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In einer ungewöhnlichen Komposition (im Sandwich zweier SIEMENS Vectron Dual Mode) fährt ein Schienenprüfzug (SPZ 3), auf Prüffahrt (der Messwagen ist auf die Schiene absenkt) am

(ID 1332933)


In einer ungewöhnlichen Komposition (im Sandwich zweier SIEMENS Vectron Dual Mode) fährt ein Schienenprüfzug (SPZ 3), auf Prüffahrt (der Messwagen ist auf die Schiene absenkt) am 30.04.2023 durch den Bahnhof Kirchen an der Sieg in Richtung Siegen. 

Die vierteilige Komposition bestand aus:
• Der SIEMENS Vectron Dual Mode der 248 027-5 (90 80 2248 027-5 D-PRESS) alias 248 106-8 der PRESS (Eisenbahnbau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH, Jöhstadt).
• Dem Messwagen SPZ-STW (STW steht für Steuerwagen) 720 301(99 80 9360 006-7 D-DB) der DB Netz AG (Netz Instandhaltung/Fahrwegmessung).
• Einem Hilfszug-Wagen (Nummer unbekannt) der DB Netz AG (Notfalltechnik).
• Und der SIEMENS Vectron Dual Mode der 248 026-7 (90 80 2248 026-7 D-PRESS) alias 248 105-9 der PRESS (Eisenbahnbau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH, Jöhstadt).

Die Energieversorgung vom Messwagen und dem Hilfszug-Wagen erfolgte von den Loks (spartanisch) über außenverlegte Kabel, zudem waren beide Loks über eine außenliegende Steuerleitung verbunden. Normalerweise ist der Schienenprüfzug ein zweiteiliger Messtriebwagen, bestehend aus Trieb- (ATW - 719 301) und einem Steuerwagen (STW - 720 301), siehe u.a. http://hellertal.startbilder.de/bild/Deutschland~Unternehmen~DB+Netz+AG/773623/der-plasser--theurer-schienenpruefzug-der.html Warum es nun diese Komposition ist, das ist mir nicht bekannt, vielleicht setzt man nun noch mehr auf E-antrieb.

Der Schienenprüfzug wurde 2015 von Plasser & Theurer in Linz (A) unter der Fabriknummer 6003 (SPZ-STW) gebaut. Um Schäden am Oberbau frühzeitig zu erkennen, setzt die Deutsche Bahn AG verschiedene Prüfzüge der Baureihen 719 und 720 ein. Mittels zweier zerstörungsfreier Prüfverfahren werden die Schienen auf Schädigungen untersucht. Bei der Ultraschallprüfung können Materialfehler durch Materialermüdung innerhalb der Schiene bis zum Schienenfuß erkannt werden. Mit der Wirbelstromprüfung wird der Schienenkopf geprüft.

Die beiden SIEMENS Vectron Dual Mode wurden 2022 von SIEMENS in München-Allach, unter den Fabriknummern 23168 und 23169, gebaut und an die PRESS - Eisenbahnbau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH in Jöhstadt geliefert. Die beiden Vectron DM haben die Zulassung in Deutschland für eine Höchstgeschwindigkeit 160 km/h.

Der Vectron Dual Mode vereint die Vorteile einer vollwertigen Diesellokomotive mit denen von elektrischen Lokomotiven. Dank des leistungsstarken Dieselantriebs sowie der Ausstattung für die Nutzung der Fahrleitung kann man jederzeit flexibel auf die Traktionsanforderungen reagieren. So bleibt man immer in Bewegung, egal ob mit oder ohne Fahrdraht. Wo ein Fahrdraht ist, sollte man ihn nutzen. Denn der Betrieb unter Oberleitung ist im Vergleich zum Dieselbetrieb deutlich kosteneffizienter und umweltfreundlicher. Doch weil es in Deutschland noch lange Zeit Strecken geben wird, die nicht vollständig elektrifiziert sind, fahren viele Diesellokomotiven unter Fahrdraht weiter. Das ist aber ökonomisch und ökologisch wenig sinnvoll. Dies ist hier ein Beispiel einer echten Alternative.

In einer ungewöhnlichen Komposition (im Sandwich zweier SIEMENS Vectron Dual Mode) fährt ein Schienenprüfzug (SPZ 3), auf Prüffahrt (der Messwagen ist auf die Schiene absenkt) am 30.04.2023 durch den Bahnhof Kirchen an der Sieg in Richtung Siegen.

Die vierteilige Komposition bestand aus:
• Der SIEMENS Vectron Dual Mode der 248 027-5 (90 80 2248 027-5 D-PRESS) alias 248 106-8 der PRESS (Eisenbahnbau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH, Jöhstadt).
• Dem Messwagen SPZ-STW (STW steht für Steuerwagen) 720 301(99 80 9360 006-7 D-DB) der DB Netz AG (Netz Instandhaltung/Fahrwegmessung).
• Einem Hilfszug-Wagen (Nummer unbekannt) der DB Netz AG (Notfalltechnik).
• Und der SIEMENS Vectron Dual Mode der 248 026-7 (90 80 2248 026-7 D-PRESS) alias 248 105-9 der PRESS (Eisenbahnbau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH, Jöhstadt).

Die Energieversorgung vom Messwagen und dem Hilfszug-Wagen erfolgte von den Loks (spartanisch) über außenverlegte Kabel, zudem waren beide Loks über eine außenliegende Steuerleitung verbunden. Normalerweise ist der Schienenprüfzug ein zweiteiliger Messtriebwagen, bestehend aus Trieb- (ATW - 719 301) und einem Steuerwagen (STW - 720 301), siehe u.a. http://hellertal.startbilder.de/bild/Deutschland~Unternehmen~DB+Netz+AG/773623/der-plasser--theurer-schienenpruefzug-der.html Warum es nun diese Komposition ist, das ist mir nicht bekannt, vielleicht setzt man nun noch mehr auf E-antrieb.

Der Schienenprüfzug wurde 2015 von Plasser & Theurer in Linz (A) unter der Fabriknummer 6003 (SPZ-STW) gebaut. Um Schäden am Oberbau frühzeitig zu erkennen, setzt die Deutsche Bahn AG verschiedene Prüfzüge der Baureihen 719 und 720 ein. Mittels zweier zerstörungsfreier Prüfverfahren werden die Schienen auf Schädigungen untersucht. Bei der Ultraschallprüfung können Materialfehler durch Materialermüdung innerhalb der Schiene bis zum Schienenfuß erkannt werden. Mit der Wirbelstromprüfung wird der Schienenkopf geprüft.

Die beiden SIEMENS Vectron Dual Mode wurden 2022 von SIEMENS in München-Allach, unter den Fabriknummern 23168 und 23169, gebaut und an die PRESS - Eisenbahnbau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH in Jöhstadt geliefert. Die beiden Vectron DM haben die Zulassung in Deutschland für eine Höchstgeschwindigkeit 160 km/h.

Der Vectron Dual Mode vereint die Vorteile einer vollwertigen Diesellokomotive mit denen von elektrischen Lokomotiven. Dank des leistungsstarken Dieselantriebs sowie der Ausstattung für die Nutzung der Fahrleitung kann man jederzeit flexibel auf die Traktionsanforderungen reagieren. So bleibt man immer in Bewegung, egal ob mit oder ohne Fahrdraht. Wo ein Fahrdraht ist, sollte man ihn nutzen. Denn der Betrieb unter Oberleitung ist im Vergleich zum Dieselbetrieb deutlich kosteneffizienter und umweltfreundlicher. Doch weil es in Deutschland noch lange Zeit Strecken geben wird, die nicht vollständig elektrifiziert sind, fahren viele Diesellokomotiven unter Fahrdraht weiter. Das ist aber ökonomisch und ökologisch wenig sinnvoll. Dies ist hier ein Beispiel einer echten Alternative.

Armin Schwarz http://hellertal.startbilder.de/ 01.05.2023, 615 Aufrufe, 4 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Datum 2023:04:30 17:46:53, Belichtungsdauer: 1/640, Blende: 10/1, ISO1000, Brennweite: 28/1

4 Kommentare, Alle Kommentare
Heinz Hülsmann 4.5.2023 22:00

Hallo Armin,
meinen Glückwunsch zu dem außergewöhnlichen Zug, herrlich anzusehen mit der PRESS-Lok!
VG Heinz

Armin Schwarz 5.5.2023 20:53

Hallo Heinz,
danke es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Ja hier hatte ich auch etwas Glück, am Rückweg von Köln konnte ich ihn schon aus dem Zug heraus in Wissen (Sieg) stehen sehen. An den Lichtern der führenden Lok konnte ich erkennen, dass er uns überholen lassen muss und wohl dann unserem RE 9 folgt. Und so war es auch.
LG Armin

Andreas Strobel 11.5.2023 3:31

Man kann ja auch mal richtig Glück haben Armin. Tolles Bild eines interessanten Zuges. LG Andi

Armin Schwarz 11.5.2023 21:02

Hallo Andi,
ja, da hatte ich mal richtig Glück, denn z.Z. ist hier auf der Siegstrecke recht wenig los. Danke, es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Liebe Grüße
Armin

Erstmals seit 27 Jahren verkehrten vom 11. Juli bis 23. August 2026 wieder regelmäßig Personenzüge zwischen der Hansestadt Greifswald und dem Seebad Lubmin. Die als „Sommerlinie“ bezeichnete RB29 fuhr an allen Wochenenden während der mecklenburg-vorpommerschen Sommerferien im Zweistundentakt zwischen dem Greifswalder Bahnhof und Lubmin Gbf. Auf der rund 33 minütigen Fahrt lagen die Zwischenhalte Greifswald Süd und Seebad Lubmin. Das Land MV hatte die Pressnitztalbahn (PRESS) mit diesen Zugleistungen beauftragt. Eingesetzt wurden die beiden unternehmenseigenen RegioShuttle 650 075-2 (NVR: 95 80 0650 683-5 D-PRESS) „ZUGBRINGER BB“ („Black Pearl“) und 650 074-3 (NVR: 95 80 0650 681-9 D-PRESS) „Queen Rita“, hier am 02.08.2026 in Seebad Lubmin Hp.
Erstmals seit 27 Jahren verkehrten vom 11. Juli bis 23. August 2026 wieder regelmäßig Personenzüge zwischen der Hansestadt Greifswald und dem Seebad Lubmin. Die als „Sommerlinie“ bezeichnete RB29 fuhr an allen Wochenenden während der mecklenburg-vorpommerschen Sommerferien im Zweistundentakt zwischen dem Greifswalder Bahnhof und Lubmin Gbf. Auf der rund 33 minütigen Fahrt lagen die Zwischenhalte Greifswald Süd und Seebad Lubmin. Das Land MV hatte die Pressnitztalbahn (PRESS) mit diesen Zugleistungen beauftragt. Eingesetzt wurden die beiden unternehmenseigenen RegioShuttle 650 075-2 (NVR: 95 80 0650 683-5 D-PRESS) „ZUGBRINGER BB“ („Black Pearl“) und 650 074-3 (NVR: 95 80 0650 681-9 D-PRESS) „Queen Rita“, hier am 02.08.2026 in Seebad Lubmin Hp.
Matthias Kümmel

Erstmals seit 27 Jahren verkehrten vom 11. Juli bis 23. August 2026 wieder regelmäßig Personenzüge zwischen der Hansestadt Greifswald und dem Seebad Lubmin. Die als „Sommerlinie“ bezeichnete RB29 fuhr an allen Wochenenden während der mecklenburg-vorpommerschen Sommerferien im Zweistundentakt zwischen dem Greifswalder Bahnhof und Lubmin Gbf. Auf der rund 33 minütigen Fahrt lagen die Zwischenhalte Greifswald Süd und Seebad Lubmin. Das Land MV hatte die Pressnitztalbahn (PRESS) mit diesen Zugleistungen beauftragt. Eingesetzt wurden die beiden unternehmenseigenen RegioShuttle 650 075-2 (NVR: 95 80 0650 683-5 D-PRESS) „ZUGBRINGER BB“ („Black Pearl“) und 650 074-3 (NVR: 95 80 0650 681-9 D-PRESS) „Queen Rita“, hier am 02.08.2026 in Lubmin Pbf.
Erstmals seit 27 Jahren verkehrten vom 11. Juli bis 23. August 2026 wieder regelmäßig Personenzüge zwischen der Hansestadt Greifswald und dem Seebad Lubmin. Die als „Sommerlinie“ bezeichnete RB29 fuhr an allen Wochenenden während der mecklenburg-vorpommerschen Sommerferien im Zweistundentakt zwischen dem Greifswalder Bahnhof und Lubmin Gbf. Auf der rund 33 minütigen Fahrt lagen die Zwischenhalte Greifswald Süd und Seebad Lubmin. Das Land MV hatte die Pressnitztalbahn (PRESS) mit diesen Zugleistungen beauftragt. Eingesetzt wurden die beiden unternehmenseigenen RegioShuttle 650 075-2 (NVR: 95 80 0650 683-5 D-PRESS) „ZUGBRINGER BB“ („Black Pearl“) und 650 074-3 (NVR: 95 80 0650 681-9 D-PRESS) „Queen Rita“, hier am 02.08.2026 in Lubmin Pbf.
Matthias Kümmel

Erstmals seit 27 Jahren verkehrten vom 11. Juli bis 23. August 2026 wieder regelmäßig Personenzüge zwischen der Hansestadt Greifswald und dem Seebad Lubmin. Die als „Sommerlinie“ bezeichnete RB29 fuhr an allen Wochenenden während der mecklenburg-vorpommerschen Sommerferien im Zweistundentakt zwischen dem Greifswalder Bahnhof und Lubmin Gbf. Auf der rund 33 minütigen Fahrt lagen die Zwischenhalte Greifswald Süd und Seebad Lubmin. Das Land MV hatte die Pressnitztalbahn (PRESS) mit diesen Zugleistungen beauftragt. Eingesetzt wurden die beiden unternehmenseigenen RegioShuttle 650 075-2 (NVR: 95 80 0650 683-5 D-PRESS) „ZUGBRINGER BB“ („Black Pearl“) und 650 074-3 (NVR: 95 80 0650 681-9 D-PRESS) „Queen Rita“, hier am 02.08.2026 in Lubmin Pbf.
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Matthias Kümmel

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