Auf Bahnbilder.de hochgeladene Bilder im Januar 2014:
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Serie 651 - die Tragödie von Haranomachi: Am 11.März 2011 ereignete sich um 14:46 das Grosse Ostjapanische Erdbeben von unvorstellbarem Ausmass (Stärke über 9.0). Darauf verschlang ein Tsunami mit einer teils über 15m hohen Wellenwand die ganze Küstenregion. Der Vierwagenzug 651-6 stand gerade in Haranomachi, bereit für die Abfahrt um 15:09 zurück nach Tokyo. Doch Haranomachi war nun eingeschlossen, südlich der Stadt explodierte das Atomkraftwerk Fukushima, nördlich von Haranomachi löschte der Tsunami auf grauenhafte Weise alles aus. Und so steht der "Super Hitachi"-Zug 651-6 noch heute in Haranomachi (Bild des nordseitigen Endwagens KUHA 651-102). 5.November 2013. (Für eine bessere Aufnahme durfte ich nicht auf den anderen Bahnsteig, da dieser abgesperrt ist.)
Peter Ackermann
Serie 651 - die Tragödie von Haranomachi: Hier steht die unwahrscheinliche Kombination eines Regionalzugs Serie 411/415 und eines Intercity Serie 651 (Zug 651-6), verlassen und abgestellt. Der Zweistrom-Regionalzug KUHA 411-1524 war von Süden her an jenem 11.März 2011 um 14:45 gerade in Haranomachi eingetroffen; der Zug von Norden her schaffte es nicht mehr und wurde von der Welle verschlungen. Bild vom 5.November 2013.
Peter Ackermann
Serie 651 - die Tragödie von Haranomachi: Am 21.Dezember 2011 gelang es, die etwas inland verlaufende Strecke von Haranomachi (an der Grenze zum Sperrgebiet wegen Atomstrahlung) nordwärts bis Sôma (20,1 km) wieder in Betrieb zu nehmen. Für diesen Inselbetrieb wurden 3 Wechselstrom-Zweiwagenzüge Serie 701 mühsam auf halb zerstörten Strassen hierher transportiert. Im Bild steht Zug 701-1020 bereit für die Fahrt nach Sôma; im Hintergrund Zug 651-6 (südseitiger Endwagen KUHA 650-6), den ich nicht näher aufnehmen konnte, weil der Bahnhof mit Ausnahme von Gleis 1 gesperrt ist. 5.November 2013.
Peter Ackermann
Serie 651, abgestellt in Haranomachi. Seine letzte Fahrt unternahm dieser Zug (651-6) am Katastrophentag 11.März 2011. Seither ist er hier eingeschlossen geblieben, da nach dem Grossen Ostjapanischen Erdbeben und der Atomkraftwerk-Katastrophe von Fukushima sein Rückweg nach Tokyo versperrt ist. 5.November 2013.
Peter Ackermann
Die beiden Originallokomotiven sind erhalten: Nr.822 "The Earl" und Nr.823 "Countesss", beide von 1902. Sie waren die einzigen Loks der Bahn von 1903 bis 1956. Im Bild Lok 823 beim Wasserfassen in Welshpool, 12.Juli 2012.
Peter Ackermann
Welshpool and Llanfair Light Railway (WLLR): Ankunft eines Zuges in der Ausgangsstation in Welshpool, 12.Juli 2012.
Peter Ackermann
Welshpool and Llanfair Light Railway (WLLR): Im Aufstieg Richtung Llanfair Caereinion, bei Heniarth, 12.Juli 2012.
Peter Ackermann
Welshpool and Llanfair Light Railway (WLLR): Diese 13,7 km lange Bahn (762mm-Spur) in Zentral-Wales zwischen Welshpool (in der walisischen Ortssprache: Y Trallwng) und Llanfair Caereinion wurde 1903 gebaut; der Personenverkehr endete in 1931, der Güterverkehr wurde von der Staatsbahn bis 1956 weitergeführt. 1963 begann ein minimaler Verkehr mit freiwilligen Helfern, die 1974 die Bahn kauften. 1981 war die Linie wieder durchgehend offen zwischen Llanfair Caereinion und Welshpool (Stadtrand), doch musste der Abschnitt durch die Stadt zum Zentralbahnhof von Welshpool abgebrochen werden. Bild: Castle Caereinion, 12.Juli 2012.
Peter Ackermann
Die beiden ungarischen Wagen Nr. 418 und 430 in Welshpool, 12.Juli 2012.
Peter Ackermann
Aus einem Zug mit den 3 Zillertalbahn- und den 2 ungarischen Wagen auf der Passhöhe nach dem langen Aufstieg von Welshpool her. Man erkennt gut die Sperre, damit die Schafe nicht aufs Gleis wandern. 12.Juli 2012.
Peter Ackermann
Im Regelbetrieb auf der Welshpool and Llanfair Railway stehen drei Zweiachser der Zillertalbahn (1968 von dort geschenkt) und 2 Vierachser aus Ungarn (1999 aus der Slovakei - Ciernohronska Waldbahn - erworben). Hier stehen die 5 Wagen zu einem Zug vereint in Llanfair Caereinion, 12.Juli 2012.
Peter Ackermann
Der Bahnwärter hat die Schranke geschlossen und damit die Strasse für den Verkehr wieder freigegeben. Wagen 14 mit seinen Schülern zieht davon Richtung Llanfair Caereinion, 12.Juli 2012.
Peter Ackermann
Wagen 14 verschwindet mit einer fröhlichen Schülerschar im Dickicht, Castle Caereinion, 12.Juli 2012.
Peter Ackermann
Blick ins Innere des Wagens 14 der Zillertalbahn, 12.Juli 2012.
Peter Ackermann
Die Welshpool and Llanfair Light Railway besitzt 3 solche Wagen (Baujahr 1900/01, Nr.14, 16, 17) der Zillertalbahn. Sie gelangten 1968 als Geschenk an die WLLR. Aufnahme des Wagens 14 in Welshpool, 12.Juli 2012.
Peter Ackermann
In Llanfair Caereinion steht Wagen 25, gebaut 1925 für die Salzkammergut Lokalbahn und 1968 von der Zillertalbahn übernommen. 12.Juli 2012.
Peter Ackermann
Auch der Endabschnitt bei Llanfair Caereinion, ca.14 km von Welshpool, ist voller enger Kurven in idyllischer Landschaft, 12.Juli 2012.
Peter Ackermann
Die Strecke der Welshpool and Llanfair Light Railway ist sehr steigungsreich und weist viele enge Kurven auf, wie hier in typisch walisischer Landschaft beim langen Abstieg nach Welshpool, 12.Juli 2012.
Peter Ackermann
Welshpool and Llanfair Light Railway, Einfahrt eines Zugs mit Lok 823 in Welshpool (Y Trallwng), 12.Juli 2012.
Peter Ackermann
Welshpool and Llanfair Light Railway: Loks 18 und 19. Diese Vierkuppler-Loks von 1957 stammen aus Rumänien (wo sie als 764.423 und 763.425 auf 760mm-Spur verkehrten) und kamen 2004 bzw. 2007 zur WLLR. Lok 18 ist Ersatzteilspender; im Bild steht vermutlich Lok 19 hinter einem Rollschemel, der mit "Zillertalbahn" Nr. 303 angeschrieben ist, doch über Rumänien nach Wales gelangte. Llanfair Caereinion, 12.Juli 2012.
Peter Ackermann
Welshpool and Llanfair Light Railway, Dieselloks 17 (vorne) und 7 (hinten). Lok 17 (1979) stammt aus Taiwan (Taiwan Sugar Corporation) und kam 2004 zur WLLR, während die dahinter stehende Lok 7 von 1949 für das Militär gebaut worden war. Ganz hinten im Lokschuppen ist eine der beiden Originalloks der WLLR erkennbar, Nr. 822 von 1902. Llanfair Caereinion, 12.Juli 2012.
Peter Ackermann
Welshpool and Llanfair Light Railway: Ein Kurzzug in Castle Caereinion mit Lok 823 und den beiden ungarischen Wagen. 12.Juli 2012.
Peter Ackermann
Welshpool and Llanfair Light Railway: Einfahrt der Lok 823 mit ihrem Zug in Castle Caereinion. Der Bahnwärter öffnet die Schranken, die im Normalzustand die Bahn blockieren und die Strasse freigeben. 12.Juli 2012.
Peter Ackermann
Welshpool and Llanfair Light Railway: In einem Zug mit Lok 823 zwischen Welshpool und Castle Caereinion, 12.Juli 2012.
Peter Ackermann
Welshpool and Llanfair Light Railway: Lok 823 in Welshpool, 12.Juli 2012. Die beiden Loks 822 und 823 von 1902 kamen 1923 in den Bestand der damaligen Great Western Railway (GW oder GWR), und diese wiederum wurde 1948 zur Western Region der Britischen Staatsbahn.
Peter Ackermann
Welshpool and Llanfair Light Railway: Lok 823 überquert die Strasse in Castle Caereinion. 12.Juli 2012.
Peter Ackermann
Welshpool and Llanfair Light Railway: Nach getaner Arbeit erfrischt sich Lok 823 an Wasser, das Personal an Tee. Welshpool Raven Square, 12.Juli 2012.
Peter Ackermann
Serie 255: Kreuzung mit einem Zug von Chôshi nach Tokyo unterwegs in Enokido, 11.November 2011.
Peter Ackermann
Serie 255: 1993/94 wurden 5 derartige 9-Wagenzüge (Gleichstrom) gebaut für hochwertige Dienste von Tokyo aus nach Osten in die Hafenstadt Chôshi und auf die Chiba-Halbinsel (Bôsô-Halbinsel) hinaus. Sie tragen den tiefblau/gelben Anstrich der Intercity-Züge dieser Region, der an Sandstrände und das geheimnisvolle Meer erinnern soll. Alle stehen auch heute im Einsatz. Bild: Ausfahrt des Zuges 255-5 aus Chôshi, 1.Juli 2010.
Peter Ackermann
Serie 255: Der motorlose Zwischenwagen SAHA 254-5 an der Endstation Chôshi, 1.Juli 2010.
Peter Ackermann
Serie 255: Ein Zug etwa halbwegs zwischen den Städten Tokyo und Chiba. Bei Moto-Yawata, 6.März 2013.
Peter Ackermann
Serie 255: Zug 255-5 in Chôjamachi auf der Bôsô-Halbinsel östlich von Tokyo, 11.November 2011.
Peter Ackermann
Serie 253: Ein Narita-Express zum Internationalen Flughafen Narita mit dem Green Car (Erstklasswagen) KURO 253-10 an der Spitze steht abfahrbereit in Tokyo-Shinjuku, 9.April 1999.
Peter Ackermann
Serie 253: Ein Narita-Express durchfährt den Hauptbahnhof von Chiba, halbwegs zwischen Tokyo und dem Internationalen Flughafen Narita, 3.September 2008.
Peter Ackermann
Serie 253: Am selben Ort (Tokyo-Shinjuku) wie das Bild vom 27.Februar 2010, jetzt am 10.Oktober 2011: Der ehemalige Narita-Express ist nun orange-rot gestrichen und führt seine Fahrgäste von Tokyo zu den berühmten Bergtempeln in Nikkô. Im Bild die vorderen Wagen des Zuges 253-1002.
Peter Ackermann
Serie 253: Diese Gleichstrom-Intercityzüge wurden von JR-Ostjapan für die hochwertigsten Verbindungen zwischen dem Stadtkern von Tokyo und dem Internationalen Flughafen in Narita erstellt, eine Distanz von immerhin rund 80 km. Es gab 6- und 3-Wagenzüge, mit denen 6-, 9- oder 12-Wagenzüge gebildet wurden. 1990-1996 entstanden insgesamt 99 Wagen, 2002 kamen nochmals zwei 6-Wagenzüge dazu. Die Bauform mit Stirnwandtüre wurde durch die lange Tunnelstrecke zum neuen Untergrund-Bahnhof Tokyo diktiert. Seit Juni 2010 sind alle Züge von ihrer Stammstrecke abgezogen; die meisten wurden ausgemustert. Im Bild fährt ein 6-Wagenzug mit dem Green Car (Erstklasswagen) KURO 253-11 am Schluss aus dem Bahnhof Shinjuku in Tokyo aus, 27.Februar 2010.
Peter Ackermann
Serie 253: Inmitten eines unglaublichen Gewirrs von Drähten, Kabel, Gitter, Masten, Pfosten und sogar einer Hängebahn durchfährt ein Narita-Express den Bahnhof Chiba. 3.September 2008.
Peter Ackermann
Serie 253 / Nagano-Bahn: Nach dem Ende des Einsatzes dieser Züge als Narita Express im Sommer 2010 gelangten 2 Dreiwagenzüge auf die kleine Nagano-Bahn im zentraljapanischen Gebirge. Hier steht der als "Snow Monkey" bezeichnete Zug 2112 im Tiefbahnhof Nagano, 23.Juni 2011.
Peter Ackermann
Serie 253 / Nagano-Bahn: Zug 2112 auf der Nagano-Bahn in Shinshû Nakano, 23.Juni 2011.
Peter Ackermann
Serie 253 / Nagano-Bahn: Heute bringen die beiden an die Nagano-Bahn verkauften Züge ihre Fahrgäste nicht mehr zum Internationalen Flughafen Narita, sondern zu den heissen Quellen am Rande des Nagano-Beckens. Bild: Zug 2112 an einem stürmischen Monsun-Tag in Shinano Takehara, 23.Juni 2011.
Peter Ackermann