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Die Weiche zum Abstellgleis und das Streckengleis der Feldbahn LPG  Rote Rübe , am 30.07.2025 im Karls Erlebnisdorf Döbeln.
Die Weiche zum Abstellgleis und das Streckengleis der Feldbahn LPG "Rote Rübe", am 30.07.2025 im Karls Erlebnisdorf Döbeln.
Frank Thomas

Seit 2025 neu im Karls Erlebnisdorf Döbeln - die Feldbahn LPG  Rote Rübe ; 30.07.2025.
Seit 2025 neu im Karls Erlebnisdorf Döbeln - die Feldbahn LPG "Rote Rübe"; 30.07.2025.
Frank Thomas

193 211-0 mit einem Containerzug am 16.09.2025 bei Retzbach-Z.
193 211-0 mit einem Containerzug am 16.09.2025 bei Retzbach-Z.
Mathias Starke

193 945-3 mit einem Aufliegerzug bei Retzbach-Z.,16.09.2025.
193 945-3 mit einem Aufliegerzug bei Retzbach-Z.,16.09.2025.
Mathias Starke

193 281-3 mit einem Containerzug bei Retzbach-Z.,16.09.2025
193 281-3 mit einem Containerzug bei Retzbach-Z.,16.09.2025
Mathias Starke

X4 E-609 (193 609-5) mit einem Aufliegerzug am 16.09.2025 bei Retzbach-Z.
X4 E-609 (193 609-5) mit einem Aufliegerzug am 16.09.2025 bei Retzbach-Z.
Mathias Starke

185 515-4 mit einem KLV-Zug bei Retzbach-Z. am 16.09.2025
185 515-4 mit einem KLV-Zug bei Retzbach-Z. am 16.09.2025
Mathias Starke

LÜBBEN/Spreewald (Landkreis Dahme-Spreewald), 21.05.2024, Blick auf das Bahnhofsgebäude
LÜBBEN/Spreewald (Landkreis Dahme-Spreewald), 21.05.2024, Blick auf das Bahnhofsgebäude
Reinhard Zabel

Deutschland / Bahnhöfe (L - Q) / Lübben (Spreewald)

84 1200x800 Px, 12.11.2025

LÜBBEN/Spreewald (Landkreis Dahme-Spreewald), 21.05.2024, DB 442 831 als RE7 nach Königs Wusterhausen bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof
LÜBBEN/Spreewald (Landkreis Dahme-Spreewald), 21.05.2024, DB 442 831 als RE7 nach Königs Wusterhausen bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof
Reinhard Zabel

LÜBBEN/Spreewald (Landkreis Dahme-Spreewald), 21.05.2024, Blick vom Bahnsteig auf das Bahnhofsgebäude
LÜBBEN/Spreewald (Landkreis Dahme-Spreewald), 21.05.2024, Blick vom Bahnsteig auf das Bahnhofsgebäude
Reinhard Zabel

Deutschland / Bahnhöfe (L - Q) / Lübben (Spreewald)

74 1200x800 Px, 12.11.2025

LÜBBEN/Spreewald (Landkreis Dahme-Spreewald), 21.05.2024, Blick vom Bahnsteig auf das Bahnhofsgebäude
LÜBBEN/Spreewald (Landkreis Dahme-Spreewald), 21.05.2024, Blick vom Bahnsteig auf das Bahnhofsgebäude
Reinhard Zabel

Deutschland / Bahnhöfe (L - Q) / Lübben (Spreewald)

81 1200x800 Px, 12.11.2025

LÜBBEN/Spreewald (Landkreis Dahme-Spreewald), 21.05.2024, Durchfahrt von DB 218 392-9, seit Juli 2011 in gelber Lackierung
LÜBBEN/Spreewald (Landkreis Dahme-Spreewald), 21.05.2024, Durchfahrt von DB 218 392-9, seit Juli 2011 in gelber Lackierung
Reinhard Zabel

LÜBBEN/Spreewald (Landkreis Dahme-Spreewald), 21.05.2024, DB 182 008 als Regionalzug Richtung Cottbus im Bahnhof
LÜBBEN/Spreewald (Landkreis Dahme-Spreewald), 21.05.2024, DB 182 008 als Regionalzug Richtung Cottbus im Bahnhof
Reinhard Zabel

DR 230 017 am 20.07.1991 in der Nähe des Bf. Bad Schandau.
DR 230 017 am 20.07.1991 in der Nähe des Bf. Bad Schandau.
Ernst Lauer

Die grünen Museumselektroloks E 42 001, E 11 038 und eine E 18 am 30.04.2000 auf Dampflokfest im historischen Bw. Dresden-Alstadt.
Die grünen Museumselektroloks E 42 001, E 11 038 und eine E 18 am 30.04.2000 auf Dampflokfest im historischen Bw. Dresden-Alstadt.
Ernst Lauer

242 030 neben 254 059, aufgenommen am 21.05.1989 im Bw. Leipzig-Engelsdorf.
242 030 neben 254 059, aufgenommen am 21.05.1989 im Bw. Leipzig-Engelsdorf.
Ernst Lauer

DR-Elektrolok 242 151 und zwei weitere Fahrzeuge verwandter Baureihen am 28.05.2005 beim TEV Weimar.
DR-Elektrolok 242 151 und zwei weitere Fahrzeuge verwandter Baureihen am 28.05.2005 beim TEV Weimar.
Ernst Lauer

264 003 Stock Transport mit einem Staubguttransport bei Wiesau Richtung Hof, 15.09.2021
264 003 Stock Transport mit einem Staubguttransport bei Wiesau Richtung Hof, 15.09.2021
Korbinian Eckert

DR-Diesellok 120 198 am 28.05.2005 beim TEV Weimar. Die Tfz-Nummer wurde mit Kreide über der Kupplung angeschrieben.
DR-Diesellok 120 198 am 28.05.2005 beim TEV Weimar. Die Tfz-Nummer wurde mit Kreide über der Kupplung angeschrieben.
Ernst Lauer

*Modell*
Im Bahnhof Leibnitz steht im Sommer 1971 die 52.7070 mit dem D499  Beograd Express  von Hamburg nach Belgrad und wartet auf die Ankunft eines Gegenzuges bevor die Fahrt nach Spielfeld-Straß weiter geht.
Der D498/499 war in Österreich Anfang der 70er Jahre der letzte dampfbespannte Schnellzug und wurde auf der Pyhrnbahn zwischen Linz und Selzthal sowie auf der Südbahn zwischen Graz und Spielfeld-Straß mit Loks der Reihe 52 bespannt.
*Modell* Im Bahnhof Leibnitz steht im Sommer 1971 die 52.7070 mit dem D499 "Beograd Express" von Hamburg nach Belgrad und wartet auf die Ankunft eines Gegenzuges bevor die Fahrt nach Spielfeld-Straß weiter geht. Der D498/499 war in Österreich Anfang der 70er Jahre der letzte dampfbespannte Schnellzug und wurde auf der Pyhrnbahn zwischen Linz und Selzthal sowie auf der Südbahn zwischen Graz und Spielfeld-Straß mit Loks der Reihe 52 bespannt.
Max Kiegerl

*Modell*
Anfang der 1970er Jahre fuhr der D498/499  Beograd Express  von Hamburg in die serbische Hauptstadt Belgrad.
Das besondere an diesem Zug war, dass er in Österreich zwischen Linz/Donau und Selzthal sowie zwischen Graz und Spielfeld-Straß mit Dampfloks bespannt wurde.
Im Sommer 1971 bringt die 72.7070 den D498 von Spielfeld-Straß nach Graz Hbf. Heizer Herwig S. hat vor der Abfahrt noch ordentlich Kohle nachgelegt und Lokführer Sepp K. macht zur Abfahrt kräftig den Regler auf und der 12-Wagen Schnellzug setzt sich mit lauten Auspuffschlägen im Bahnhof Leibnitz in Bewegung.
*Modell* Anfang der 1970er Jahre fuhr der D498/499 "Beograd Express" von Hamburg in die serbische Hauptstadt Belgrad. Das besondere an diesem Zug war, dass er in Österreich zwischen Linz/Donau und Selzthal sowie zwischen Graz und Spielfeld-Straß mit Dampfloks bespannt wurde. Im Sommer 1971 bringt die 72.7070 den D498 von Spielfeld-Straß nach Graz Hbf. Heizer Herwig S. hat vor der Abfahrt noch ordentlich Kohle nachgelegt und Lokführer Sepp K. macht zur Abfahrt kräftig den Regler auf und der 12-Wagen Schnellzug setzt sich mit lauten Auspuffschlägen im Bahnhof Leibnitz in Bewegung.
Max Kiegerl

Die 218 451-3 (92 80 1218 451-3D-MZE) der MZE - Manuel Zimmermann Eisenbahndienstleistungen, Hellenhahn-Schellenberg (Ww), hat am 11 November 2025 im Bahnhof Kirchen/Sieg in Richtung Betzdorf fahrend kurz Hp 0.

Die V 164 wurde 1978 bei Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 32045 gebaut und als 218 451-3 an die DB geliefert. Bis April 2016 fuhr sie für die DB Regio AG – Nord als 92 80 1218 451-3 D-DB im Regionalbahn Einsatz in Niedersachsen und Bremen. Im Jahr 2016 ging sie dann an die LWC Lappwaldbahn Cargo GmbH in Braunschweig und war Ende 2021 an die Hering Bau GmbH & Co. KG in Burbach vermietet. Im Juni 2023 wurde sie dann an die MZE - Manuel Zimmermann Eisenbahndienstleistungen verkauft.

Die Baureihe 218 ist das zuletzt entwickelte Mitglied der V 160-Lokfamilie. Viele Gemeinsamkeiten der Baureihen V 160 bis V 169 (spätere 215 bis 219) wurden in ihr zusammengefasst. Bei der Baureihe 218 wurde von der Baureihe 217 die elektrische Zugheizung übernommen, von den Prototypen der Baureihe 215 übernahm man den 1.840-kW-Motor (2.500 PS), wobei ein Hilfsdieselmotor zum Betrieb des Heizgenerators überflüssig wurde. Später wurden noch stärkere Motoren mit 2.700 PS (KHD Lizenzbau Pielstick16 PA4 V 200) oder mit 2.800 PS (MTU 12 V 956 TB 11) verbaut. Den verbauten Motor kann man anhand der Anordnung der Abgashutzen auf dem Dach erkennen.

Im Jahr 1966 bestellte die Deutsche Bundesbahn zunächst zwölf Vorserien-Lokomotiven der Baureihe V164. Die ersten Lokomotiven wurden ab 1968 von der Firma Krupp ausgeliefert. Von der Deutschen Bundesbahn wurden sie aber als Baureihe 218 in Dienst gestellt. Die Serienbeschaffung (unter Beteiligung von Henschel, Krauss-Maffei und MaK in Kiel) erfolgte von 1971 bis 1979 mit 398 weiteren Maschinen. Hinzu kam 1975 nach einem Unfall die 215 112, die nach ihrer Instandsetzung zur 218 399 wurde. Die Auslieferung erfolgte in vier Bauserien (218 101-170, 171-298, 299-398, 400-499), bei denen es geringe Veränderungen gab.

Die 140 km/h schnellen und 2.500 bis 2.800 PS starken ''BB-Loks“ wurden im Reise - und Güterzugdienst eingesetzt. Die elektrische Zugheizung und die Wendezug- und Doppeltraktionssteuerung machen die Baureihe 218 zu einer universal verwendbaren Lok. Die Baureihe 218 bewährte sich im Betriebsdienst und galt noch bis ins Jahr 2000 als die wichtigste Streckendiesellok der Deutschen Bahn AG. Leider wurden immer mehr Leistungen im Personennahverkehr durch Triebwagen ersetzt. Dadurch und durch Betreiberwechsel waren immer mehr Lokomotiven der Baureihe 218 bei der Deutschen Bahn AG überflüssig geworden. Im Juli 2009 waren noch etwa 200 Exemplare im Einsatz. Eine echte Nachfolgerin für die Baureihe 218 ist noch nicht in Sicht.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: B'B'
Spurweite: 1.435 mm
Länge: 16.400 mm
Breite des Lokkastens: 3.136 mm
Höhe des Lokkastens: 4.275 mm über Schienenoberkante
Drehzapfenabstand: 8.600 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.800 mm
Treibraddurchmesser: 1 000 mm (neu) / 920 mm (abgefahren)
Gewicht: 79 Tonnen
Achslast: 19,5 t
Motor: MTU wassergekühlter V12-Zylinder-Viertakt -Dieselmotor vom Typ 12 V 956 TB 11 (abgasoptimiert) mit Direkteinspritzung, Abgasturboaufladung und Ladeluftkühlung
Motorleistung: 2.800 PS (2.060 kW) bei 1,500 U/min
Motor-Hubraum: 114,7 Liter
Anfahrzugkraft: 235kN
Dauerzugkraft: 175kN
Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h (im Langsamgang 100 km/h)
Motorleerlaufdrehzahl (ohne Zugheizung): 630 - 650 U/min
Motorleerlaufdrehzahl (mit Zugheizung): ca. 1.000 U/min
Kleinste Dauergeschwindigkeit (im Schnellgang): ca. 28 km/h
Kleinste Dauergeschwindigkeit (im Langsamgang) ca. 18 km/h
Getriebe: MTU-Getriebe K 252 SUBB (mit 2 hydraulische Drehmomentwandler)
Leistungsübertragung: hydraulisch
Kleinster befahrbarer Gleisbogen: R = 100 m
Tankinhalt: 3.150 l
Sandvorrat: 400kg
Bremse: KE-GPP2R-H mZ
Bemerkung: Den verbauten Motortyp kann man auch anhand der Anordnung der Abgashutzen auf dem Dach erkennen.

Aufbau und Ausrüstung:
Motor und Getriebe sind elastisch im Rahmen gelagert. Der Rahmen stützt sich über je vier Schraubenfedern pro Drehgestell und Seite auf die Drehgestelle ab. Ab 218 299 wurden dabei Flexicoil-Federn verwendet, die eine gleitstücklose Bewegung der Drehgestelle ermöglichen (Atlas-MaK-Drehgestelle). Zug- und Bremskräfte werden über tiefliegende Querträger mit Drehzapfen übertragen. Die Aufbauten sind in Schalenbauweise aus Blechen und Profilstahl gefertigt. Zwischen den beiden Endführerständen verlaufen zwei Seitengänge.

Der Antrieb erfolgt über vier sehr lange Gelenkwellen von einem zentral liegenden Strömungsgetriebe mit Wendegetriebe. Dieses Getriebe ist mit zwei Drehmomentwandlern ausgerüstet. Die Schaltung von Wandler I auf Wandler II erfolgt automatisch und ohne Zugkraftunterbrechung. Außerdem ist das Getriebe mit zwei Geschwindigkeitsstufen ausgerüstet. Die kleine Geschwindigkeitsstufe (Langsamgang) ermöglicht höhere Zugkräfte, allerdings eine niedrigere Endgeschwindigkeit von 100 km/h, die große Geschwindigkeitsstufe (Schnellgang) erlaubt die höhere Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h, jedoch mit niedrigeren Zugkräften. Die Umschaltung von Langsam- auf Schnellgang erfolgt ausschließlich bei stehender Lokomotive. Zudem sind die Serienlokomotiven mit einer verschleißfreien hydraulischen Bremse ausgerüstet.

Im Laufe der Zeit wurden verschiedene Dieselmotoren als Antrieb eingesetzt: Die ersten Serien erhielten den MTU MA 12V 956 TB10 mit 2.500 PS. Um den bei diesen Motoren eintretenden Zugkrafteinbruch bei voller Heizleistung zu umgehen, wurden bei späteren Maschinen einige von KHD in Lizenz gebaute französische Pielstick 16 PA4 V200 mit rund 2,700 PS eingebaut. MTU zog nach und entwickelte aus dem TB10 den 2,800 PS leistenden stärkeren TB11, der in weit mehr als der Hälfte aller 218 zum Einbau kam. Durch schlechte Abgaswerte und fortschreitenden Verschleiß der Motoren sah sich der Betreiber in den letzten Jahren zu einem umfassenden Modernisierungsprogramm gezwungen. Zunächst wurden etliche TB11-Motoren mit einem Umrüstsatz abgasoptimiert. Weiterhin wurden mehrere diesem Stand entsprechende TB11-Motoren neubeschafft, die zudem über ein elektronisches Motormanagement verfügen. Parallel wurden auch gänzlich neue Motoren erprobt, was letzten Endes zur Beschaffung zahlreicher 16V 4000 R40/R41 von MTU führte. Außerdem wurden in drei Lokomotiven (218 329, 330 und 339) Motoren der Firma Caterpillar eingebaut. Durch den Zuwachs an Motoren wurde die Bestückung der Lokomotiven kräftig durchmischt.

Ab 1981 wurden die Lokomotiven mit zusätzlichen Abgashutzen auf dem Dach ausgerüstet, um die Abgase an der Fahrleitung vorbeizuleiten und so deren Verschmutzung zu verringern, die durch Abgasklappen in den Hutzen erhöhte Austrittsgeschwindigkeit sollte zudem die Belästigung der Fahrgäste durch Abgase verringern. Die Anordnung der Hutzen ist ein Hinweis auf den in der Lokomotive eingebauten Motor: Lokomotiven mit Zwölfzylindermotor (TB10/TB11) haben entsprechend der einseitig am Motor angebrachten Abgasanlage nebeneinander angeordnete Hutzen, bei Sechzehnzylindermotoren (Pielstick, MTU 4000) mit Abgasanlagen an beiden Motorseiten sind die Hutzen versetzt angebracht.
Die 218 451-3 (92 80 1218 451-3D-MZE) der MZE - Manuel Zimmermann Eisenbahndienstleistungen, Hellenhahn-Schellenberg (Ww), hat am 11 November 2025 im Bahnhof Kirchen/Sieg in Richtung Betzdorf fahrend kurz Hp 0. Die V 164 wurde 1978 bei Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 32045 gebaut und als 218 451-3 an die DB geliefert. Bis April 2016 fuhr sie für die DB Regio AG – Nord als 92 80 1218 451-3 D-DB im Regionalbahn Einsatz in Niedersachsen und Bremen. Im Jahr 2016 ging sie dann an die LWC Lappwaldbahn Cargo GmbH in Braunschweig und war Ende 2021 an die Hering Bau GmbH & Co. KG in Burbach vermietet. Im Juni 2023 wurde sie dann an die MZE - Manuel Zimmermann Eisenbahndienstleistungen verkauft. Die Baureihe 218 ist das zuletzt entwickelte Mitglied der V 160-Lokfamilie. Viele Gemeinsamkeiten der Baureihen V 160 bis V 169 (spätere 215 bis 219) wurden in ihr zusammengefasst. Bei der Baureihe 218 wurde von der Baureihe 217 die elektrische Zugheizung übernommen, von den Prototypen der Baureihe 215 übernahm man den 1.840-kW-Motor (2.500 PS), wobei ein Hilfsdieselmotor zum Betrieb des Heizgenerators überflüssig wurde. Später wurden noch stärkere Motoren mit 2.700 PS (KHD Lizenzbau Pielstick16 PA4 V 200) oder mit 2.800 PS (MTU 12 V 956 TB 11) verbaut. Den verbauten Motor kann man anhand der Anordnung der Abgashutzen auf dem Dach erkennen. Im Jahr 1966 bestellte die Deutsche Bundesbahn zunächst zwölf Vorserien-Lokomotiven der Baureihe V164. Die ersten Lokomotiven wurden ab 1968 von der Firma Krupp ausgeliefert. Von der Deutschen Bundesbahn wurden sie aber als Baureihe 218 in Dienst gestellt. Die Serienbeschaffung (unter Beteiligung von Henschel, Krauss-Maffei und MaK in Kiel) erfolgte von 1971 bis 1979 mit 398 weiteren Maschinen. Hinzu kam 1975 nach einem Unfall die 215 112, die nach ihrer Instandsetzung zur 218 399 wurde. Die Auslieferung erfolgte in vier Bauserien (218 101-170, 171-298, 299-398, 400-499), bei denen es geringe Veränderungen gab. Die 140 km/h schnellen und 2.500 bis 2.800 PS starken ''BB-Loks“ wurden im Reise - und Güterzugdienst eingesetzt. Die elektrische Zugheizung und die Wendezug- und Doppeltraktionssteuerung machen die Baureihe 218 zu einer universal verwendbaren Lok. Die Baureihe 218 bewährte sich im Betriebsdienst und galt noch bis ins Jahr 2000 als die wichtigste Streckendiesellok der Deutschen Bahn AG. Leider wurden immer mehr Leistungen im Personennahverkehr durch Triebwagen ersetzt. Dadurch und durch Betreiberwechsel waren immer mehr Lokomotiven der Baureihe 218 bei der Deutschen Bahn AG überflüssig geworden. Im Juli 2009 waren noch etwa 200 Exemplare im Einsatz. Eine echte Nachfolgerin für die Baureihe 218 ist noch nicht in Sicht. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: B'B' Spurweite: 1.435 mm Länge: 16.400 mm Breite des Lokkastens: 3.136 mm Höhe des Lokkastens: 4.275 mm über Schienenoberkante Drehzapfenabstand: 8.600 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.800 mm Treibraddurchmesser: 1 000 mm (neu) / 920 mm (abgefahren) Gewicht: 79 Tonnen Achslast: 19,5 t Motor: MTU wassergekühlter V12-Zylinder-Viertakt -Dieselmotor vom Typ 12 V 956 TB 11 (abgasoptimiert) mit Direkteinspritzung, Abgasturboaufladung und Ladeluftkühlung Motorleistung: 2.800 PS (2.060 kW) bei 1,500 U/min Motor-Hubraum: 114,7 Liter Anfahrzugkraft: 235kN Dauerzugkraft: 175kN Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h (im Langsamgang 100 km/h) Motorleerlaufdrehzahl (ohne Zugheizung): 630 - 650 U/min Motorleerlaufdrehzahl (mit Zugheizung): ca. 1.000 U/min Kleinste Dauergeschwindigkeit (im Schnellgang): ca. 28 km/h Kleinste Dauergeschwindigkeit (im Langsamgang) ca. 18 km/h Getriebe: MTU-Getriebe K 252 SUBB (mit 2 hydraulische Drehmomentwandler) Leistungsübertragung: hydraulisch Kleinster befahrbarer Gleisbogen: R = 100 m Tankinhalt: 3.150 l Sandvorrat: 400kg Bremse: KE-GPP2R-H mZ Bemerkung: Den verbauten Motortyp kann man auch anhand der Anordnung der Abgashutzen auf dem Dach erkennen. Aufbau und Ausrüstung: Motor und Getriebe sind elastisch im Rahmen gelagert. Der Rahmen stützt sich über je vier Schraubenfedern pro Drehgestell und Seite auf die Drehgestelle ab. Ab 218 299 wurden dabei Flexicoil-Federn verwendet, die eine gleitstücklose Bewegung der Drehgestelle ermöglichen (Atlas-MaK-Drehgestelle). Zug- und Bremskräfte werden über tiefliegende Querträger mit Drehzapfen übertragen. Die Aufbauten sind in Schalenbauweise aus Blechen und Profilstahl gefertigt. Zwischen den beiden Endführerständen verlaufen zwei Seitengänge. Der Antrieb erfolgt über vier sehr lange Gelenkwellen von einem zentral liegenden Strömungsgetriebe mit Wendegetriebe. Dieses Getriebe ist mit zwei Drehmomentwandlern ausgerüstet. Die Schaltung von Wandler I auf Wandler II erfolgt automatisch und ohne Zugkraftunterbrechung. Außerdem ist das Getriebe mit zwei Geschwindigkeitsstufen ausgerüstet. Die kleine Geschwindigkeitsstufe (Langsamgang) ermöglicht höhere Zugkräfte, allerdings eine niedrigere Endgeschwindigkeit von 100 km/h, die große Geschwindigkeitsstufe (Schnellgang) erlaubt die höhere Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h, jedoch mit niedrigeren Zugkräften. Die Umschaltung von Langsam- auf Schnellgang erfolgt ausschließlich bei stehender Lokomotive. Zudem sind die Serienlokomotiven mit einer verschleißfreien hydraulischen Bremse ausgerüstet. Im Laufe der Zeit wurden verschiedene Dieselmotoren als Antrieb eingesetzt: Die ersten Serien erhielten den MTU MA 12V 956 TB10 mit 2.500 PS. Um den bei diesen Motoren eintretenden Zugkrafteinbruch bei voller Heizleistung zu umgehen, wurden bei späteren Maschinen einige von KHD in Lizenz gebaute französische Pielstick 16 PA4 V200 mit rund 2,700 PS eingebaut. MTU zog nach und entwickelte aus dem TB10 den 2,800 PS leistenden stärkeren TB11, der in weit mehr als der Hälfte aller 218 zum Einbau kam. Durch schlechte Abgaswerte und fortschreitenden Verschleiß der Motoren sah sich der Betreiber in den letzten Jahren zu einem umfassenden Modernisierungsprogramm gezwungen. Zunächst wurden etliche TB11-Motoren mit einem Umrüstsatz abgasoptimiert. Weiterhin wurden mehrere diesem Stand entsprechende TB11-Motoren neubeschafft, die zudem über ein elektronisches Motormanagement verfügen. Parallel wurden auch gänzlich neue Motoren erprobt, was letzten Endes zur Beschaffung zahlreicher 16V 4000 R40/R41 von MTU führte. Außerdem wurden in drei Lokomotiven (218 329, 330 und 339) Motoren der Firma Caterpillar eingebaut. Durch den Zuwachs an Motoren wurde die Bestückung der Lokomotiven kräftig durchmischt. Ab 1981 wurden die Lokomotiven mit zusätzlichen Abgashutzen auf dem Dach ausgerüstet, um die Abgase an der Fahrleitung vorbeizuleiten und so deren Verschmutzung zu verringern, die durch Abgasklappen in den Hutzen erhöhte Austrittsgeschwindigkeit sollte zudem die Belästigung der Fahrgäste durch Abgase verringern. Die Anordnung der Hutzen ist ein Hinweis auf den in der Lokomotive eingebauten Motor: Lokomotiven mit Zwölfzylindermotor (TB10/TB11) haben entsprechend der einseitig am Motor angebrachten Abgasanlage nebeneinander angeordnete Hutzen, bei Sechzehnzylindermotoren (Pielstick, MTU 4000) mit Abgasanlagen an beiden Motorseiten sind die Hutzen versetzt angebracht.
Armin Schwarz

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