Ausfahrt des Triebwagenpaars KIHA 48 501 + KIHA 48 1511 aus Watanoha. Viele Menschen hier sind Fischer, entsprechend stapeln sich vor dem Haus rechts Bojen und Netze. 15.Februar 2013. Peter Ackermann
Auf dem Ast nach Ishinomaki in Sobanokami. Während der Zug im Rückspiegel der Station zu sehen ist, geht der Blick nach vorn zu einem der Tausenden von Notunterkunfts-Siedlungen für die über 300 000 Menschen, die ihr Heim in der Tsunami-Katastrophe verloren haben. Triebwagenzug KIHA 48 1511 + KIHA 48 501. 15.Februar 2013. Peter Ackermann
Kesennuma-Linie, die Brücke von Shizuhama: Auf dieser Brücke befand sich bis zum Tsunami der Bahnhof dieses Dorfes, von dem nichts mehr zu sehen ist ausser den Häuserfundamenten. Bild bei leichtem Schneetreiben aus dem Bahnersatz-Bus. 15.Februar 2013. Peter Ackermann
Kesennuma-Linie, Bahnhof Utatsu: Vom gesamten Bahnhofsareal mit seinen vielfältigen Gebäuden ist nichts mehr zu sehen, ebensowenig wie von der ganzen, einst dicht bebauten Ortschaft. Nach dem Tsunami sind nur noch einzelne Häuserfundamente übrig. Blick auf den etwas höher gelegenen Bahnhof; rechts davon verschwindet die Linie in längeren Tunnels, die heute von den Bahnersatz-Bussen befahren werden. 15.Februar 2013. Peter Ackermann
Kesennuma Linie, Bahnhof Utatsu: Noch immer prangt die farbenfrohe Stationstafel auf dem Bahnsteig, vor dem es keine Schienen mehr gibt. Solche Stationstafeln sind typisch für die Kesennuma-Linie mit ihrem (früheren) touristischen Potential; wie alle Stationstafeln in Japan werden stets auch die beiden Nachbarstationen zur Orientierung genannt. 19.Februar 2013. Peter Ackermann
Kesennuma Linie / Ishinomaki Linie: Der Triebwagenzug KIHA 48 538 + KIHA 48 1535 Zug kommt von Ishinomaki her in den Abzweigebahnhof Maeyachi; links im Hintergrund geht es nach Kesennuma, doch nur wenige Kilometer sind noch befahrbar. 15.Februar 2013. Peter Ackermann
Blick auf die zerstörte Kesennuma-Linie aus dem Bahnersatz-Bus: Auch von den Dörfern in diesem Tal nördlich von Shizuhama ist nichts mehr übrig geblieben. Gespenstisch führt der Bahntunnel ins Nichts. 15.Februar 2013. Peter Ackermann
Blick auf die Kesennuma-Linie aus dem Bahnersatz-Bus: Deutlich zu sehen ist, wie das Meer flussaufwärts gerast ist und alles bis in die Höhe von 15 bis 20 Meter zermalmt hat. Im Hintergrund die traurigen Reste der Kesennuma-Linie. Hier in dieser Gegend von Shizuhama verloren fast 900 Menschen das Leben. 15.Februar 2013. Peter Ackermann
Bern, Längssitztramzug 149 mit Anhänger 318 in der Innenstadt. Im gerade vorbeifahrenden Gegenzug (Anhänger 311) kümmert sich jemand wenig um die oberhalb des Ausstiegs angebrachte Tafel "Auf- und Abspringen während der Fahrt verboten"! 16.April 1970. Peter Ackermann
Bern, in den letzten Sonnenstrahlen des Tages Längssitz-Tramzug 147 mit Anhänger 317 in Wabern (Sandrain); ungewöhnlicherweise mit Routentafel 5. 15.Juni 1966. Peter Ackermann
Bern, Tramzug 104 mit Längssitzanhänger 315 in der Christoffelgasse, kurz vor der Einstellung des Betriebs hier für rund 40 Jahre. 18.März 1970. Peter Ackermann
Kesennuma Linie/Ishinomaki Linie: Die Betriebsstelle Kogota besass 7 solche Triebwagenpaare für den Einsatz nach Kesennuma und Onagawa (via Ishinomaki). Eines davon ist südlich von Kesennuma, das andere in Onagawa in der Tsunami-Katastrophe vom 11.März 2011 vollständig zertrümmert worden. Im Bild die Triebwagen KIHA 48 1545 und KIHA 48 554 in Kogota, 10.Februar 2013. Peter Ackermann
Kesennuma-Linie: Die Reste der Strecke, nachdem das Meer bis hier hinauf gewütet hat. Nicht weit von hier wurde ein Zug vom rasenden Meer in die Berge hinauf getragen, wo er mehrere Häuser zertrümmerte und als verbogener Schrotthaufen liegen blieb. Koganezawa, 15.Februar 2013. Peter Ackermann
Kesennuma-Linie: Wie schön hoben sich hier in Ôya Kaigan die grün-weissen Züge vor dem Hintergrund des blauens Meers ab! Die Geleise sind jetzt abgebaut. Aufnahme aus dem Schienenersatz-Bus. 15.Februar 2013. Peter Ackermann
Kesennuma-Linie: Blick auf den etwas höher gelegenen Bahnhof Kesennuma - früher herrschte hier reger Betrieb, mit Zügen der Kesennuma-Linie von Süden her, Zügen der Ôfunato-Linie der Küste entlang nach Norden, und Zügen derselben Ôfunato-Linie hinauf durch die Berge ins Inland und zur Shinkansen-Verbindung in der Stadt Ichinoseki. Heute nach der Katastrophe verbleibt nur ein einsamer Triebwagen nach Ichinoseki (im Bild, Wagen KIHA 100-45, 15.Februar 2013). Die Bevölkerung von Kesennuma betrug 1980 noch über 90000, heute sind es weniger als 70000. Peter Ackermann
Kesennuma-Linie: Sicher werden die schmucken grün-weissen Züge der Kesennuma-Linie ihr Ziel (die Stadt Kesennuma) nie mehr erreichen. Die Kesennuma-Linie nördlich der Grossstadt Sendai war 72,8 km lang, und sie war die letzte noch von der Staatsbahn gebaute Strecke. Der Nordabschnitt von Kesennuma aus entstand 1956/57, der Südabschnitt 1968, und das 34 km lange Verbindungsstück dazwischen mit vielen Tunnels und prächtigen Brückenbauten 1977. Doch die ganze Nordostküste Japans ist am 11.März 2011 beim Erdbeben (Stärke 9.3) und der anschliessenden Tsunami-Katastrophe fast völlig zerstört worden, mit über 20000 Todesopfern und über 300000 Menschen, die in Notunterkünften leben; Kesennuma selbst (73494 Einwohner) beklagt 1544 Opfer. Das Bild stammt aus glücklicheren Zeiten, mit Zügen der Ôfunato-Linie Bergabschnitt und Küstenabschnitt, und der grün-weissen Komposition der Kesennuma-Linie in der Mitte (Triebwagenpaar KIHA 48 501 und KIHA 48 1511). 9.Juli 2010. Peter Ackermann
Kesennuma-Linie: Heute nach der Zerstörung der Strecke ist man dabei, einzelne Streckenteile als Bus-Spur herzurichten. Im Bild ist noch deutlich der Bahnhof Rikuzen Hashikami zu erkennen mit seinem Bahnsteig und der Ueberquerungsbrücke über die Geleise. Bei leichtem Schneefall, 15.Februar 2013. Peter Ackermann
Kesennuma-Linie: Die Stadt Minami Sanriku (ca. 17500 Einwohner) beklagt 857 Opfer. Hier ist praktisch nichts mehr vorhanden, und wer auf dem hohen Gebäude Schutz suchte, bezahlte dies mit dem Leben. Das Bild zeigt die zentrale Bahnhofs- und Einkaufsstrasse um den Bahnhof Shizugawa. Vom Bahnhof sind nur noch die hellgrauen Umfassungsmauern der Treppe vom Bahnsteig zum Ausgang zu sehen; der Ausgang selbst ist unter der Kesennuma-Strecke in gelber Farbe erkennbar. 15.Februar 2013. Peter Ackermann
Kesennuma-Linie: Mit unvorstellbarer Wucht brach der teilweise über 20 Meter gestiegene Meeresspiegel über die Kesennuma-Linie und die dahinter liegenden Täler herein. Zwischen Shizugawa und Rikuzen Togura, 15.Februar 2013. Peter Ackermann
Tokyo S-Bahn, Serie 233: S-Bahnzüge aus Tokyo fahren immer weiter aufs Land hinaus und ins Gebirge hinein, je weiter sich die Agglomeration früher fast unbewohnter Gebiete bemächtigt. Hier durchfährt der Zug mit Steuerwagen KUHA 233-51 das Dorf Torisawa, bereits hoch im Gebirge westlich von Tokyo. 10.März 2013. Peter Ackermann
Tokyo S-Bahn, Serie 233: Der Zug mit Steuerwagen KUHA 233-63 in Ôme am Stadtrand von Tokyo. Noch stehen hier grosse Holzhäuser aus den 1950er Jahren. 23.Oktober 2011. ÔME-LINIE Peter Ackermann
Tokyo S-Bahn, Serie 233: An der Zweiglinie nach Ôme kommt ein S-Bahnzug der Chûô-Linie (Steuerwagen KUHA 233-29) um die Kurve. Ôme, 23.Oktober 2011. ÔME-LINIE Peter Ackermann
Tokyo S-Bahn, Serie 233: Während ein Zug der Keihin-Tôhoku-Linie (Steuerwagen KUHA 233-1027) in Yûrakuchô mitten in der Tokyo City hält, braust daneben ein Shinkansen vorbei. 14.Oktober 2011. KEIHIN-TÔHOKU-LINIE Peter Ackermann
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