SSB Stuttgart_Straßenbahn-Betriebshöfe__Cannstatt (Vh5)__Die Hallentore (aller Betriebshöfe) blieben im Februar 1974 drei Tage geschlossen, während des sogenannten "großen ÖTV-Streiks" der die Öffentlichen Dienste der Bundesrepublik lahmlegten. [ÖTV = Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr]. Nach drei-tägigem Streik, in dem 11% Lohnerhöhung durchgesetzt wurden, verkehrten die Straßenbahnen wieder.__12-02-1974 Klaus-Erich Lisk
SSB Stuttgart_Straßenbahn-Betriebshöfe__Cannstatt (Vh5)__Der Gebäudekomplex am Veielbrunnenweg in Bad Cannstatt war von 1929 bis 2007 Standort des Betriebshofs 5 der SSB. Seit 2009 befindet sich dort das Straßenbahnmuseum von SHB (Stuttgarter Historische Straßenbahnen). Aufgrund der örtlichen Topografie bestand der Betriebshof aus zwei Teilen auf unterschiedlichen Höhen. Die sogenannte Obere Halle hatte ihre Zufahrt von der Mercedesstraße, zur unteren Halle lag die Zufahrt an der Daimlerstraße. 1964/65 wurde der Betriebshof erweitert und angepasst dahingehend, daß die obere Halle mittels einer Rampe eine Ausfahrt (speziell für die GT4 als ER-Fz.) zur Daimlerstraße bekam.__12-02-1974 Klaus-Erich Lisk
SSB Stuttgart_Straßenbahn-Betriebshöfe__Cannstatt (Vh5)__Mit den Baumaßnahmen 1964/65 wurden auch die obere und die untere Halle um rund 50 Meter verlängert, wobei die untere Halle nun bis 2007 durch die obere Halle über die Rampe und anschließendes Zurücksetzen in die Halle selbst angefahren wurde. Um 2010 wurden die Neubauten abgerissen (Altlastensanierung), die Rampe wurde neu hergestellt, ebenso die Gleisverbindungen in reduzierter Form. Mit Beendigung des Meterspurbetriebs im Dezember 2007 wurde der Cannstatter Betriebshof entbehrlich und wurde zur endgültigen Heimat aller Museumsfahrzeuge (und -Zubehör). In der unteren Halle wurde das Straßenbahnmuseum eingerichtet, rechts im Bild befindet sich der Eingang.__12-02-1974 Klaus-Erich Lisk
Nicht weit vom Grenzbahnhof Passau entfernt liegt der wichtige Bahnknoten Plattling. Die 187 507 der Akiem, im Dienste der Prager Metrans, fährt mit einem langen Containerzug auf Gleis 4 Richtung Norden - wahrscheinlich nach Hamburg. Bis 1976 hieß es dort für die Münchner Eilzüge umspannen von Elektrolok auf eine Diesel des Bw Mühldorf, meist eine 215. Außerdem wurden die Kurswagen von und nach Bayerisch Eisenstein rangiert. Das alles ist vorbei, aber der mittlerweile intensive Güterverkehr, auch auf den Strecken nach Landshut und Deggendorf Hafen und weiter nach Hengersberg, sorgt für Abwechslung.
Plattling, 19. März 2025 Gerold Hörnig
Passau Hbf Gleis 1 - gerade fährt Railpool 6193 136 D-Rpool im Dienst der "boxxpress" mit einem langen Containerzug aus Linz kommend nach Regensburg - und weiter zu einem der deutschen Nordseehäfen. Das Gleis 1 in Passau Hbf war für viele Jahrzehnte für die Eilzüge - später Regionalexpress - von und nach München reserviert. Auf Gleis 1a fuhr der Schienenbus nach Freyung - der "Waldzug". Einstmals als modern gefeiert wird das über den Gleisen errichtete Postamt nach langem Leerstand abgebaut. (Im Hintergrund am rechten Bildrand sichtbar)
Passau, 19. März 2025 Gerold Hörnig
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