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Kaum sind die LINT 54 auf den Oberlandstrecken von München nach Lenggries/Tegernsee/Bayrischzell im Einsatz, hagelt es schon Proteste: Nicht nur das Quietschen in engen Kurven, vor allem in Gmund

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Kaum sind die LINT 54 auf den Oberlandstrecken von München nach Lenggries/Tegernsee/Bayrischzell im Einsatz, hagelt es schon Proteste: Nicht nur das Quietschen in engen Kurven, vor allem in Gmund am Tegernsee, wird bemängelt, sondern auch die fehlende Barrierefreiheit. Wie auf dieser Aufnahme des VT 487 in Schliersee (16.07.2020) zu erkennen ist, haben die Bahnsteige im Oberland eine Höhe von 76 cm (rechts im Bild), die zur Spaltüberbrückung zwischen Bahnsteig und Fahrzeug notwendigen ausfahrbaren Trittstufen der Triebwagen sind allerdings für 55 cm ausgelegt – ein unüberwindbares Hindernis für Rollstuhlfahrer. Die Verantwortlichen versuchen zu beschwichtigen und versichern, man könne sich über den Kundenservice bis zum Vorabend der Fahrt anmelden, es solle aber auch “ganz spontan und ohne Voranmeldung“ gehen. Bei der Bestellung der Züge 2018 hieß es im „Miesbacher Merkur“: „Die zweiteiligen Züge haben eine an die Bahnhöfe im BOB-Netz angepasste Einstiegshöhe von 73 Zentimetern …“. Damit war aber wohl die Höhe im Einstiegsbereich des Fahrzeuges gemeint, nicht aber die ausfahrbaren Stufen. Ebenso unglücklich ist der Zugang vom Einstiegsbereich zum im Niederflurbereich gelegenen Platz für Rollstühle – viel zu steil. Da die LINT auch in einer Version für Bahnsteighöhen von 76 cm lieferbar sind, frage ich mich schon, was in den Köpfen der Besteller vor sich gegangen ist und denke unwillkürlich an das Desaster bei der Umstellung auf die Integral zurück…

Kaum sind die LINT 54 auf den Oberlandstrecken von München nach Lenggries/Tegernsee/Bayrischzell im Einsatz, hagelt es schon Proteste: Nicht nur das Quietschen in engen Kurven, vor allem in Gmund am Tegernsee, wird bemängelt, sondern auch die fehlende Barrierefreiheit. Wie auf dieser Aufnahme des VT 487 in Schliersee (16.07.2020) zu erkennen ist, haben die Bahnsteige im Oberland eine Höhe von 76 cm (rechts im Bild), die zur Spaltüberbrückung zwischen Bahnsteig und Fahrzeug notwendigen ausfahrbaren Trittstufen der Triebwagen sind allerdings für 55 cm ausgelegt – ein unüberwindbares Hindernis für Rollstuhlfahrer. Die Verantwortlichen versuchen zu beschwichtigen und versichern, man könne sich über den Kundenservice bis zum Vorabend der Fahrt anmelden, es solle aber auch “ganz spontan und ohne Voranmeldung“ gehen. Bei der Bestellung der Züge 2018 hieß es im „Miesbacher Merkur“: „Die zweiteiligen Züge haben eine an die Bahnhöfe im BOB-Netz angepasste Einstiegshöhe von 73 Zentimetern …“. Damit war aber wohl die Höhe im Einstiegsbereich des Fahrzeuges gemeint, nicht aber die ausfahrbaren Stufen. Ebenso unglücklich ist der Zugang vom Einstiegsbereich zum im Niederflurbereich gelegenen Platz für Rollstühle – viel zu steil. Da die LINT auch in einer Version für Bahnsteighöhen von 76 cm lieferbar sind, frage ich mich schon, was in den Köpfen der Besteller vor sich gegangen ist und denke unwillkürlich an das Desaster bei der Umstellung auf die Integral zurück…

Horst Lüdicke 23.08.2020, 616 Aufrufe, 0 Kommentare

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1440 213 der Bayerischen Oberlandbahn fährt im Auftrag der Mitteldeutschen Regiobahn eine RE 3 durch Dresden Freiberger Straße Richtung Hof, Mitte 2026. Durch die Baustelle Kreuzungsbauwerk Dresden werden die Züge noch von/nach Dresden-Neustadt geführt, ab Dezember soll ein Streckengleis Richtung Dresden-Hbf fertig sein, bin gespannt, ob dann auch die RE 3 wieder bis Hauptbahnhof fahren.
1440 213 der Bayerischen Oberlandbahn fährt im Auftrag der Mitteldeutschen Regiobahn eine RE 3 durch Dresden Freiberger Straße Richtung Hof, Mitte 2026. Durch die Baustelle Kreuzungsbauwerk Dresden werden die Züge noch von/nach Dresden-Neustadt geführt, ab Dezember soll ein Streckengleis Richtung Dresden-Hbf fertig sein, bin gespannt, ob dann auch die RE 3 wieder bis Hauptbahnhof fahren.
Rainer Haufe

Aus dem Archiv: Von 2013 bis 2020 standen auch einige Talent-Triebwagen bei der Bayerischen Oberlandbahn im Einsatz. Dies zur Verstärkung der recht schadanfälligen Integral-Triebwagen zu Hauptverkehrszeiten. Am 07. Mai 2016 konnte ich eine Dreifach-Garnitur, angeführt von 643 113, bei Otterfing auf der Fahrt zum Schliersee dokumentieren.
Aus dem Archiv: Von 2013 bis 2020 standen auch einige Talent-Triebwagen bei der Bayerischen Oberlandbahn im Einsatz. Dies zur Verstärkung der recht schadanfälligen Integral-Triebwagen zu Hauptverkehrszeiten. Am 07. Mai 2016 konnte ich eine Dreifach-Garnitur, angeführt von 643 113, bei Otterfing auf der Fahrt zum Schliersee dokumentieren.
Christoph Schneider

Aus dem Archiv: Längst Geschichte sind die Integral-Triebwagen bei der Bayerischen Oberlandbahn. Ungefähr 20 Jahre verkehrten die eher weniger zuverlässigen Fahrzeuge des österreichischen Jenbacher-Werkes auf den Strecken von München nach Bayrischzell, Lenggries und zum Tegernsee. Am 07. Mai 2016 konnte ich den auf den Namen  Bad Tölz  getauften 609 107 bei Otterfing aufnehmen.
Aus dem Archiv: Längst Geschichte sind die Integral-Triebwagen bei der Bayerischen Oberlandbahn. Ungefähr 20 Jahre verkehrten die eher weniger zuverlässigen Fahrzeuge des österreichischen Jenbacher-Werkes auf den Strecken von München nach Bayrischzell, Lenggries und zum Tegernsee. Am 07. Mai 2016 konnte ich den auf den Namen "Bad Tölz" getauften 609 107 bei Otterfing aufnehmen.
Christoph Schneider