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In der etwa 500 km nordöstlich von Beijing gelegenen Stadt Fuxin in der Provinz Liaoning existierten bis in die 2000er Jahre zwei große Kohleminen. Der Betrieb in den Tagebaugruben wurde zum großen Teil mit Elektrolokomotiven verschiedener Bauarten abgewickelt. Im Februar 1998 waren dort die Lokomotiven 6580 und 6602 vom Typ LEW IV-KP mit einem Leerzug unterwegs.
Horst Lüdicke
Die Beschäftigten der Kohleminen in Fuxin wurden mit dem Zug zu ihren Arbeitsplätzen in den Tagebaugruben befördert. Im Februar 1998 wartet die 6603 vom Typ LEW IV-KP mit einem solchen Zug vor einem haltzeigenden Signal auf die Weiterfahrt.
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Seitenansicht der Lok 6603 (LEW IV-KP) im Kohletagenbau Fuxin (Februar 1998)
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Wie auf dieser Aufnahme aus dem Februar 1998 zu sehen, wurden im Tagebau Fuxin auch EL 2 von LEW Hennigsdorf eingesetzt, hier die Nr. 8425. Insgesamt wurden 186 EL 2 nach China geliefert.
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Mit einem beladenen Kohlezug wartet eine Skoda 37E-1 des Tagebaues in Fuxin im Februar 1998 auf die Weiterfahrt. Eine Anmerkung zu Fuxin: Die Luftverschmutzung war enorm, während unseres Besuches drang die Sonne kaum durch die staubdurchtränkte Luft und sofort nach dem Aussteigen aus dem Bus hatte ich ein pelziges Gefühl auf der Zunge, dafür habe ich aber in einem einfachen Restaurant in einer Seitenstraße das beste Schweinefleisch süßsauer meines Lebens gegessen.
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Der Bahnhof Gummersbach an einem regnerischen Spätherbsttag 1978 und am 04.08.2021: Oben fährt 212 285-1 mit einem aus Umbau-Vierachsern bestehenden Nahverkehrszug aus Köln ein, darunter zwei 620 von DB Regio. Die umfangreichen Gleisanlagen sind verschwunden und der Bahnsteig modernisiert, das Stellwerk ist noch vorhanden (zwischen Triebwagen und Signal schwach hinter einem Baum erkennbar), wird aber nicht mehr genutzt. Die 212 285-1 gehört heute der Mittelweserbahn.
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Als 212 285-1 an einem Spätherbsttag 1978 auf die Ausfahrt in Richtung Marienheide wartet, präsentiert sich der Bahnhof Gummersbach noch in seiner ursprünglichen Form, davon ist am 04.08.2021 nichts mehr zu sehen. Die umfangreichen Gleisanlagen sind verschwunden und das Bahnhofsgebäude wurde 2012 abgerissen. Heute ist der Bahnhof barrierefrei und direkt neben den Gleisen befindet sich der Busbahnhof (von dem auf dem Bild nur die Überdachung zu sehen ist). Anhaltpunkte für die Vergleichsaufnahme waren das Gebäude am Hang und die Gleiskurve rechts. Hiervon habe ich bereits ein Vergleichsbild mit der Situation 2008 gezeigt (http://www.bahnbilder.de/bild/deutschland~dieselloks--92-80-~br-1-212-db-v-10020-mak-v-100/997324/einst-und-jetzt-im-bergischen-land.html), damals war Gleis 1 noch ein Stumpfgleis. Mit der Wiederinbetriebnahme der Strecke nach Meinerzhagen wurde es wieder angeschlossen, um Zugkreuzungen zu ermöglichen.
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Kurz vor der Einstellung des Personenverkehrs zwischen Gummersbach und Meinerzhagen verlässt die inzwischen beige-türkis lackierte 212 285-1 den Bahnhof Marienheide an einem Maisamstag 1987 in Richtung Köln. Seit 2003 kommen wieder Personenzüge nach Marienheide, 2013 ging es von hier wieder weiter nach Meinerzhagen und seit 2017 ist sogar Lüdenscheid von Köln aus ohne Umsteigen auf der Schiene erreichbar. Doch Marienheide ist nach dem Rückbau nur noch ein Haltepunkt (rechts auf der Vergleichsaufnahme vom 04.08.2021). Rund um das Bahnhofsgebäude haben sich mehrere Nahversorger (Supermarkt, Drogeriemarkt, Apotheke) angesiedelt und im ehemaligen Bahnhofsgebäude befindet sich jetzt die Gaststätte "Alter Bahnhof".
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Blick auf die Nordausfahrt des Bahnhofs Marienheide: Oben schiebt 218 130-3 eine Citybahn im Mai 1987 in Richtung Meinerzhagen, darunter ist 620 549 am 04.08.2021 auf dem Weg nach Lüdenscheid. Die nach links führenden Schiene auf dem oberen Bild gehören zur 1985 stillgelegten Wippertalbahn nach Remscheid-Lennep. Heute befindet sich auf der Trasse - na was wohl? - ein Radweg.
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Mit seinen Veränderungen steht der Bahnhof Meinerzhagen stellvertretend für viele andere deutsche Bahnhöfe: Als 218 148-5 im Mai 1987 mit einer artreinen City-Bahn-Garnitur auf die Abfahrt nach Köln wartet, sind die Gleisanlagen noch komplett vorhanden, darunter verlässt 620 547 am 04.08.2021 den auf zwei Gleise zurückgebauten Bahnhof. Dort, wo einmal Gleise lagen, befindet sich heute ein Park-and-Ride-Platz, rechts (nicht sichtbar) der Busbahnhof. Das Bahnhofsgebäude wurde abgerissen. Für Reisende haben sich die Umsteigemöglichkeiten deutlich verbessert (für die Aufenthaltsqualität wage ich das aber zu bezweifeln), das gilt auch für den Fahrplan: Von 1987 bis 2013 gab es überhaupt keinen Schienenpersonenverkehr nach Meinerzhagen und 2017 wurde auch der 1986 eingestellte Verkehr auf der weiterführenden Strecke nach Brügge (Westfalen) wieder aufgenommen. Sieht man einmal von den Krummenerler Schotterzügen ab, gibt es hier keinen Güterverkehr. Momentan machen sich aber der dichte Taktfahrplan und die fehlenden Kreuzungsmöglichkeiten negativ bemerkbar: Da die Volmetalbahn aufgrund der Schäden durch das Hochwasser nicht befahrbar ist, muss das in Brügge auf die Schiene verladene Holz statt über Hagen über die oberbergische Bahn abgefahren werden. Dies ist allerdings aus den oben genannten Gründen nur nachts möglich.
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Aus dem nur 8,9 km entfernten, aber rund 300 m höher gelegenen Kalenborn trifft 798 729-0 der Kasbachtalbahn am 07.08.2021 in Linz am Rhein ein. Wegen der Maximalsteigung von 5,7 % wurden zwischen Linz und Kalenborn zwei Zahnstangenabschnitte installiert. Durch den Einsatz der Baureihe 94 mit Riggenbach-Gegendruckbremse konnte ab 1931 auf den Zahnradbetrieb verzichtet werden. Nach der Stillegung durch die DB 1997 findet hier seit 1999 touristischer Verkehr statt.
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Markantestes Bauwerk der Kasbachtalbahn ist der Viadukt in Kasbach, über den 798 729-0 am 07.08.2021 nach Linz herabrollt (Anmerkung: "der" oder "das" Viadukt, beide Schreibweisen sind zulässig)
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Oberhalb von Kasbach führt die Strecke durch dichtes Grün, das nur wenige Fotomöglichkeiten zulässt, hier ist 798 729-0 oberhalb der Haltestelle Brauerei Steffens am 07.08.2021 nach Linz unterwegs
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Unterhalb von Kalenborn lichtet sich der Wald etwas und so konnte hier 798 729-0 auf der Talfahrt nach Linz am 07.08.2021 aufgenommen werden
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Am 07.08.2021 hat der gut besetzte 798 729-0 den Großteil der Steigung hinauf aus dem Rheintal bewältigt und wird in Kürze in Kalenborn eintreffen
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Nachschuss auf 798 729-0, der am 07.08.2021 unter dem dichten Blätterdach nach Kalenborn hinauffährt
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Am 07.08.2021 verlässt 798 729-0 der Kasbachtalbahn Kalenborn in Richtung Linz am Rhein. Früher ging es hier noch rund 26 km weiter über die Höhen des Westerwaldes nach Flammersfeld. Die Stilllegung dieses Streckenteils erfolgte abschnittsweise zwischen 1950 und 1966.
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Nachschuss auf 798 729-0, der sich am 07.08.2021 in Kalenborn auf den Weg hinunter nach Linz am Rhein macht
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Am 07.08.2021 sind 187 154 und eine weitere 187 bei Erpel unterwegs in Richtung Norden, dahinter die Türme der berühmten Brücke von Remagen
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Bei Erpel fährt 1440 371 mit einem RE 8 von Mönchengladbach nach Koblenz am 07.08.2021 an den Türmen der Brücke von Remagen vorbei nach Süden
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Mit dem IC 5106 nach Luxemburg verlässt CFL 2308 am 10.08.2021 den Düsseldorfer Hauptbahnhof
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Mit dem RE 3-Ersatzzug nach Hamm wartet die (weitgehend) in den Originalzustand zurückversetzte 111 111-1 am 10.08.2021 im Duisburger Hauptbahnhof auf die Ausfahrt
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111 111-1 verlässt mit dem RE 3-Ersatzzug nach Hamm am 10.08.2021 den Duisburger Hauptbahnhof. Auf die Werbung an der Seite hätte man m. E. gut verzichten können. Die Lok soll dem Vernehmen nach zumindest diese Woche vor dem Zug eingesetzt werden und scheint ein sehr begehrtes Fotoobjekt zu sein. Trotz suboptimaler Bedingungen (Regen) waren bei dieser Ausfahrt ein halbes Dutzend Fotografen auf dem Bahnsteig versammelt.
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Zum Vergleich mit den aktuellen Aufnahmen ein Bild der damals erst einige Monate alten 111 111-1 mit einem in Essen Hbf. einfahrenden S-Bahn-Zug um 1979
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Im Juni 2000 setzt ein 812 der damals noch existierenden JZ im Grenzbahnhof Horgos um. Die Signale nach Ungarn stehen auf Halt, zu diesem Zeitpunkt gab es keinen grenzüberschreitenden Verkehr. Jetzt ist geplant, die Strecke zwischen Szeged/Ungarn und Subotica/Serbien als Bestandteil des paneuropäischen Eisenbahnkorridors 10 zu modernisieren. Vorgesehen sind neben der Elektrifizierung der Ausbau für eine Achslast von 22,5 t und eine Geschwindigkeit von bis zu 120 km/h.
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Ein 812 mit Steuerwagen wartet im Juni 2000 im Bahnhof Horgos auf die Abfahrt nach Subotica. Nachdem die Waggonfabrik Uerdingen im Jahre 1955 zehn Trieb- und Beiwagen, die den VT 95 der DB entsprachen, nach Jugoslawien geliefert hatte, baute die jugoslawische Waggonfabrik Gosa bis 1967 weitere 264 Trieb- und Beiwagen in Lizenz. Die Beiwagen mit 6 m Achsstand wurden später zu Steuerwagen umgebaut.
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Auf der Fahrt von Horgos nach Subotica verlässt ein 812 der JZ im Juni 2000 den Bahnhof Palin
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Ein 812 mit Steuerwagen wartet in Subotica im Juni 2000 auf Fahrgäste
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Im Juni 2000 sind ein 812 und ein Steuerwagen im Depot Subotica abgestellt
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Auch am 12.08.2021 war die 111 111-1 vor dem RE 3-Ersatzzug im Einsatz, hier fährt sie auf dem Weg von Hamm nach Duisburg im Hauptbahnhof Gelsenkirchen ein
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Auf dem Weg von Duisburg nach Hamm schiebt 111 111-1 den RE 3-Ersatzzug am 12.08.2021 durch Essen-Dellwig
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Zum Vergleich mit Ollis aktuellen Aufnahmen von der Ablachtalbahn zwei Aufnahmen vom Bahnhof Mengen, die an einem Dezembermorgen 1975 entstanden: Bei Schneegriesel steht die Ulmer 052 203-2 abfahrbereit vor einem Güterzug nach Sigmaringendorf. Neben einigen Leistungen vor allem zwischen Ulm und Ehingen/Munderkingen gehörte diese Übergabe zu den letzten Leistungen der Ulmer 50er, etwa einen Monat später endete der planmäßige Dampflokeinsatz.
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Zum Vergleich mit Ollis aktuellen Aufnahmen von der Ablachtalbahn zwei Fotos vom Bahnhof Mengen, die an einem Dezembermorgen 1975 entstanden: Etwa eine Stunde später nach der vorherigen Aufnahme ist 052 203-2 aus Sigmaringendorf zurückgekehrt. Weiter Richtung Ulm ging es aber erst einige Stunden später.
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Auch in dieser Woche ist die 111 111-1 vor dem RE 3-Ersatzzug eingesetzt, der jetzt allerdings bis Düsseldorf verkehrt. Damit kommt die Lok wieder in ihre alte Heimat: Vom 18.08.1978 bis 30.06.1995 war sie im Bw Düsseldorf 1 stationiert und wurde im S-Bahn-Verkehr eingesetzt. Hier erreicht sie am 17.08.2021 mit dem RE 3 89164 etwa 10 Minuten zu spät den Düsseldorfer Hautptbahnhof.
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Mit dem RE 3-Ersatzzug 89165 wartet 111 111-1 am 17.08.2021 im Düsseldorfer Hauptbahnhof auf die Rückfahrt nach Hamm (Westfalen)
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"Miete oder kaufe mich." fordert die 111 111-1 am 17.08.2021 im Düsseldorfer Hauptbahnhof, wenigstens fehlt der Zusatz "Ruf mich an!"
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111 111-1 schiebt am 17.08.2021 den RE 3-Ersatzzug 89165 aus dem Düsseldorfer Hauptbahnhof
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Als Ergänzung zur Diskussion über Mehrfachtraktionen (Bild von Walter Ruetsch von 3 Re 485 in Singen): 185 117/129/102/137 durchfahren am 06.05.2019 auf dem Weg nach Norden Mezzovico an der Monte Ceneri-Strecke (Anmerkung: Insgesamt sind mir bei meinen eher seltenen Schweizbesuchen insgesamt dreimal 185-Vierfachtraktionen am Gotthard - alle Richtung Norden - vor die Linse gekommen)
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185 097-3 und zwei weitere 185 befördern am 16.09.2016 einen Güterzug durch Erstfeld in Richtung Süden
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Fahrt frei für 218 380-4 und 218 307-7 (3. Lok, dazwischen eine nicht indentifizierte weitere 218) vor dem IC 2310 am 05.07.2019 im Bahnhof Niebüll. Zumindest an einigen Tagen im Juli 2019 wurden die IC 2310/2311 mit drei 218 befördert, den Grund kenne ich allerdings nicht.
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Blick auf die südliche Einfahrt des Bahnhofes Kevelaer am 07.06.2021 mit dem aus Düsseldorf einfahrenden 648 438 der NordWestBahn. Die Strecke Kempen - Kleve ist vom 16.08. bis 04.12.2021 wegen Modernisierung der Stellwerks- und Signaltechnik gesperrt. Im Zuge der Arbeiten werden auch die dort noch vorhandenen Formsignale entfernt, das frühere Stellwerk Kf im Hintergrund ist bereits seit längerem außer Betrieb.
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Am 07.06.2021 fahren die NordWestBahn-VT 648 443 und 446 im Bahnhof Kevelaer ein, im Hintergrund die Ausfahrsignale in Richtung Kleve und das jetzige Stellwerk Kf
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An den nördlichen Ausfahrsignalen des Bahnhofs Kevelaer vorbei fährt ein NordWestBahn-648 am 07.06.2021 nach Kleve, im Hintergrund das zu diesem Zeitpunkt noch besetzte Stellwerk Kf, das nach Abschluss der Modernisierungsarbeiten überflüssig sein wird
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Noch einmal ein Blick auf die Formsignale an der Nordausfahrt des Bahnhofs Kevelaer mit dem aus Kleve eintreffenden 648 422 am 07.06.2021. Die Signale wurden am 17.08.2021 entfernt.
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Vorbei am früheren Bahnhofsgebäude verlässt eine LINT 41-Dreifachtraktion der Nordwestbahn am 19.06.2021 Weeze in Richtung Kleve
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Mit einem RE von Kleve nach Düsseldorf fährt 648 425 mit zwei weiteren 648 am 19.06.2021 im Bahnhof Weeze ein. Die Formsignale werden bald der Vergangenheit angehören und auch das zum Zeitpunkt der Aufnahme noch besetzte Stellwerk Wf wird nach Abschluss der Modernisierung überflüssig.
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SJ Ub 256 im Mai 1988 in Göteborg. Die Lok wurde 1933 in Dienst gestellt und 1985 zur Ue umgebaut, aber bereits 1995 ausgemustert.
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SJ Ud 866 im Mai 1988 in einem unbekannten Bahnhof an der schwedischen Nordlandsbahn. Auch hier wäre ich für Hinweise zum Aufnahmeort dankbar. ASEA lieferte die Lok 1955 an die SJ, 1995 wurde sie ausgemustert.
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Schnappschuss aus dem Nachtzug von Narvik nach Stockholm auf eine unbekannte Hg sowie die Rc2 1104 vor dem Lokschuppen von Boden an der schwedischen Nordlandsbahn (Mai 1988)
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Rückblick aus dem aus Göteborgs Central ausfahrenden Express Kopenhagen - Oslo Anfang Mai 1988. Links ein X9-Doppel, vorne der X9 114, rechts im Hintergrund eine unbekannte U.
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Mit dem Express Kopenhagen - Oslo ist die Rc2 1112 Anfang Mai 1988 in Göteborgs Central eingetroffen
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Mitte Mai 1988 wurden neben wenigen Dm2 und den EL 15 der NSB ausschließlich die dreiteiligen Dm3 der SJ vor den Erzzügen von Narvik nach Kiruna eingesetzt. Hier pausiert die Dm3 1221 im Bahnhof Narvik.
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Im April 1984 fährt ein Brill-Triebwagen der Straßenbahn Porto vom Carmo die Rua da Restauracao hinunter in Richtung Foz
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Der 1910 von Brill/Philadelphia gebaute Triebwagen 131 verlässt im April 1984 die Endhaltestelle Carmo in der Innenstadt von Porto in Richtung Boavista
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Im April 1984 ist der 1939 von den Ateliers de Construction de Famillereux gelieferte Vierachser 285 in Porto auf der Linie 1 nach Matosinhos unterwegs
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Der Famillereux-Triebwagen 287 der Straßenbahn Porto verlässt im April 1984 die Endhaltestelle Infante
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Mit dem RE 3-Ersatzzug kommt 111 111-1 am 24.08.2021 im Düsseldorfer Hauptbahnhof an
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111 111-1 schiebt den RE 3-Ersatzzug am 24.08.2021 durch Düsseldorf-Unterrath in Richtung Hamm
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Mit dem Lengericher Traditionszug waren die 78 468 und 212 079-8 am Zugschluß am 28.08.2021 auf einer Rundfahrt durch das Bergische Land unterwegs, hier durchfahren sie Solingen-Schaberg
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78 468 hat am 28.08.2021 ihre zweiten Rundtour durch das Bergische Land gestartet und ist hier kurz vor dem Wuppertaler Hauptbahnhof unterwegs
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Auf ihrer zweiten Rundtour durch das Bergische Land durchfahren die 78 468 und 212 079-8 am 28.08.2021 mit dem Lengericher Traditionszug Wuppertal-Ronsdorf
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Beyer-Garratt-Lokomotiven der South African Railways: Kennzeichen dieser Bauart sind zwei Triebwerkseinheiten, die durch einen Brückenrahmen, auf dem Kessel und Führerhaus liegen, verbunden sind. Wasser- und Kohlevorräte sind auf den Triebdrehgestellen untergebacht. Diese Bauart eignet sich besonders für steigungsreiche Strecken mit engen Kurvenradien. Zwar war die große Zeit dieser Gelenklokomotiven auch in Südafrika im November 1976 schon vorbei, doch zwischen Worcester (etwas 120 km nordöstlich von Kapstadt) und Oudshoorn dominierten sie noch den Verkehr. Im Depot Voorbaai bei Mosselbay warten drei dieser imposanten Maschinen auf die nächsten Einsätze.
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Beyer-Garratt-Lokomotiven der South African Railways: Eine GMAM im November 1976 im Depot Voorbaai mit zusätzlichem Wasserwagen. Von diesen Lokomotiven mit der Achsfolge 2'D1'+1'D2'h4t lieferten Henschel, Beyer-Peacock und die North British Locomotive Company zwischen 1954 und 1958 insgesamt 120 Exemplare. Die letzten wurden erst 1988 abgestellt, einige davon weiter nach Simbabwe verkauft.
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Beyer-Garratt-Lokomotiven der South African Railways: Zwischen George an der Garden Route in der Kapprovinz und Oudshoorn in der Kleinen Karoo bilden die bis zu 1.500 hohen Outeniqua Mountains ein nur schwer zu überwindendes Hindernis. Trotzdem wurde schon 1913 eine Bahnlinie zwischen den beiden Städten über den Montagu-Pass eröffnet, die mit engen Kurven und einer fast durchgängigen Steigung von rd. 3 % auf 24 km 715 m Höhenunterschied bewältigt. Für eine derartige Strecke waren die GMAM prädestiniert und daher auch im November 1976 noch unentbehrlich. Glücklicherweise war mein Schlafwagen nach Port Elizabeth als letzter im Zug eingereiht und so konnte ich zahlreiche Fotos und Filmaufnahmen von dieser imponierenden Bergfahrt machen.
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Beyer-Garratt-Lokomotiven der South African Railways: Nach der Überwindung des Montagu-Passes rollt die GMAM mit dem Personenzug von Kapstadt nach Port Elizabeth im November 1976 nach Oudshoorn hinab. Der Zaun gehört zu einer der zahlreichen Straußenfarmen entlang der Strecke. Leider wollte sich keines der Viecher gemeinsam mit dem Zug ablichten lassen.
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Zwischen Oudshoorn und Port Elizabeth wurden die Personenzüge im November 1976 noch von der Reihe 19 D befördert. Nach einer erholsamen Nacht im Schlafwagen hatte ich am Morgen diesen Blick auf den Zug.
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Beyer-Garratt-Lokomotiven der South African Railways: Die SAR verfügte über eine Vielzahl unterschiedlicher Beyer-Garrats, die teilweise nur in geringen Stückzahlen gebaut wurden. Abgesehen von den GMA/GMAM waren die meisten im November 1976 schon außer Dienst, wie die hier im Depot Mansons Mill bei Pietermaritzburg abgestellte GCA 2620, eine 1'C1'+1'C1'h4t, von der Krupp/Essen 1927 insgesamt 39 Exemplare lieferte. Die auf der Front angebrachte Aufschrift "2-8-1975" ist möglicherweise ein Hinweis auf den letzten Einsatztag einer GCA, denn in diesem Jahr wurden die letzten Exemplare dieser Reihe abgestellt.
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Beyer-Garratt-Lokomotiven der South African Railways: Ein Blick von der anderen Seite auf die GCA 2620 im Depot Masons Mill/Pietermaritzburg (November 1976)
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Beyer-Garratt-Lokomotiven der South African Railways: 1929 lieferten die Linke-Hoffmann-Werke in Breslau 5 Lokomotiven der Class GDA mit der Achsfolge 1'C1'+1'C1'h4t nach Südafrika. Nach der Ausmusterung im Jahre 1972 wurde beschlossen, die 2259 museal zu erhalten, im November 1976 war sie in De Aar abgestellt, heute befindet sie sich im South African National Railway And Steam Museum in Krugersdorp. Südafrika besaß keine eigene Lokomotivindustrie, viele Dampflokomotiven wurden zwar von den SAR-Chefingenieuren entworfen, der Bau erfolgte allerdings durch meist europäische, darunter viele deutsche Lokomotivfabriken.
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Beyer-Garratt-Lokomotiven der South African Railways: Die im November 1976 in Voorbaai abgestellte GEA 4016 gehört zu einer Serie von 50 2'D1'+1'D2'h4t-Lokomotiven, die Beyer-Peacock 1945 und 1947 an die SAR lieferte. Bis 1976 waren alle abgestellt, mehrere wurden an Industriebahnen weiterverkauft.
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Beyer-Garratt-Lokomotiven der South African Railways: In den Jahren 1927 und 1928 lieferten Henschel, Hanomag und Maffei insgesamt 65 Lokomotiven der Class GF (Achsfolge 2'C1'+1'C2'h4t) nach Südafrika, von denen einige bis 1979 im Einsatz standen. Neben der hier abgebildeten GF mit unbekannter Nummer waren im November 1976 mindestens drei weitere (2396, 2423, 2426) im Depot Masons Mill abgestellt.
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Beyer-Garratt-Lokomotiven der South African Railways: 1929/30 lieferte Beyer-Peacock 8 Lokomotiven der Class GL mit den Nummern 2350-2357 (Achsfolge 2'D1'+1'D2'h4t) an die SAR, die bis 1972 im Dienst standen. Diese Lokomotiven waren die größten aller an die SAR gelieferten Beyer-Garrats und die zugkräftigsten Dampflokomotiven auf der südlichen Halbkugel. Im November 1976 war eine dieser Maschinen in Krugersdorp abgestellt.
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Beyer-Garratt-Lokomotiven der South African Railways: Als letzte Dampflokneuentwicklung bestellte die SAR 25 Lokomotiven der Class GO (Achsfolge 2'D1'+1'D2'h4t), die Henschel 1953 lieferte. Äußerlich bestehen Ähnlichkeiten zur GMA und viele Teile waren auch austauschbar, allerdings war die GO für den Einsatz auf Nebenbahnen mit leichtem Oberbau bestimmt. Obwohl sie sich gut bewährten, wurden die GO bis 1976 durch die fortschreitende Elektrifizierung und Verdieselung verdrängt und in De Aar hinterstellt wie die hier im November 1976 abgebildete 2596. Hier kamen sie jedoch nicht mehr zum Einsatz, auch wenn die offizielle Ausmusterung erst 1984 erfolgte.
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Für den Rangierdienst beschafften die SAR 1953 100 D-Kuppler der Class S2, die Krupp 1953 lieferte, hier ist die S2 3798 im November 1976 in Port Elizabeth im Einsatz (ungefähre Positionsangabe). Die letzten Exemplare dieser Gattung wurden 1985 ausgemustert.
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Die S2 3790 der SAR bei Rangierarbeiten in Port Elizabeth im November 1976 (ungefähre Positionsangabe)
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Neben den S2 wurde auch die ursprünglich für die Beförderung schwerer Güterzüge beschaffte Class 12R im Rangierdienst in Port Elizabeth eingesetzt. Hier verschiebt eine unbekannte 12R im November 1976 Güterwagen in Richtung Hafen (ungefähre Positionsangabe).
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Auch die Class 24 war in Port Elizabeth im November 1976 anzutreffen (ungefähre Positionsangabe). 100 dieser für den Nebenbahndienst vorgesehenen Berkshires lieferte North British in den Jahren 1949 und 1950. Sie wurden in den 1980er Jahren ausgemustert.
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