdurch zu längeren Verzögerungen kommt.

Gisela, Matthias und Jonas Frey 11.1.2022 15:26
Das hängt wahrscheinlich davon ab, in welchen Abständen die Züge fahren können. Wenn man recht langsam unterwegs ist gerade in den engen Bögen des Gleisdreiecks dürfte dies gut funktionieren. Oberirdisch wo auf Sicht gefahren wird, kann ja direkt hintereinander gefahren werden. In Wien gibt es am Matzleinsdorfer Platz ebenfalls ein niveaugleiches Gleisdreck bei der U-Strab. Das Gleisdreieck Torstraße in Stuttgart ist hingegen völlig kreuzungsfrei ausgebaut.

Für morgen habe ich geplant die Kombilösung mal selbst in Augenschein zu nehmen.

lg Matthias

Eisen Bahn 11.1.2022 18:41
Dann wünsche ich für morgen viel Freude dabei!
Gruß, Ralf

Dieselabschied auf der Südbahn: Detailaufnahme der Beklebung von 218 446-3 in Lindau Insel. Im Beisein und mit Erlaubnis des örtlichen Bahnpersonals. 11.12.21 (al imagen)

Gisela, Matthias und Jonas Frey 11.1.2022 7:08
Es wäre ja nett wenn da Aufnahme von Bahnbilder.de darunter wären....

Zuerst habe ich gedacht du selber hättest hier eine geschickte Montage angefertigt.

lg Matthias

Marvin Schenk 11.1.2022 9:13
Tatsächlich habe ich ein ähnliches Bild hier bei BB hochgeladen (das ganz Rechte). Alle Bilder stammen von der Person, die alle Aufkleber privat organisiert hat.

Zug 368 der Karlsruher Stadtbahn mit der Linie S1 nach Hochstetten in Bad Herrenalb, 03.01.2021. (al imagen)

Gisela, Matthias und Jonas Frey 10.1.2022 20:56
Schönes Bild bei der die Bahn und das Haltestellendach als kompakte Einheit wirken.

lg Matthias

Eisen Bahn 11.1.2022 14:59
Dankeschön!

Zwei 4024er am Bodensee kurz hinter Bregenz. 2.8.21 (al imagen)

Gisela, Matthias und Jonas Frey 10.1.2022 13:59
Es sieht fast so aus, als würde der Zug und die Stadt gleich vom Wasser überflutet werden. Hatte der Bodensee da einen besonders hohen Wasserstand?
Schönes Bild!

lg Matthias

Marvin Schenk 10.1.2022 18:58
Jep. Aufgrund des guten Winters war der Bodensee den ganzen Sommer über gut gefüllt! Aber das ist ja nichts im Vergleich zum Frühling, als die Promenade unter Wasser war.

Einer der wenigen Trenitalia-ETR 610 taucht unerwartet hinter dem ICE 4-Triebzug 9041 auf. Hügelheim, November 2021. (al imagen)

Gisela, Matthias und Jonas Frey 9.1.2022 12:38
Hallo Olli,

eine ganz tolle Serie mit diesem Licht, wobei diese Aufnahme mein Favorit ist.

lg Matthias

G. G. 9.1.2022 16:14
Toller Zufall, gut festgehalten!

Korbinian Eckert 9.1.2022 22:02
Die Momente in denen ich dieses Hobby besonders schätze! Absolut genial! Vielen Dank fürs Zeigen!

Gisela, Matthias und Jonas Frey 10.1.2022 6:27
Korbinian, dem kann ich voll und ganz zustimmen. Der Zufall hat oft die allerbesten Ideen, das erlebe ich immer wieder.

Olli, mich würde interessieren wie deine eigentliche Bildidee hier aussah. Hier wirkt auch das Drumherum stärker als auf den anderen Bildern. Durch die Doppelung der Züge wirkt auch der Schnitt genau richtig, da dürfte der ICE gar nicht auf voller Länge zu sehen sein. So aber kommen die beiden Köpfe herausragend zu Geltung, unterstützt auch durch den Schatten auf dem 'Heck' des ICE bzw.der ICE-Schatten auf dem hinteren Zug. Diese erzeugen eine plastische Wirkung.

lg Matthias

Olli 11.1.2022 14:46
Danke Euch!

@Matthias. Zunächst mal war der erste Gedanke, die Wolkenstimmung mit durchbrechender Sonne durch die burgundische Pforte könnte man einfangen. Also schnell Abstand zur Strecke gewinnen und der Weisheit der SW-Fotografen folgen, nur bei strukturiertem Himmel rutscht die Ebene nach unten und der Blick geht in den Himmel. Gerade noch rechtzeitig wurde ich gewarnt, dass es einen Gegenzug gäbe. Daher habe ich einfach ins blühende (November-) Rapsfeld weitergezogen und möglichst viel Himmel mitgenommen, um später passend zu schneiden. Da der Blauen in den Wolken verschwunden war, mussten die kleineren Hügel herhalten. Allerdings ist das Licht bei Sonnenuntergang und Wolken über mir schon sehr schwach, da muss man die Kamera schon überreizen. Und für die Rekonstruktion der Lichtfarben half mir ein Tip von Heinz Stoll: Das Farbgedächtnis des Menschen ist nur für 24 h einigermaßen gut. Also habe ich den zerstörerischen Weißabgleich der Kamera umgehend am Computer versucht zu eliminieren. Das war nicht einfach, ging aber zu zweit ganz gut. Allein hätte ich weit weniger der Dramatik rekonstruiert, das muss ich zugeben. Nach etlichen Versuchen mit "Trial and Error" war gemeinsam die Originalstimmung wiederhergestellt. Eher eine harte Nuss, ohne Übertreibung und vor allem ohne Untertreibung trotzdem dieses heftige Licht wieder herzustellen.

Die Fotostelle war übrigens erst letztes Jahr auf langer Strecke freigeschnitten worden, ist dieses Jahr schon wieder zugewachsen, außer einem kleinen Stück, wo sich häufiger Fotografen dicht am Gleis einfinden. Die Landschaft hatte allerdings nie einer mit einbezogen und ist dabei einen Schritt zurückgetreten.

Gruss, Olli

Ein weiterer Blick zur Brücke - Der Zug auf der U6 in Richtung Flughafen/Messe hat zur Hälfte die Brücke überquert und wird gleich die Rampe hinunter rollen. 07.01.2022 (M) (al imagen)

Frank Paukstat 9.1.2022 7:22
Schon faszinierend welches Gefälle bzw Steigung die Rampe hat. Wohl in Deutschland für eine Stadtbahn einzigartig über eine längere Strecke. Danke für die Bilderserie von der Strecke, Matthias.

Viele Grüße, Frank

Gisela, Matthias und Jonas Frey 9.1.2022 12:53
Hallo Frank, die Stadtbahntriebwagen der Saarbahn sind soweit ich weiß für eine Steigung von 80 ‰ ausgelegt. Leider scheint aber dort der Ausbau ins Stocken geraden zu sein. Ein einmal angedachte Strecke zur Universität in Saarbrücken, die eine entsprechende Steigung gehabt hätte, scheint in weiter Ferne gerückt zu sein, ohne da jetzt konkretes zu wissen. Von den gebauten Strecken dort ist die Ortsdurchfahrt Riegelsberg sehr interessant, eine sehr steile kurvenreiche Ortsdurchfahrt auf der Straße. Mit Jeanny und Hans De Rond sind wir da schon entlang gelaufen und haben mit vielen schönen Bildern jene faszinierende Strecke dokumentiert.
Solche Streckenspaziergänge finde ich immer sehr spannend, geht es da nicht darum Züge zu dokumentieren im Sinne von Fahrzeugportraits sondern darum Züge in den unterschiedlichen Situation festzuhalten, was einen entscheidenden Unterschied macht.
Streckendokumentationen kann ich jedem Eisenbahnfreund empfehlen, da dabei recht vielfältige Aufnahme entstehen können, man aber auch Kompromisse eingehen muss.

lg Matthias

RhB ABe 4/12 3504 / Chur Obertor, 1. Januar 2022
R Chur - Arosa
(al imagen)

Gisela, Matthias und Jonas Frey 8.1.2022 13:15
Klasse Aufnahme, Julian!
Ganzzüge auf der Straße immer wieder spannend.

lg Matthias

Gut zur Geltung - ... kommen die 70 ‰ Steigung der südlichen Auffahrt zu Bahnbrücke über die A8. Im Hintergrund links ein Gewerbegebiet von Echterdingen. 07.01.2022 (M) (al imagen)

Frank Paukstat 8.1.2022 8:15
Hallo Matthias,

in der Tat kommen hier die 7% Steigung sehr Eindrucksvoll zur Geltung und das ist, wie ich finde, gut bildlich festgehalten.

Viele Grüße, Frank

Gisela, Matthias und Jonas Frey 8.1.2022 13:10
Hallo Frank, die Strecke macht unheimlich Spaß zu erleben, insbesondere wenn man nach vorne hinaussehen kann. Obwohl wir uns hier auf der Filderebene befinden geht es steil bergab und bergauf. Auch im südlich anschließenden Teil, wo weitgehend ohne Einschnitt oder Dämme einfach dem Höhenverlauf des Landschafts gefolgt wird, gibt es eine 8 % Steigungsstrecke. Überhaupt ist es spannend als Fluggast dann sich Stuttgart auf diese Weise zu nähern. Erst dieses über Berg und Tal, dann recht durch recht flaches Gelände durch die Vororte um dann in Degerloch in Tunnel einzufahren. Nach der Haltestelle in Degerloch führt der Tunnel immer weiter spürbar bergab (5 %), die Bahnen drehen dabei auf der Geraden richtig auf um dann weiter unten an der Haltestelle Weinsteige wieder ans Tageslicht zu kommen und man bekommt das erste Mal einen Eindruck von der Kessellage. Nochmals ein Kurztunnel dann folgt eine kurze Aussichtsabschnitt um dann in den langen steilen Weinsteigetunnel (7 %) einzufahren um in langer S-Kurve weiter unten wieder ans Tageslicht zu kommen. Dann geht es weiter steil bergab, aber oberirdisch in der engen Hohenheimer Straße mit dichter Bebauung, bevor man kurz vor dem Charlottenplatz in den Innenstadttunnel abtaucht.

Mit allen sonstigen spannenden Strecke, die der Topographie geschuldet sind, ein Stadtbahnsystem (engl. Light Rail) das es so weltweit kein zweites mal mehr gibt.

lg Matthias

Verschwindend klein - ... wirkt der Stadtbahnzug, der hier die zwei großen Infrastrukturprojekte Stuttgarts passiert. Oben die neue Neckarbrücke mit den beiden Tunnelausfahrten links. Darunter die nahezu fertiggestellten Tunneleinfahrten des B10-Rosensteintunnels. Der Rosensteintunnel ist inzwischen durchlöchert wie ein Schweizer Käse. Der erste Eisenbahntunnel führt direkt unter dem Schloss Rosenstein hindurch. Beim Bau gab es wohl einen Einbruch direkt unter dem Schloss. Es war mal angedacht, diesen Tunnel für das Naturkundenmuseum nutzbar zu machen, das im Schloss Rosenstein untergebracht ist. Jonas hatte schon Gelegenheit gehabt in den Tunnel zu kommen. Mit dem zweiten Stuttgarter Hauptbahnhof wurden auch die zuführenden Strecken viergleisig neu gebaut und südliche vom Schloss entstand in offener Bauweise der doppelröhrige neue Eisenbahntunnel. Und für Stuttgart 21 musste der Park mit zwei neuen Tunnels auf nahezu ganzer länger unterfahren werden. Einmal für den Fern- und Regionalverkehr zum anderen für den S-Bahnverkehr. Da diese Strecken auf unterschiedlichen Wegen zum Hauptbahnhof führen, trennen sich die beiden Röhren gleich hinter dem Portal und überkreuzen sich am anderen Ende des Parks. Zeitgleich wurde auch der vierspurige Rosensteintunnel unter dem Park gebaut, der wohl bald in Betrieb geht. 06.01.2022 (M) (al imagen)

Stefan Wohlfahrt 7.1.2022 9:45
Hallo Matthias,
was für eine Tunneldichte, da könnte man hierzulande fast neidisch werden...
einen lieben Gruss
Stefan

Gisela, Matthias und Jonas Frey 7.1.2022 13:13
Wobei die Schweiz doch sicher nicht arm an Tunnels ist. Auch in Zürich gibt es da ja etliche davon.

So sehr mich aber der Tunnelbau fasziniert, erfordert er doch eine sehr hohe Menge am Klimakiller Beton. Der im Bild sichtbare Straßentunnel entlasst einer der übelsten Straßen in Stuttgart und ermöglicht eine grünere, durch weniger Autos belastete Verbindung zwischen Wilhelma und Neckar. Aber andererseits zieht eine so gut ausgebaute Straße wieder neuen Verkehr an...
Ein Ziel wäre es doch, den Autoverkehr auf den betroffenen Strecken ohne neue Straßen zu bauen entsprechend zu reduzieren.

Bei dem massiven Tunnelbau für Stuttgart 21 und der der Neubaustrecke nach Ulm kann man auch die Frage stellen, wie viel Autoverkehr durch den Umstieg auf eine dann doch hoffentlich attraktivere Bahn (was zweifelhaft ist) reduziert werden kann um überhaupt die Graue Energie die in den Bauwerken steckt zu kompensieren.

lg Matthias

Stefan Wohlfahrt 8.1.2022 11:33
Hallo Matthias,
das "fast neidisch werden" war natürlich etwas ironisch gemeint. Du aber spricht in deinem Kommentar einen wichtigen Punkt an: "Die graue Energie". Dies rückt nun langsam zurecht ins Bewusstsein. Ich verfüge nciht über das nötige Wissen, kann mir aber gut vorstellen dass ein Tunnel durch einen Berg im Gegensatz zur Strecke über den Berg Energie zu sparen vermag und somit das Konto der "Grauen Energie" abbauen kann, wie z.B Gotthard oder Monte Cenerie wobei hier die hohe Geschwindigkeit der Züge im Endeffekt der Spielverderber ist. Bei Stuttgart 21, oder in Zürich, wo die Züge erst steil runter und dann wieder steil rauf geführt werden, kann die "Graue Energie" jedoch nur abgebaut werden, wenn tatsächlich eine Verlagerung statt findet. Und da habe ich, wie du auch, so meine Zweifel.
Ein schönes Beispiel, wo tatsächlich eine Verlagerung statt gefunden hat, ist die Strecke Paris - Bruxelles, zumindest der Luftverkehr hat sich praktisch vollständig auf die Schiene verlagert, selbst wenn deutsche Politiker trotzdem weiterhin von Paris nach Bruxelles fliegen (während die Aussenministerin mit dem Zug fuhr).
einen lieben Gruss
Stefan

Gisela, Matthias und Jonas Frey 8.1.2022 12:55
Im Stuttgarter Fall kann es vielleicht dadurch ein Stück weit ausgeglichen werden, das bremsende Züge Energie ins Netz einspeisen. Bei der Zahnradbahn in Stuttgart erzeugt die talwärts fahrende Bahn durch die Rückspeisung der Bremsenergie einen erheblichen Anteil der Energie die bergwärts fahrende Bahn benötigt. Ich hab da 85 % im Kopf, hab aber keine Ahnung ob das so stimmt.

Bei U-Bahnen wird der Tunnelabschnitt gerne so trassiert, dass es nach der Haltestelle erst bergabwärts geht um die Beschleunigung zu unterstützen und es vor dem nächsten Halt wieder aufwärts geht, wenn die Fahrt verlangsamt wird. Das macht auch dahingehend Sinn, dass Haltestellen möglichst nahe zur Oberfläche liegen sollten.

lg Matthias

Ein hohe Stufe - ... ist zu überwinden, will man in Rommelshausen in die S-Bahn einsteigen, gut erkennbar an der Frau mit Kinderwagen. Neben den zu niedrigen Bahnsteigen vergrößert sich der Abstand zur Bahnsteigkante auch noch durch die Kurven- und Schieflage der Bahn. Dieses Jahr soll nun endlich damit begonnen werden die Bahnsteige zu erhöhen. Aber auch die Überhöhung der Gleise aufgrund des Gleisbogens soll reduziert werden, was vermutlich zu einer Reduzierung der erlaubten Geschwindigkeit durchfahrender Züge führen dürfte. Es war übrigens Zufall, das ausgerechnet als ich diese Situation festhalten wollte, eine Frau mit Kinderwagen hier zustieg. Ich hatte eher an 'herausspringende' Fahrgäste gedacht. 05.01.2022 (M) (al imagen)

Gisela, Matthias und Jonas Frey 8.1.2022 6:13
Mal eine Kommentar zum eigenen Bild, aber dies steckte über mehrere Tage in der internen Diskussion fest und ist daher schon in die Tiefen von Bahnbilder.de gerutscht.

Da diese Jahr noch die Bauarbeiten zur Erhöhung der Bahnsteige beginnen wollte ich diese untragbare Situation doch auch im Bild festhalten. Eigentlich hatte ich erwartet eine einfache Dokumentationsaufnahme mit heimzubringen. Aber was ich dann entstand war dieses doch ungewöhnliche Bild. Ausgerechnet als ich diese hohe Stufe zum Thema machen wollte, steigt ein Frau mit Kinderwagen zu und demonstriert geradezu wie bestellt, die Situation. Der Zug fuhr etwas über seine eigentliche Halteposition hinaus und so ging ich erst noch ein paar Schritte zurück um in meine Position zu kommen. Dadurch verpasst ich die aussteigenden Fahrgäste. Aber anderseits hat das alles zusammengespielt und auch die Perspektive auf den Zug ist dabei sehr ungewöhnlich geworden. So hat man die Baureihe 430 noch nicht gesehen. Man nimmt Details der Front war, die man sonst übersieht.
Dem Thema Eisenbahn kann man sich je nach Interesse ganz unterschiedlich fotografisch Annähern, was wiederum zu ganz anderen Bildern führen kann. Aber leider werden dann immer wieder die Bilder nach den Kriterien von Lok- oder Zupportraitsaufnahmen beurteilt, und so kann es ein solches Bild trotzdem hier schwer haben akzeptiert zu werden. Das ist sehr schade, da Bahnbilder.de von seiner Konzeption sehr breit aufgestellt ist und auch alle anderen Möglichkeiten der Annäherung an das Thema Bahn durch eigentlich allumfassende Kategorien zulässt.

Ausgesprochene Lok- oder Zupportraits mache ich eher selten, das entspricht nicht meinem Interesse, mein Interesse zum Thema Bahn ist sehr vielschichtig mit vielen unterschiedlichen Blickwinkeln. Bahnbilder.de ist da so aufgestellt, dass dies zu zeigen eigentlich auch möglich sein sollte.

lg Matthias

Andreas Strobel 8.1.2022 9:44
Hallo Matthias, es gibt hier eine viel schichtig Klientel von Fotografen. Nicht alle verstehen immer alle Fotografen. Der eine meint das dieses Bild doch kein Bahnbild sein kann, der nächste begeistert sich wie ich für deine Sicht. Beim nächsten muss alles pefekt gestellt sein. Wieder andere müssen außer der/dem Lok/Zug noch ein ortsbezogenes Detail mit im Bild haben. Die einen fotografieren aus Dokumentationszwecken, der Andere aus Spaß an der Freude. So vielseitig die Fotografen in ihrem Geschmack, so vielseitig sind dann aber auch die Admin mit ihren Sichtweisen. Dann wird halt intern ein Bild besprochen und leider verschwindet es in der BB Rangliste recht weit unten. Von daher finde ich die Idee recht gut es mal mit einem eigenen Kommentar zu versehen. Allerdings sollte man es nicht zur Regel machen jedes in der Diskussion gewesene Bild nun auch mit einem Eigenkommentar in den Focus zurücken. Denn die meisten in der Diskussion gewesen Bilder spielen eine wenig dokumentarische noch wichtige Rolle. LG Andreas

 
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