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S-Bahnzüge Serie 225 für die Region Kansai (das Gebiet um Kyôto – Ôsaka – Kôbe); Gleichstrom 1500 V. Diese Züge haben nur 3 Seitentüren (Züge für Halt an allen Stationen haben 4) und bequeme Hintereinander-Sitze mit in Fahrtrichtung umklappbaren Rückenlehnen (Züge für Halt an allen Stationen haben Längssitze). Die Serie 225 ist die Nachfolgerin derSerie 223; seit 2010 wurden 372 Wagen gebaut (eingereiht als 51 4-Wagenzüge, 16 6-Wagenzüge und 9 8-Wagenzüge). Im Bild ist Zug 225-5004 von 2010; er verbindet gerade die Ôsaka-Ringbahn mit dem Internationalen Flughafen Kansai. Kyôbashi(in der Stadt Ôsaka), 28.März 2017  ÔSAKA RINGBAHN / HANWA LINIE / KANSAI FLUGHAFENLINIE
S-Bahnzüge Serie 225 für die Region Kansai (das Gebiet um Kyôto – Ôsaka – Kôbe); Gleichstrom 1500 V. Diese Züge haben nur 3 Seitentüren (Züge für Halt an allen Stationen haben 4) und bequeme Hintereinander-Sitze mit in Fahrtrichtung umklappbaren Rückenlehnen (Züge für Halt an allen Stationen haben Längssitze). Die Serie 225 ist die Nachfolgerin derSerie 223; seit 2010 wurden 372 Wagen gebaut (eingereiht als 51 4-Wagenzüge, 16 6-Wagenzüge und 9 8-Wagenzüge). Im Bild ist Zug 225-5004 von 2010; er verbindet gerade die Ôsaka-Ringbahn mit dem Internationalen Flughafen Kansai. Kyôbashi(in der Stadt Ôsaka), 28.März 2017 ÔSAKA RINGBAHN / HANWA LINIE / KANSAI FLUGHAFENLINIE
Peter Ackermann

Serie 321, 4-türige Wagen für den S-Bahnverkehr im Kansai-Gebiet mit Halt an allen Stationen. Gleichstrom. Die Serie 321 ist Nachfolgerin der Serie 207 und hat ebenfalls Längssitze der Wagenwand entlang. Auch ist sie ausgerüstet für den U-Bahnverkehr über die JR-U-Bahnstrecke durch Ôsaka(JR Tôzai-Linie). Es gibt 39 7-Wagenzüge, gebaut 2005/6. Im Bild fährt Zug 321-28 in Suma an der Inlandsee ein. 6.November 2018 SANYÔ HAUPTLINIE
Serie 321, 4-türige Wagen für den S-Bahnverkehr im Kansai-Gebiet mit Halt an allen Stationen. Gleichstrom. Die Serie 321 ist Nachfolgerin der Serie 207 und hat ebenfalls Längssitze der Wagenwand entlang. Auch ist sie ausgerüstet für den U-Bahnverkehr über die JR-U-Bahnstrecke durch Ôsaka(JR Tôzai-Linie). Es gibt 39 7-Wagenzüge, gebaut 2005/6. Im Bild fährt Zug 321-28 in Suma an der Inlandsee ein. 6.November 2018 SANYÔ HAUPTLINIE
Peter Ackermann

S-Bahnzüge Serie 223 für die Region Kansai (das Gebiet um Kyôto – Ôsaka – Kôbe); Gleichstrom 1500 V. Diese Züge haben nur 3 Seitentüren (Züge für Halt an allen Stationen haben 4) und bequeme Hintereinander-Sitze mit in Fahrtrichtung umklappbaren Rückenlehnen (Züge für Halt an allen Stationen haben Längssitze). Serie 223 ist vor allem für Eilzüge bestimmt und bildet auch das Rückgrat der  Neuen Eilzugsdienste , das sind schnelle durchgehende, aber zuschlagsfreie Züge durch das ganze Kansai-Gebiet. Es gibt insgesamt 927 Wagen, nämlich 121 4-Wagenzüge, 14 6-Wagenzüge und 39 8-Wagenzüge, dazu einen Diensttriebwagen. Baujahre 1995-2008. Von demselben Typ Serie 223 gibt es überdies 16 Zweiwagenzüge für die ländlichen Strecken im Bergland zwischen dem Kansai und dem Japanischen Meer (Serie 223-5500), sowie 7 Zweiwagenzüge (Serie 223-5000), die mit einem ähnlichen 3-Wagenzug von JR Shikoku (JR Shikoku Serie 5000) gekuppelt den Pendelverkehr über die Grosse Seto-Brücke auf die Insel Shikoku hinüber besorgen. Im Bild ein 8-Wagenzug (westseitiger Steuerwagen KUHA 222-2001) + ein 4-Wagenzug davor in Aboshi, 6.November 2018.  SANYÔ HAUPTLINIE
S-Bahnzüge Serie 223 für die Region Kansai (das Gebiet um Kyôto – Ôsaka – Kôbe); Gleichstrom 1500 V. Diese Züge haben nur 3 Seitentüren (Züge für Halt an allen Stationen haben 4) und bequeme Hintereinander-Sitze mit in Fahrtrichtung umklappbaren Rückenlehnen (Züge für Halt an allen Stationen haben Längssitze). Serie 223 ist vor allem für Eilzüge bestimmt und bildet auch das Rückgrat der "Neuen Eilzugsdienste", das sind schnelle durchgehende, aber zuschlagsfreie Züge durch das ganze Kansai-Gebiet. Es gibt insgesamt 927 Wagen, nämlich 121 4-Wagenzüge, 14 6-Wagenzüge und 39 8-Wagenzüge, dazu einen Diensttriebwagen. Baujahre 1995-2008. Von demselben Typ Serie 223 gibt es überdies 16 Zweiwagenzüge für die ländlichen Strecken im Bergland zwischen dem Kansai und dem Japanischen Meer (Serie 223-5500), sowie 7 Zweiwagenzüge (Serie 223-5000), die mit einem ähnlichen 3-Wagenzug von JR Shikoku (JR Shikoku Serie 5000) gekuppelt den Pendelverkehr über die Grosse Seto-Brücke auf die Insel Shikoku hinüber besorgen. Im Bild ein 8-Wagenzug (westseitiger Steuerwagen KUHA 222-2001) + ein 4-Wagenzug davor in Aboshi, 6.November 2018. SANYÔ HAUPTLINIE
Peter Ackermann

Ein Zug der Serie 207 (No. KUHA 207-12) bei der Einfahrt in Suma. Diese 4-türigen Gleichstromzüge für den Verkehr mit Halt an allen Stationen im S-Bahnverkehr um die grossen Städte Kyôto - Ôsaka - Kôbe haben im Inneren Längssitze, um möglichst viel Stehplatz zu schaffen. Die Züge verkehren auch über die JR-U-Bahnlinie (JR Tôzai Linie) durch Ôsaka hindurch. Es gibt heute 69 4-Wagenzüge, 67 3-Wagenzüge (einer stillgelegt) und einen 7-Wagenzug. Gebaut 1991-2003. 6.November 2018  SANYÔ HAUPTLINIE
Ein Zug der Serie 207 (No. KUHA 207-12) bei der Einfahrt in Suma. Diese 4-türigen Gleichstromzüge für den Verkehr mit Halt an allen Stationen im S-Bahnverkehr um die grossen Städte Kyôto - Ôsaka - Kôbe haben im Inneren Längssitze, um möglichst viel Stehplatz zu schaffen. Die Züge verkehren auch über die JR-U-Bahnlinie (JR Tôzai Linie) durch Ôsaka hindurch. Es gibt heute 69 4-Wagenzüge, 67 3-Wagenzüge (einer stillgelegt) und einen 7-Wagenzug. Gebaut 1991-2003. 6.November 2018 SANYÔ HAUPTLINIE
Peter Ackermann

Die zweiteiligen Zweistrom-Regionaltriebwagen am Japanischen Meer: Diese Züge wurden für die mit Wechselstrom (20 kV/60 Hz) elektrifizierte Küstenstrecke Tsuruga - Kanazawa - Naoetsu gebaut, an beiden Enden erfolgte ein Uebergang auf Gleichstromstrecken. 54 Züge wurden 2006-2015 gebaut; nach Inbetriebnahme der Hochgeschwindigkeitslinie  Hokuriku Shinkansen  von Tokyo aus ging die alte Strecke Kanazawa-Naoetsu in regionale bzw. private Hand über, und 22 dieser Triebwagen sind heute Privatbahntriebwagen (ein neuer Zug kam dort 2018 dazu). Der Fortsetzungsbau des Hokuriku Shinkansen westwärts von Kanazawa bis Tsuruga schreitet voran,so dass dann die gesamte alte Hauptlinie im sogenannten Hokuriku Gebiet (Tsuruga - Kanazawa - Naoetsu) von den JR abgestossen wird. Im Bild steht Zug 521-52 im Bahnhof Fukui. 5.November 2018
Die zweiteiligen Zweistrom-Regionaltriebwagen am Japanischen Meer: Diese Züge wurden für die mit Wechselstrom (20 kV/60 Hz) elektrifizierte Küstenstrecke Tsuruga - Kanazawa - Naoetsu gebaut, an beiden Enden erfolgte ein Uebergang auf Gleichstromstrecken. 54 Züge wurden 2006-2015 gebaut; nach Inbetriebnahme der Hochgeschwindigkeitslinie "Hokuriku Shinkansen" von Tokyo aus ging die alte Strecke Kanazawa-Naoetsu in regionale bzw. private Hand über, und 22 dieser Triebwagen sind heute Privatbahntriebwagen (ein neuer Zug kam dort 2018 dazu). Der Fortsetzungsbau des Hokuriku Shinkansen westwärts von Kanazawa bis Tsuruga schreitet voran,so dass dann die gesamte alte Hauptlinie im sogenannten Hokuriku Gebiet (Tsuruga - Kanazawa - Naoetsu) von den JR abgestossen wird. Im Bild steht Zug 521-52 im Bahnhof Fukui. 5.November 2018
Peter Ackermann

Serie 129, die neuen Triebzüge für die Präfektur Niigata (Japan, am Japanischen Meer). 32 Zweiwagenzüge, abgeliefert Oktober 2014 - Dezember 2017, und 26 Vierwagenzüge, abgeliefert Januar 2016 - Februar 2018. Hier steht der Zweiwagenzug 129-114 in Yoshida, südlich von Niigata. 12.November 2018
Serie 129, die neuen Triebzüge für die Präfektur Niigata (Japan, am Japanischen Meer). 32 Zweiwagenzüge, abgeliefert Oktober 2014 - Dezember 2017, und 26 Vierwagenzüge, abgeliefert Januar 2016 - Februar 2018. Hier steht der Zweiwagenzug 129-114 in Yoshida, südlich von Niigata. 12.November 2018
Peter Ackermann

Triebzug  Accum  mit Energiebezug aus Energiespeicher: Der Prototypzug EV-E301 von JR Ostjapan steht seit März 2014 in Betrieb und soll auf kürzeren ländlichen Strecken die bisherigen Dieseltriebwagen ersetzen. Er ist mit einer Lithium-Ion-Batterie 630 V ausgerüstet. Mit gehobenem Pantograph fährt er unter Gleichstrom 1500 V oder lädt sich an den Endstationen auf. Die Reichweite für den Batteriebetrieb beträgt rund 40 km. Die Bezeichnung  EV  bedeutet  Energy storage vehicle ; das Präfix E steht für JR Ostjapan. Seit Oktober 2016 gibt es auf der Südinsel Kyûshû (Orio - Wakamatsu) eine weitere Strecke mit Batteriezügen (Serie 819, elektrisch für 20 kV/60 Hz ausgelegt), und bald wird im Nordwesten Japans eine weitere Linie (auf die Oga Halbinsel) Batteriezüge erhalten.  Bild: Triebzug EV-E300-1 / EV-E301-1 bei Kônoyama auf der Karasuyama-Linie etwa 125 km nördlich von Tokyo. 15.Oktober 2016.
Triebzug "Accum" mit Energiebezug aus Energiespeicher: Der Prototypzug EV-E301 von JR Ostjapan steht seit März 2014 in Betrieb und soll auf kürzeren ländlichen Strecken die bisherigen Dieseltriebwagen ersetzen. Er ist mit einer Lithium-Ion-Batterie 630 V ausgerüstet. Mit gehobenem Pantograph fährt er unter Gleichstrom 1500 V oder lädt sich an den Endstationen auf. Die Reichweite für den Batteriebetrieb beträgt rund 40 km. Die Bezeichnung "EV" bedeutet "Energy storage vehicle"; das Präfix E steht für JR Ostjapan. Seit Oktober 2016 gibt es auf der Südinsel Kyûshû (Orio - Wakamatsu) eine weitere Strecke mit Batteriezügen (Serie 819, elektrisch für 20 kV/60 Hz ausgelegt), und bald wird im Nordwesten Japans eine weitere Linie (auf die Oga Halbinsel) Batteriezüge erhalten. Bild: Triebzug EV-E300-1 / EV-E301-1 bei Kônoyama auf der Karasuyama-Linie etwa 125 km nördlich von Tokyo. 15.Oktober 2016.
Peter Ackermann

Serie 733, die neuen S-Bahnzüge für die Agglomeration Sapporo auf Hokkaidô. Fast 40 % der Gesamtbevölkerung der Insel Hokkaidô, die mit 83 450 Quadratkilometern mehr als doppelt so gross ist wie die Schweiz, lebt in der Agglomeration Sapporo. Die Bahnen hier fahren elektrisch (Wechselstrom 20 kV/50 Hz). Die Serie 733 mit Wagen aus rostfreiem Stahl wird seit 2012 gebaut, bisher in Form von Dreiwagenzügen (733-101 bis 733-121) mit dem motorisierten Wagen in der Mitte, und Sechswagenzügen (733-3101 bis 733-3105, die motorisierten Wagen an zweiter und fünfter Stelle) für die Verbindungen zum Sapporo-Flughafen. 4 weitere Dreiwagenzüge werden im Süden von Hokkaidô die neu elektrifizierte Verbindung aus der Stadt Hakodate zum neuen Shinkansen-Bahnhof etwas ausserhalb bedienen (ab 26.März 2016). Aufnahme von zwei Dreiwagenzügen (Züge 733-105 und 733-115) im Pendlerverkehr in Hassamu Chûô, 27.Oktober 2015. S-BAHN SAPPORO
Serie 733, die neuen S-Bahnzüge für die Agglomeration Sapporo auf Hokkaidô. Fast 40 % der Gesamtbevölkerung der Insel Hokkaidô, die mit 83 450 Quadratkilometern mehr als doppelt so gross ist wie die Schweiz, lebt in der Agglomeration Sapporo. Die Bahnen hier fahren elektrisch (Wechselstrom 20 kV/50 Hz). Die Serie 733 mit Wagen aus rostfreiem Stahl wird seit 2012 gebaut, bisher in Form von Dreiwagenzügen (733-101 bis 733-121) mit dem motorisierten Wagen in der Mitte, und Sechswagenzügen (733-3101 bis 733-3105, die motorisierten Wagen an zweiter und fünfter Stelle) für die Verbindungen zum Sapporo-Flughafen. 4 weitere Dreiwagenzüge werden im Süden von Hokkaidô die neu elektrifizierte Verbindung aus der Stadt Hakodate zum neuen Shinkansen-Bahnhof etwas ausserhalb bedienen (ab 26.März 2016). Aufnahme von zwei Dreiwagenzügen (Züge 733-105 und 733-115) im Pendlerverkehr in Hassamu Chûô, 27.Oktober 2015. S-BAHN SAPPORO
Peter Ackermann

Serie 735, zwei Versuchszüge für die Agglomeration Sapporo auf Hokkaidô. Die beiden Dreiwagenzüge 735-101 und 735-102 entstanden 2010 zum Testen von Wagenkasten aus Aluminium-Legierung im Betrieb in sehr kaltem Klima. Die Tests sind langfristig angelegt, weshalb die neuen Serienfahrzeuge der Sapporo-S-Bahn noch Kasten aus dem bewährten rostfreien Stahl besitzen (Serie 733). Im Bild Zug 735-101 zusammen mit einem älteren Zug auf der neu elektrifizierten Zweiglinie in Ishikari Tôbetsu, 1.Oktober 2014. S-BAHN SAPPORO
Serie 735, zwei Versuchszüge für die Agglomeration Sapporo auf Hokkaidô. Die beiden Dreiwagenzüge 735-101 und 735-102 entstanden 2010 zum Testen von Wagenkasten aus Aluminium-Legierung im Betrieb in sehr kaltem Klima. Die Tests sind langfristig angelegt, weshalb die neuen Serienfahrzeuge der Sapporo-S-Bahn noch Kasten aus dem bewährten rostfreien Stahl besitzen (Serie 733). Im Bild Zug 735-101 zusammen mit einem älteren Zug auf der neu elektrifizierten Zweiglinie in Ishikari Tôbetsu, 1.Oktober 2014. S-BAHN SAPPORO
Peter Ackermann

Serie 789: Wechselstromzüge, beschafft 2002-2011 für den Verkehr von Nord-Japan durch den rund 54 km langen Unterseetunnel auf die Insel Hokkaidô. Es gibt 6 Grundkompositionen zu je 6 Wagen, und 3 Ergänzungsmodule zu 2 Wagen. Die Bezeichnung HEAT bedeutet  Hokkaido Express Advanced Train , doch  Wärme  ist auch willkommen auf den Steilrampen tief unter das sicherlich eiskalte Meer. Im Bild der neuste Zug 789-106, geführt vom Steuerwagen mit Luxusabteil KUROHA 789-106. Aomori, 12.Februar 2013.
Serie 789: Wechselstromzüge, beschafft 2002-2011 für den Verkehr von Nord-Japan durch den rund 54 km langen Unterseetunnel auf die Insel Hokkaidô. Es gibt 6 Grundkompositionen zu je 6 Wagen, und 3 Ergänzungsmodule zu 2 Wagen. Die Bezeichnung HEAT bedeutet "Hokkaido Express Advanced Train", doch "Wärme" ist auch willkommen auf den Steilrampen tief unter das sicherlich eiskalte Meer. Im Bild der neuste Zug 789-106, geführt vom Steuerwagen mit Luxusabteil KUROHA 789-106. Aomori, 12.Februar 2013.
Peter Ackermann

Serie 105 (3-türig): Viele Gleichstrom-Regionallinien der Staatsbahn benutzten noch bis in die 1980er Jahre Altbauzüge mit Tatzlager-Motoren aus der Vorkriegs- und frühen Nachkriegszeit. Um diese zu ersetzen entstand ab 1981 die Serie 105, ein Zug für geringe Geschwindigkeiten und mit sehr einfachem Innenraum, ausgelegt für Fahrten auf Strecken mit kurzen Stationsdistanzen. Serie 105 sind grundsätzlich Zweiwagenzüge, bestehend aus einem Motorwagen (KUMOHA 105 (クモハ105, KU ク =mit Führerstand, MO モ =mit Motor, HA ハ =mit gewöhnlichen Sitzplätzen)) und einem Steuerwagen KUHA 104; manchmal verkehren sie als Einheit mit zwei Motorwagen, und oft werden zwei Züge zu einem Vierwagenzug formiert. Insgesamt entstanden 31 KUMOHA 105, und 29 KUHA 104. Bis auf 4 Umbauwagen sind alle Fahrzeuge Serie 105 im Lokalverkehr und auf Nebenlinien in West-Japan eingesetzt.Im Bild steht die Komposition kumoha105-22 und KUHA 104-22 an der Endstation Kabe im Hinterland von Hiroshima ganz im Westen der japanischen Hauptinsel. 6.Dezember 2010.
Serie 105 (3-türig): Viele Gleichstrom-Regionallinien der Staatsbahn benutzten noch bis in die 1980er Jahre Altbauzüge mit Tatzlager-Motoren aus der Vorkriegs- und frühen Nachkriegszeit. Um diese zu ersetzen entstand ab 1981 die Serie 105, ein Zug für geringe Geschwindigkeiten und mit sehr einfachem Innenraum, ausgelegt für Fahrten auf Strecken mit kurzen Stationsdistanzen. Serie 105 sind grundsätzlich Zweiwagenzüge, bestehend aus einem Motorwagen (KUMOHA 105 (クモハ105, KU ク =mit Führerstand, MO モ =mit Motor, HA ハ =mit gewöhnlichen Sitzplätzen)) und einem Steuerwagen KUHA 104; manchmal verkehren sie als Einheit mit zwei Motorwagen, und oft werden zwei Züge zu einem Vierwagenzug formiert. Insgesamt entstanden 31 KUMOHA 105, und 29 KUHA 104. Bis auf 4 Umbauwagen sind alle Fahrzeuge Serie 105 im Lokalverkehr und auf Nebenlinien in West-Japan eingesetzt.Im Bild steht die Komposition kumoha105-22 und KUHA 104-22 an der Endstation Kabe im Hinterland von Hiroshima ganz im Westen der japanischen Hauptinsel. 6.Dezember 2010.
Peter Ackermann

Serie 233 für weite Distanzen um Tokyo herum (Serie 233-3000): Diese Züge haben nicht nur Wagen mit Längssitzen wie üblich im S-Bahnverkehr, sondern auch Wagen mit Sitzgruppen und zwei Doppelstock- Green Car -Wagen (zuschlagspflichtig). Gebaut 2011-2013 (zwei Prototypen 2007/2010); es gibt 33 Zehnwagenzüge und 36 Fünfwagenzüge, die meist zu langen Fünfzehnwagenzügen zusammengesetzt sind. Diese Züge legen – zusammen mit der Serie 231-8000 - täglich grosse Distanzen zurück, oft mehr als 1000 km Tag durch das Häusermeer der Kantô-Ebene mit Kernpunkt Tokyo. Pro Fahrt benötigen sie von Endstation zu Endstation dreieinhalb bis 4 Stunden. Nördlich und nordöstlich von Tokyo erreichen sie die Gebiete um die Städte Takasaki und Utsunomiya (und kommen bis zur Grenze zum Wechselstrombereich in Kuroiso, 163,3 km von Tokyo entfernt), südlich und südwestlich von Tokyo erreichen sie entweder die Miura-Halbinsel oder das Gebiet um die Stadt Atami am Pazifik (104,6 km von Tokyo). Tokyo selber durchfahren sie als wichtige innerstädtische Linien auf zwei Wegen (via Shinjuku oder via Tokyo Hauptbahnhof). Bild: Zug 233-3031 fährt aus der Stadt Takasaki aus zurück nach Tokyo und weiter an die Pazifikküste, 13.April 2015.
Serie 233 für weite Distanzen um Tokyo herum (Serie 233-3000): Diese Züge haben nicht nur Wagen mit Längssitzen wie üblich im S-Bahnverkehr, sondern auch Wagen mit Sitzgruppen und zwei Doppelstock-"Green Car"-Wagen (zuschlagspflichtig). Gebaut 2011-2013 (zwei Prototypen 2007/2010); es gibt 33 Zehnwagenzüge und 36 Fünfwagenzüge, die meist zu langen Fünfzehnwagenzügen zusammengesetzt sind. Diese Züge legen – zusammen mit der Serie 231-8000 - täglich grosse Distanzen zurück, oft mehr als 1000 km Tag durch das Häusermeer der Kantô-Ebene mit Kernpunkt Tokyo. Pro Fahrt benötigen sie von Endstation zu Endstation dreieinhalb bis 4 Stunden. Nördlich und nordöstlich von Tokyo erreichen sie die Gebiete um die Städte Takasaki und Utsunomiya (und kommen bis zur Grenze zum Wechselstrombereich in Kuroiso, 163,3 km von Tokyo entfernt), südlich und südwestlich von Tokyo erreichen sie entweder die Miura-Halbinsel oder das Gebiet um die Stadt Atami am Pazifik (104,6 km von Tokyo). Tokyo selber durchfahren sie als wichtige innerstädtische Linien auf zwei Wegen (via Shinjuku oder via Tokyo Hauptbahnhof). Bild: Zug 233-3031 fährt aus der Stadt Takasaki aus zurück nach Tokyo und weiter an die Pazifikküste, 13.April 2015.
Peter Ackermann

Serie 231 für weite Distanzen um Tokyo herum (Serie 231-1000): Diese Züge haben nicht nur Wagen mit Längssitzen wie üblich im S-Bahnverkehr, sondern auch Wagen mit Sitzgruppen und zwei Doppelstock- Green Car -Wagen (zuschlagspflichtig). Gebaut 2000-2007; es gibt 91 Zehnwagenzüge und 69 Fünfwagenzüge, die meist zu langen Fünfzehnwagenzügen zusammengesetzt sind. Diese Züge legen täglich grosse Distanzen zurück, oft mehr als 1000 km im Tag durch das Häusermeer der Kantô-Ebene um Tokyo herum. Pro Fahrt benötigen sie von Endstation zu Endstation dreieinhalb bis 4 Stunden. Nördlich und nordöstlich von Tokyo erreichen sie die Gebiete um die Städte Takasaki und Utsunomiya (und kommen bis zur Grenze zum Wechselstrombereich in Kuroiso, 163,3 km von Tokyo entfernt), südlich und südwestlich von Tokyo erreichen sie entweder die Miura-Halbinsel oder das Gebiet um die Stadt Atami am Pazifik (104,6 km von Tokyo). Tokyo selber durchfahren sie als wichtige innerstädtische Linien auf zwei Wegen (via Shinjuku oder via Tokyo Hauptbahnhof). Im Bild Zug 231-8075 in Kawasaki, 24.Oktober 2011. TÔKAIDÔ-LINIE
Serie 231 für weite Distanzen um Tokyo herum (Serie 231-1000): Diese Züge haben nicht nur Wagen mit Längssitzen wie üblich im S-Bahnverkehr, sondern auch Wagen mit Sitzgruppen und zwei Doppelstock-"Green Car"-Wagen (zuschlagspflichtig). Gebaut 2000-2007; es gibt 91 Zehnwagenzüge und 69 Fünfwagenzüge, die meist zu langen Fünfzehnwagenzügen zusammengesetzt sind. Diese Züge legen täglich grosse Distanzen zurück, oft mehr als 1000 km im Tag durch das Häusermeer der Kantô-Ebene um Tokyo herum. Pro Fahrt benötigen sie von Endstation zu Endstation dreieinhalb bis 4 Stunden. Nördlich und nordöstlich von Tokyo erreichen sie die Gebiete um die Städte Takasaki und Utsunomiya (und kommen bis zur Grenze zum Wechselstrombereich in Kuroiso, 163,3 km von Tokyo entfernt), südlich und südwestlich von Tokyo erreichen sie entweder die Miura-Halbinsel oder das Gebiet um die Stadt Atami am Pazifik (104,6 km von Tokyo). Tokyo selber durchfahren sie als wichtige innerstädtische Linien auf zwei Wegen (via Shinjuku oder via Tokyo Hauptbahnhof). Im Bild Zug 231-8075 in Kawasaki, 24.Oktober 2011. TÔKAIDÔ-LINIE
Peter Ackermann

Serie 217 (als E217 angeschrieben; E = Eigentum von JR Ost-Japan): 51 11-Wagenzüge für den S-Bahnverkehr quer durch den Grossraum Tokyo. Mit 46 zusätzlichen 4-Wagenzügen meist zu 15-Wagenzügen formiert. Gleichstrom, 120 km/h, Baujahre 1994-1999. Grundsätzlich als Eilzüge eingesetzt von der Miura-Halbinsel südwestlich von Tokyo über die Stadt Yokohama, als Tiefbahn durch die Innenstadt von Tokyo und von da um die Tokyo-Bucht herum zur Stadt Chiba östlich von Tokyo. Von da teils auf die Bôsô-Halbinsel hinaus oder zum Internationalen Flughafen Narita. Für die Gesamtstrecke – immer durch das Häusermeer der Agglomeration Tokyo – werden selbst bei der recht hohen Geschwindigkeit dieser Eilzüge knapp 3 Stunden benötigt. Die Zusammensetzung des Hauptzuges ist KUHA 217 - SAHA 217 - MOHA 217 - MOHA 216 - SAHA 217 - SAHA 217 - SARO 217 - SARO 216 - MOHA 217 - MOHA 216 - KUHA 216 (wie üblich in Japan sind motorisierte Wagen MOHA モハstets zu Paaren formiert, hier als 217/216-Paar; zwischen unmotorisierten 217- und 216-Wagen (ohne Führerstand SAHAサハ und mit Führerstand KUHA クハ) bestehen kleinere Unterschiede; SAROサロ-Wagen sind zuschlagspflichtige Doppelstock- Green Car -Wagen). Im Bild warten 4 Züge auf Einsatz ab Tokyo-Kinshichô, ganz rechts der Zusatzzug Nr. 46 mit westseitigem Steuerwagen KUHA 216-1025, 17.Oktober 2014.
Serie 217 (als E217 angeschrieben; E = Eigentum von JR Ost-Japan): 51 11-Wagenzüge für den S-Bahnverkehr quer durch den Grossraum Tokyo. Mit 46 zusätzlichen 4-Wagenzügen meist zu 15-Wagenzügen formiert. Gleichstrom, 120 km/h, Baujahre 1994-1999. Grundsätzlich als Eilzüge eingesetzt von der Miura-Halbinsel südwestlich von Tokyo über die Stadt Yokohama, als Tiefbahn durch die Innenstadt von Tokyo und von da um die Tokyo-Bucht herum zur Stadt Chiba östlich von Tokyo. Von da teils auf die Bôsô-Halbinsel hinaus oder zum Internationalen Flughafen Narita. Für die Gesamtstrecke – immer durch das Häusermeer der Agglomeration Tokyo – werden selbst bei der recht hohen Geschwindigkeit dieser Eilzüge knapp 3 Stunden benötigt. Die Zusammensetzung des Hauptzuges ist KUHA 217 - SAHA 217 - MOHA 217 - MOHA 216 - SAHA 217 - SAHA 217 - SARO 217 - SARO 216 - MOHA 217 - MOHA 216 - KUHA 216 (wie üblich in Japan sind motorisierte Wagen MOHA モハstets zu Paaren formiert, hier als 217/216-Paar; zwischen unmotorisierten 217- und 216-Wagen (ohne Führerstand SAHAサハ und mit Führerstand KUHA クハ) bestehen kleinere Unterschiede; SAROサロ-Wagen sind zuschlagspflichtige Doppelstock-"Green Car"-Wagen). Im Bild warten 4 Züge auf Einsatz ab Tokyo-Kinshichô, ganz rechts der Zusatzzug Nr. 46 mit westseitigem Steuerwagen KUHA 216-1025, 17.Oktober 2014.
Peter Ackermann

Grunddaten der Serie 701: Wechselstromtriebwagen 20kV/50 Hz. 1993-2002 von JR Ost-Japan als Standardtriebzüge für Nordost-Japan (Tôhoku) gebaut; einfache, robuste Bauweise mit Längssitzen. Weitgehend Zweiwagenzüge (motorisierter KUMOHA クモハ701 + Steuerwagen KUHA クハ700 mit Toilette). 13 Züge haben noch einen unmotorisierten Zwischenwagen (SAHA サハ701), 4 Züge sind Vierwagenzüge. Stirnwandübergänge machen längere Zugsbildungen möglich. Total 103  1067mm-Spurzüge und 19  1435mm-Spurzüge. Bild: Die beiden Zweiwagenzüge 701-30 und 701-24 in der Mittagspause in Hirosaki im äussersten Nordwesten Japans, 1.November 2013.
Grunddaten der Serie 701: Wechselstromtriebwagen 20kV/50 Hz. 1993-2002 von JR Ost-Japan als Standardtriebzüge für Nordost-Japan (Tôhoku) gebaut; einfache, robuste Bauweise mit Längssitzen. Weitgehend Zweiwagenzüge (motorisierter KUMOHA クモハ701 + Steuerwagen KUHA クハ700 mit Toilette). 13 Züge haben noch einen unmotorisierten Zwischenwagen (SAHA サハ701), 4 Züge sind Vierwagenzüge. Stirnwandübergänge machen längere Zugsbildungen möglich. Total 103 1067mm-Spurzüge und 19 1435mm-Spurzüge. Bild: Die beiden Zweiwagenzüge 701-30 und 701-24 in der Mittagspause in Hirosaki im äussersten Nordwesten Japans, 1.November 2013.
Peter Ackermann

Serie 115 der Region Niigata: Fast der gesamte Regionalverkehr in dem mit Gleichstrom elektrifizierten Netz der Präfektur Niigata in Nordwest-Japan am Japanischen Meer wird (allerdings nur noch für kurze Zeit) mit Zügen Serie 115 erbracht. Dafür gibt es dort 14 Vierwagen-, 33 Dreiwagen- und 19 Zweiwagenzüge, wovon ein Schulungszug. Von den 1963-1983 gebauten Zügen für Steilstrecken und kalte Gebiete (total 1921 Fahrzeuge) existiert noch etwa die Hälfte. Die Grundfarbe der Züge der Präfektur Niigata ist weiss mit grünem Band, wie im Bild der Steuerwagen KUHA 115-553. Rechts ein Zug der Yahiko-Linie. Yoshida, 17.Oktober 2011.
Serie 115 der Region Niigata: Fast der gesamte Regionalverkehr in dem mit Gleichstrom elektrifizierten Netz der Präfektur Niigata in Nordwest-Japan am Japanischen Meer wird (allerdings nur noch für kurze Zeit) mit Zügen Serie 115 erbracht. Dafür gibt es dort 14 Vierwagen-, 33 Dreiwagen- und 19 Zweiwagenzüge, wovon ein Schulungszug. Von den 1963-1983 gebauten Zügen für Steilstrecken und kalte Gebiete (total 1921 Fahrzeuge) existiert noch etwa die Hälfte. Die Grundfarbe der Züge der Präfektur Niigata ist weiss mit grünem Band, wie im Bild der Steuerwagen KUHA 115-553. Rechts ein Zug der Yahiko-Linie. Yoshida, 17.Oktober 2011.
Peter Ackermann

Serie 713: 1983 als Zweiwagenzüge für Wechselstrom 20kV/60Hz auf der Südinsel Kyûshû gebaut. Nach den 4 Prototyp-Zügen der Serie 713 ging der Staatsbahn das Geld aus, und weitere Regionalzüge mussten aus Bestandteilen von Abbruchfahrzeugen zusammengestückelt werden (Serien 715 und 717). Seit 1996 sind die 4 Züge der Serie 713 in Miyazaki in Südost-Kyûshû stationiert, hauptsächlich für Zubringerdienste zum Flughafen von Miyazaki. Bild: Zug KUHA 712-4 (Steuerwagen) mit KUMOHA 713-4 (motorisierter Endwagen), Flughafen Miyazaki, 28.Juli 2013. MIYAZAKI FLUGHAFEN-LINIE
Serie 713: 1983 als Zweiwagenzüge für Wechselstrom 20kV/60Hz auf der Südinsel Kyûshû gebaut. Nach den 4 Prototyp-Zügen der Serie 713 ging der Staatsbahn das Geld aus, und weitere Regionalzüge mussten aus Bestandteilen von Abbruchfahrzeugen zusammengestückelt werden (Serien 715 und 717). Seit 1996 sind die 4 Züge der Serie 713 in Miyazaki in Südost-Kyûshû stationiert, hauptsächlich für Zubringerdienste zum Flughafen von Miyazaki. Bild: Zug KUHA 712-4 (Steuerwagen) mit KUMOHA 713-4 (motorisierter Endwagen), Flughafen Miyazaki, 28.Juli 2013. MIYAZAKI FLUGHAFEN-LINIE
Peter Ackermann

Serie 711: Reine Wechselstromtriebzüge (20 kV/50 Hz) für extrem kalte und schneereiche Gebiete, ab 1967 gebaut als S-Bahnzüge für die Elektrifizierung der Strecken um Sapporo herum, der Hauptstadt der Nordinsel Hokkaidô. Mit der Ausdehnung der Elektrifizierung auf Hokkaidô kamen immer mehr Fahrzeuge hinzu, bis 1980 insgesamt 114 Wagen, zu Dreiwagenzügen zusammengefügt. Heute existieren noch 16 Dreiwagenzüge. Bild: Zwei Züge, vorn Zug 711-104 in Takikawa an der Strecke von Sapporo nach Norden, 17.Februar 2009. SAPPORO-ASAHIKAWA
Serie 711: Reine Wechselstromtriebzüge (20 kV/50 Hz) für extrem kalte und schneereiche Gebiete, ab 1967 gebaut als S-Bahnzüge für die Elektrifizierung der Strecken um Sapporo herum, der Hauptstadt der Nordinsel Hokkaidô. Mit der Ausdehnung der Elektrifizierung auf Hokkaidô kamen immer mehr Fahrzeuge hinzu, bis 1980 insgesamt 114 Wagen, zu Dreiwagenzügen zusammengefügt. Heute existieren noch 16 Dreiwagenzüge. Bild: Zwei Züge, vorn Zug 711-104 in Takikawa an der Strecke von Sapporo nach Norden, 17.Februar 2009. SAPPORO-ASAHIKAWA
Peter Ackermann

Serie 715: Im Rahmen der Vermehrung von elektr. Triebwagenzügen vor allem im ländlichen Raum griff die schwer verschuldete Staatsbahn 1984 auf den Umbau von Zweistrom-Fernschnellzügen für Sitz- und Schlafwagenbetrieb (Serie 581/583) zurück, die dank des Shinkansen kaum mehr benötigt wurden. 15 reine Wechselstrom-Vierwagenzüge Serie 715 entstanden so für den Raum Sendai in Nord-Japan (20kV/50 und 60Hz), und 12 Wechselstrom-Vierwagenzüge für die Südinsel Kyûshû (20kV/60Hz). Daneben verblieben als Zweistrom-Züge (Gleichstrom/Wechselstrom) die Umbaufahrzeuge für den Nahverkehr im Raum Kanazawa am Japanischen Meer als Serie 419. Diese für den Nachtverkehr ausgelegten Fahrzeuge waren für den Lokalverkehr denkbar ungeeignet, und so schied die ganze Serie 715 bis 1998 aus (Serie 419 überlebte bis 2011). Im Bild steht ein Zug der Serie 715 (vorn der Steuerwagen KUHA 715-8) neben einem damals neuen Dieseltriebwagen von JR Kyûshû an der Endstation Nagasaki, 31.März 1997.
Serie 715: Im Rahmen der Vermehrung von elektr. Triebwagenzügen vor allem im ländlichen Raum griff die schwer verschuldete Staatsbahn 1984 auf den Umbau von Zweistrom-Fernschnellzügen für Sitz- und Schlafwagenbetrieb (Serie 581/583) zurück, die dank des Shinkansen kaum mehr benötigt wurden. 15 reine Wechselstrom-Vierwagenzüge Serie 715 entstanden so für den Raum Sendai in Nord-Japan (20kV/50 und 60Hz), und 12 Wechselstrom-Vierwagenzüge für die Südinsel Kyûshû (20kV/60Hz). Daneben verblieben als Zweistrom-Züge (Gleichstrom/Wechselstrom) die Umbaufahrzeuge für den Nahverkehr im Raum Kanazawa am Japanischen Meer als Serie 419. Diese für den Nachtverkehr ausgelegten Fahrzeuge waren für den Lokalverkehr denkbar ungeeignet, und so schied die ganze Serie 715 bis 1998 aus (Serie 419 überlebte bis 2011). Im Bild steht ein Zug der Serie 715 (vorn der Steuerwagen KUHA 715-8) neben einem damals neuen Dieseltriebwagen von JR Kyûshû an der Endstation Nagasaki, 31.März 1997.
Peter Ackermann

Serie 717: In den 1980er Jahren war die damalige Staatsbahn in enormen Finanznöten, wollte aber den Lokalverkehr im ländlichen Raum mit mehr, dafür kürzeren Elektrotriebzügen bewältigen. 1986 entstanden deshalb aus Bestandteilen von alten Schnellzugstriebwagen (die Kategorie  Schnellzug  wurde abgeschafft)billig 10 Wechselstrom-Dreiwagenzüge Serie 717 für den Raum Sendai (20kV/50Hz) in Nord-Japan, und 8 Zweiwagenzüge für die Südinsel Kyûshû (20kV/60Hz). Nur 2 Seitentüren, mit einer Mischung von Quer- und Längssitzen. Die Züge des Raumes Sendai schieden 2007 aus, von denjenigen in Süd-Kyûshû verbleiben noch für kurze Zeit 6 Züge. Bild: Eine Komposition aus mehreren Einheiten Serie 717 im Zentralbahnhof Kagoshima in Süd-Kyûshû, vorn KUMOHA 717-201 + KUMOHA 716-201 (also beide motorisiert und mit Führerstand), 1.Dezember 2010.
Serie 717: In den 1980er Jahren war die damalige Staatsbahn in enormen Finanznöten, wollte aber den Lokalverkehr im ländlichen Raum mit mehr, dafür kürzeren Elektrotriebzügen bewältigen. 1986 entstanden deshalb aus Bestandteilen von alten Schnellzugstriebwagen (die Kategorie "Schnellzug" wurde abgeschafft)billig 10 Wechselstrom-Dreiwagenzüge Serie 717 für den Raum Sendai (20kV/50Hz) in Nord-Japan, und 8 Zweiwagenzüge für die Südinsel Kyûshû (20kV/60Hz). Nur 2 Seitentüren, mit einer Mischung von Quer- und Längssitzen. Die Züge des Raumes Sendai schieden 2007 aus, von denjenigen in Süd-Kyûshû verbleiben noch für kurze Zeit 6 Züge. Bild: Eine Komposition aus mehreren Einheiten Serie 717 im Zentralbahnhof Kagoshima in Süd-Kyûshû, vorn KUMOHA 717-201 + KUMOHA 716-201 (also beide motorisiert und mit Führerstand), 1.Dezember 2010.
Peter Ackermann

Serie 787: Diese Züge wurden 1992-2002 für die wichtigste Nord-Südverbindung auf der Insel Kyûshû gebaut (140 Wagen, 20 KV/60 Hz Wechselstrom). Nach Inbetriebnahme des Kyûshû-Shinkansen (zuerst Südabschnitt 2004, dann Nordabschnitt 2011) kamen sie in andere Intercity-Dienste; heute sind in Nordwest-Kyûshû noch 14 Sechswagenzüge (und 12 ausgereihte motorlose Zwischenwagen), und in Süd-Kyûshû 11 Vierwagenzüge. Alle Züge haben einen Endwagen, der zur Hälfte Luxussitze aufweist. Im Bild steht ein Sechswagenzug (Endwagen KUMORO 787-1) in Hizen Kashima an der Strecke nach Nagasaki. Rechts ein Intercity Serie 885. 7.August 2013. NAGASAKI-HAUPTLINIE
Serie 787: Diese Züge wurden 1992-2002 für die wichtigste Nord-Südverbindung auf der Insel Kyûshû gebaut (140 Wagen, 20 KV/60 Hz Wechselstrom). Nach Inbetriebnahme des Kyûshû-Shinkansen (zuerst Südabschnitt 2004, dann Nordabschnitt 2011) kamen sie in andere Intercity-Dienste; heute sind in Nordwest-Kyûshû noch 14 Sechswagenzüge (und 12 ausgereihte motorlose Zwischenwagen), und in Süd-Kyûshû 11 Vierwagenzüge. Alle Züge haben einen Endwagen, der zur Hälfte Luxussitze aufweist. Im Bild steht ein Sechswagenzug (Endwagen KUMORO 787-1) in Hizen Kashima an der Strecke nach Nagasaki. Rechts ein Intercity Serie 885. 7.August 2013. NAGASAKI-HAUPTLINIE
Peter Ackermann

Serie 281: 1994 wurde der Internationale Flughafen Kansai eröffnet, und 9 6-Wagen und 3 3-Wagenzüge (als Ergänzungsmodule) Serie 281 für die Verbindung zwischen dem neuen Flughafen und den Städten Ôsaka und Kyôto beschafft. Die Fahrt zum Flughafen führt im Endabschnitt über die 11 km lange Flughafenbahn, die auf einer imposanten Brücke (3750 m lang) ins Meer hinaus führt, denn der neue Flughafen befindet sich weit draussen in der Bucht von Ôsaka. Bild: Ein Zug mit dem Luxusklassewagen KURO 280-1 an der Spitze wartet in der wuchtigen neuen Station von Kyôto, 23.September 2009.
Serie 281: 1994 wurde der Internationale Flughafen Kansai eröffnet, und 9 6-Wagen und 3 3-Wagenzüge (als Ergänzungsmodule) Serie 281 für die Verbindung zwischen dem neuen Flughafen und den Städten Ôsaka und Kyôto beschafft. Die Fahrt zum Flughafen führt im Endabschnitt über die 11 km lange Flughafenbahn, die auf einer imposanten Brücke (3750 m lang) ins Meer hinaus führt, denn der neue Flughafen befindet sich weit draussen in der Bucht von Ôsaka. Bild: Ein Zug mit dem Luxusklassewagen KURO 280-1 an der Spitze wartet in der wuchtigen neuen Station von Kyôto, 23.September 2009.
Peter Ackermann

Serie 251: Diese 4 Panorama-Gleichstromzüge zu 10 Wagen gehören zu den ersten von JR-Ostjapan in Dienst gestellten Einheiten, die das Publikum als Neuigkeit der kurz zuvor gegründeten JR-Gesellschaften überraschen sollten. Baujahre 1990-1992. Die Züge sind konzipiert für die Verbindung nach Westen zwischen Tokyo und der Izu Halbinsel; sie fahren dabei über die JR-Strecke hinaus auf die Izu Kyûkô-Privatbahn (46 km lang) streckenweise der Pazifik-Küste entlang bis an die Spitze der Halbinsel in Izu Shimoda. Im Gegenzug kommen Izu Kyûkô-Panoramazüge bis Tokyo. Aufnahme des Zuges 251-3 mit den beiden Luxus-Panoramawagen in Führung, Izu Ôkawa, 22.Juni 2011.
Serie 251: Diese 4 Panorama-Gleichstromzüge zu 10 Wagen gehören zu den ersten von JR-Ostjapan in Dienst gestellten Einheiten, die das Publikum als Neuigkeit der kurz zuvor gegründeten JR-Gesellschaften überraschen sollten. Baujahre 1990-1992. Die Züge sind konzipiert für die Verbindung nach Westen zwischen Tokyo und der Izu Halbinsel; sie fahren dabei über die JR-Strecke hinaus auf die Izu Kyûkô-Privatbahn (46 km lang) streckenweise der Pazifik-Küste entlang bis an die Spitze der Halbinsel in Izu Shimoda. Im Gegenzug kommen Izu Kyûkô-Panoramazüge bis Tokyo. Aufnahme des Zuges 251-3 mit den beiden Luxus-Panoramawagen in Führung, Izu Ôkawa, 22.Juni 2011.
Peter Ackermann

Serie 253: Diese Gleichstrom-Intercityzüge wurden von JR-Ostjapan für die hochwertigsten Verbindungen zwischen dem Stadtkern von Tokyo und dem Internationalen Flughafen in Narita erstellt, eine Distanz von immerhin rund 80 km. Es gab 6- und 3-Wagenzüge, mit denen 6-, 9- oder 12-Wagenzüge gebildet wurden. 1990-1996 entstanden insgesamt 99 Wagen, 2002 kamen nochmals zwei 6-Wagenzüge dazu. Die Bauform mit Stirnwandtüre wurde durch die lange Tunnelstrecke zum neuen Untergrund-Bahnhof Tokyo diktiert. Seit Juni 2010 sind alle Züge von ihrer Stammstrecke abgezogen; die meisten wurden ausgemustert. Im Bild fährt ein 6-Wagenzug mit dem Green Car (Erstklasswagen) KURO 253-11 am Schluss aus dem Bahnhof Shinjuku in Tokyo aus, 27.Februar 2010.
Serie 253: Diese Gleichstrom-Intercityzüge wurden von JR-Ostjapan für die hochwertigsten Verbindungen zwischen dem Stadtkern von Tokyo und dem Internationalen Flughafen in Narita erstellt, eine Distanz von immerhin rund 80 km. Es gab 6- und 3-Wagenzüge, mit denen 6-, 9- oder 12-Wagenzüge gebildet wurden. 1990-1996 entstanden insgesamt 99 Wagen, 2002 kamen nochmals zwei 6-Wagenzüge dazu. Die Bauform mit Stirnwandtüre wurde durch die lange Tunnelstrecke zum neuen Untergrund-Bahnhof Tokyo diktiert. Seit Juni 2010 sind alle Züge von ihrer Stammstrecke abgezogen; die meisten wurden ausgemustert. Im Bild fährt ein 6-Wagenzug mit dem Green Car (Erstklasswagen) KURO 253-11 am Schluss aus dem Bahnhof Shinjuku in Tokyo aus, 27.Februar 2010.
Peter Ackermann

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